Olympische Spiele

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Katharina Althaus aus Deutschland führt den Damen-Wettkampf von der Normalschanze in Zhangjiakou an. 105,5 Meter ( 121,1 P.) bedeuten die aktuelle Führung.

Doch gleich drei Sloweninnen sind ihr auf den Fersen. Ursa Bogataj belegt mit 108 Metern ( 118 P.) den vorläufigen zweiten Platz. Rang drei gehört Nika Kriznar (103 m; 113,9 P.), die aber bei der Landung Punkte verschenkte. Platz vier hat Ema Klinec (100 m; 112,1 P.). Auch die Japanerin Sara Takanashi ist als Fünfte (98,5 m; 108,7 P.) noch im Rennen um eine Medaille.

Alle DSV-Starterinnen im Finale – Daniela Iraschko-Stolz beste ÖSV-Athletin

Neben Katharina Althaus haben es auch Pauline Heßler (21.), Juliane Seyfarth (23.) und Selina Freitag (28.) in das Finale geschafft. Die Österreicherinnen sind mit drei Springerinnen im Finale vertreten. Daniela Iraschko-Stolz ist dabei die bestplatzierte ÖSV-Springerin als 14. Auch Lisa Eder (15.) und Eva Pinkelnig (18.) sind im Finale dabei, wenngleich für alle eine Spitzenposition in weiter Ferne ist. Sophie Sorschag wurde nach ihrem Versuch wegen eines nicht regelkonformen Anzuges disqualifiziert.

Um 13 Uhr (MEZ) geht es mit dem Finale weiter.

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Beim Olympischen Wettkampf der Damen von der Normalschanze in Zhangjiakou zeigt Nika Kriznar aus Slowenien die stärkste Leistung in der Probe.

Mit 107,5 Metern und insgesamt 76,4 Punkten setzte Nika Kriznar im ersten Sprung am Samstag ein starkes Ausrufezeichen. Auch Kriznars Landsfrau Ursa Bogataj kann sich sehen lassen. 104,5 Meter (79 P.) bedeuteten im Probedurchgang den zweiten Rang für die Slowenin. Deutschlands heißestes Eisen auf eine Medaille, Katharina Althaus, flog in der Probe auf Platz drei (95,5 m; 58,2 P.). Ebenso können sich Ema Klinec aus Slowenien, die Norwegerin Silje Opseth und Frida Westmann aus Schweden – auf den Plätzen vier, fünf und sechs – im anschließenden Wettkampf Hoffnungen auf eine Medaille machen.

Deutsches Team mit Schwierigkeiten

Für die weiteren DSV-Starterinnen lief die Probe nicht sonderlich gut. Juliane Seyfarth belegte bei der Generalprobe den 24. Platz. Pauline Heßler kam in ihrem Versuch nicht zurecht (38). Selina Freitag ist im Probedurchgang nicht an den Start gegangen.

Sophie Sorschag stärkste ÖSV-Springerin

Ohne Sara Marita Kramer, die im Vorfeld der Spiele positiv auf das Coronavirus getestet wurde, müssen es die anderen ÖSV-Athletinnen richten – und die taten es nur teilweise. Sophie Sorscharg belegte als beste Österreicherin in der Probe Rang sieben. Eva Pinkelnig (12.), Daniela Iraschako-Stolz (17.) und Lisa Eder (26.) haben allesamt noch Luft nach oben.

Ab 11:45 Uhr (MEZ) beginnt der Damen-Wettkampf von der Normalschanze.

Offizielles Ergebnis (Probe)

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Nach dem Probedurchgang geht es direkt weiter mit der Qualifikation der Herren in Zhangjiakou. Bei weiterhin starkem Wind mussten sich 50 von 53 Starten für den Einzelwettbewerb am Sonntag qualifizieren. Den Qualifikationsdurchgang entscheidet der Norweger Marius Lindvik für sich.

Der Wind wird eine entscheidende Rolle spielen, das dürfte spätestens nach der Qualifikation klar sein. Auch bei widrigen Windbedingungen setzte sich Marius Lindvik mit einem Sprung auf 100,5 Meter gegen Landsmann Robert Johansson durch. Hinter den beiden landet der Normalschanzen-Weltmeister Piotr Zyla aus Polen.

Die weiteren Top-Favoriten um Ryoyu Kobayashi sowie den beiden Österreichern Manuel Fettner und Stefan Kraft reihen sich auf den folgenden Plätzen ein. Auch Karl Geiger gelingt pünktlich zur Qualifikation der erste Sprung über die 95-Meter-Marke und zudem die erste Top-Ten-Platzierung mit Rang neun. Kamil Stoch (36.) und Halvor Egner Granerud (28.), die nach ihren Leistungen im Training ebenfalls zum engen Favoritenkreis zählen, erwischten einen ihrer schwächsten Sprünge ausgerechnet in der Qualifikation.

Schmid und Eisenbichler mit Problemen

Einen guten Qualifikationssprung zeigte neben Karl Geiger auch Stephan Leyhe, der mit seinen 95,5 Metern guter Elfter wurde. Constantin Schmid und Markus Eisenbichler hatten wie zuvor im Probesprung weiterhin mit Problemen nach dem Absprung zu kämpfen. Eisenbichler reihte sich als 23., Schmid als 39. ein. Die Probleme im deutschen Team bestehen nach wie vor. Nach mittlerweile acht Sprüngen auf der Normalschanze haben sie die richtige Verbindung zur Schanze noch nicht herstellen können.

Aalto und Deschwanden in Top-Ten

Erfreulich, dass Antti Aalto seine Trainingsleistungen in der Qualifikation bestätigt hat. Nachdem er mit seinem Sprung auf 98,5 Meter eine Weile in Führung lag, wurde er guter Achter. Für ihn gilt es, im morgigen Einzelwettbewerb die Fahne als einziger finnischer Athlet, die Fahne hochzuhalten. Auch für den Schweizer läuft es am Samstagmorgen gut: Mit Rang sieben wird er bester Schweizer in der Qualifikation.

Die beiden Russen Klimov und Sadreev, die vor allem am Freitag überzeugten, zeigten nun zum ersten Mal Nerven. Evgeniy Klimov kam mit Rang 14 immerhin noch an die besten Zehn heran, Danil Sadreev platzierte sich in der Qualifikation als 18.

Einziger chinesischer Starter scheidet aus

Für das veranstaltende Land, die Volksrepublik China, wäre lediglich Qiwu Song für die erste Medaillen-Entscheidung am Sonntag am Start gewesen. Ausgerechnet er ist einer der drei Athleten, die den Sprung unter die 50 Qualifizierten nicht geschafft haben. Neben ihm sind Filip Sakala – aus dem Corona-gebeutelten tschechischen Team – und der Ukrainer Anton Korchuk ausgeschieden.

Um 11.45 Uhr folgt die erste Entscheidung von der Normalschanze mit dem Einzelwettbewerb der Damen. Mehr Informationen und den genauen Zeitplan findet ihr hier.

Offizielles Resultat Qualifikation

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Wieder hieß es früh aufstehen für alle Skisprungfans: Um 6.15 Uhr deutscher Zeit starteten die Herren in Zhangjiakou mit dem Probedurchgang zur Qualifikation, die um 7.20 Uhr (MEZ) folgt. Im insgesamt siebten Sprung auf der neugebauten Schanze hatte Ryoyu Kobayashi im Probesprung die Nase vorne.

Aktuell müssen Skisprung-Fans nicht nur früh aufstehen, sondern auch Geduld mitbringen. Denn im Probedurchgang gab es bereits mehrere Windverzögerungen, die in jeden Fall auch in den anstehenden Durchgängen und Wettbewerben zu erwarten sind. Erstaunlich dafür, dass sich bereits zum Probedurchgang einige Zuschauer im Snow Ruyi National Ski Jumping Center eingefunden hatten.

Der Kanadier MacKenzie Boyd-Clowes setzte mit 100,5 Metern die erste Bestmarke in den Schnee und blieb lange an der Spitze. Durch Manuel Fettner wurde er mit der Bestweite des Probedurchgangs von 106,5 Metern abgelöst. Auf der gleichen Weite landete auch der Japaner Ryoyu Kobayashi, der damit den Probedurchgang für sich entscheid. Der ÖSV-Starter Fettner landete direkt dahinter, gefolgt von seinen Teamkollegen Daniel Huber und Stefan Kraft.

Eisenbichler mit Fehler – Slowenien ohne Cene Prevc

Constantin Schmid (32.) und Stephan Leyhe (26.) erwischten im Probedurchgang beide keinen optimalen Sprung. Für beide war es ein Moment mit schwierigen Windverhältnissen. Pius Paschke ist wie erwartet für den Normalschanzen-Wettbewerb aus der Mannschaft gefallen und erhält vorerst keinen Start. Einen Fehler leistete sich erneut Markus Eisenbichler, der den Schanzentisch mehr oder weniger überfuhr und bereits nach 78 Metern (40.) landete. Ein besserer Sprung gelang Karl Geiger, der mit seinem Probesprung auf 94,5 Meter auf Rang 11 landete.

Überraschend die Entscheidung von Sloweniens Cheftrainer Robert Hrgota. Im slowenischen Team ist Cene Prevc derjenige, der für den Normalschanzen-Wettbewerb aus dem Team fällt. Man hat sich anstatt dessen für Timi Zajc entschieden, welcher im Probesprung nach nur 83 Meter landete (38.).

Die Qualifikation der Herren folgt um 7.20 Uhr und wird live bei ARD und Eurosport übertragen. Um 11.45 folgt dann die erste Medaillen-Entscheidung der Damen von der Normalschanze (Zeitplan&Überblick – Peking 2022).

Resultat Probedurchgang

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Nach den Damen am frühen deutschen Morgen waren nun auch die Herren mit dem zweiten Training von der Normalschanze an der Reihe. Nach einigen windbedingten Verzögerungen hinterließen Kamil Stoch und Peter Prevc den besten Einruck. Das DSV-Team tat sich auch im zweiten Training noch schwer – vor allem Eisenbichler und Geiger mussten kämpfen.

Mit einem Sprung auf 100 Meter konnte sich Kamil Stoch im ersten Trainingsdurchgang gegen die Konkurrenz durchsetzen, die beiden weiteren Sprünge ließ der dreifache Olympiasieger aus. Überraschend Zweiter wurde der Russe Danil Sadreev, der zudem die Bestweite des ersten Durchganges mit 103,5 Meter zeigte. Ebenfalls aufhorchen ließ Mackenzie Boyd-Clowes aus Kanada, der sich hinter den beiden auf Rang drei einreihte.

Überzeugen konnte mit einem starken Sprung auf 103 Meter – der Bestweite im zweiten Durchgang – Peter Prevc. Hinter ihm kamen Stefan Kraft und Danil Sadreev ein. Er und sein Teamkollege Klimov setzten ein Ausrufezeichen im Training: Mit Platz zwei und drei für Sadreev und den Plätzen vier und fünf für Klimov dürften beide gute Aussichten auf eine vordere Platzierung im Wettbewerb haben. Den dritten Sprung ließen beide aus.

Im dritten Training präsentierte sich das slowenische Team erneut stark. Lovro Kos entschied diesen Durchgang nach 104,5 Meter für sich, knapp vor dem Österreicher Jan Hörl, der die gleiche Weite erzielte. Hinter den beiden reihte sich Cene Prevc ein, der im zweiten Trainingssprung nach größeren Schwierigkeiten nur 43. wurde.

TeamD weiter mit Schwierigkeiten

Während Constantin Schmid und Stephan Leyhe ähnlich wie am Vortag den besten Eindruck aus dem deutschen Team machten, kämpften Markus Eisenbichler, Karl Geiger und Pius Paschke weiter um den Anschluss. In der ersten Runde schafften sowohl Schmid als auch Leyhe immerhin den Sprung in die Top-15. Mit 101,5 Metern landete Stephan Leyhe einen starken Sprung im zweiten Training und wurde damit als Sechster bester des DSV-Teams. Mit dem 8. Platz für Leyhe und Platz 10 für Schmid schlossen beide ein gutes Training ab.

Karl Geiger landete im ersten Trainingsdurchgang nur bei 88 Meter (28.) und auch im zweiten Sprung tat sich der Oberstdorfer mit hinzukommenden schwierigen Bedingungen noch schwerer und landete bereits bei 75,5 Metern (42.). Auch bei Markus Eisenbichler wollte es noch nicht wie erwünscht funktionieren: Er musste seinen ersten Sprung abrudern und landete bereits bei 82 Metern (32.). Im zweiten Trainingssprung kämpfte er ebenfalls mit Problemen nach dem Absprung und landete bei 94 Metern (17.). Im dritten Durchgang konnte sich das Ergebnis bei beiden dann deutlich besser sehen lassen. Mit Platz vier für Eisenbichler und 12 für Geiger gelang beiden dann doch noch eine Steigerung. Im Kampf um die Medaillen ist dennoch eine weitere Steigerung vonnöten.

Pius Paschke zeigte zwar konstante Leistungen (34., 33., 19.), konnte sich bisher aber nicht für eine mögliche Start-Aufstellung anbieten. In beiden Trainings bildete er das Schlusslicht im deutschen Team. Für ihn dürfte es im Normalschanzen-Wettbewerb nur ein Platz auf den leeren Zuschauerrängen werden.

Österreich mit mehreren Medaillen-Kandidaten

Den stärksten Eindruck aus dem ÖSV-Lager machten bisher Manuel Fettner und Stefan Kraft. Mit Platz zwei im letzten Trainingsdurchgang zeigt jedoch auch Jan Hörl auf. Bei Daniel Tschofenig und Daniel Huber waren die Leistungen hingegen eher schwankend. Mit Platz neun und sieben erreichte Huber am Freitag aber immerhin zweimal die Top-Ten, für Tschofenig war Rang 13 im ersten Trainingssprung das beste Resultat. Insgesamt ist das Team der Alpenrepublik mit vier potenziellen Medaillenkandidaten aufgestellt, wobei Fettner und Kraft die größten Chancen haben dürften.

Granerud verzichtet auf zweiten Trainingstag

Im norwegischen Team gehört ohne Frage Halvor Egner Granerud zu den Anwärtern auf eine Medaille. Nachdem Granerud bereits am Vortag ein Training für sich entscheiden konnte, ließ er das komplette Training am Freitag aus. Teamkollege Robert Johansson hielt sich konstant in den Top-15 auf, Marius Lindvik konnte sich bisher noch nicht mit der Schanze anfreunden und platzierte sich zwischen den Rängen 15-23.

Aalto hält finnische Fahne hoch

Überzeugt hat erneut der Finne Antti Aalto. Während sein Teamkollege Niko Kytosaho zu Hause in Quarantäne sitzt, präsentierte sich der 26-Jährige bisher in beiden Trainings mit guten Sprüngen. Gestern bereits einmal in den Top-Ten und auch am Freitag zeigte er mit 100 Metern und Rang 11 im ersten Durchgang uns als 10. im zweiten Durchgang, dass er mit der Schanze gut zurechtkommt. Auf seinen dritten Sprung verzichtete Aalto.


Für die Herren steht am Samstagmorgen die Qualifikation für die erste Medaillenentscheidung von der Normalschanze an. Auch hier heißt es früh aufstehen für alle Skisprungfans: Denn los geht’s um 7:20 Uhr (ARD/Eurosport). Mehr Infos und den gesamten Zeitplan gibt’s hier.

Resultat Offizielles Training

Olympische Spiele

Für Fans der Skispringerinnen hieß es am Freitagmorgen zeitig aufstehen. Denn das zweite Training der Damen in Zhangjiakou startete bereits um 4 Uhr deutscher Zeit (Ortszeit: 11 Uhr). Bei strahlendem Sonnenschein zeigte sich das slowenische Damenteam erneut dominant. Doch auch das DSV-Quartett konnte sich im zweiten Training deutlich steigern, allen voran Katharina Althaus.

An Tag zwei auf der Normalschanze von Zhangjiakou zeichnete sich ein ähnliches Bild wie im gestrigen Training ab. Vor allem die beiden Sloweninnen Ursa Bogataj und Nika Kriznar waren in beiden Trainingsdurchgängen auf den Top-Rängen des Feldes zu finden und zählen zu den Top-Favoritinnen für die Entscheidung von der Normalschanze. Trainingsdurchgang eins ging mit Katharina Althaus aber an eine deutsche Athletin. Mit einem Satz auf 104,5 Meter setzte sie die Bestweite in den Schnee und unterstrich ihren Namen auf der Liste der Medaillenanwärterinnen. Die zweite Runde ließ die Oberstdorferin aus.

Dicht auf den Fersen waren Althaus im ersten Training mit Bogataj, Kriznar und Klinec gleich drei Sloweninnen. Auch Sara Takanashi, die am Vortag bereits zwei von drei Trainingsrunden für sich entscheiden konnte, mischte im vorderen Feld mit und zählt zum Kreis der Top-Favoritinnen. Vielleicht gelingt er endlich der langersehnte Griff nach Gold bei einem Großereignis.

Im zweiten Training setzte sich Ursa Bogataj mit 102 Metern – Bestweite des Durchgangs – an die Spitze, vor der Japanerin Yuki Ito und den beiden Teamkolleginnen Nika Kriznar und Spela Rogelj.

DSV-Quartett mit Steigerung

Eine deutliche Besserung war im Team der deutschen Damen zu erkennen. Nachdem sie ich in den ersten Sprüngen noch sichtlich schwer taten, lief es am nächsten Tag bereits deutlich besser. Die zuletzt in Willingen gestützte Selina Freitag scheint sich wieder eingefunden zu haben und belegte als beste Platzierung im Training Rang neun. Auch die Thüringerin Pauline Heßler fand sich am Freitag besser auf der neuen Schanze im „Snow Ruyi National Ski Jumping Center“ zurecht. Einzig Juliane Seyfarth tat sich auch im zweiten Training etwas schwerer.

Frida Westman und Josephine Pagnier erneut stark

Erfreulich sind zwei Namen, die bereits im ersten Training in den Top-Ten-Platzierungen zu finden waren. Die Schwedin Frida Westman und die Französin Josephine Pagnier scheinen sich bereits gut auf die Schanze eingestellt zu haben. Mit Rang acht und vier überrascht die 21-Jährige aus Schweden und kann sich damit Hoffnungen auf eine vordere Platzierung im Normalschanzen-Wettbewerb machen. Außenseiterchancen auf eine Medaille dürfte sie aufgrund der Dichte der Top.Athletinnen des Gesamtweltcups aber dennoch nicht haben. Ähnlich gut lief es bisher für die Französin Pagnier, die mit Platz 7 und 13 ebenfalls auf sich aufmerksam machte. Auch sie macht Hoffnung auf eine gute Platzierung im Kampf um die Medaillen.

Österreich und Norwegen noch mit Rückstand

Ein wenig hinterher hinken bisher die beiden großen Nationen Österreich und Norwegen. Auch wenn sich die österreichischen Damen mit Eva Pinkelnig, Daniela Iraschko-Stolz und Lisa Eder zumindest im zweiten Trainingsdurchgang auf guten Platzierungen einreihen konnten, so fehlt ihnen noch das Quäntchen bis nach ganz vorne. Bisher würde man alle drei ÖSV-Damen nicht zu den Medaillen-Favoriten hinzuzählen. Zum Team hinzustoßen wird noch Sophie Sorschag, die als Ersatz für Jacqueline Seifriedsberger einspringt.

Auch im norwegischen Lager läuft es noch nicht wie erwünscht. Die stärkste im Dreierpack, Silje Opseth, muss noch um den Anschluss kämpfen. Teamkollegin Anna Odine Stroem landete immerhin schon einmal auf Rang sechs. Die dritte im Bunde, Thea Minyan Bjoerseth, schwankte im zweiten Training noch stark zwischen Platz 29 und Rang 12 – annähernd an die Top-Ten.

Am morgigen Samstag steht für die Damen dann bereits der Einzelwettbewerb von der Normalschanze auf dem Plan. Einen Überblick mit den Zeiten gibt es hier.

Resultat Offizielles Training

Olympische Spiele

Im ersten Trainingsdurchgang auf der Normalschanze in Peking liegt Manuel Fettner (Österreich) vorn. Im zweiten Durchgang präsentiert sich der Norweger Halvor Egner Granerud stark – dicht gefolgt von Daniel Huber und Stefan Kraft. Überraschend kann Evgeniy Klimov sich mit seinem dritten Trainingssprung an die Spitze des Feldes setzen. Für die Athleten des Deutschen Skiverbandes bleibt noch Einiges zu tun.

Nachdem die Damen am Vormittag bereits ihre ersten Trainingssprünge in Peking absolviert haben, waren nun auch die Männer an der Reihe. 65 Athleten sind gemeldet für die Trainingssprünge. Auch bei den Herren ist die Schanze für die meisten Starter unbekannt, da auch hier keine Testwettkämpfe im Rahmen des Weltcups stattfinden konnten. Lediglich im Continental Cup gab es im Sommer zwei Wettbewerbe, in denen die Springer die Chance hatten, die Anlage kennenzulernen.

Im ersten Trainingsdurchgang konnte der Österreicher Manuel Fettner schon mal ein Ausrufezeichen setzen. 101 Meter bedeuten für ihn Rang eins. Direkt dahinter folgt auf Rang zwei der Pole Kamil Stoch mit der Bestweite von 102,5 Metern im ersten Trainingsdurchgang. Auf Rang drei liegt der Slowene Cene Prevc, der am vergangenen Wochenende in Willingen noch seinen ersten Podestplatz geholt hatte. Auf Rang vier reiht sich Stefan Kraft (Österreich) ein.

Aus deutscher Sicht hinterlässt Constantin Schmid auf Rang acht und 99,5 Meter den besten Eindruck. Markus Eisenbichler wird 12. Die übrigen deutschen Starter haben noch Luft nach oben. Der Weltcup-Führende Karl Geiger reiht sich lediglich auf Rang 20 ein mit einer Weite von 95 Metern. Stephan Leyhe, der ebenfalls auf 95 Meter springt, wird 24. Pius Paschke wird 33.

Insgesamt präsentiert sich das Team des österreichischen Skiverbandes mit drei Athleten unter den besten sechs stark. Neben Fettner (1.) und Kraft (4.) belegt Daniel Huber den sechsten Rang. Daniel Tschofenig wird 19., Jan Hörl 34.

Norwegen und Österreich stark im zweiten Trainingssprung

Im zweiten Trainingssprung landet der Norweger Halvor Egner Granerud an der Spitze des Feldes. Ein Sprung auf 103,5 Meter bedeuten für den Gesamtweltcup-Sieger aus der vergangenen Saison Rang eins. Dahinter landet Daniel Huber (Österreich) mit der Bestweite von 106,5 Metern. Auf dem dritten Platz rangiert sich Graneruds Teamkollege Johansson ein. Stefan Kraft landet erneut auf Rang vier (98,5m). Ryoyu Kobayashi aus Japan wird mit 100 Metern Fünfter.

Für das deutsche Team hingegen läuft es noch nicht ganz so rund. Markus Eisenbichler wird 10. Mit einem Sprung auf 99 Meter. Dahinter folgt mit großem Abstand Karl Geiger erst auf Rang 21. Constantin Schmid als 27. Und Stephan Leyhe als 29. haben ebenfalls noch Lust nach oben. Für Pius Paschke sieht es mit Rang 47 eher so aus, als hätte er keine Chance einer der vier Deutschen zu werden, die auf der Normalschanze am Sonntag um die Medaillen kämpfen werden.

Neben Huber (2.) und Kraft (4.) zeigen sich die übrigen Starter der österreichischen Mannschaft stark. Manuel Fettner rangiert sich mit einer Weite von 103 Metern auf dem siebten Platz ein. Jan Hörl wird 16., Daniel Tschofenig 20.

Klimov überraschend stark

Im dritten Trainingssprung überraschend stark zeigt sich Evgeniy Klimov. Der Springer, der während der Olympische Spiele in Peking als „Russischer Athlet unter neutraler Flagge“ startet, zeigt einen Sprung auf 101,5 Meter und belegt damit Rang eins. Die Bestweite in diesem Durchgang erzielt der Norweger Halvor Egner Granerud, der 104,5 Meter springt und damit Rang zwei belegt. Peter Prevc (Slowenien) springt mit 102 Metern auf Rang drei. Lovro Kos (ebenfalls Slowenien) wird Vierter. Roman Koudelka wird mit 99 Metern Fünfter. Der Tscheche, dessen Teamkollegen Viktor Polasek und Radek Rydl positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, zeigt damit einen deutlichen Aufwärtstrend.

Wenig Freude scheint die Normalschanze in Peking im Moment noch den Athleten des deutschen Teams zu machen. Markus Eisenbichler springt mit 100 Metern auf Rang 10. Er ist somit in allen drei Durchgängen der stabilste deutsche Springer. Karl Geiger wird 22. Constantin Schmid springt auf Rang 25. Stephan Leyhe wird 26. Pius Paschke rangiert sich auf dem 33. Rang ein und muss sich für das morgige Training strecken, um im Wettbewerb teilnehmen zu können.

In der österreichischen Mannschaft lief es im dritten Trainingsdurchgang nicht mehr ganz so rund wie noch in den ersten Beiden. Jan Hörl landet auf Rang Sechs. Auf Rang 13 platziert sich Stefan Kraft. Manuel Fettner wird 14. Daniel Huber wird 27., Daniel Tschoefnig erreicht Rang 30.

Weiter geht es für die Herren am morgigen Tag. Dann steht ein weiteres Training mit drei Durchgängen auf dem Programm. Den gesamten Zeitplan für die Wettbewerbe der Skispringer*innen in Peking findest du hier.

Resultat erstes Training

Quelle: FIS

Norwegischer Skiverband Olympische Spiele

Wie die norwegische Tageszeitung Dagbladet berichtet, erhielt Daniel-André Tande am Donnerstag sein erstes negatives PCR-Testergebnis. Dafür fiel der erneute Test bei Johann André Forfang wieder positiv aus. Der Plan für beide lautet immer noch, in der kommenden Woche doch noch nach China reisen zu können.

Die Erleichterung für Johann André Forfang war groß, als er am Dienstag mittels PCR-Test negativ getestet wurde. Die Freude hielt allerdings nicht lange an, denn im nächsten Test von Mittwoch fiel das Ergebnis erneut positiv aus. „Ich denke, der Test gestern lag knapp unter den Werten, die ich haben sollte. Es war so nah am Negativen, dass es lächerlich war“, so Forfang gegenüber Dagbladet. Weiter sagte der 26-Jährige: „Mir ist bewusst, dass es Schwankungen geben kann. Daher raten Ärzte davon ab, CT-Werte nach einer Krankheitsgeschichte zu verwenden. Man kann bis zu sechs Wochen nach einer Erkrankung positiv getestet werden.“

Ein ständiges Auf und Ab für die beiden Norweger, die verzweifelt versuchen, noch rechtzeitig zu den Bewerben auf der Großschanze nach Peking zu reisen. Die beiden trainieren nun gemeinsam Oslo, nachdem Forfang die vergangenen Tage bereits ein Training in Lillehammer absolviert hat. Ziel ist es, am Montag oder Dienstag kommender Woche nach Peking zu reisen.

Quelle: Dagbladet

Olympische Spiele

Im ersten offiziellen Training für das Normalschanzenspringen der Damen bei den Olympischen Spielen in Peking dominiert Sara Takanashi weitestgehend das Geschehen. Die Japanerin kann zwei der drei Trainingsdurchgänge für sich entscheiden. Aber auch das slowenische Team präsentiert sich stark. Katharina Althaus (Deutschland) platziert sich ebenfalls im vorderen Feld.

Heute stand für die Skisprung-Damen bei den Olympischen Spielen in Peking (CHN) das erste Training auf dem Programm. Ohne die große Gold-Favoritin Sara Marita Kramer (Österreich), die am vergangenen Wochenende in Willingen positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, geht es für die Skispringerinnen darum, einen ersten Eindruck der neu gebauten Anlage in Zhangjiakou zu bekommen. Aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einreisebeschränkungen in China konnte ein üblicherweise stattfindender Testwettkampf im Rahmen des Weltcups nicht ausgetragen werden. Daher heißt es für die meisten Skispringerinnen sich erstmal an die Anlage heran zu tasten.

Dieses herantasten funktioniert im ersten Trainingsdurchgang vor allem für die Japanerin Sara Takanashi hervorragend. Mit 104 Metern zeigt sie die Bestweite in diesem ersten Trainingsdurchgang. Mit gehörigem Abstand von 10,1 Punkten folgt die Slowenin Ursa Bogataj, die auf eine Weite von 102 Metern (84,1 P.) springt. Knapp dahinter folgt die Deutsche Katharina Althaus mit einem Sprung auf 98,5 Metern.

Freitag nach Sturz erholt

Einen guten Einstand in das erste Training zeigt auch Selina Freitag (Deutschland). Die 19-jährige Sächsin war beim letzten Weltcup vor den Olympischen Spielen in Willingen noch schwer gestürzt. Freitag hatte aber Glück im Unglück und blieb bis auf ein paar Schürfwunden im Gesicht und Prellungen von schweren Verletzungen verschont. Ein Sprung auf 97,5 Meter bringen ihr Rang 13. Luft nach oben gibt es definitiv noch für Juliane Seyfarth (20.) und Pauline Hessler (30.).

Das österreichische Team, das mit Sara Marita Kramer und Jacqueline Seifriedsberger gleich zwei Corona-Ausfälle verkraften muss, war im Training bisher nur mit Daniela Iraschko-Stolz (21.) und Eva Pinkelnig (36.) am Ablauf. Für Kramer und Seifriedsberger wurden Lisa Eder und Sophie Sorschag nachnominiert, befinden sich aber noch auf dem Weg nach Peking, sodass sie beim ersten Training noch nicht starten konnten.

Slowenische Dominanz im zweiten Trainingsdurchgang

Im zweiten Trainingsdurchgang zeigt die Slowenin Nika Kriznar mit 103 Metern und 78,3 Punkten die stärkste Leistung. Insgesamt präsentiert sich das slowenische Team stark. Ursa Bogataj landet mit einem Sprung auf 99 Metern auf dem zweiten Rang. Spela Rogelj zeigt mit 105 Metern die Bestweite in diesem Durchgang und belegt damit Platz vier. Ema Klinec – Weltmeisterin 2021 in Oberstdorf – belegt mit einem Sprung auf 94 Metern Rang sechs.

Sara Takanashi, die den ersten Trainingsdurchgang für sich entscheiden konnte, wird mit einem Sprung auf 100 Meter Dritte. Auch Yuki Ito (Japan), die am vergangenen Wochenende in Willingen mit weiten Sprüngen geglänzt hatte, zeigt mit einem Sprung auf 100 Meter und Platz sieben, dass mit ihr zu rechnen ist.

Katharina Althaus (Deutschland) wird mit einer Weite von 93 Metern Fünfte. Allerdings hatte die Oberstdorferin von den Athletinnen auf den ersten Plätzen den geringsten Aufwind. Juliane Seyfahrt wird 21. Selina Freitag konnte den guten Eindruck aus dem ersten Trainingssprung nicht ganz bestätigen und wird mit einem Sprung auf 82 Metern 25. Pauline Hessler belegt Rang 27.

Eva Pinkelnig (Österreich) zeigt sich im zweiten Training stark verbessert und wird Neunte. Ihre Teamkollegin Daniela-Iraschko-Stolz belegt Rang 19.

Takanashi auch im dritten Training vorn

Sara Takanashi zeigt mit einem Sprung auf 102 Meter und ihrem dritten Sprung über 100 Meter auf, dass mit ihr im Wettkampf definitiv zu rechnen ist. Sie entscheidet auch den dritten Trainingsdurchgang für sich. Der Rekord-Weltcup-Siegerin fehlt bei den Olympischen Spielen noch der große Wurf. Auch ihre Teamkollegin Yuki Ito überzeugt mit noch einem Sprung auf 97,5 Meter und Rang drei. Nika Kriznar aus Slowenien wird nach einem Sprung auf 96,5 Metern zweite. Insgesamt zeigt sich das slowenische Team im dritten Trainingsdurchgang an diesem Tag nicht ganz so dominant wie im zweiten. Die Schwedin Frida Westmann wird mit einer Weite von 98 Metern vierte.  

Katharina Althaus springt mit 91,5 Metern auf Rang fünf. Selina Freitag erreicht 90 Meter und wird damit 14. Die Sächsin, mit Wahlheimat Oberstdorf, zeigt sich nach diesen Trainingseindrücken erholt von ihrem Sturz in Willingen. Auch Pauline Hessler kann sich im dritten Sprung steigern und wird mit einer Weite von 83 Metern 18. Noch Nachholbedarf hat Juliane Seyfarth. Die Thüringerin kann im dritten Trainingssprung ihre Möglichkeiten noch nicht nutzen und wird nach einem Sprung auf 79,5 Meter lediglich 29.

Eva Pinkelnig (Österreich) wird 22. Ihre Teamkollegin Daniela-Iraschko-Stolz belegt Rang 30.

Weiter geht es für die Skisprung-Damen morgen um 4Uhr deutscher Zeit mit einem weiteren Training in dem erneut drei Trainingssprünge angesetzt sind. Den gesamten Zeitplan für die Wettkämpfe der Skispringer*innen findet ihr hier.

Resultat erstes offizielles Training

Olympische Spiele Tschechischer Skiverband

Am Donnerstagmorgen erreichen uns die nächsten Corona-bedingten Ausfälle in Peking: Wie Viktor Polasek auf seinen Social Media Kanälen mitteilte, erhielt er nach Ankunft in China zwei positive Testergebnisse und muss sich nun in Quarantäne begeben. Weiterhin wurde bekannt, dass auch Radek Rydl, der ebenfalls nach Peking reisen sollte, wegen eines positiven Coronatests vorerst zu Hause in Quarantäne verbleiben muss.

„Nach meiner Ankunft in Peking wurde ich zweimal positiv auf Corona getestet. Ich bin erschüttert und habe keine Worte. Aktuell befinde ich mich auf dem Weg ins Quarantänehotel“, so der Tscheche am Donnerstagmorgen via Instagram. Weiterhin gibt es mit dem erst 20-jährigen Radek Rydl einen Ausfall zu beklagen, der in diesem Winter seinen ersten Weltcup-Start erhielt und Teil des tschechischen Olympia-Aufgebots sein sollte. Radek Rydl wurde erst später als Starter für die XXIV. Olympischen Winterspiele in Peking nominiert. Aufgrund einer Verschiebung der Startquoten erhielt das tschechische Team einen zusätzlichen, fünften Startplatz.

Positiver Test nach Trainingslager in Planica

In der vergangenen Woche bestritten die Skispringer aus Tschechien ein letztes Trainingslager in Planica und nahmen daher nicht an den Wettbewerbe in Willingen teil. Bei einem Test nach ihrer Rückkehr erhielt Rydl sein positives Ergebnis.

Damit fallen auch im tschechischen Skisprungteam die ersten beiden Athleten aus. Weiterhin stehen Roman Koudelka, Cestmir Kozisek und Filip Sakala zur Verfügung. Radek Rydl kämpft nun um eine spätere Anreise nach China. Die Wettbewerbe auf der Normalschanze wird er aber genau wie die beiden Norweger Johann André Forfang und Daniel-André Tande definitiv verpassen.

Quelle: interne Informationen