Weltcup Herren

Es ist sein bereits vierter Weltcup-Sieg und der ebenfalls vierte in dieser Saison. Bei schwierigen Windverhältnissen setzt sich der Norweger Halvor Egner Granerud erneut gegen die Konkurrenz durch. Kurz vor Weihnachten und der Vierschanzentournee präsentiert er sich weiter als Top-Favorit.

Ein knapper Wettbewerb in Engelberg: Der Norweger Granerud (311,4 P.) gewinnt mit nur 2,2 Punkten vor dem Routinier aus Polen Kamil Stoch (309,2 P.). Anze Lanisek (302,7 P.) aus Slowenien verteidigte seinen dritten Platz mit nur einem Punkt Vorsprung gegen Markus Eisenbichler.

Zwei DSV-Athleten in den Top-10

Markus Eisenbichler zeigt einen starken zweiten Sprung auf 138 Meter, was für ihn am Ende dennoch nur für den ungeliebten vierten Platz reicht. Neben Eisenbichler wird Pius Paschke auf Rang 6 erneut zweitbester im deutschen Team. Martin Hamann bestätigt seine Leistung vom ersten Durchgang mit einem guten Sprung auf 133 Meter und verbessert sich noch um einen Platz auf Rang 11. Constantin Schmid landet nur auf dem 28. Platz, sammelt aber zumindest Weltcup-Punkte.

Am Sonntag findet ein weiterer Einzelwettbewerb und damit die Vierschanzentournee-Generalprobe in Engelberg statt. Die Qualifikation startet um 14:30 Uhr bevor um 16 Uhr der erste Durchgang folgt.

Offizielles Resultat

Quelle: FIS

Weltcup Herren

Der erste Durchgang ist durch einige Pausen aufgrund von ungünstigen Windbedingungen geprägt. Die Top-Springer des ersten Durchgangs Granerud, Stoch, Lanisek und Eisenbichler lassen sich aber davon nicht irritieren.

Der Auftakt des heutigen Springens beginnt unschön für die deutschen Springer. Bevor David Siegel nach einer langen Verletzungspause endlich sein Comeback geben konnte, wurde er bei der Anzugkontrolle vor dem Springen aus dem Verkehr gezogen. Sein Anzug saß im Schritt nicht passend und aufgrund dessen wurde er disqualifiziert. Sein Comeback nach 23 Monaten Wettkampfpause muss er auf den morgigen Einzelwettkampf verschieben.
Der Erste aus dem deutschen Team, der heute die Schanze hinunter darf, ist Martin Hamann. 126,5 Meter sind bei den Rückenwind-Bedingungen eine gute Weite. Nach dem ersten Durchgang liegt er auf dem zwölften Platz. Direkt nach ihm springt Constantin Schmid. Seine etwas besseren Windbedingungen kann er leider nicht optimal nutzen und erreicht nach seinem Sprung auf 122 Meter als Dreißigster nur knapp den zweiten Durchgang. Pius Paschke hat wieder mit stärkeren Rückenwind-Bedingungen zu kämpfen. Doch er zeigt trotzdem einen guten Sprung auf die Weite von 129 Meter, welche für einen aktuell fünften Platz sorgen. Markus Eisenbichler muss vor seinem Sprung aufgrund von sehr schlechten Windbedingungen lange warten. Gleiches gilt für seinen Kontrahenten aus Norwegen, Halvor Egner Granerud. Nachdem sich die Jury für eine Verlängerung des Anlaufs um eine weitere Stufe entschieden hat, darf Eisenbicher endlich springen. Er zeigt keine Nerven, springt auf 133 Meter und Platz vier nach Durchgang Nummer eins.

Lanisek mit Bestweite

Wie viele andere Springer, hat auch Daniel-André Tande mit teilweise starken Rückenwind-Bedingungen zu kämpfen. Doch während z.B. Stekala aus Polen, welcher kurz nach ihm mit ähnlichen Windbedingungen springt, mit diesen Bedingungen gut zurechtkommt, 125 Meter weit springt und den zweiten Durchgang erreichen, springt Tande nur 104,5 Meter weit. Damit verpasst er den zweiten Durchgang am heutigen Tag.
Nicht nur der polnische Stekala springt im ersten Durchgang gut, auch Kamil Stoch zeigt erneut sein Können. 134 Meter sind die zweitbeste Weite des Durchgangs. Nur der aktuell auf Rang drei liegende Anze Lanisek aus Slowenien springt mit 137,5 Metern weiter. Aufgrund des schlechteren Winds und den damit höhren Windpukten, liegt Stoch jedoch vor Lanisek auf Platz zwei.

Johansson scheidet aus

Robert Johansson hat mit die schlechtesten Windbedingungen des ersten Durchgangs. Er springt nur 104 Meter weit und schafft damit nicht das Erreichen des nächsten Durchgangs. Sein Teamkollege Granerud hingegen kommt mit den schlechten Windbedingungen besser klar und hat zusätzlich noch eine Gate mehr Anlauf. Sein Sprung auf 133,5 Meter reicht für die Führung nach dem ersten Durchgang.

Der Qualifikationssieger Yukiya Sato scheidet nach einem schlechten Sprung auf 116 Meter aus.

David Siegel ist nicht der einzige Springer, der beim heutigen Springen aufgrund seines Anzuges disqualifiziert wurde, auch der Russe Trofimov wurde aufgrund dessen disqualifiziert.

Resultat 1. Durchgang

Quelle: FIS

Weltcup Herren

Der Norweger Halvor Egner Granerud hat einmal mehr den Probedurchgang gewonnen. Auf der Großschanze von Engelberg setzte er sich vor Pius Paschke und Anze Lanisek durch.

Die Springer müssen sich beim heutigen Springen, wie so oft in Engelberg, gegen heftigen Rückenwind bewähren. Am besten gelang dies Halvor Egner Granerud, der 135,5 Meter (109,8 Punkte) erreichte). Lediglich einen halben Meter dahinter zeigte aber auch Pius Paschke (108,9 Punkte), dass mit ihm zu rechnen sein wird. Auf Rang drei landete der derzeit beste Slowene Anze Lanisek (104,1 Punkte). Knapp dahinter zeigten sich auch David Kubacki, Michael Hayböck und Yukia Sato in guter Form. Auf Platz sieben gelang Markus Eisenbichler mit 99,1 Punkten ein solider Probesprung.

DSV-Adler noch mit Problemen

Hinter Paschke und Eisenbichler tut sich aus deutscher Sicht leider noch ein Vakuum auf. Während Andreas Wellinger und Severin Freund bereits in der Qualifikation gescheitert waren, kommen auch David Siegel, Constantin Schmid und Martin Hamann noch nicht so gut zurecht. Sie belegten die Plätze 36, 38 und 44 und müssen sich für Weltcuppunkte noch steigern.

Los geht es um 16 Uhr mit den besten 50 Athleten, ehe im Anschluss das Finale stattfindet.

Ergebnis Probedurchgang
Startliste Wettkampf

Quelle: FIS

COC Herren Continental Cup

Ein Wettkampf, der eigentlich für Sonntag geplant war: Wegen schlechter Windvorhersagen um die 7 m/s am Sonntag wurde der dritte Einzelwettbewerb in Ruka vorgezogen. Diesen gewann der Österreicher Jan Hörl (288,2 P.), der nach seiner Corona-Infektion wieder ins Wettkampfgeschehen eingestiegen ist.

Hörl, der am gestrigen Tag noch Zweiter wurde, setze sich im zweiten Wettbewerb der COC-Saison gegen Jakub Wolny (272 P.) aus Polen durch. Auch für das finnische Team gibt es in der Heimat im hohen Norden Grund zur Freude: Eetu Nousiainen (271,4 P.) komplettierte das Podium auf Rang drei.

Freitag erneut bester Deutscher

Es scheint, als würde Richard Freitag aktuell immer nur einen guten Sprung nach unten bekommen. Wie bereits gestern landete der Sachse im ersten Durchgang einen schwächeren Sprung und lag auf Rang 14 zurück. Im finalen Durchgang segelte er dann auf 129 Meter (251,9 P.) und konnte sich immerhin noch auf einen achten Platz verbessern. Für Freitag geht es vor allem darum, den siebten Startplatz für das deutsche Team im Weltcup für die Vierschanzentournee zu sichern, dafür müsste er jedoch in den Top-3 landen.

Insgesamt schaffte es das DSV-Team immerhin mit sechs Athleten ins Finale. Neben Freitag platzierte sich Moritz Baer als zweitbester DSV-Adler auf Rang 18. Luca Roth (21.) und Kilian Merkl (23.) schafften es zumindest in die Top-23. Etwas weiter zurück lagen die beiden Philipp Raimund (29.) und Adrian Sell (30.), die jedoch trotzdem Punkte sammeln konnten.

Ein weiterer Einzelwettbewerb in Ruka ist heute um 17 Uhr (MEZ) geplant.
Alle Zeiten MEZ (Ruka, +1 Stunde).

Offizielles Resultat

Quelle: FIS

COC Herren Continental Cup

Bei einem turbulenten Saisonauftakt mit wechselnden Winden, konnte sich der Österreicher Stefan Rainer überraschend vor seinem Landsmann Jan Hörl durchsetzen. Auch Richard Freitag kann nach einem guten zweiten Sprung zumindest auf einen teilweise gelungenen Wettkampf zurückblicken.

Wechselnde Winde sowie gleichermaßen weite Flüge wie lange Abfahrten prägten das erste Springen der Continentalcup-Saison. Während es bei den Weltcupspringen in diesem Jahr vergleichsweise ruhig zugegangen war, zeigte sich Ruka heute wieder von der ruppigen Seite. Dies änderte jedoch nichts daran, dass es auch mal richtig weit gehen konnte, wenn ein guter Springer einen ordentlichen Luftteppich unter den Ski hatte. So gelangen Daniel Hörl im ersten Durchgang sagenhafte 150 Meter, womit er die offizielle Schanzenrekordweite um 2,5 Meter übertraf. In Führung lag jedoch sein Teamkollege Stefan Rainer, der ohne Aufwind bei 134 Metern landete. Seinen knappen Vorsprung konnte der 21-Jährige im zweiten Durchgang sogar ausbauen, indem er bei guten Bedingungen mit 138,5 Metern den weitesten Sprung im Finale landete. Demnach gewann er mit 276,9 Punkten vor Landsmann Jan Hörl, der mit 150 und 128 Metern auf 260,9 Punkte kam. Die Plätze drei belegte der Norweger Benedik Jakobsen Heggli mit Sprüngen auf 137 und 124 Meter (253,7 Punkte). Als Viertplatzierter kann auch Eetu Nousiainen (127/132,5 Meter) auf einen gelungenen Heim-COC zurückblicken. So setzte er sich mit 240,9 Punkten knapp gegen den Fünftplatzierten Clemens Leitner (239,3 Punkten) durch.

Freitag mit ordentlichem Saisonauftakt

Aus Deutscher Sicht verlief der Auftakt dagegen eher enttäuschen. Lediglich Richard Freitag dürfte mit seinem sechsten Platz (229,4 Punkte) einigermaßen zufrieden sein. Nachdem der Sachse im ersten Durchgang aufgrund von schwierigen Verhältnissen bereits bei 116,5 Metern landen musste, verbesserte er sich im Finale mit guten 131,5 Metern noch um neun Plätze. Zweitbester Deutsche war Moritz Bär, der als 15. 104 und 115,5 Meter in den Schnee setzen konnte. Seine Punktzahl von 189,9 Punkte bedeuteten jedoch ganze 87 Punkte Rückstand auf die Spitze, was beim Skispringen eine Welt ist. Ebenfalls den Sprung ins Finale schafften Kilian Märkl und Luca Roth. Nach weniger gelungenen Finalsprüngen (93 bzw. 94 Meter) reichte es jedoch lediglich zu den Rängen 25 und 26. Die beiden verbliebenen DSV-Adler Adrian Sell (31.) und Phillip Raimund (44.) verpassten hingegen das Finale.

Am Samstag und Sonntag stehen noch zwei weitere Wettbewerbe in Ruka an, wo alle Beteiligten auf gleichmäßigere Verhältnisse hoffen dürften. Für Richard Freitag geht es dann darum, den Bonus-Startplatz für die Vierschanzentournee zu sichern. So dürften nach den ersten drei Wettbewerben lediglich Springer zweier Nationen vor dem Weltklasse-Springer früherer Tage landen.

Ergebnis

Weltcup Herren

Yukiya Sato (153 P.) gewinnt die Qualifikation für den ersten Einzelwettbewerb in Engelberg am Samstag. Piotr Zyla (152,4 P.) und Halvor Egner Granerud (149 P.), der den weitesten Satz auf 139 Meter landete, platzierten sich dahinter auf Rang zwei und drei.

Das polnische Team ist mit Piotr Zyla, Kamil Stoch und dem Vierschanzentournee-Titelverteidiger Dawid Kubacki gleich mit drei Athleten in den Top-10 vertreten. Auch Andrzej Stekala platzierte sich nicht weit hinter seinen Teamkollegen. Markus Eisenbichler verpasste einen Platz in den Top-3 nur knapp und wurde als Vierter (147 P.) bester DSV-Adler. Daniel Huber landete als bester Österreicher auf Rang fünf (146,7 P.).

Fünf Deutsche im Wettbewerb am Samstag dabei: Freund und Wellinger nicht qualifiziert

Constantin Schmid verbesserte sich zum Training deutlich und wurde nach Eisenbichler sogar zweitbester Deutscher auf Rang dreizehn. Pius Paschke (16.) und Martin Hamann (35.) sind im morgigen Wettbewerb ebenfalls dabei. Auch Rückkehrer David Siegel (43.) qualifiziert sich und vervollständigt das fünfköpfige DSV-Team am Samstag.

Andreas Wellinger, der seinen Startplatz aufgrund des Fehlens von Karl Geiger erhalten hat, konnte sein Chance nicht nutzen. Nach einem schwachen Sprung auf 108 Meter (98,9 P.) konnte er sich nicht für den morgigen Einzelwettbewerb qualifizieren. Auch Severin Freund erwischte mit 109 Metern (100,4 P.) keinen optimalen Sprung und verfehlte das „Q“ der Qualifizierten.

Der Probedurchgang startet morgen um 15 Uhr, gefolgt vom ersten Durchgang um 16 Uhr (live bei ARD/Eurosport).

Resultat Qualifikation

Quelle: FIS

Weltcup Herren

Der norwegisch-deutsche Zweikampf setzt sich im Training auf der Gross-Titlis-Schanze-Schanze nur bedingt fort. Halvor Egner Granerud landet in beiden Trainingsdurchgängen zwar in den Top-3, Markus Eisenbichler fällt im zweiten Training aber leicht zurück. Auch der Pole Kamil Stoch ist ganz vorne dabei.

Halvor Egner Granerud setzte sich im ersten Trainingsdurchgang mit 137 Metern (96 P.) gegen seinen stärksten Kontrahenten Eisenbichler (90,1 P.) sowie Kamil Stoch aus Polen (87,3 P.) durch. Stoch landet im zweiten Trainingsdurchgang jedoch einen Top-Sprung auf 146 Meter und erzielt damit einen inoffiziellen Schanzenrekord. Er führte die Liste im zweiten Training (110,7 P.) damit an. Daniel Huber (102,5 P.) und Halvor Egner Granerud (100,6 P.) folgten dahinter. Markus Eisenbichler fiel im zweiten Training auf Rang elf zurück.

Lindvik zurück im norwegischen Team

Marius Lindvik ist wieder im norwegischen Team dabei. Nachdem er zuletzt noch Unsicherheiten verspürte und auf die Skiflug-WM in Planica verzichtete, ist er mit einem fünften (82,4 P.) und zehnten (88,6 P.) Rang wieder gut in den Weltcup eingestiegen. Im Training war er somit zweitbester Norweger hinter Teamkollege Granerud.

Wellinger rutscht für Geiger ins DSV-Team

Durch den Corona-bedingten Ausfall von Karl Geiger ist Andreas Wellinger, der eigentlich beim Weltcup in Engelberg nicht dabei sein sollte, kurzfristig ins Team gerutscht. Neu hinzugekommen ist außerdem David Siegel, der nach seiner Kreuzbandverletzung nun erstmals wieder im Weltcup dabei ist.

Resultat Offizielles Training
Startliste Qualifikation

Quelle: FIS

Weltcup Damen

Marita Kramer gewinnt das Auftaktspringen der Skispringerinnen. Wie schon nach dem ersten Durchgang liegen Kriznar und Takanashi auf den Plätzen zwei und drei .Die deutschen Damen sind mannschaftlich stark und zu fünft in den besten 20 vertreten.

Als erste Deutsche im zweiten Durchgang startet Agnes Reisch, nachdem sie im ersten Durchgang auf 78 Meter und den 30. Platz gesprungen ist. Im zweiten Durchgang erreicht sie 78,5 Meter und damit die fast identische Weite wie im vorherigen Durchgang. Die Platzierung bleibt mit dem 30. Platz genau identisch. Selina Freitag hingegen konnte sich vom ersten zum zweiten Durchgang steigern und von Platz 15 auf den 13. Platz hervorspringen. Auch Anna Rupprecht schaffte eine Steigerung von Platz neun im ersten Durchgang auf Platz acht am Ende des Wettbewerbs. Mit dieser Platzierung ist sie heute die Beste aus dem deutschen Team.
Katharina Althaus, Luisa Goerlich und Juliane Seyfahrth hingegen verschlechterten sich vom ersten zum zweiten Durchgang. Nach dem ersten Durchgang des heutigen Tages lagen sie auf den Plätzen acht, zwölf und 13. Die gesprungenen Weiten blieben, im Vergleich zum ersten Sprung, realtiv identisch, allerdings konnte sich die Konkurrenz im Verhältnis mehr steigern. In der Endabrechnung liegen sie nun auf dem Plätzen zwölf, 16 und 17. Trotzdem können die deutschen Damen mit dem heutigen Wettkampf mehr als zufrieden sein. Fünf Springerinnen unter den besten 20 ist ein sehr gutes Ergebnis zum Einstand.

Marita Kramer aus Österreich zeigt heute in beiden Sprüngen eine sehr gute Leistung und sichert sich mit Sprüngen auf 94 und 96 Metern nicht nur die besten Weiten des Tages, sondern auch den ersten Sieg der Saison (253,6 Punkte). „Es ist unglaublich! Das ist es, wofür man täglich trainiert und sich neue Ziele und Herausforderungen setzt. Es ist richtig cool. Ich habe gewusst, dass meine Sprünge stabil sind und das hat mir Selbstvertrauen gegeben. Wir haben jetzt länger keine Wettkämpfe, nun heißt es weiterarbeiten und trainieren“, so Kramer nach dem Wettbewerb. Die zweitbeste Frau des heutigen Tages ist Nika Kriznar aus Slowenien. Sie liegt nach 91,5 Metern bereits nach Durchgang Nummer eins auf Platz zwei und verteidigt diesen auch bis zum Ende (245,1 Punkte). Sara Takanashi aus Japan wird mit 88 und 89,5 Metern dritte (240,1 Punkte).

Lundby enttäuscht im ersten Durchgang

Norwegens Top-Springerin Maren Lundby ist heute, als Siegerin des Gesamtweltcups des vergangenen Jahres, noch im gelben Trikot gesprungen. Allerdings musste sie es nach dem heutigen Wettbewerb an Kramer abgeben. Im ersten Durchgang schafft sie es nach enttäuschenden 81,5 Metern nur auf Rang 19. Dieses Ergebnis wollte sie jedoch nicht auf sich sitzen lassen. Mit 91,5 Metern überbot sie die Weite aus Durchgang Nummer eins deutlich und konnte auf Platz sieben vor springen.

Ergebnisliste des heutigen Wettbewerbs

Quelle: FIS

Weltcup Damen

Nach dem ersten Durchgang der Damen im Skispringen führt Marita Kramer aus Österreich. Katharina Althaus ist die beste aus dem deutschen Team auf Platz sieben.

Die deutschen Damen machen einen guten Eindruck beim heutigen Auftakt der Skispringerinnen im Ramsau. Alle Deutschen sind im zweiten Durchgang, wobei fünf von ihnen sogar in den Top-15 liegen. Die Beste ist Katharina Althaus auf dem achten Rang. Gefolgt von Anna Rupprecht auf Platz neun. Luisa Goerlich und Juliane Seyfarth liegen aktuell auf Rang zwölf und 13, nach Sprüngen auf 82,5 Meter. Auf Platz 15 liegt Selina Freitag. Agnes Reisch liegt mit den 78 Metern aus dem ersten Durchgang nur auf Platz 30.

Marita Karmer aus Norwegen führt nach starken 94 Metern mit 124,9 Punkten vor Nika Kriznar aus Slowenien (91,5 Meter und 121,8 Punkte) und Sara Takanashi aus Japan (88 Meter und 118,4 Punkte).

Ergebnisliste 1. Durchgang

Quelle: FIS

Weltcup Damen

Alles ist angerichtet für den ersten Damen-Weltcup der Saison 2020/21. Wie bereits die Kombiniererinnen am Vormittag, fanden auch die Spezialspringerin beim Probedurchgang bereits beste Bedingungen vor. Als Favoritin wird nach einem erneut starken Probedurchgang die Österreicherin Marita Kramer an den Start gehen.

Vierter Sprung, zum vierten mal Platz eins. Die 19-jährige Österreicherin Marita Kramer war auch im Probedurchgang nicht zu schlagen. Die Junioren-Weltmeisterin des Vorjahres, setzte sich mit 96,5 Metern und 85,4 Punkte vor ihren Konkurrentinnen durch. Doch auch Maren Lundby kommt immer besser in Schwung und blieb mit 95 Metern und 82,8 Punkten nur knapp hinter Kramer zurück. Auf Rang drei landete Nika Krizna (93,5 Meter), die sich schon am Vortag glänzend in Form zeigte. Mit Sophie Sorschag (4.), Chiara Hölzl (6.), Lisa Eder (8.) und Daniela Iraschko-Stolz präsentierten sich die Österreicherinnen mannschaftlich sehr geschlossen.

Althaus und Seyfarth müssen noch zulegen

Nachholbedarf haben dagegen weiterhin die deutschen Springerinnen. Als 15. zeigte sich aber zumindest Katharina Althaus etwas verbessert. Mit Luisa Görlich (18.) und Anna Rupprecht (20.) schafften zwei weitere DSV-Athletinnen den Sprung unter die Top-20. Juliane Seyfarth (22.) und die am Vortag so starke Selina Freitag (31.) wollen dagegen noch zulegen.

Ernst wird es ab 15:40, wenn der erste Durchgang in der Ramsau startet.

Ergebnis Probe

Startliste