Weltcup Herren

Norwegen sichert sich überraschend souverän den Teamsieg vor Österreich. Auch das deutsche Team darf sich mit Platz drei über eine Podiumsplatzierung freuen. Johann Andre Forfang war mit der Tageshöchstweite von 135,5 Metern der Mann des Tages.

Nachdem das norwegische Team (935,2 Pkt.) bestehend aus Johann Andre Forfang, Halvor Egner Granerud, Kristoffer Eriksen Sundal und Marius Lindiv, schon nach Durchgang eins auf Siegkurs lag, konnten sie ihre Sprünge allesamt im zweiten Versuch bestätigen und lagen damit am Ende deutlich vor der zweitplatzierten Mannschaft aus Österreich (909,5 Pkt.). Österreich hatte sich nach dem mannschaftlich geschlossenem Auftritt in der gesamten Saison mit Sicherheit Chancen auf den Sieg ausgerechnet. Hier traten Daniel Tschofenig, Jan Hörl, Stefan Kraft und etwas überraschend auch der Junioren Weltmeister Stephan Embacher an. Auf Rang drei fand sich das deutsche Team (883,2 Pkt.) um Pius Paschke, Stephan Leyhe, Philipp Raimund und Andreas Wellinger wieder.

Während diese drei Teams sehr zufrieden mit dem gesamten Auftritt sein durften, strauchelte die slowenische Mannschaft (Domen Prevc, Zak Mogel, Peter Prevc, Lovro Kos) nach dem gestrigen Einzelerfolg von Lovro Kos am heutigen Tag. Nach Durchgang eins sogar nur auf Rang acht liegend, konnten sie sich am Ende zwar noch auf Rang sechs verbessern, blieben aber deutlich hinter den eigenen Erwartungen zurück. Hier war es vor allem Lovro Kos, der zweimal eine Weite von nur 109,5 Meter zeigen konnte und damit eine bessere Platzierung verhinderte, aber eben auch durch schwächere Sprünge seitens seiner Teamkollegen, nicht kompensiert werden konnten.

Auf Rang vier konnte das Team aus Polen erneut ein Lebenszeichen senden. Piotr Zyla, Maciej Kot, Kamil Stoch und Aleksander Zniszczol sammelten 845,6 Punkte, lagen damit zwar deutlich hinter einer Podiumsplatzierung aber eben auch vor dem fünftplatzierten Team aus Japan (Ren Nikaido, Noriaki Kasai, Junshiro Kobayashi und Ryoyu Kobayashi). Auf Rang sechs konnten die finnischen Skispringer (Valto Kasperi, Eetu Nousiainen, Antti Aalto und Niko Kytosaho) ihr Heimpublikum erfreuen. Die Top Acht komplettierte das Team aus der USA, während die Teams aus der Schweiz und Kasachstan im zweiten Durchgang die Zuschauerrolle einnehmen mussten.

Am morgigen Sonntag findet in Lahti ein weiterer Einzelwettkampf mit der vorherigen Qualifikation statt. Start des Wettkampfs ist um 16:00 CET.

Ergebnis

Weltcup Herren

Es war wieder ein mal Timi Zajc, der am Ende in Oberstdorf beim Skifliegen ganz oben stand. Dahinter durfte auch Teamkollege Peter Prevc jubeln und Stefan Kraft platzierte sich als Dritter.

Für die Slowenen und insbesondere für Timi Zajc ist und bleibt Oberstdorf ein gutes Pflaster. Zajc gewann bereits sein drittes Weltcupfliegen in Oberstdorf und hat damit drei seiner vier Weltcupsiege im Allgäu feiern dürfen. Bereits in der vorausgehenden Qualifikation brachte sich Zajc in die Favoritenrolle. Hier wurde er Zweiter und musste sich nur Stefan Kraft aus Österreich geschlagen geben. Daniel Huber wurde Dritter.

Um 16:00 Uhr ging es dann mit dem Wettkampf weiter. Vor ausverkauftem Haus, sahen die Zuschauer zunächst ein etwas zähes Springen, das von Rückenwind und wenig Anlauf geprägt war. Nachdem sich die Jury letztlich dazu entschied zu verlängern wurde der Wettkampf auch ansehnlicher. Timi Zajc zeigte Sprünge auf jeweils 230,0 Meter, bekam gute Noten und sammelte damit schlussendlich 449,3 Punkte. Nachdem Robert Hrgota auch noch eine Coaches Request traf, war Zajc eigentlich unschlagbar und kam noch von Rang zwei auf Rang eins. Peter Prevc (445,1 Pkt.) blieb im gleichen Gate wie das restliche Feld und kam auf Weiten von 230,5 und 232,0 Meter und lag damit 4,2 Punkte hinter seinem Teamkollegen. Rang drei ging an Stefan Kraft (440,3 Pkt.), der Sprünge auf 222,0 und 225,5 Meter zeigen konnte.

Slowenien dominant, Österreich mit guter Teamleistung

Geschlossen stark zeigte sich neben Slowenien auch das Team aus Österreich. Michael Hayböck (219,0/229,5m, 436,5 Pkt.) wurde Vierter, Daniel Huber (210,5/221,5m) Neunter und Manuel Fettner (214,5/228,0m) Elfter. Domen Prevc (227,5/219,0m, 430,6 Pkt.) komplettierte das slowenische Traumergebnis auf Rang fünf. Ansonsten kamen noch zwei Norweger in die Top Ten. Johann Andre Forfang (217,5/214,5m) dürfte sich nach dem gestrigen Tag doch etwas mehr ausgerechnet haben und wurde Achter. Marius Lindvik (215,5/213,5m) platzierte sich als Zehnter. Auch Ryoyu Kobayashi konnte heute nicht seine besten Sprünge zeigen, kam auf Weiten von 216,5 und 224,0 Metern und rangierte damit auf dem siebten Rang.

Schwieriger Tag für Team Deutschland

Bester Deutscher wurde Andreas Wellinger (219,5/223,0m, 426,2 Pkt.) auf Rang sechs. Neben Wellinger lief es ansonsten eigentlich nur für Philipp Raimund ganz ordentlich. Er zeigte zwei Mal seine Personal Best Weite von zuerst 213,5 und dann im zweiten Durchgang 220,0 Meter. Neben Wellinger und Raimund kamen nur noch Pius Paschke als 21. und Stephan Leyhe als 23. in die Punkte. Luca Roth konnte sich zwar für den Wettkampf qualifizieren, wurde am Ende aber 35. und konnte damit keine Punkte sammeln. Besonders bitter lief es für Karl Geiger auf der heimischen Flugschanze. Er scheiterte als 44. an der Qualifikation für den Wettkampf. Ebenso wie seine Teamkollegen Finn Braun (43.) und Martin Hamann (50.).

Wie bereits am heutigen Tag findet morgen die Qualifikation für den anschließenden zweiten Einzelwettbewerb statt.

Ergebnis Qualifikation

Ergebnis

Weltcup Herren

Da am gestrigen Donnerstag aufgrund des Windes nichts ging in Oberstdorf, musste der Zeitplan für den heutigen Tag geändert werden. In nur zwei Durchgängen konnten sich die Teams im Super Team beweisen. Siegreich war am Ende die Mannschaft aus Slowenien vor Norwegen und Österreich.

Nachdem gestern gar nichts ging auf der Heini Klopfer Flugschanze in Oberstdorf, freute man sich umso mehr auf das heutige Training und das anschließende Super Team Event, das mit nur zwei Durchgängen abgehalten werden musste, da an einem Tag laut FIS Regularien nur vier Flugdurchgänge zugelassen sind.

Um 14 Uhr begann man also mit zwei Trainingsdurchgängen für das gesamte Starterfeld von 53 Athleten, ehe um 16:30 das Super Team Event begann. Hier gingen 12 Teams an den Start, nachdem Tschechien auf einen Start verzichtete, da Benedikt Holub im Training zu Sturz gekommen war. Das Training wurde vom Slowenen Domen Prevc dominiert, der Sprünge auf 227,5 und 237,0 Meter zeigte und damit Slowenien in die Favoritenrolle für das Super Team Event brachte.

Und diese konnte er dann zusammen mit Timi Zajc auch bestätigen. Zajc kam jeweils auf Weiten von 223,0 und 233,5 Meter und Teamkollege Domen Prevc sprang 222,5 und 229,0 Meter. Das ergab am Ende eine Gesamtpunktzahl von 884,5 Punkten. Damit lagen sie 23,2 Punkte vor dem zweitplatzierten Team aus Norwegen (861,3 Pkt.). Kristoffer Eriksen Sundal (208,0/223,0m) und vor allem Johann Andre Forfang (234,5/228,5m) zeigten starke Sprünge und konnten sich so den zweiten Platz sichern. Das Podium komplettierten Michael Hayböck (210,5/235,0m) und Stefan Kraft (233,0/218,5m) aus Österreich (855,7 Pkt.), welche sich noch von Rang fünf auf das Podium kämpfen konnten.

Auf Rang vier und fünf folgten die Teams aus Japan (Ren Nikaido/Ryoyu Kobayashi, 845,2 Pkt.) und Polen (Piotr Zyla/Aleksander Zniszcol, 837,8 Pkt.). Polen fiel im zweiten Durchgang nach einem schwächeren Sprung von Zniszcol auf 212,0 Meter noch von Rang drei auf fünf zurück.

Deutsches Team ohne Chance auf das Podium

Nicht besonders erfreulich lief es für das deutsche Team. Hier gingen Pius Paschke und Andreas Wellinger an den Start. Während im ersten Durchgang noch Pius Paschke etwas schwächelte und nur auf 206,5 Meter kam, war es im zweiten Sprung dann Andreas Wellinger der auf die selbe Weite kam wie Paschke im Durchgang zuvor. Wellingers erster Sprung auf 230,5 Meter lässt jedoch auf den morgigen Wettkampf hoffen.

Die restlichen Plätze sieben bis zwölf gingen an die Teams aus der USA (7.), Italien (8.), Finnland (9.), der Schweiz (10.), der Ukraine (11.) und Frankreich (12.).

Am morgigen Samstag beginnt die Qualifikation für den ersten Einzelbewerb um 14:30 Uhr, ehe der Wettkampf im Anschluss um 16 Uhr starten soll.

Ergebnis Super Team

Weltcup Herren

Es wurde gewartet und gewartet, aber am Ende hatte der Wettergott kein Nachsehen mit den Oberstdorfern. Sie hatten die letzten Wochen, trotz hoher Temperaturen und ergiebigen Regens, unermüdlich gearbeitet um ein Fliegen möglich zu machen. Jedoch musste das Training und die Qualifikation für das erste Einzelfliegen am Samstag musste aufgrund anhaltenden und unberechenbaren Wind abgesagt werden. FIS-Renndirektor Sandro Pertile begründete diese Entscheidung wie folgt: „Wir haben sehr unbeständige Windbedingungen. Besonders am Schanzentisch sind die Böen sehr stark. Das ist auf der Skiflugschanze ein noch größeres Risiko als auf der Großschanze.“

Die letzte Entscheidung wurde dann um 16:30 von der Jury gefällt. Nachdem es zunächst um 14:15 hätte los gehen sollen, wurde danach im Halbstunden-Takt die Startzeit immer wieder nach hinten geschoben. Ein neuer Zeitplan wird derzeit bei einer Mannschaftsführersitzung erarbeitet.

COC Damen COC Herren Continental Cup

Tina Erzar und Paal Haakon Bjoertomt heißen die Sieger beim ICOC und COC in Brotterode. Während bei dem Damen Pia Lilian Kübler knapp am Podium vorbeischrammte, konnte sich Luca Roth bei den Herren den dritten Platz sichern.

Skispringen bei Temperaturen deutlich über 0 Grad. Damit hatte wohl kaum einer gerechnet, dass in Brotterode wirklich gesprungen werden konnte. Aber die Brötteröder haben mal wieder bewiesen, wie viel ihnen am Continentalcup auf der Inselbergschanze liegt und haben alles gegeben um einen Wettkampf ausrichten zu können. Auf der Schanze, die bald abgerissen werden und wieder neu aufgebaut werden sollen, erlebten die zahlreichen Zuschauer also zwei ansehnliche Wettbewerber mit ansprechenden deutschen Leistungen.

Erzar nach Gold bei der JWM auch im ICOC erfolgreich

Die Damen starteten um 09:30 mit zwei Trainingssprüngen, ehe es anschließend mit dem eigentlichen Wettkampf los ging. 34 Starterinnen gingen hier an den Start. Am Ende sicherte sich die amtierende Junioren Weltmeisterin Tina Erzar (111,0/103,5m, 224,5 Pkt.) aus Slowenien den Sieg vor Kjersti Graesli (108,0/109,0m, 219,4 Pkt.) aus Norwegen. Im Training zuvor lag die Norwegerin noch in beiden Sprüngen vor der Slowenin und konnte beide Trainingsdurchgänge für sich entscheiden. Die beiden setzten sich deutlich vor der Drittplatzierten Veronika Jencova (105,0/101,5m, 199,1 Pkt.) aus Tschechien durch.

Kübler als beste Deutsche auf Platz vier

Knapp dahinter platzierte sich die beste Deutsche Pia Lilian Kübler auf Rang vier. Sie zeigte Sprünge auf 100,0 und 105,5 Meter und kam damit auf 198,3 Punkte und verfehlte das Podium damit nur denkbar knapp. Sowohl die Tschechinnen als auch die Norwegerinnen konnten jeweils noch zwei weitere Athletinnen in den Top Ten platzieren. Für Norwegen waren dies Ingvild Synnoeve Midtskogen (96,0/105,5m) und Heidi Dyhre Traaserud (102,5/104,5m) auf den Plätzen fünf und sechs und das Team aus Tschechien durfte sich über die Plätze zehn und neun freuen. Diese sicherten sich Klara Ulrichova (106,5/96,5m) und Karolina Indrackova (99,0/97,0m). Agnes Reisch (101,5/100,5m) und Ajda Kosnjek (99,0/97,5m) komplettierten als Siebte und Achte die Top Zehn.

Mit Anna-Fay Scharfenberg (20.), Maike Tyralla (22.), Josephin Laue (26.) und Ronja Drax (30.) sammelten auch die übrigen deutschen Athletinnen Punkte.

Ergebnis Damen

Doppelsieg für norwegische Herren, Platz drei für Luca Roth

Während die beiden Trainingsdurchgänge noch bei Regen stattfinden mussten, wurden die Aussichten pünktlich zum Start des ersten Durchgangs wieder besser. Auch das Starterfeld der Herren fiel mit nur 37 Athleten recht klein aus. Nachdem Andrzej Stekala den Wettkampf krankheitsbeding verpasste, waren gar nur 36 Springer am Start. Unter diesem Feld konnte sich der Norweger Paal Haakon Bjoertomt mit 112,0 und 114,0 Metern und 246,9 Punkten den ersten COC-Sieg seiner Karriere sichern. Knapp hinter ihm landete mit Weiten von 105,5 und 114,5 Metern und 245,6 Punkten sein Landsmann Fredrik Villumstad. Auf Platz drei konnte sich vor heimischem Publikum der Deutsche Luca Roth (104,0/112,0m, 239,0 Pkt.) platzieren.

Mit Schmid und Tittel landen zwei weitere Deutsche unter den besten sechs

Der vierte Rang ging an den Slowenen Ziga Jelar mit Sprüngen auf 101,5 und 111,5 Metern und 228,4 Punkten. Mit Constantin Schmid (5., 102,5/111,5m, 227,6 Pkt.) und Adrian Tittel (6., 111,5/105,5m, 224,8 Pkt.) landeten außerdem zwei weitere deutsche Athleten unter den besten sechs. Routinier Robert Johansson (101,5, 113,5m, 223,8 Pkt.) landete auf dem siebten Rang und komplettierte zusammen mit Anders Haare (98,5/116,0m, 221,7 Pkt.) auf Rang zehn das starke Ergebnis für Team Norwegen. Auf Rang acht landete mit Jonas Schuster (100,5/113,0m, 223,4 Pkt.) der beste Österreicher im Feld. Mitja Vidic (101,0/109,5m, 222,5 Pkt.) aus Slowenien reihte sich auf Platz neun ein, während der Schweizer Yannick Wasser (103,5/109,0m, 221,7 Pkt.) – punktgleich mit Haare – auf Rang zehn landete.

Für den DSV sammelten außerdem Eric Hoyer (18.), Finn Braun (21.) und Martin Hamann (26.) Punkte.

Am morgigen Sonntag finden dann auf der alten Inselbergschanze die letzten beiden Einzelwettkämpfe der Damen und Herren statt.

Ergebnis Herren

Junioren-Weltmeisterschaften

Die Slowenin Tina Erzar konnte sich dominierend den Titel in der Heimat sichern. Dahinter Julia Mühlbacher aus Österreich und Taja Bodlaj, ebenfalls aus Slowenien.

Vor heimischen Publikum im Tal der Schanzen in Planica, sicherte sich die 16-jährige Tina Erzar den Einzeltitel der Damen bei der Junioren Weltmeisterschaft. Bereits im Training deutete sich an, dass der Sieg wohl nur über die junge Slowenin gehen würde. Mit Sprüngen auf 101,0, welche die Tageshöchstweite bedeutete und 97,5 Meter ersprang sie sich eine Gesamtpunktzahl von 266,3 Punkten und lag am Ende 15,4 Punkte vor der Zweitplatzierten Julia Mühlbacher (98,0/95,5m, 250,9 Pkt.) aus Österreich. Mühlbacher ging leicht favorisiert in den Wettkampf, war sie doch die weltcuperfahrenste Athletin im Feld. Die Bronze-Medaille sicherte sich dann eine weitere Slowenin: Taja Bodlaj (99,0/93,5m, 247,9 Pkt.). Sie fiel nach einem schwächeren zweiten Versuch noch von Silber auf dritten Rang zurück, durfte am Ende aber doch noch über Edelmetall jubeln.

Kurumi Ichinohe (95,5/97,0m, 242,3 Pkt.) aus Japan verfehlte die Medaillen Ränge als Vierte nur knapp. Für das tschechische Team war es ein guter Tag in Slowenien, konnten sich mit Veronika Jencova (96,0/96,5m, 241,9 Pkt.) und Klara Ulrichova (93,0/96,0m, 234,2 Pkt.) als Fünfte und Achte gleich zwei Athletinnen in den Top Ten platzieren. Ebenso wie die Tschechinnen fanden sich auch zwei Norwegerinnen in den Top Zehn wieder. Kjersti Graesli (92,0/98,0m, 233,9 Pkt.) und Ingvild Synnoeve Midtskogen (92,0/96,0m, 232,2 Pkt.) wurden Neunte und Zehnte. Sina Arnet (93,5/96,5m, 238,4 Pkt.) aus der Schweiz beendete den Wettkampf als gute Sechste.

Als beste Deutsche komplettierte Alvine Holz vom WSV 1923 Bad Freienwalde die Top Ten. Sie zeigte Sprünge auf 94,0 und 96,0 Meter und kam damit auf eine Punktzahl von 235,1. Die anderen deutschen Athletinnen Anna-Fay Scharfenberg, Kim AmyDuscher und Magi Lou Schmidt lagen am Ende auf den Positionen 17., 20. und 28.

Ergebnis

Am Freitag findet in Planica für die Damen der Teamwettbewerb statt, ehe die Veranstaltung für die Springerinnen mit dem Mixed Wettkampf am Sonntag abgeschlossen wird.

Weltcup Herren

In dominierender Manier und mit einem neuen Schanzenrekord von 155,5 Metern sicherte sich Johann Andre Forfang den Sieg auf der Mühlenkopfschanze in Willingen vor Royoyu Kobayashi und Kristoffer Eriksen Sundal.


Es war ein äußerst emotionaler Tag für Team Norwegen, bei dem am Ende vor allem bei Tagessieger Forfang kein Auge trocken blieb. Die Norweger durften dank ihm und Kristoffer Eriksen Sundal ein Doppelpodium feiern. Dieser wurde Dritter, dazwischen platzierte sich nach einer phänomenalen Aufholjagd im zweiten Durchgang der Japaner Royoyu Kobayashi.

Johann Andre Forfang siegt dominant
Johann Andre Forfang kam mit Weiten auf 144,0 und 155,5 Metern auf eine Gesamtpunktzahl von 252,7. Der zweite Sprung bedeutete auch den neuen Schanzenrekord in Willingen. Kobayashi (221,7 Pkt.) verbesserte sich nach seinem zweiten Versuch auf 148,0 Meter noch von Platz 15 auf Rang zwei, lag aber dann deutlich hinter dem Sieger. Im ersten Durchgang kam er lediglich auf 128,0 Meter. Auch Sundal (219,9 Pkt.) konnte sich im zweiten Sprung dank 150,0 Metern deutlich verbessern und damit seine erste Podiumsplatzierung im Weltcup erspringen. Er lag nach 138,0 Metern zur Halbzeit noch auf Rang 9.

Wechselhafte Bedingungen = viele Überraschungen
Generell gab es durch wechselnde Bedingungen und immer wiederkehrender Probleme mit der Anlaufspur doch sehr große Sprünge bei den Platzierungen, sowohl in die positive als auch in die negative Richtung. Durchaus überraschend lag nach Durchgang eins auch der Finne Antti Aalto (147,5/128,0m) in Führung, die er nicht verteidigen konnte und am Ende noch auf Rang 14 zurückfiel. Ähnlich erging es Aleksander Zniszczol (145,5/130,0m, 210,7 Pkt.), der nach Runde eins auf Rang drei lag, aber ebenso wie Aalto weit zurückfiel, sich jedoch noch über den achten Platz freuen durfte.

Kraft und Zajc ohne Finalteilnahme
Die österreichische Mannschaft zeigte eine starke Team Leistung. Bester wurde Michael Hayböck (141,0/136,0m, 215,7 Pkt.) als Vierter. Daniel Tschofenig (140,5/137,0m, 213,9 Pkt.) wurde Sechster und auch Manuel Fettner (135,5/144,0m, 212,7 Pkt.) konnte als Siebter eine Top Ten Platzierung einfahren. Nicht so gut wie für seine Teamkollegen lief es dagegen für den Gesamtweltcupführenden Stefan Kraft, der sich nach einem Versuch auf 122,0 Meter nicht für den Finaldurchgang qualifizieren konnte und damit das erste Mal seit Wisla 2020 nicht an einem Finale teilnahmen durfte. Dieses Schicksal ereilte unter anderem auch Timi Zajc aus Slowenien, der 47. wurde.


Die starken Flieger aus Slowenien schwächelten generell an diesem Samstag ein wenig, Domen Prevc (135,0/146,0m, 215,6 Pkt.) wurde hier Bester als Fünfter. Teamkollege Lovro Kos (131,5/135,0m, 206,4 Pkt.) wurde Zehnter. Peter Prevc lag nach Durchgang eins noch aussichtsreich auf ein eventuelles Podium auf Rang vier, fiel dann aber nach einem schwachen Sprung auf 122,0 Meter noch auf den 20. Platz zurück. Der Finne Niko Kytosaho (133,5/145,0, 209,0 Pkt.) zeigte auch nach dem Kulm, dass er die großen Schanzen liebt und verbesserte sich noch von Platz 20 auf den neunten Rang.

Schwieriger Tag für die DSV Adler
Aus deutscher Sicht lief der Tag mit Sicherheit suboptimal und man dürfte wenig zufrieden damit sein. Lokalmatador Stephan Leyhe wurde 15. und war damit bester Deutscher, dicht gefolgt von Andreas Wellinger auf Rang 17, der von Rang sieben noch zehn Plätze nach hinten gespült wurde. Ansonsten konnte nur Pius Paschke als 26. noch Punkte sammeln, während Philipp Raimund, Karl Geiger und Felix Hoffmann die Segel schon nach Runde eins streichen mussten.


Am morgigen Sonntag steht auf der Mühlenkopfschanze ein weiterer Einzelwettkampf um 16:10 Uhr an, davor geht es um 14:30 in die Qualifikationsrunde.

Weltcup Damen

Zweiter Wettkampf – zweite Chance für die Sloweninnen um Nika Prevc und Nika Kriznar für einen Heimsieg. Und diese nutzen sie mit einem Doppelpodium in Ljubno perfekt. Dazwischen landete Vortagessiegerin Eva Pinkelnig auf Platz zwei.

Schon die vorausgegangene Qualifikation konnte Nika Prevc für sich entscheiden. Hier setzte sie sich mit einem Sprung auf 94,5 Meter vor Yuki Ito (92,5m) und Eva Pinkelnig (89,0m) durch.

Auch im folgenden Wettkampf, der dieses Mal vor 6000 Zuschauern stattfand, gab es am Ende keine Zweifel an der Gesamtweltcupführenden Prevc. Schon nach 89,0 Meter im ersten Durchgang lag sie zur Halbzeit in Front, ehe sie im zweiten Versuch auf 92,0 Meter kam und damit insgesamt 276,8 Punkte erzielte. Die Zweitplatzierte Eva Pinkelnig (90,0/92,0m) verbesserte sich im zweiten Durchgang noch auf den zweiten Platz und lag am Ende 5,1 Punkte hinter Prevc. Um den Tag für Slowenien perfekt zu machen, konnte sich auch Nika Kriznar (89,5/89,0m, 268,9 Pkt.) als Dritte eine Podiumsplatzierung sichern.

Alexandria Loutitt (265,6 Pkt.) lag nach Durchgang eins mit einem Sprung von 92,0 Metern noch auf Podiumskurs, kam im zweiten Versuch noch auf 89,5 Meter, die am Ende nur für den undankbaren vierten Platz ausreichten. Teamkollegin Abigail Strate (88,0/87,0m) kam als Achte ebenso in die Top Ten. Wie die Kanadierinnen konnten sich die Japanerinnen mit zwei Athletinnen in den Top Ten wiederfinden. Als Fünfte und Sechste konnten sich Yuki Ito (87,5/86,5m) und Sara Takanashi (90,5/88,0m) platzieren. Jenny Rautinonaho (87,0/86,5m) wurde Siebte, Lisa Eder (86,5/87,5m) Neunte.

Anna Rupprecht beste Deutsche

Auf Rang zehn fand sich am Ende Anna Rupprecht als beste Deutsche Athletin wieder. Sie zeigte Sprünge auf 86,5 und 86,0 Meter. Knapp dahinter platzierten sich Selina Freitag und Katharina Schmid als 12. und 13. Außerdem sammelten Luisa Görlich als 21. und Juliane Seyfarth als 25. Wetlcuppunkte in Ljubno.

Marita Kramer aus Österreich musste wie schon die beiden vorausgegangenen Tagen auf einen Start verzichten. Sie hatte immer noch mit Magen Darm Beschwerden zu kämpfen.

Am kommenden Wochenende geht es für die Damen nun auf die Großschanze in Willingen. Auf der Mühlenkopfschanze stehen zwei Einzelbewerbe auf dem Plan.

Ergebnis Qualifikation

Ergebnis Wettkampf

Weltcup Damen

Es sah nach einem perfektem Tag für Slowenien aus. Strahlender Sonnenschein, konstante Bedingungen und mit Nika Prevc und Nika Kriznar, zwei Kandidatinnen für den Tagessieg. Zudem ein Zuschauerrekod! Aber es kam anders. Eva Pinkelnig sicherte sich den Sieg in Ljubno.

10 000 Zuschauer – welche bedeuten, dass Ljubno damit nun den offiziellen Weltrekord bei einem alleinigen Damenskispringen an Zuschauern hat – warteten gespannt auf ihre Lokalmatadoren. Nach ihrem Qualisieg gestern war Nika Prevc definitiv die Favoritin auf den heutigen Tagessieg. Jedoch stand am Ende eine andere ganz oben auf dem Podium, da sich Eva Pinkelnig mit Sprüngen auf 91,0 und 90,5 Metern und damit erzielten 269,3 Punkten den Sieg sichern konnte. Prevc platzierte sich letztlich doch deutlich dahinter auf Rang zwei. Mit Sprüngen auf 92,0 und 85,0 Metern lag sie schließlich 6,8 Punkte hinter Pinkelnig. Rang drei ging an die Kanadierin Alexandria Loutitt (89,0/88,5m, 258,9 Pkt.)

Dahinter folgte als Vierte Yuki Ito (85,5/86,0m) aus Japan vor der nächsten Slowenin Nika Kriznar (83,5/88,0m), die sich nach Rang zehn im ersten Durchgang noch auf Platz fünf vorarbeiten konnte. Thea Minyan Bjoerseth (86,0/85,5m) hielt für Norwegen die Fahnen als Sechste hoch. Dahinter folgten Abigail Strate, Sara Takanashi und Jenny Rautionaho auf den Rängen sieben, acht und neun.

Beste Deutsche wurde Katharina Schmid als Zehnte. Sie hatte sich nach Rang drei in der gestrigen Qualifikation wohl doch mit eine,m besseren Ergebnis geliebäugelt. Neben Schmid konnten sich Anna Rupprecht als Zwölfte, Selina Freitag als 18., Juliane Seyfarth als 20 und Luisa Görlich als 26. Punkte im heutigen Wettkampf sichern.

Am morgigen Sonntag findet in Ljubno um 9:30 die Qualifikation mit dem anschließenden zweiten Einzelwettkampf um 11 Uhr statt.

Ergebnis

Weltcup Damen

Vor heimischer Kulisse in Ljubno zeigten sich vor allem die slowenischen Top Springerinnen in absoluter Spitzenform. Nika Prevc entschied die Qualifikation für den morgigen Wettkampf vor Jaqueline Seifriedsberger und Nika Kriznar für sich.

Wenn man sagt es läuft momentan bei Nika Prevc liegt man auf jeden Fall richtig. Auch im heimischen Ljubno war sie nicht zu stoppen und zeigte direkt im Training und der Qualifikation, dass der Sieg hier wohl nur über sie gehen kann. Nachdem sie schon im Training äußerst solide Sprünge zeigte, kam sie im Qualidurchgang auf schließlich 87,0 Meter (132,0 Pkt.) und lag damit 5,1 Punkte vor der Zweitplatzierten Jaqueline Seifriedsberger (87,5m) aus Österreich. Nika Kriznar (87,0m/125,2 Pkt.) komplettierte die Top 3 als Dritte. Diesen Platz teilte sie sich punktgleich mit Katharina Schmid, die auf 86,0 Meter kam und andeutete, dass mit ihr an diesem Wochenende auch zu rechnen sein wird.

Mit Yuki Ito (5.) und Sara Takanashi (9.) konnten zwei Japanerinnen gute und solide Ergebnisse erzielen. In den Top Zehn fanden sich außerdem die Kanadierin Alexandria Loutitt als Siebte wieder, als auch Jenny Rautionaho auf Rang acht.

Österreich mit starken Teamergebnis

Mannschaftlich zeigte sich vor allem Österreich äußerst gut aufgestellt. Neben Seifriedsberger auf Rang zwei kamen außerdem auch Eva Pinkelnig (6.) und Julia Mühlbacher (10.) in die Top Ten, die Lisa Eder als Elfte nur knapp verpasste. Chiara Kreuzer wurde 16. Marita Kramer ging kurzfristig aufgrund Magen Darm Beschwerden nicht an den Start.

Team Deutschland ohne Gefahr qualifiziert, gebrauchter Tag für Norwegen

Aus deutscher Sicht lief es mannschaftlich gesehen besser als zuletzt in Zao. Ungefährdet, aber ohne groß zu glänzen, qualifizierten sich Luisa Görlich (17.), Selina Freitag (18.), Anna Rupprecht (20.) und Juliane Seyfarth (27.) für den morgigen Wettkampf und erhoffen sich hier gute Weltcuppunkte.

Schlechter lief es dagegen für die Norwegerinnen. Mit Thea Minyan Bjoerseth konnte sich nur eine Athletin die Qualifikation sichern, während Silje Opseth als 43. ausschied und Heidi Dyhre Traaserud wegen einem unpassenden Anzugs disqualifiziert wurde.

Am morgigen Samstag beginnt der Wettkampf um 11:30 Uhr, der Probedurchgang startet um 10:15 Uhr.

Ergebnis Qualifikation