COC Damen Continental Cup

Im ICOC lief es an diesem Wochenende vor allem für die deutschen Damen besonders gut. Emely Torazza sichert sich beide Siege und durfte das Podium sowohl am Samstag mit Alvine Holz als auch am Sonntag mit Comebackerin Luisa Görlich und Maike Tyralla teilen.

Nachdem nur vier deutsche Starterinnen nach Lake Placid zum Weltcup geflogen waren, waren in Eisenerz einige bekannte Gesichter beim ICOC am Start. Emely Torazza, die zuletzt in Willingen überzeugte, zeigte auch in Österreich was in ihr steckt. Am Samstag gewann sie mit Sprüngen auf 94,5 und 103,5 Metern und 12 Punkten Vorsprung auf ihre Teamkollegin Alvine Holz (95,4/96,0m, 239,2 Pkt.) und Chiara Kreuzer (94,0/93,0m, 232,2 Pkt.). Mit Jessica Malsiner (4.) und Martina Ambrosi (6.) konnten sich auch zwei Italienerinnen, die zuletzt im Weltcup unterwegs waren, in den Top Ten platzieren. Zwischen den beiden landete Daniela Haralambie auf Rang fünf.

Görlich feiert starkes Comeback

Anna Hollandt (8.) und Luisa Görlich (9.) konnten sich ebenso einen Platz in den besten Zehn erspringen. Görlich feierte nach ihrer Kreuzbandverletzung, die sie sich im letzten März in Planica zugezogen hatte, ihr Comeback. Die Tschechin Karolin Indrackova wurde Siebte und Jerica Jesenko Zehnte.

Ergebnis Samstag, 08.02.25

Dreifachsieg für Deutschland am Sonntag

Noch besser für die deutschen Damen lief es dann am Sonntag morgen zum zweiten Wettkampf. Erneut war es Emely Torazza, die wieder ganz oben stand und damit wohl große Chancen haben sollte um Teil des deutschen WM-Team zu sein. Torazza kam mit Sprüngen auf jeweils 100,0 Meter auf 251,9 Punkte und lag damit 4,9 Punkte vor Luisa Görlich. Für Görlich hätte das Comeback nicht viel besser laufen können. Nach dem gestrigen neunten Platz konnte sich die gebürtige Thüringerin am heutigen Sonntag Morgen den zweiten Platz erspringen. Sie lag nach 100,0 Metern im ersten Durchgang sogar noch in Führung, musste sich nach dem zweiten Sprung auf 98,5 Meter noch ihrer Teamkollegin geschlagen geben.

Maike Tyralla, am gestrigen Tag elfte, konnte sich heute als Dritte einen Podiumsplatz sichern. Im ersten Durchgang sprang sie mit 100,5 Metern die Tagesbestweite. 99,0 Meter im zweiten Durchgang bedeuteten letztendlich also 242,7 Punkte und damit Rang drei. Mit Anna Holland auf Rang sieben kam noch eine weitere deutsche Athletin in die besten Zehn. Hier waren mit Jerica Jesenko (4.) und Tinkara Komar (10.) außerdem zwei Sloweninnen vertreten. Ebenso wie gestern schon, die beiden Italienerinnen Martina Ambrosi (5.) und Jessica Malsiner (6.). Karoline Indrackova und Chiara Kreuzer landeten auf den Plätzen acht und neun.

Ergebnis Sonntag, 09.02.25

Skifliegen Weltcup Weltcup Herren

Slowenien atmet auf. Und zwar zweifach. Timi Zajc überzeugt wieder einmal auf der Heini-Klopfer-Skiflugschanze und gewinnt sein fünftes Weltcupspringen. Teamkollege Domen Prevc durfte als Dritter mitfeiern. Mittendrin im slowenischen Jubel: Johann Andre Forfang auf Rang zwei.

Nach einem noch etwas zähen ersten Durchgang wurde es am Ende noch ein hochklassiges Skifliegen. Timi Zajc war der lachende Gewinner und erzielte mit Weiten von 222,0 und 233,0 Metern 453,7 Punkte. Damit lag er 5,1 Punkte vor dem Zweitplatzierten Johann Andre Forfang. Dieser lag nach der ersten Runde noch in Führung, hatte im Finaldurchgang aber wieder Probleme bei der Landung. Er kam auf 235,0 Meter, aber hatte aufgrund seiner hohen Flugkurve keine Chance auf eine ordentliche Landung, die ihm wohl den Sieg eingebracht hätte. So war es aber Team Slowenien, das durch Zajc den ersten Saisonsieg einfahren konnte.

Domen Prevc, nach Durchgang Nummer eins auf Rang vier, erzielte mit Sprüngen von 217,0 und 231,5 Metern 444,9 Punkten und ersprang sich im Finale damit noch ein Podium. Für Team Österreich war es am heutigen Samstag kein guter Tag, beziehungsweise der erste Wettkampftag in dieser Saison, an dem kein Athlet aus dem eigenen Lager auf dem Podium stand. Daniel Tschofenig verpasste als Vierter um 0,8 Punkte die Top Drei. Mit Maximilan Ortner (6.) und Michael Hayböck (7.) landeten außerdem zwei weitere ÖSV-Adler unter den besten Zehn. Jan Hörl wurde Zwölfter. Besonders bitter war der heutige Wettkampf für Stefan Kraft. Dieser wurde in Durchgang zwei aufgrund der Winddurchlässigkeit seines Anzugs disqualifziert.

Auch das Japanische Team konnte mit Ryoyu Kobayashi (5.) und Naoki Nakamura (9.) zwei Athleten unter den Top Ten platzieren. Nakamura lag mit seinem ersten Sprung auf 226,5 Meter zunächst sogar auf dem aussichtsreichen 5. Platz, musste im zweiten Durchgang aber ein paar Plätze einbüßen. Mit Anze Lanisek lag auf Rang 8 außerdem ein weiterer Slowene, der damit die starke Teamleistung untermauerte.

DSV Athleten fliegen noch hinterher

Karl Geiger wurde als Zehnter erneut bester Deutscher. Diese Platzierung hat er vor allem seinem starken zweiten Sprung auf 224,5 Meter zu verdanken, mit dem er noch sieben Plätze gutmachen konnte. Andreas Wellinger (14.), Pius Paschke (18.) und Philipp Raimund (20.) sammelten ebenfalls Punkte. Felix Hoffmann verpasste den zweiten Durchgang als 31. knapp.

Für den morgigen Sonntag ist ein weiterer Einzelwettkampf geplant. Dieser beginnt um 16 Uhr, direkt vorher wird um 14:15 die Qualifikation ausgetragen.

Ergebnis

Skifliegen Weltcup Weltcup Herren

In Oberstdorf hat es für Johann Andre Forfang dann endlich mit dem Qualifikationssieg geklappt. Aufgrund einer verunglückten Landung wurde es am Ende zwar ein hauchdünner Vorsprung von 0,1 Punkten auf den Zweitplatzierten Domen Prevc, aber dieses Mal konnte sich der Norweger den Scheck über 5000 Schweizer Franken sichern. Auf Rang drei Michael Hayböck.

Nachdem ihm der Qualisieg ja zuletzt mehrfach in letzter Sekunde durch Daniel Tschofenig entrissen wurde, konnte sich Johann Andre Forfang (220,3 Pkt.) also endlich auch mal über zählbares Taschengeld freuen. Mit einem Satz auf 236 Meter und damit der Tageshöchstweite lag er am Ende knapp vor dem Slowenen Domen Prevc (220,2 Pkt.), der auf 220,5 Meter kam. Bester Österreicher wurde Michael Hayböck (232,0m/217,6 Pkt.) auf dem dritten Rang. Das Training zuvor zeigte schon in welche Richtung es beim Thema Qualisieg gehen würde. Neben Hayböck auf Platz drei fanden sich noch einige weitere Österreicher in den Top Ten wieder. Maximilian Ortner stellte mit 225,0 Meter seine Personal Best Weite ein und wurde Fünfter. Daniel Tschofenig und Stefan Kraft wurden Siebter und Achter. Manuel Fettner wurde Zehnter.

Ryoyu Kobayashi zeigte sich nach seiner Wettkampfpause wieder erstarkt und wurde Vierter. Anze Lanisek, der zuletzt in Zakopane konstant starke Sprünge zeigte, konnte auch auf der Flugschanze überzeugen und wurde hier Sechster.

Bester Deutscher wurde Lokalmatador Karl Geiger vor 4500 Zuschauern an der Heini-Klopfer-Flugschanze auf Position neun. Und auch Pius Paschke und Andreas Wellinger zeigten solide Sprünge und wurden 11. und 13. Für den morgigen ersten Einzelwettkampf konnten sich mit Philipp Raimund (30.) und Felix Hoffmann (34.) noch zwei weitere DSV Athleten qualifizieren. Für Constantin Schmid (46.) und Adrian Tittel (48.) bleibt am Samstag hingegen nur die Zuschauerrolle. Etwas überraschend ebenso nicht qualifiziert ist der Norweger Marius Lindvik (43.) und Killian Peier (51.)

Morgen geht es um 16:30 mit dem ersten Wertungsdurchgang los.

Ergebnis Qualifikation

Weltcup Herren

Es war ein hochklassiger Wettkampf in Polen, den die vielen Zuschauer an der Wielka Krokiew in Zakopane. Daniel Tschofenig sichert sich den Sieg vor Johann Andre Forfang und Jan Hörl.

Eigentlich sah nach dem ersten Durchgang nach dem ersten slowenischen Saisonsieg aus. Anze Lanisek lag mit 11,9 Punkten in Front und schien uneinholbar. Aber da hatten alle Anwesenden die Rechnung ohne den Vierschanzentournee Sieger Daniel Tschofenig (316,7 Pkt.) gemacht. Dieser zeigte Sprünge auf 136,0 und 139,5 Meter und lag damit am Ende 7,3 Punkte vor dem Tageszweiten Johann Andre Forfang (137,0/136,0m, 309,4 Pkt.) aus Norwegen. Auf Rang drei Tschofenig’s Teamkollege Jan Hörl (136,0/140,0m, 309,3 Pkt.), der sich noch von Platz fünf auf Platz drei verbesserte.

Der Dominator aus dem ersten Durchgang Anze Lanisek folgte auf dem unglücklichen vierten Rang. Er zeigte im ersten Sprung unglaubliche 145,0 Meter, verpatzte aber den zweiten und kam auf nur 130,0 Meter und brachte sich damit um den verdienten Lohn. Also wieder kein Sieg, geschweige denn Einzel-Podium, auf das die Slowenen weiter warten müssen. Die polnischen Zuschauer freuten sich dagegen über den fünften Rang von Pawel Wasek. Er zeigte vielumjubelnde Sprünge auf 136,0 und 137,0 Meter.

Mit Michael Hayböck und einem verbesserten Stefan Kraft auf den Plätzen sechs und sieben, präsentierten sich die Österreicher wieder einmal mannschaftlich geschlossen. Ebenso zufrieden sollte sich Karl Geiger auf Rang acht, als bester Deutscher zeigen. Gregor Deschwanden und Vladimir Zografski komplettierten die Top Ten. Valentin Foubert wurde hinter Andreas Wellinger Zwölfter und erreichte damit sein bestes Karriere Resultat.

Neben Wellinger und Geiger kam nur ein weiterer DSV-Athlet in die Punkteränge. Philipp Raimund endete als 21. Für Pius Paschke (32.) blieb nach einem schwachen Sprung auf 123,5 Meter sogar nur die Zuschauerrolle. Er schied ebenso wie Constantin Schmid (41.) und Felix Hoffmann (42.) nach dem ersten Durchgang aus.

Kommendes Wochenende geht es zum ersten Skifliegen der Saison. Es stehen zwei Einzelwettbewerbe auf der Agenda. Wer weiß, vielleicht hören wir dort mal eine andere Hymne, wie es sich Karl Geiger nach dem heutigen Wettkampf in der ARD wünschte.

Ergebnis

Weltcup Herren

Nach dem zwangsweise, freien Wochenende nach der Vierschanzentournee, ging es am heutigen Freitag mit dem Training und der Qualifikation für die Männer im Rahmen des Weltcups weiter. Den Scheck über 3000 Schweizer Franken konnte sich Daniel Tschofenig sichern. Hinter ihm kamen Johann Andre Forfang und Anze Lanisek auf die Plätze zwei und drei.

Vorfreude im deutschen Lager, Horngacher setzt auf frischen Wind im Team

Bundestrainer Stefan Horngacher setzte in Polen auf eine neue deutsche Mannschaft. Felix Hoffmann durfte seinen Startplatz, den er sich während der Tournee erkämpfte, behalten. Für Stephan Leyhe rutschte zudem Constantin Schmid in das Team. Ansonsten gingen mit Pius Paschke, Karl Geiger, Andreas Wellinger, Philipp Raimund und Adrian Tittel die üblichen Verdächtigen an den Start.

„Wir freuen uns auf Zakopane, die vielen Zuschauer und auf hoffentlich gute Bedingungen. Darüber hinaus steht mit dem klassischen Mannschaftsspringen ein Bewerb auf dem Programm, der uns traditionell liegt und der den Aktiven sehr großen Spaß macht. Aktuell sind wir alle fit, gesund und motiviert. Wir reisen zuversichtlich nach Polen.“, gab Horngacher vor der Anreise einen Ausblick. Auch Pius Paschke freut sich auf Polen: „Ich freue mich auf Zakopane – vor allem, weil dort immer eine wahnsinnige Stimmung herrscht. Die Schanze ist cool und noch besser ist es, dass wir gleich zum Start den Teambewerb springen. Der macht sehr viel Spaß und hat für mich eine großartige Tradition.

Forfang und Team rot-weiß-rot dominieren Training

So ging es also für alle 57 Starter nach zwei Trainingsdurchgängen in die Qualifikation. Im Training zeigten sich vor allem Johann Andre Forfang und Daniel Tschofenig stark und das man sie an diesem Wochenende auf der Rechnung haben sollte. Im ersten Training überraschten der Schweizer Kilian Peier und Valentin Foubert aus Frankreich mit starken Sprüngen. Im zweiten Training waren dann die Österreicher Jan Hörl und Daniel Tschofenig vorne.

Tschofenig entreißt Forfang den Qualisieg

In der Qualifikation an sich gab es dann doch die ein oder andere „Überraschung“. Nicht jedoch der Sieger war eine „Überraschung“: Vierschanzentournee-Gewinner Daniel Tschofenig (153,5 Pkt.). Er macht also genau da weiter wo er zuletzt aufgehört hatte und sichert sich mit einem Sprung auf 136,5 Meter bei schlechteren Windbedingungen die 3000 Schweizer Franken für den Qualifikationssieg. Johann Andre Forfang (151,7 Pkt.) stand wieder einmal bis zuletzt in der Leader’s Box und musste am Ende also erneut einem anderen gratulieren. Der frisch gebackene Norwegische Meister sprang Tageshöchstweite von 140,0 Metern bei besseren Bedingungen und lag damit 1,8 Punkte hinter Tschofenig. Auf Rang drei Anze Lanisek aus Slowenien, bei dem die Form nach oben zeigt. Er kam auf 138,0 Meter und erzielte damit150,0 Punkte.

Auf Rang vier folgte Gregor Deschwanden, dicht gefolgt von Maximilian Ortner auf Rang fünf und Ren Nikaido auf Rang sechs. Die heimischen Zuschauer konnten sich über Pawel Wasek auf Platz sieben freuen. Des weiteren fanden sich Kristoffer Eriksen Sundal, Michael Hayböck und Halvor Egner Granerud in den Top Ten wieder.

Schlechter Tag für die DSV Adler

Bester DSV Adler wurde Andreas Wellinger auf Platz 12. Philipp Raimund (17.) und Karl Geiger (18.) schafften es immerhin in die Top 20. Pius Paschke, zeigte im Training noch einigermaßen solide Sprünge, der Sprung in der Qualifikation ging dann aber in die Hose. Nur 118,0 Meter standen zu Buche, was am Ende den 37. Platz bedeutete. Felix Hoffmann und Constantin Schmid konnten sich auf den Plätzen 39 und 44 für den Wettkampf am Sonntag qualifizieren. Hier zuschauen muss Adrian Tittel. Der Junioren Weltmeisterschafts-Dritte vom letzten Winter fand sich auf Rang 51 wieder und schaffte damit nicht den Sprung in den Bewerb. Er ist also einer von nur sieben Athleten, die in der Qualifikation ausscheiden mussten.

Am morgigen Samstag findet um 16:00 ein klassischer Teamwettkampf statt, ehe am Sonntag ebenfalls um 16:00 der Einzelwettbewerb auf dem Plan steht.

Ergebnis Qualifikation

COC Herren Continental Cup Uncategorized

Es hatte nicht sein sollen im sächsischen Klingenthal. Nachdem auch schon die Prognosen nichts Gutes erahnen ließen, ging an diesem Wochenende gar nichts. Beide Einzelwettbewerbe im Rahmen des Continentalcups mussten abgesagt werden.

Schon für die Kombinierer ging am frühen Sonntagmorgen nichts. Die Prognosen sahen dann zunächst etwas besser aus und das Training konnte tatsächlich wie geplant um 12 Uhr starten. Was die Zuschauer dort jedoch sahen, war ein spektakulärer Trainingsdurchgang mit großen Weiten. Auch wenn es ohne Bedeutung blieb sollte man erwähnen, dass Robert Johansson mit einem Sprung auf 147,0 Meter das Training für sich entschied. Dahinter Robin Pedersen mit einer Weite von 141,5 Metern und Sindre Ulven Joergensen mit 147,5 Meter. Den weitesten Satz zeigte der Schweizer Sandro Hauswirth mit 149,0 Metern.

Nach dem Training wurde der Wettkampf relativ zügig abgesagt, da der Wind auch wieder deutlich zunahm. Man hoffte auf den zweiten Wettkampf. Dass überhaupt ein zweiter Bewerb stattfinden sollte lag daran, dass der Wind bereits gestern verrückt spielte und kein Sprung möglich war.

Um 15:30 ging es dann schließlich los, jedoch musste nach Simon Steinbeisser mit der Nummer eins direkt wieder länger unterbrochen werden. Nach einiger Wartezeit stellte sich keine Besserung ein und 45 Minuten später wurde auch der zweite Wettkampf schweren Herzens abgesagt. Alexander Ziron, Geschäftsführer des VSC Klingenthal und OK-Chef äußerte sich nach der Entscheidung wie folgt: „Der Wind war leider zu wechselhaft und hat sich zu schnell aus dem Korridor bewegt. Skispringen ist und bleibt eine Outdoor-Sportart. Heute war leider kein sicheres und faires Springen möglich. Wir bedauern natürlich sehr, dass heute kein Wettbewerb stattfinden konnte, bedanken uns aber umso mehr bei allen Zuschauern und Helfern, die so lange mit uns ausgeharrt haben.“

In der Continentalcup Serie geht es am kommenden Wochenende in Bischofshofen weiter.

Weltcup Weltcup Damen

Auf der Normalschanze in Villach glänzte am Sonntag eine besonders: Katharina Schmid! Für die Gesamtweltcupführende lief es wie am Schnürchen. Sie sicherte sich sowohl den Qualisieg als auch den Sieg im Wettkampf. Auf Rang zwei folgte Nika Prevc und Jaqueline Seifriedsberger wurde dritte.

Für die Damen ging es also nach der vergangenen Two Nights Tour weiter nach Kärnten. Im erneut wieder gewohnten System mit 40 qualifizierten Teilnehmerinnen konnten sich also wieder zehn Damen mehr über die Teilnahme am Wettkampf freuen. So ging es also für 60 Damen in die Qualifikation, die Katharina Schmid mit 97,0 Metern für sich entschied. Nika Prevc sprang kurz davor mit 102,0 Metern auf einen neuen Schanzenrekord. Schmid jedoch startete dann zwei Gates tiefer. Auf Rang drei Alexandria Loutitt mit 99,0 Metern.

Schlechte Haltungsnoten kosten Prevc den Sieg

Im Wettkampf sah es nach dem ersten Durchgang so aus als würde Nika Prevc auf der beliebten Trainingsschanze der Sloweninnen den Sieg holen und auch in der Gesamtwertung näher an Katharina Schmid heranrutschen. Aber nicht mit der Deutschen. Mit Sprüngen auf 95,5 und 97,0 Meter erzielte sie 264,7 Punkte und lag damit am Ende mit 4,5 Punkten Vorsprung doch deutlich vor der Slowenin Prevc. Diese lag nach Sprung eins mit 99,0 Metern noch sieben Punkte vor Schmid, hatte dann aber im zweiten Sprung dann doch deutliche Probleme. Sie kam nur auf 94,0 Meter und erhielt schlechte Wertungsnoten. Im Vergleich mit Schmid lies sie hier 6,5 Punkte liegen. Das Podium wurde vor heimischen Publikum durch Jaqueline Seifriedsberger komplettiert. Sie kletterte im Finaldurchgang noch um vier Plätze auf das Stockerl.

Auf den Plätzen vier und fünf platzierten sich Lisa Eder und Selina Freitag, die jeweils einen Platz nach hinten fielen. Die Norwegerinnen erzielten in Abwesenheit von Eirin Maria Kvandal zwei weitere Top Ten Plätze. Anna Odine Stroem wurde Sechste, Thea Minyan Bjoerseth Achte. Eva Pinkelnig lag als Siebte zwischen den beiden Skandinavierinnen. Ebenfalls in den Top Ten waren Alexandria Loutitt als Neunte und die Japanerin Nozomi Maruyama auf Rang zehn.

Vier weitere deutsche Damen in den Punkten

Aus deutscher Sicht konnten sich vier weitere Damen in den Punkterängen platzieren. Juliane Seyfarth zeigt weiterhin einen Aufwärtstrend und wurde auch auf der kleineren Schanze gute 15. Agnes Reisch lag nach Durchgang eins noch genau auf diesem 15. Zwischenrang, fiel im zweiten Sprung aber noch fünf Plätze zurück und wurde 20. Ebenfalls in den Punkten fanden sich nach ihrem „Fast Sturz“ in Garmisch Partenkirchen Alvine Holz als 29. und einen Platz vor ihr auf Rang 28 Anna Hollandt.

Am morgigen Drei Königs Tag findet in Villach noch ein weiterer Einzelwettkampf für die Damen statt. Los geht’s um 13 Uhr mit der Qualifikation. Im Anschluss um 14:20 geht es dann um Punkte und den Sieg.

Ergebnis Qualifikation

Ergebnis Wettkampf

Weltcup Weltcup Damen

In einem hochklassigen Wettkampf unter Flutlicht fand in Garmisch Partenkirchen am Nachmittag der erste von zwei Two Nights Tour Wettkämpfen statt. Ein deutsches Podium blieb aus, dafür durften andere jubeln. Nika Prevc war unschlagbar an diesem Tag und gewinnt vor Eirin Maria Kvandal und Eva Pinkelnig.

Die Slowenin Nika Prevc (275,8 Pkt.) war an diesem Tag wirklich eine Klasse für sich. Mit Sprüngen auf 134,0 und 135,5 Metern setzte sie sich mit 7,2 Punkten Vorsprung deutlich gegen die Konkurrenz durch. Auf Rang zwei folgte Eirin Maria Kvandal (268,6 Pkt.) mit Weiten von 132,5 und 135,0 Metern. Einen neuen Schanzenrekord mit 137,5 Metern konnte die Drittplatzierte Eva Pinkelnig (259,3 Pkt.) im zweiten Sprung setzen. Nach dem ersten Durchgang lag sie nach 134,0 Metern noch auf dem fünften Platz. Prevc sagte nach der Siegerehrung, dass Garmisch Partenkirchen zwar nicht ihre Lieblingsschanze sei, sie aber glücklich über den Sieg ist und in Oberstdorf dann versuchen wird, weiter Sprünge auf diesem Level zu zeigen.

Auf Rang vier und fünf folgten zwei deutsche Damen. Agnes Reisch überzeugte wie schon gestern und konnte sich sogar noch vor der Gesamtweltcupführenden Katharina Schmid platzieren. Ebenfalls in die Top Ten kam Qualifikationssiegerin Selina Freitag als Achte. Juliane Seyfarth, die als beste Lucky Looserin in den zweiten Durchgang gekommen war, endete auf dem 11. Platz und bekam das Strahlen nach ihrem zweiten Versuch auf 134,5 Metern gar nicht mehr aus dem Gesicht. Alvine Holz, die im ersten Durchgang nur knapp einem Sturz entging, wurde 30. Die 3000 Zuschauer sahen also einen spektakulären Wettkampf.

Des weiteren fanden sich in den Top Ten jeweils zwei Österreicherinnen und zwei Norwegerinnen wieder. Lisa Eder und Jaqueline Seifriedsberger wurden siebte und neunte. Thea Minyan Bjoerseth und Anna Odine Stroem sechste und zehnte.

Am morgigen Neujahrstag geht es dann für die Damen in Oberstdorf weiter. Wir wünschen einen guten Rutsch!

Ergebnis

Weltcup Weltcup Damen

Selina Freitag gewinnt am Montagabend die Auftaktqualifikation für die diesjährige Two Nights Tour. Auf dem zweiten Platz Eirin Maria Kvandal vor Nika Prevc, die das Training dominierte.

Für Selina Freitag geht es nach ihrem Sturz in Peking wieder aufwärts. „Gerade nach meinem Sturz habe ich nicht damit gerechnet, bin aber sehr glücklich.“, sagte Freitag nach ihrem Qualifikationssieg. Mit 132,5 Metern bei etwas schlechteren Windbedingungen erzielte die Ergebirgerin eine Punktzahl von 137,8 und lag damit am Ende 1,1 Punkte vor der Zweitplatzierten Eirin Maria Kvandal (135,0 Meter) aus Norwegen und 2,0 Punkte vor Nika Prevc (127,5 Meter), die auf Rang drei landete.

Das Training unmittelbar bevor dominierte die Slowenin noch. Dabei kam sie auf Weiten von 143,0 und 143,5 Meter und zeigte, dass der Sieg in Garmisch wohl auch nur über sie gehen würde. Den neuen offiziellen Schanzenrekord stellte dann aber eine andere auf: Agnes Reisch. Sie sprang auf 136,0 Meter und belegte letztendlich damit einen starken neunten Platz.

Die Gesamtweltcupführende Katharina Schmid zeigte sich im Training schon stark und kam dann in der Quali auf 125,5 Meter aus Lucke 20. Damit lag sie auf dem vierten Platz. Mannschaftlich geschlossen trat vor allem Team Österreich auf. Mit Jaqueline Seifriedsberger (5.), Lisa Eder (7.) und Eva Pinkelnig (8.) platzierten sich gleich drei Athletinnen in den Top Ten. Diese wurden durch Ema Klinec auf Rang sechs und Anna Odine Stroem als Zehnte komplettiert. Aus deutscher Sicht konnten sich noch Juliane Seyfarth als 14. und Alvine Holz als 27. qualifizieren.

Eine Besonderheit bei der Two Nights Tour ist, dass sich nur 30 Athletinnen für den Wettkampf qualifizieren. Bei einem Starterfeld von 60 Springerinnen bedeutet das also das Aus für 50 Prozent nach der Qualifikation. Das traf dann auch einige deutsche Damen. Emely Torazza scheiterte als 32. nur knapp. Die anderen deutschen Damen scheiterten jedoch deutlich. Für Pia Lilian Kuebler, Anna Hollandt, Anna-Fay Scharfenberg, Julina Kreibich und Lia Böhme bleibt morgen also nur die Zuschauerrolle.

Am morgigen Silvester Tag geht es dann um 16:20 Uhr mit dem Wettkampf los. Angetreten wird im KO Modus.

Ergebnis Training

Ergebnis Qualifikation

Weltcup Weltcup Damen

Es war windig und vor allem nass in Engelberg am Sonntag. Dichtes Schneetreiben und wechselnde Winde verhindern eine Wertung des Durchgangs und das nur sechs Springerinnen vor Ende des ersten Durchgangs. So hieß es also: Competition cancelled.

Es sollte einfach nicht sein für die Damen. Nachdem der Wettkampf schon nach hinten geschoben wurde und dann schließlich um 12:40 begann, zog sich folgender erster Druchgang schließlich fast zwei Stunden hin und man konnte trotz aller Bemühungen nicht alle Athletinnen von der Schanze lassen. Zwischenzeitlich sah es zwar ganz gut aus, jedoch meldete sich eine Schneefront an, die dann auch Einzug hielt und der Wind wurde auch nicht weniger. Letztlich also keine Chance mehr um die Sicherheit der Athletinnen zu gewähren.

Für die Damen geht es dann nach der kurzen Weihnachtspause ab nach Garmisch-Partenkirchen zur Two-Nights-Tour. Los geht es hier mit der Qualifikation am 30.12.