Blue Bird Weltcup Damen

Marita Kramer hat das erste Weltcupspringen in Chaikovsky wenig überraschend klar gewonnen. Mit Sprüngen auf triumphierte sie klar vor Sara Takanashi und Nika Kriznar. Im Gesamtklassment deutet sich ein spannendes Finale an.

Marita Kramer hat wieder mal gezeigt, dass sie (eigentlich) die beste Springerin in dieser Saison ist. So gewann die Österreicherin das Springen mit zwei überragenden Versuchen auf 99,5 Meter und 100 Meter. Weiten, mit denen die Konkurrent nicht ansatzweise mithalten konnte. So sprang die Zweitplatzierte Sara Takanashi zweimal 94,5 Meter und hatte mit 234,8 Punkten gewaltigen Rückstand auf Kramer (258,1 Punkte). Dritte wurde Nika Kriznar mit Sprüngen auf 91,5 und 94 Meter. Die Slowenin war als Gesamtführende in den Wettkampf gegangen, erwischte jedoch in Runde eins keinen idealen Versuch. Rang drei kann man dabei allerdings als geglückte Schadensbegrenzung bezeichnen. Auf Rang vier sorgte die japanische Springerin Nozomi Maruyama für eine Überraschung. Allerdings hat diese bereits im Vorfeld gezeigt, dass sie in einer sehr starken Spätform ist. Mit 222,9 Punkten blieb ihr ihr erstes Podium nur hauchdünn verwehrt. Rang fünf erreichte Silje Opseth knapp vor Spela Rogelj, die ebenfalls immer besser in Fahrt kommt. Beste Österreicherin war Daniela Iraschko-Stolz auf Rang sieben.

DSV-Springerinnen erleben leichte Enttäuschung

Nach einem guten Probedurchgang und einen zufriedenstellenden ersten Durchgang, lief es für die DSV-Springerinnen im Finale leider nicht mehr ganz so gut. Insbesondere Anna Rupprecht verlor mit ihrem Sprung auf 86 Meter zahlreiche Platzierungen, doch auch die 88 Meter von Katharina Althaus erwiesen sich als nicht weit genug. Am Ende reichten 201,5 und 199,7 Punkte zu den Rängen 12 und 14. Weltcuppunkte sammelten auch Juliane Seyfarth, Selina Freitag und Luisa Görlich, die auf den Plätzen 25,26 und 27 einkamen. Paulina Hessler verpasste hingegen den Sprung in die Punkteränge.

Das Warten auf den Sonntag: Sara Takanashi hat die besten Chancen

Vor dem großen Finale am Sonntag steht morgen erst einmal ein Teamspringen statt. Die Blicke dürften sich aber dennoch bereits auf das Sonntags-Springen richten, wo der Kampf um die große Kristallkugel entschieden wird. Die Pole Position hat aktuell Sara Takanashi inne. Die Japanerin konnte Nika Kriznar wieder überholen und liegt mit 826 Punkten 15 Zähler vor ihrer Rivalin. Auf Rang drei befindet sich Marita Kramer, die mit ihren Sieg zwar näher rangekommen ist, mit 760 Zähler jedoch einen wohl zu großen Rückstand hat. Bei einem weiteren Sieg dürfte Takanashi also bestenfalls Achte und Kriznar Fünfte werden, damit es sich für Kramer noch ausgeht. Zwischen der Slowenin und der Japanerin ist dagegen alles offen. So würde Nika Kriznar auch ein zweiter Platz hinter Kramer reichen, um Takanashi noch abzufangen. Den etwas stabileren Eindruck hinterlässt jedoch die viermalige Gesamtsiegerin, die nach 2017 erstmals wieder die große Kristallkugel hochhalten möchte.
Für Marita Kramer bleibt folglich wohl nur der Erfolg bei der Blue-Bird-Tour. Nach drei Siegen und knapp 45 Punkten Vorsprung ist dieser nur noch Formsache.

Ergebnis

Stand Blue-Bird-Tour

Weltcupstand

Blue Bird Weltcup Damen

Marita Kramer hat ihre Favoritenrolle für das Weltcup-Finale auch im Probedurchgang untermalt. Die Österreicherin dominierte wie gewohnt und setzte mit 100 Meter den weitesten Versuch in den Schnee. Doch auch die DSV-Springerinnen machen Hoffnung auf starke Platzierungen.

Nach der verpassten Einzel-WM-Medaille will es Marita Kramer nochmal so richtig wissen. So will sie die minimale Chance nutzen, den Gesamtweltcup doch noch zu gewinnen, den sie in Rasnov aufgrund eines falschen Corona-Testergebnisses fast schon sicher verloren hatte. Voraussetzung ist dafür erstmal ein Sieg beim heutigen Springen. Dieser ist sehr wahrscheinlich, wenn man sich die Trainingsresultate zu Gemüte zieht. So gewann die junge Österreicherin auch die Trial Round mit 100 Meter und 75 Punkte. Mit deutlichen Rückstand platzierte sich Daniela Iraschko-Stolz (67,6 Punkte) auf Rang zwei. Den dritten Platz belegte die Weltcupführende Nika Kriznar (65,1 Punkte). Sara Takanashi kam dagegen noch nicht so gut zurecht und belegte mit 46,5 Punkten nur den elften Platz.

Platz vier und sechs: DSV-Springerinnen gut in Form

Deutlich besser lief es dafür für die deutschen Springerinnen. So überraschte Anna Rupprecht mit 95 Metern und einen starken vierte Platz. Hinter der Fünftplatzierten Chiara Hölzl, befindet sich dann auch schon Katharina Althaus, die bei schlechten Bedingungen 87,5 Meter sprang. Juliane Seyfarth und Luisa Görlich belegten die Ränge 20 und 25. Ab 13 Uhr wird der DSV mit sechs Springerinnen an den Start gehen.

Ergebnis Probedurchgang
Startliste 1. Durchgang

COC Damen Weltmeisterschaften

Was für ein hochdramatisches Finale beim Teamfliegen in Oberstdorf. Bei einer ganz knappen Entscheidung gewann Deutschland dank eines überragenden Schlusssprung von Karl Geiger etwas überraschend Gold. Damit verteidigte das DSV-Quartett die Goldmedaille aus Innsbruck. Silber und Bronze sicherten die Teams aus Österreich und Polen.

Pius Paschke brachte die Deutschen in einem atemberaubenden Wettbewerb mit 136 Meter gleich in eine gute Position. Im Anschluss machten auch Severin Freund (127,5), Markus Eisenbichler (135) und Karl Geiger (133,5) alles richtig. Auch im zweiten Durchgang zeigte Paschke gute Nerven und setzte 132 Meter in den Schnee. „Es war von mir alles in allem ein guter Wettkampf. Im zweiten Versuch habe ich etwas liegen gelassen, aber das passt schon“, so Paschke. Severin Freund hielt das Team bei schwierigen Verhältnissen mit 123 einigermaßen auf Kurs. Es war ein extrem enger Wettkampf und es ging hin und her. Mir hat der zweite Sprung etwas Leid getan, aber zum Glück hat der Markus den wieder ausgeglichen“, so Freund. Damit meinte der Routinier die klasse 138,5 Meter von Markus Eisenbichler, der Schlussspringer Karl Geiger in eine klasse Position brachte. Dieser ließ sich nicht zweimal bitten und legte bei leichten Rückenwind überragende 136 Meter in den Schnee. Damit überflügelte er sowohl Stefan Kraft (133 Meter) und machte auch den Punkt Rückstand auf Polen und Dawid Kubacki (127,5 Meter) locker gut. „Irre, einfach nur irre. Ich wusste, dass wir Chancen haben, bei den Wettkämpfen mitzumischen. Dass es bei jedem Wettkampf bei mir so aufgeht, war nicht abzusehen. Es freut mich einfach so, dass es mir daheim gelungen ist“, so ein überglücklicher Geiger nach seiner erfolgreichen WM.

„Ich habe noch nie ein Teamspringen gesehen, mit so einem hohen Niveau. Es war schwierig hier überhaupt eine Medaille zu gewinnen. Dass es für uns die Goldene wird, ist natürlich Wahnsinn. Nachdem wir in Planica so knapp an Gold vorbei geschrammt sind, war es schon ein internes Ziel, hier Gold zu gewinnen. Es war heute echt schwer und ich bin wahnsinnig stolz auf die Jungs. Was sie heute geleistet haben, war wirklich sensationell. Danke an das gesamte Team. Ohne diesen guten Teamgeist den wir haben, wäre das nie möglich gewesen“, so das Fazit von Bundestrainer Stefan Horngacher.

Österreich und Polen nach spannenden Fight auf dem Podest

11,1 Punkte hinter dem DSV-Quartett sicherte sich Österreich Silber. Bei den ÖSV-Adlern überzeugte vor allem Phillip Aschenwald (138,5 und 136 Meter), doch auch Jan Hörl sorgte mit 136 Meter in Durchgang 1 für die zwischenzeitliche Führung. Allerdings überzeugte dann Daniel Huber nicht so ganz und auch Stefan Kraft (130 Meter) konnte im ersten Durchgang nicht seinen besten Sprung abliefern. 133 Meter im Finale waren zwar stark, aber nicht genug für Karl Geiger. Nach eher schwachen Trainingseindrücken, zeigten sich die Polen rechtzeitig zurück in Topform und holten Bronze. So überzeugte erneut Piotr Zyla mit zwei Sprüngen auf 139 Meter. Entscheidend für die Medaille war jedoch auch, dass sich Kamil Stoch eindrucksvoll zurückmeldete. Lediglich Schlussspringer Dawid Kubacki gelang jedoch nicht, Gold oder Silber zu sichern. Mit Bronze konnten jedoch auch die Polen am Ende sehr gut leben.

Japan mit guten vierten Platz: Norwegen enttäuscht

Angeführt von einem überragenden Startspringer, Yukiya Sato (141 und 137 Meter), lieferten die Japaner einen starken Wettkampf. Nach einem sehr guten ersten Sprung (135,5 Meter) konnte Ryoyu Kobayashi letztlich aber nicht mehr den entscheidenden Sahnesprung setzen. Rang vier ist jedoch dennoch ein gutes Ergebnis, selbst wenn der Platz neben dem Podium immer ein wenig unglücklich ist. Die Slowenen gingen mit allen drei Prevc-Brüdern und Anze Lanisek an den Start. Ein zu großes Auf- und Ab sorgte jedoch dafür, dass auch der starke Anze Lanisek (134 und 133,5 Meter) die Medaillen nicht angreifen konnte.

Einen gebrauchten Wettkampf erlebten die Norweger. Bei ungünstigen Windbedingungen verlor bereits Startspringer Marius Lindvik (117 Meter) den Anschluss an die Podestplätze. Zwar kämpften die Wickinger wacker, konnten den Rückstand auf die Podestränge, auch aufgrund eines enttäuschenden Tande, jedoch nicht mehr attackieren.

Den Sprung ins Finale, gelang wie erwartet auch den Schweizern und den Russen, die die Plätze sieben und acht belegten. Finnland, USA, Kanada, Kasachstan, Ukraine und Rumänien schied zwar im ersten Durchgang aus, trugen aber dazu bei, dass immerhin 14 Teams am Start waren.

Deutsches Team setzt finalen Glanzpunkt nach einer tollen WM

Mit dem Gold im Teamweltcup gelang den DSV-Adlern der Glanzpunkt nach einer ganz starken WM. „Das war ein großes Ziel von uns, bei der Heim-WM diesen Titel im Team zu feiern“, freut sich Bundestrainer Stefan Horngacher. Hiermit war im vorhinein nicht unbedingt zu rechnen, zumal das Team in den letzten Wochen eher ein Wechselbad der Gefühle durchlief. Hier hat der Aufbau auf jeden Fall gestimmt, was für den ein oder anderen nicht so gelungenen Auftritt im Weltcup entschädigt. „Mein Puls ist hoch. Das war ein Wahnsinnsfinale. Ich bin echt stolz auf meine Jungs. Sie haben alles richtig gemacht gemacht“, setzte Bundestrainer der DSV-Coach das passende Schlusswort.

Ergebnis Teamspringen WM

Quelle: FIS, DSV

Weltmeisterschaften

Stefan Kraft hat beim WM-Springen in Oberstdorf seinen dritten WM-Titel bei einer Einzelentscheidung geholt. Mit zwei traumhaften Sprüngen auf 132,5 und 134 Meter, sicherte er sich den Titel vor Robert Johansson und Karl Geiger.

Was für ein Triumpf für Stefan Kraft, nach der vielleicht schwierigsten Saison seiner Karriere. Nach seiner Corona-Erkrankung und seinen Rückenproblemen, zeigte sich der Österreicher pünktlich bei der WM wieder in Topform. Am Ende reichten den Gesamtweltcupsieger des Vorjahres 276,5 Punkte zum Sieg. Rang zwei sicherte sich der Norweger Robert Johansson, der wie Kraft im Finale 134 Meter sprang. Somit bewiesen die Norweger wieder mal ihre Stärke, nachdem Vorflieger Granerud krankheitsbedingt passen musste. Mit einem sensationellen Finalsprung sicherte sich Karl Geiger die Bronzemedaille. Trotz schlechter Bedingungen segelte der Oberstdorfer auf 132 Meter und setzte sich damit knapp gegen Piotr Zyla (4.) und Anze Lanisek (5.) durch. „Der Karl hat alles auf eine Karte gesetzt und einen richtig tollen Finalsprung gemacht. Wir sind jetzt natürlich sehr glücklich“, so Stefan Horngacher. „Ich habe noch nie einen Athleten trainieren können der so wettkampfstark und und immer voll auf dem Punkt da ist“, lobt der DSV-Coach seinen Schützling. Ebenso erfreut zeugte sich der Athlet nach seiner starken Aufholjagd. „Der erste hat mich ein bisschen geärgert, da hatte ich eigentlich Windglück. Der zweite hat dann super funktioniert und ich bin mit Bronze natürlich überglücklich“, so der Medaillengewinner.

Bei einer spannenden Entscheidung sicherten sich auch Marius Lindvik,Yukiya Satō und Daniel Huber Plätze in den Top-8. Überraschend unter den besten zehn landeten Jan Hörl und Cene Prevc. Enttäuschend verlief der Wettbewerb für Dawid Kubacki und Kamil Stoch, die lediglich die Ränge 15 und 19 belegten.

Markus Eisenbichler bleibt bei Bauchlandung unverletzt

Für Markus Eisenbichler war der Wettbewerb im wahrsten Sinne des Wortes eine „Bauchlandung“. So stürzte er nach einem starken Finalsprung auf 134 Meter, verletzte sich aber zum Glück nicht. „Ich habe ihn extra drauf hingewiesen, dass er aufpassen soll bei der Landung. Da hat er wohl nicht zugehört, aber dann noch sensationell reagiert“, so Horngacher. Auch der Siegsdorfer gestand im Interview den Wettkampf erstmal „verdauen zu müssen“, zeigte sich für das morgige Teamspringen aber wieder bereit. Die Endplatzierung (17.) war somit eher nebensächlich, selbst wenn er mit einer sauberen Landung durchaus noch viele Plätze aufgeholt hätte. Pius Paschke hatte im Finale Windpech und fiel nach einem ganz starken ersten Durchgang bis auf Rang 18 zurück.

Severin Freund knapp vor Martin Hamann

Das teaminterne Duell zwischen Severin Freund und Martin Hamann, konnte Ersterer knapp für sich entschieden. Zwar landete der Weltmeister im Finale bereits bei 118,5 Metern, profitierte jedoch von seinem Vorsprung und geringeren Punktabzügen. Am Ende belegten die beiden DSV-Adler die Ränge 22 und 24. „Der zweite Sprung hat sich eigentlich besser angefühlt, aber im Flug ging dann gar nichts. Kann schon sein, dass da der Wind ein wenig an der falschen Stelle geblasen hat, aber so ist das halt“, resümierte Freund. Für Hamann wird der Einzelwettkampf von der Großschanze somit der einzige WM-Wettkampf bleiben. „Ich habe im Wettkampf die besten beiden Sprüngen gemacht, daher bin ich recht glücklich., so Martin Hamann. Bundestrainer Stefan Horngacher legte sich nämlich nach dem Springen auf das Quartett Pius Paschke, Severin Freund, Markus Eisenbichler und Karl Geiger fest.

Morgen wird es für die Springer in Oberstdorf zum letzten Mal ernst, wenn die Entscheidung im Teamspringen (ab 17 Uhr) ansteht. Als Favoriten gehen die Österreicher ins Rennen, doch auch das deutsche Team ist bereit, nach dem Mixed-Springen, eine weitere Überraschung zu landen.

Ergebnis WM Großschanze

Weltmeisterschaften

Stefan Kraft steht vor seinem dritten Einzel-WM-Titel. Mit einem Sprung auf 132,5 Meter liegt der Österreicher im dichten Schneetreiben von Oberstdorf vergleichsweise klar in Führung.

Stefan Kraft hat seine starken Trainingsleistungen voll bestätigt und führt mit 137,8 Punkten den Wettbewerb an. Auf Rang zwei liegt der Norweger Robert Johansson, der auf 129,5 Meter und 132,1 Punkte kam. Den dritten Platz belegt der Österreicher Stefan Huber der sogar einen Meter weiter als Kraft sprang. Noch voll im Medaillenrennen sind auch Yukiya Satō (134 Meter) und Piotr Zyla (130,5 Meter). Für einen Schreckmoment sorgte der Japaner Ryoyu Kobayashi, der bei 117,5 Metern zu Fall kam, sich aber wohl nicht verletzte.

Karl Geiger in Lauerstellung

Bester Deutscher ist nach dem ersten Durchgang erneut Karl Geiger. Der Oberstdorfer sprang bei guten Aufwindbedingungen auf 132 Meter, hat aber als Siebtplatzierter bereits gut zehn Punkte Rückstand auf den Führenden. Überraschend stark platzierte sich auch Pius Paschke. Dieser konnte die Luft von unten gut nutzen und zeigte mit 129,5 Metern seinen besten Sprung von der Schattenbergschanze. Zur Halbzeit belegt der 30-Jährige den siebten Platz. Doch auch auf den Rängen acht bis zwölf befinden sich Topspringer, wie Dawid Kubacki, Anze Lanisek oder Marius Lindvik noch in Reichweite.

Nur Rang 16: Markus Eisenbichler enttäuscht

Enttäuschend lief der erste Sprung für Markus Eisenbichler. Der Siegsdorfer landete bereits bei 122,5 Meter und belegt nur den 16. Platz. Es war bisschen schwieriger vom Winde und auch der Sprung war etwas zu spät vom Schanzentisch“, analysierte Stefan Horngacher, der ansonsten mit den Leistungen seiner Schützlinge zufrieden war. So gelang auch Severin Freund mit 122,5 Meter ein ordentlicher Sprung und bestätigte mit Rang 20 seine stabilen Trainingseindrücke. Martin Hamann sprang einen Meter kürzer als sein Teamkollege, schaffte jedoch als 25. auch den Sprung ins Finale.

Ergebnis 1. Durchgang

Weltcup Herren

Ausgerechnet Halvor Egner Granerud wird fehlen, wenn die weltbesten Skispringer am Freitag um den WM-Titel springen werden. Für den an Corona erkrankten Norweger gibt es aber zumindest ein Trostpflaster. So gewann dieser als erster Norweger seit Anders Bardal (2012) den Gesamtweltcup. Grund für die schnelle Vorentscheidung ist die Absage der Raw-Air, die wie nun bekannt ist lediglich durch ein weiteres Einzelspringen in Planica ersetzt wird. Mit 1544 Punkten liegt Granerud nämlich ganze 526 Zähler vor Markus Eisenbichler, was in drei verbleibenden Einzelspringen nicht aufholbar ist.

Es ist schon sagenhaft, wie Halvor Egner Granerud die Skisprungsaison 2020/21 dominiert hat. Im Vorjahr noch auf Rang 61 in der Gesamtwertung platziert, präsentierte er sich in diesem Winter mit elf Siegen als die klare Nummer 1 im Weltcupzirkus. Diese fuhr er dann auch noch häufig in einer Leichtigkeit ein, dass der Konkurrenz Angst und Bange werden konnte. Trotz dieses geradezu märchenhaften Aufstieg, ist die Saison für den Norweger keine ganz vollkommene. So ist eine Saison mit Springen, die allesamt unter dem Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, sicherlich nicht der schönste Zeitpunkt für die ersten großen Triumpfe im Sportlerleben. Noch mehr dürfte den Norweger jedoch stören, dass er trotz seiner Überlegenheit einige wichtige Titel liegen ließ. Begonnen hat dies bereits Anfang Dezember, als der Senkrechtstarter bei der Skiflug-WM um 0,5 Punkte an Karl Geiger scheiterte. Zwar drehte er den Spieß im darauf folgenden Teamfliegen um, so war die Enttäuschung vom Vortag dennoch nicht ganz vergessen. Zwar war auch Einzelsilber der größte Erfolg seiner Karriere, so wusste der selbstbewusste Athlet eben auch, dass Gold möglich gewesen wäre. Umso mehr wollte er den verpassten Triumpf bei der Vierschanzentournee nachholen. Dort präsentierte sich der Norweger jedoch verkrampft und scheiterte an einem fulminanten Kamil Stoch und auch ein wenig an sich selbst. Doch der Überflieger fand sofort zurück in die Spur und brachte sich auch vor dem WM-Auftakt in Oberstdorf klar in die Favoritenrolle. Allerdings ging von der Normalschanze der erste Sprung bei ungünstigen Bedingungen schief, weshalb selbst sein fulminanter Finalsprung nur zu Blech reichte. So blieb mit der Großschanze nur noch eine letzte Chance für den ganz großen Coup. Doch diese verlor er schon im Vorfeld durch seine Corona-Infektion auf die denkbar unglücklichste Art und Weise.

Halvor Egner Granerud beschreibt Wechselbad der Gefühle: „War ein sehr emotionaler Tag für mich“

So kann man schon sagen, dass dieser Halvor Egner Granerud so etwas wie der tragische Held der Weltcupsaison 2020/21 war. Nichts desto trotz sammelte er mit Einzel-Silber und Team-Gold bei der Skiflug-WM und Mixed-Team-Bronze bei der Nordischen Ski-WM tolle Erfolge, auf die er sehr stolz sein kann. Noch mehr kann er dies jedoch mit Sicherheit auf den Gesamtweltcup, der von vielen als wichtigste Trophäe angesehen wird. „Ich glaube, im Leben geht es einfach auf und ab. Das ist wieder ein sehr emotionaler Tag für mich, auch wenn es bereits sehr wahrscheinlich gewesen ist“, erklärte der 26-Jährige bei Instagram. Ein Leben zwischen Leid, Freud, Triumpf und Corona. Eine Kombination, die irgendwie sinnbildlich für den Weltcupwinter ist und die er unter anderem mit Karl Geiger teilt. Im Vergleich zu Geiger, bei dem ein falsches Testergebnis vermutet wird, hat es Granerud jedoch etwas schwerer. „Er hat leichtes Fieber und Magenschmerzen, ein Unwohlgefühl. Er ist ziemlich niedergeschlagen, also körperlich merkt er es schon, dass er wirklich sehr schlecht beieinander ist. Heute war es schon wieder etwas besser, wir müssen einfach die nächsten Tage abwarten und hoffen, dass die Symptome bald weg sind“, berichtete Stöckl gegenüber dem ORF. Noch sind glücklicherweise drei Wochen Zeit, ehe das Weltcupfinale in Planica stattfindet und alle Skisprungfans hoffen natürlich, dass er hier einen gebührenden Abschluss seiner sagenhaften Saison feiern kann.

Granerud auf den Spuren von Freund und Prevc: Wird der Norweger nach den verpassten Triumpfen noch stärker?

Vielleicht hat es für den Norwegern sogar Vorteile, dass er in diesem Winter noch nicht alle Titel abgeräumt hat. So kann zu großer Erfolg eben auch zu schnell kommen und die Vergangenheit hat gezeigt, dass so mancher Springer nach knapp verpassten Triumpfen umso stärker wird. Also Vorbilder können hierbei unter anderem Peter Prevc oder Severin Freund dienen. Allerdings kann es gut sein, dass es mit Seriensiegen im nächsten Winter schwieriger wird. So gelang es in diesem Winter auch keinen anderen Star der Szene konstant seine Leistung zu zeigen. Dies gilt für sogar für Markus Eisenbichler und Kamil Stoch, die trotz Rang zwei und drei in der Gesamtwertung häufig Wellentäler durchliefen. Zudem wird auch mit Stefan Kraft wieder zu rechnen sein, sollte dieser seine körperlichen Probleme in den Griff bekommen. Darüber hinaus wären dann noch Springer wie Marius Lindvik, Ryoyu Kobayashi und Karl Geiger, die sich auch dazu aufmachen werden, Konstanz in ihre Leistungen zu bekommen und im nächsten Jahr die Jagd auf Granerud starten dürften. Trotz allem ist all diesen Athleten bewusst, dass Granerud derzeit das Nonplusultra ist und es eben diesen zu schlagen gilt.

Weltmeisterschaften

Stefan Kraft hat bei der Qualifikation in Oberstdorf eine eindrucksvolle Visitenkarte abgegeben. Bei schweren Verhältnissen gelangen dem Österreicher 127 Meter. Nach Rang eins in der Probe und dem Qualifikationserfolg, ist der Weltcup-Gesamtsieger des Vorjahres einer der großen Favoriten für die WM-Entscheidung.

Pünktlich zum Großschanzenspringen der WM, scheint Stefan Kraft wieder in Topform zu sein. Mit 127 Metern und 143,2 Punkten setzte er sich gegen den Norweger Johann André Forfang durch, der überraschend zweiter wurde. Dieser war jedoch auch einer der ganz wenigen Springer mit Aufwind, was seine 133,5 Meter mit Sicherheit etwas begünstigt hat. Nach Rang 38 in der Probe, hat sich auch Markus Eisenbichler eindrucksvoll zurück gemeldet. So landete der 29-Jährige mit 127,5 Metern lediglich 2,7 Punkt hinter Kraft. „War ein ordentlicher Sprung jetzt. Der Sprung war noch nicht perfekt, aber so kann ich arbeiten und komme ins gleiten. In der Probe war ich noch viel zu passiv. Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit dem Tag. „, so der Weltmeister von 2019. Im Medaillenkampf dabei sein, wird auch wieder Piotr Zyla, der lediglich eine Zehntel hinter dem Siegsdorfer landete. Rang fünf gang überraschend an den Japaner Keiichi Sato (139,5 Punkte), der sich drei Plätze vor Ryoyu Kobayashi platzierte. Das japanische Duo wurde lediglich vom widererstarkten Peter Prevc und Daniel Huber getrennt. Die Top-10 komplettierten Philipp Aschenwald und Dawid Kubacki, die lediglich 8,2 bzw. 8,5 Punkte Rückstand auf den Sieger hatten. Somit deutet sich schon jetzt an, dass es den klaren Favoriten morgen nicht gibt. So kommen locker 10-15 Springer für eine Medaille infrage.

DSV-Adler halten sich schadlos: Karl Geiger in Lauerstellung

Ein Springer, den man immer auf den Zettel haben muss, ist Karl Geiger (12.). Der Lokalmatador offenbarte mit 125 sein Potenzial noch nicht vollständig, deutete aber zumindest an, das bei der Entscheidung morgen mit ihm zu rechnen ist. Teamkollege Severin Freund bestätigte seine starke Leistung aus dem Training und belegte mit einem Sprung auf 122,5 Meter trotz ordentlich Rückenwind einen zufriedenstellenden 19. Platz. Der Sprung war leider etwas zu spät, das merkt man dann schon ziemlich krass. Ich glaube die Bewegung hat gepasst, aber da ist schon noch was drinnen. Mit den Bedingungen heute war das ohnehin schwierig abzuschätzen“, so der DSV-Adler. „Morgen muss ich schauen, dass es von Tisch her stimmt und ich im Flug leicht werde“, nimmt er sich vor. Somit wird er zum ersten Mal nach seinem Weltmeistertitel von Falun 2015 wieder in einem WM-Springen mit dabei sein. Überraschend hinter Freund platzierte sich Pius Paschke (22.), der sich mit 120,5 Metern jedoch nicht mit der Schattenbergschanze anfreunden konnte. Ebenfalls dabei ist auch Martin Hamann. Mit einem deutlich zu späten Absprung und mäßigen 119,5 Meter belegte er den 27. Platz. Demnach werden also alle fünf deutschen Springer bei der morgigen Entscheidung dabei sein. Neben den DSV-Adler hielten sich jedoch auch die anderen Topspringer schadlos, weshalb außer Pechvogel Granerud keiner der Favoriten fehlen wird.

Einzelspringen startet am Freitag um 17 Uhr: Ausgangsposition ist völlig offen

Ernst wird es morgen um 17 Uhr (Zeitplan & Überblick Nordische Ski-WM Oberstdorf), wenn es für Markus Eisenbichler um die Titelverteidigung geht. Trotz der Abwesenheit von Halvor Egner Granerud wird die Konkurrenz jedoch nur schwer zu schlagen sein. So muss man in erster Linie Stefan Kraft und Piotr Zyla auf der Rechnung haben. Doch auch Robert Johansson, Kamil Stoch, Dawid Kubacki und Anze Lanisek lauern auf ihre Chance. Allerdings wird es morgen auch ein wenig auf das Glück ankommen, zumal der Wind, wie auch heute, entscheidenden Einfluss nehmen könnte.

Ergebnis Qualifikation

Weltmeisterschaften

Nach seinen starken Trainingseindrücken, konnte Titelverteidiger Markus Eisenbichler zumindest im Probedurchgang seine Ambitionen nicht unterstreichen. Während der Siegsdorfer nur auf Rang 38 landete, setzte sich Stefan Kraft an die Spitze des Tableaus.

Nach dem Aus von Halvor Egner Granerud, kristallisiert sich in Oberstdorf bislang noch kein Favorit heraus. Im Probedurchgang vor der Qualifikation hinterließ Stefan Kraft den stärksten Eindruck. Der Österreicher setzte sich mit 128,5 und 82,4 Punkte durch. Überraschend auf Rang zwei landete Cene Prevc (78 Punkte), der um zwei Meter weiter Sprang. Dritter wurde der zuletzt wechselhaft springende Yukia Sato (71,8 Punkte). Auch auf den folgenden Rängen, gab es mit Jan Hörl, Peter Prevc und Simon Amann Überraschungen. Ein konstant starkes Niveau bestätigte zudem Robert Johansson auf Rang sieben und Anze Lanisek auf Rang acht.

Polnisches Team noch auf Formsuche

Das polnische Team offenbarte dagegen noch ein paar Probleme auf der Schattenbergschanze. Am besten machte es Weltmeister Piotr Zyla (61,8 Punkte), der als Elfter die Top-10 knapp verpasste. Die Mitfavoriten Dawid Kubacki und Kamil Stoch landeten auf den Plätzen 20 und 26. Nichts desto trotz wird morgen sicher wieder mit den drei Top-Athleten zu rechnen sein.

Deutsches Team mit Licht und Schatten: Eisenbichler nur 38.

Nach den grandiosen Erfolgen der ersten WM-Woche, hielt der Durchgang auch für das deutsche Team Licht und Schatten bereit. Positiv zu erwähnen ist sicherlich der starke Sprung von Severin Freund, der mit 123 Metern den neunten Platz belegte. Pius Paschke (11.) und Karl Geiger (13.) landeten ebenfalls in den Top-15. Etwas steigern muss sich noch Martin Hamann, der auf Rang 25 landete. Überraschend schwach präsentierte der bisherige Trainigsdominator auf der Großschanze, Markus Eisenbichler. So landete der Titelverteidiger auf Rang 38 und sorgte in Hinblick auf morgen noch für ein paar Unsicherheiten bei den Fans und vielleicht auch ihm selber.

Deutschland mit fünf Athleten am Start

Aufgrund der des persönlichen Startrechts von Titelverteidiger Markus Eisenbichler, dürfen die DSV-Athleten mit fünf Springer in die Qualifikation gehen. Zuschauen muss lediglich Constantin Schmid, der sich in der internen Ausscheidung Severin Freund und Martin Hamann geschlagen geben musste.

Weiter geht es nun mit der Qualifikation, die um 17:30 Uhr starten wird. Hier werden wir vielleicht schon mehr Ansatzpunkte finden, wer sich anschickt, den amtierenden Titelverteidiger, Markus Eisenbichler zu entthronen.

Ergebnis Probe

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Das norwegische Mixed Team, hat in Rasnov einen erwartungsgemäßen Erfolg erzielt. Dabei machte es das Quartett, bestehend aus Maren Lundby, Daniel Andre Tande, Silje Opseth und Halvor Egner Granerud überraschend spannend.

Erst der letzte Sprung brachte die Entscheidung. So lagen Norwegen und Slowenien vor dem letzten Springer punktgleich in Führung. Wenig überraschend setzte sich dann aber Halvor Granerud mit 96,5 Metern deutlich gegen Ziga Jelar (87 Meter) durch. So triumphierten die Norweger letztendlich mit 968,7 Punkten deutlich vor Slowenien (945,3), bei denen vor allem Nika Kriznar und Cene Prevc überzeugen konnten. In Bezug auf die WM müssen sich die Wikinger trotzdem strecken, zumal weder Slowenien, noch Österreich oder Deutschland in Bestbesetzung vertreten war. Dementsprechend war der Abstand auf die drittplatzierten Österreicher (924,6 Punkte) recht deutlich. Für Aufsehen sorgte jedoch erneut Routinier Manuel Fettner, der mit 94,5 Metern den knappen Vorsprung vor Japan (920,8 Punkte) halten konnte. So blieb die geplante Aufholjagd von Sara Takanashi (94,5 Meter) und Ryoyu Kobayashi letztlich wirkungslos und der schwächere Finalsprung von Iraschko-Stolz (87 Meter) ungestraft.

DSV-Team kommt auf Rang fünf: Karl Geiger mit starken Finalsprung

Bei den DSV-Adlern lief es nach einem mäßigen ersten Durchgang, vor allem für die Männer im Finale besser. So waren Karl Geiger (96 Meter) und Pius Paschke (94 Meter) in ihren Gruppen vorne dabei. Die Sprünge werden wieder besser. „Es ist leider noch nicht ganz konstant, aber ich bin zufrieden mit dem Wettkampf und ich denke wir haben ganz gut gekämpft. In Hinblick auf die WM haben wir noch was zu tun, aber wir lassen uns nicht unterkriegen“, zeigte sich Geiger im Interview mit dem ZDF kämpferisch“. Für die ganz große Aufholjagd waren allerdings auch die Damen nicht gut genug. So erreichten Anna Rupprecht und Luisa Görlich lediglich 85 und 82 Meter und blieben damit deutlich hinter der internationalen Konkurrenz zurück. Hierbei bleibt allerdings anzumerken, dass das Team insbesondere mit Katharina Althaus noch eine Top-Springerin in der Hinterhand hat.

Horngacher hofft auf WM-Medaille

Bundestrainer Stefan Horngacher gab sich mit dem Auftritt seiner Athleten zumindest in Teilen zufrieden. „Der erste Durchgang war nicht ganz so gut von den Jungs. Der zweite war dann wesentlich besser, womit wir zufrieden sein können. Natürlich waren wir heute etwas geschwächt, weil uns die besten Damen fehlen, aber wir hoffen, dass wir dann in Oberstdorf um eine Medaille mittkämpfen“, so der DSV-Coach. Eine Zielsetzung die logisch ist, wenn man bedenkt, dass die Deutschen in diesem Wettbewerb Titelverteidiger sind. Allerdings ist die Konkurrenz mit Norwegen, Österreich, Slowenien und Japan stärker denn je.

Ergebnis

Uncategorized Weltcup Damen Weltcup Herren

Das norwegische Mixed-Team führt nach dem ersten Durchgang erwartungsgemäß. Das Quartett, bestehend aus Maren Lundby, Daniel Andre Tande, Silje Opseth und Halvor Egner Granerud gab sich keine Blöße und erzielte 481,4 Punkte.

Angeführt von Halvor Egner Granerud, der mit 97 Meter den weitesten Sprung landete, steht Norwegen kurz vor dem Triumph bei der einzigen Mixed-Team-Generalprobe vor Oberstdorf. In Schlagdistanz (472 Punkte) befinden sich die Slowenen, die ohne ihren Stars, Peter Prevc und Anze Lanisek, antreten. Überzeugen konnten hierbei vor allem Nika Krisznar und Cene Prevc, die 95 bzw. 94,5 Meter erreichten. Den dritten Rang belegen derzeit die Japaner mit den beiden Einzelgewinnern Ryoyu Kobayashi und Sara Takanashi. Mit jeweils 94 Meter ließen jedoch beide noch ein wenig Luft nach oben. So liegen sie mit 462,2 Zählern nur um 0,7 Punkten vor den Österreichern, bei denen vor allem Daniela Irsaschko-Stolz (96 Meter) überzeugen konnte.

Nicht Fisch nicht Fleisch: DSV-Team erwartungsgemäß auf Rang fünf

Die Deutschen haben erwartungsgemäß nichts mit den ganz vorderen Plätzen zu tun und belegen Rang fünf. Mit 91,5 und 91 Meter konnten die beiden Herren, Karl Geiger und Pius Paschke, bestenfalls solide Weiten in den Schnee setzen. Anna Rupprecht blieb mit 88 Meter knapp unter dem K-Punkt. Demnach steht mit 438,6 Punkten ein vermutlich ungefährdeter fünfter Rang zubuche, der lediglich von den Polen noch angegriffen werden könnte. Erwartungsgemäß zogen auch Russland und Frankreich ins Finale ein, während die Rumänen ausschieden.

Ergebnis 1. Durchgang