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Nika Prevc ist in einem von Wind und Schnee beeinträchtigten Wettbewerb in Sapporo nicht zu schlagen und triumphiert vor Abigail Strate. Die deutschen Springerinnen verpassen das Podium nur knapp.

Heftiger Schneefall und unbeständige Windverhältnisse haben dafür gesorgt, dass das zweite Weltcup-Springen in Sapporo nach einem Durchgang abgebrochen wurde. Unbeeindruckt davon zeigte sich einmal mehr Nika Prevc, die mit einem Sprung auf 139,5 Meter die klare Bestweite setzte. Im stockenden Auslauf hatte die Slowenin zwar arg zu kämpfen, jedoch setzte sie sich trotz Abzüge für die Landung und den Wind klar mit 134,5 Punkten durch.

Auf Platz zwei landete Abigail Strate (Kanada), die ihre gute Form bestätigen konnte und bei 128,5 Metern zur Landung ansetzte und 129,2 Punkte sammelte. Für die Überraschung auf dem Podium sorgte die Norwegerin Heide Traaserud (124,6 Punkte). Mit etwas mehr Anlauf und guten Windverhältnissen segelte die junge Norwegerin auf 135 Meter.

Freitag und Reisch schrammen am Podium vorbei

Die DSV-Springerinnen zeigten sich vor dem Heim-Weltcup gut in Form und verpassten die Podiumsränge nur knapp. Selina Freitag hatte ein wenig Pech mit den Windbedingungen, kam aber dennoch auf solide 124 Meter, die 121 Punkte und Rang vier einbrachten. Dicht dahinter belegte Agnes Reisch (131 Meter/120,3 Punkte) den fünften Platz, wobei sie bei der Landung einen möglichen Podiumsplatz liegen ließ.

Hinter Anna Odine Ström (123 Meter/119,1 Punkte), Nika Vodan (126 Meter/114,9 Punkte) und Sara Takanashi (125 Meter/111,7 Punkte) belegte Katharina Schmid Platz neun. Ihre 119 Meter reichten für 106,2 Punkte.

Rückschlag für Maruyama und Eder

Nach Platz vier am Vortag musste Nozoki Maruyama einen weiteren Dämpfer hinnehmen. Die Japanerin hatte bei ihrem Heimspringen enormes Pech mit den wechselnden Bedingungen und musste sich mir 110 Metern und Platz zwölf zufrieden geben. Damit dürfte auch der Gesamt-Weltcup mehr oder weniger entschieden haben. Prevc hat in diesem nun schon satte 486 Punkte Vorsprung auf die Japanerin.

Auf Platz drei liegt hier die Österreicherin Lisa Eder, die beim Springen in Sapporo jedoch auch mit Windpech zu kämpfen hatte und als beste ÖSV-Dame Platz elf belegte. Julia Mühlbacher schaffte es als 20. in die Punkteränge, blieb aber hinter den Ergebnissen der letzten Wochen zurück.

Für die Damen geht es nun zum Heim-Weltcup nach Willingen, ehe auch schon die Olympischen Spiele anstehen.

Ergebnis 2. Einzel Sapporo

Gesamt-Weltcup

Weltcup Weltcup Damen

Die Weltcup-Saison 2024/25 endet mit einem weiteren Paukenschlag von Nika Prevc. Die Slowenin flog die Konkurrenz in Grund und Boden und feierte ihren 13. Saisonsieg. Doch auch die DSV-Damen ließen es zum Abschluss nochmal so richtig krachen.

Beim letzten Weltcup der Saison in Lathi hat Nika Prevc einmal mehr bewiesen, dass sie ihren Konkurrentinnen mehr als nur einen Schritt voraus ist. Die Slowenin setzte in beiden Durchgängen mit 128 und 133,5 Metern die Top-Weiten und triumphierte mit 328,8 Punkten. Damit hatte sie diesmal sogar mehr als 50 Punkte Vorsprung auf die Zweitplatzierte.

Best of the Rest war wieder einmal Selina Freitag, die auf 115 und 124,5 Meter sprang und 277,4 Punkte erzielte. Damit bleibt Freitag zwar noch immer ohne Weltcup-Sieg, konnte aber im Gesamt-Weltcup einen grandiosen zweiten Platz sichern. Die Deutsche hatte in der Tageswertung drei Punkte Vorsprung auf Ema Klinec, die eine kleine Wiederauferstehung feierte und mit 117 und 125 Metern Platz vier belegte. Um 1,1 Punkt am Podium vorbei segelte Eirin Maria Kvandal, die im ersten Durchgang mit 119 Metern die Gate-Gutschrift verpasste, im Finale aber einen tollen Satz auf 129 Meter zeigte.

Ein äußerst versöhnlicher Abschied war es für Katharina Schmid, die nach ihrer Formkrise mit Sprüngen auf 113 und 122 Meter Platz fünf erzielte. Anna Odine Ström, Abigail Strate, Sara Takanashi, Yuki Ito und Jacqueline Seifriedsberger komplettierten die Top 10.

Top-Abschluss der deutschen Springerinnen: Schmid deutet Fortsetzung der Karriere an

Das DSV-Team konnte mit dem Abschluss der Saison absolut zufrieden sein. Selina Freitag und Katharina Althaus zeigten nochmal, was sie drauf haben und können sich im Gesamtweltcup über die Plätze zwei und drei freuen. Positiv ist aus deutscher Sicht zudem, dass Katharina Schmid wohl ihre Karriere noch nicht beenden wird. Zwar wollte sie sich im Gespräch mit der ARD nicht abschließend festlegen, deutete aber an, ihre Laufbahn fortzusetzen. „Wenn ich mich weiter so gut fühle wie heute, dann denke ich auf jeden Fall, dass ich dabei bleibe“, schilderte sie. Ein endgültiger Entschluss soll im Sommer folgen.

Sehr solide war auch einmal mehr Juliane Seyfarth unterwegs, die mit 116 und 115,5 Metern Platz 15 belegte. Weitere DSV-Adlerinnen waren beim abschließenden Saisonspringen nicht dabei.

ÖSV-Springerinnen gelingt jeweils nur ein guter Sprung

Aus ÖSV-Sicht fehlte ein wenig die Top-Platzierung. Keine der Österreicherinnen zeigte zwei gute Sprünge. Jacqueline Seifriedsberger fiel mit 112 Metern im Finale von Rang fünf auf zehn zurück. Unmittelbar dahinter platzierten sich Eva Pinkelnig (112,5 und 123,5 Meter) und Lisa Eder (106,5 und 124 Meter), die im Finale immerhin noch ein wenig nach oben klettern konnten. Julia Mühlbacher reihte sich auf einem soliden 18. Platz ein. Im Gesamt-Weltcup belegen Seifriedsberger, Eder und Pinkelnig die Plätze fünf bis sieben.

Ergebnis Einzelspringen

Ergebnis Gesamt-Weltcup

Raw Air Weltcup

Ryoyu Kobayashi setzt beim ersten Wettkampf nach dem Anzugs-Skandal ein gewaltiges Ausrufezeichen. Doch auch das deutsche Team meldete sich in Abwesenheit der besten Norweger mit drei Top-Platzierungen eindrucksvoll zurück.

Der Auftakt in die RAW Air ist geschafft! Während das norwegische Team nicht nur auf Marius Lindvik und Johann André Forfang, sondern auch auf die ebenfalls gesperrten Sundal, Pedersen und Johansson verzichten mussten, zeigten die anderen Adler am Holmenkollen großartigen Sport.

Am besten machte es der Japaner Ryoyu Kobayashi, der ähnlich furios wie in Sapporo sprang und mit Sprüngen auf 129,5 und 127 Meter einen letztlich ungefährdeten Sieg einfahren konnte. Während der Japaner mit 10,8 Punkten Vorsprung triumphierte, wurde es auf den weiteren Plätzen verdammt eng. Lediglich 4,1 Punkte trennten Rang zwei und acht, wobei Jan Hörl bei den österreichisch-deutsch-slowenischen Positionskämpfen das beste Ende für sich verzeichnen konnte.

Geiger folgt Hörl aufs Podium: Bitterer Ausgang für Wellinger

Hörl schob sich nach 126 Metern in Durchgang eins mit starken 129 Metern im Finale noch auf den zweiten Platz nach vorne. Nur neun Zehntel dahinter sicherte sich Karl Geiger überraschend den dritten Podiumsplatz. Der Oberstdorfer kam am Holmenkollen auf Anhieb gut klar, gewann die Qualifikation und zeigte auch im Wettkampf starke Sprünge auf 126 und 128 Meter. Geiger behauptete sich wiederum nur mit vier Zehntel Punkten vor Anze Lanisek (123,5 und 129,5 Meter).

Noch enger ging es zwischen Weltmeister Domen Prevc (125 und 127,5 Meter) und DSV-Adler Philipp (129,5 und 129 Meter) Raimund zu. Die beiden sicherten sich mit 250,3 Zählern gemeinsam den fünften Platz. Ziemlich bitter endete der Wettkampf hingegen für Andreas Wellinger. Nach Rang zwei in der Quali und im ersten Durchgang, machte der 29-Jährige einen entscheidenden Fehler im zweiten Sprung und erreichte nach 125,5 und 125 Meter den etwas undankbaren siebten Rang. Auf das Podium fehlten Wellinger lediglich 2,3 Punkte. Mit 3,2 Punkten Abstand auf das Podest, war auch Manuel Fettner am Ende ganz nahe dran. Der Österreicher kam in Durchgang eins nur auf 121,5 Meter, zeigte dann aber den weitesten Finalsprung auf 130 Meter und schob sich auf Platz acht nach vorne.

Bestes Saison-Resultat für Embacher: Kraft & Tschofenig schwächeln

Die ÖSV-Adler zeigten sich in der Spitze nicht ganz so dominant wie vor der WM, jedoch waren auch nach Hörl und Fettner noch vereinzelt erfreuliche Leistungen dabei. Dies gilt nicht unbedingt für Daniel Tschofenig und Stefan Kraft, die mit den Rängen neun und zehn nicht ganz zufrieden sein konnten, sondern vielmehr für Stephan Embacher, der sich direkt dahinter auf Platz elf einsortierte. Michael Hayböck blieb als 24. blass, während Maximian Ortner überraschend in der Quali gescheitert war.

Paschke und Eisenbichler ohne Punkte – Norwegisches “B-Team“ enttäuscht

Beim deutschen Team ging abgesehen von den drei Top-Platzierungen für Geiger, Raimund und Wellinger nicht ganz so viel. Pius Paschke verpasste als 35. mit 116 Metern das Finale und auch Markus Eisenbichler konnte seine starken COC-Ergebnisse nicht in den Weltcup transportieren. Der Routinier, der am Ende der Saison die Ski an den Nagel hängt, kam nur auf 111,5 Meter und Platz 42.

Wenig zu lachen hatte das norwegische Team. Zunächst wurden auch noch Kristoffer Erik Sundal, Robert Johansson und Robin Pedersen nach dem ersten Trainingssprung wegen Auffälligkeiten am Anzug ausgeschlossen, dann sprang das B-Team vor spärlicher Kulisse hinterher. Fredrik Villumstadt konnte als einziger Norweger als 27. Punkte sammeln.

RAW Air: Deutsches Duo macht Jagd auf Kobayashi

Nach seinem Sieg im Einzelspringen ist es nicht überraschend, dass Ryoyu Kobayashi (382,6 Punkte) die RAW-Air-Wertung anführt. Der Japaner wird allerdings von Karl Geiger (372,5 Punkte) und Andreas Wellinger (370,1 Punkte) gejagt, die auf den Rängen zwei und drei liegen. Knapp dahinter folgt Anze Lanisek auf Platz vier. Noch ist in der Wertung aber rein gar nichts entschieden zumal die fetten Punkte ohnehin erst auf dem Riesen-Bakken von Vikersund vergeben werden. Dieser dürfte insbesondere Domen Prevc (355,9 P.) besonders liegen, der knapp hinter Tschofenig, Fettner und Hörl und unmittelbar vor Philipp Raimund (352,2 P.) auf dem achten Platz liegt.

In der Weltcup-Gesamtwertung verteidigte Daniel Tschofenig seine Führung, hat aber nur noch 132 Punkte Vorsprung auf Jan Hörl. Noch ist der Kampf um die Große Kristallkugel voll im Gange.

Ergebnis Einzelspringen Oslo

RAW Air Wertung

Weltcup Gesamtstand

Raw Air Weltcup Weltcup Damen

Während der Material-Eklat bei der WM noch immer hohe Wellen schlägt, setzt Nika Pevc ein weiteres sportliches Statement. Die Slowenin gewinnt das Springen am Holmenkollen souverän und steht vorzeitig als Gesamtweltcup-Siegerin fest.

Doppel-Weltmeisterin Nika Prevc macht aktuell, was sie will. Die Slowenin war auch beim Auftakt-Wettbewerb der RAW Air in Oslo nicht zu schlagen. Nachdem die Qualifikation ausgefallen war, zeigte die 19-Jährige schon im ersten Durchgang den mit Abstand besten Sprung und landete bei 131 Metern. Wenig überraschend konnte Prevc auch im Finale die Konkurrenz distanzieren und sicherte mit 130 Metern ihren Sieg.

Damit übernahm die Überfliegerin nicht nur die Führung in der RAW-Air, sondern sicherte sich auch vorzeitig den Gesamt-Weltcup. Die logische Konsequenz für eine konstante Top-Saison auf überragendem Niveau.

Norwegerinnen komplettieren das Podium

Während die Überfliegerin Prevc einsam ihre Kreise zog, zeigten sich auch die Norwegerinnen bei ihrem Heimspiel in guter Verfassung. Anna Odine Ström setzte 126,5 und 123 Meter in den Schnee, blieb mit 226,8 Punkten aber fast 30 Zähler hinter Prevc zurück. Rang drei sicherte sich ihre Teamkollegin Eirin Maria Kvandal (124/122,5 Meter, 216,9 P.).

Der Material-Eklat von Trondheim wirft aber natürlich einen Schatten auf diese Ergebnisse, selbst wenn unklar ist, ob und welche Rolle das Damen-Team hierbei spielen könnte. Immerhin haben die norwegischen Damen die Überprüfungen der FIS vor dem Weltcup bestanden.

DSV-Damen mit durchwachsenem RAW-Air-Auftakt

Das DSV-Team konnte am Holmenkollen keine Ausrufezeichen setzen. Selina Freitag steigerte sich nach einem schwachen erst Durchgang zwar immerhin auf 119,5 Meter im Finale, war mit Platz acht nach den beiden Vize-WM-Titeln natürlich nicht ganz zufrieden. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten blieb hingegen Juliane Seyfarth, die 112 und 115,5 Meter sprang und am Ende Rang 14 belegte.

Damit blieb sie vor Katharina Schmid, die erneut Probleme mit dem Timing hatte und nach 103,5 und 106 Metern auf Platz 18 einkam. Agnes Reisch konnte mit Platz 24 nicht überzeugen, gab im Interview mit dem ZDF aber auch an, mit Knieproblemen kämpfen zu müssen. Alvine Holz verpasste das Finale als 44.

Seifriedsberger verpasst Podium um einen Zehntel

Wie schon bei den WM-Einzelspringen, konnten die Österreicherinnen keinen Podiumsplatz erringen. Diesmal war es aber extrem knapp. Jacqueline Seifriedsberger verpasste Platz drei nach 120 und 127 Metern nur um einen Zehntel. Eine gute Leistung zeigte auch Lisa Eder (115/121,5), die sich hinter Sara Takanashi und Alexandria Loutitt den siebten Rang sicherte. Eva Pinkelnig und Julia Mühlbacher kamen auf den Plätzen zwölf und 22 ein.

RAW-Air-Entscheidung auf dem Riesen-Backen von Vikersund

Der Gesamt-Weltcup der Damen ist nach dem erneuten Sieg von Prevc entschieden, jedoch noch nicht die RAW-Air-Wertung. Hier wird es nun auf die Flug-Qualitäten der Athletinnen ankommen. Der Tross zieht schließlich schon heute weiter in Richtung Vikersund, wo die besten 25 Damen zwei Skiflug-Wettbewerbe bestreiten werden. Klare Favoritin ist auch hier natürlich Nika Prevc. Für Katharina Schmid und Selina Freitag wird es bei noch vier verbleibenden Einzelspringen die Positionen zwei und drei im Gesamtweltcup zu sichern.

Ergebnis Einzelspringen

Weltcup-Gesamtstand

Alpencup Weltcup Weltcup Herren

Pius Paschke bleibt auf der Erfolgswelle! Der Gesamtweltcup-Führende gewinnt das Sonntagsspringen von Wisla souverän vor Jan Hörl und Stefan Kraft. Die weiteren DSV-Adler verzeichneten Licht und Schatten.

Pius Paschke befindet sich weiterhin in Hochform. Der Routinier hat das Sonntags-Springen von Wisla mit zwei Traumsprüngen souverän gewonnen. Der 34-Jährige legte mit der Tages-Bestweite von 136 Metern schon Sprung eins die Basis und segelte auch im zweiten Versuch bei gar nicht so guten Bedingungen auf 133,5 Metern und erzielte in Summe 298,6 Punkte. Rang zwei belegte Jan Hörl, der 135 und 134 Meter sprang, am Ende jedoch mit 290,1 Punkt deutlich an Paschke scheiterte. Den dritten Rang sicherte sich Stefan Kraft (286,1 P.) knapp vor seinem Teamkollegen Daniel Tschofenig (285 P.), der nach seinem Sieg vom Samstag knapp an einem weiteren Podiumsplatz scheiterte.

Für einen deutlichen slowenischen Lichtblick sorgte Timi Zajc, der erstmals in dieser Saison zwei konstant gute Sprünge hinlegte und mit 277,4 Punkte Rang fünf belegte. Damit blieb er knapp vor dem erneut starken Japaner, Ren Nikaido (276,2 P.). Für Andreas Wellinger lief es zwar nicht ganz so gut wie in der Quali, aber deutlich besser als gestern. Der 29-Jährige konnte die guten Verhältnisse in beiden Sprüngen nicht ganz nutzen, kann nach zwei Sprüngen auf 131 Meter und Rang sieben aber einigermaßen beruhigt aus dem Wochenende herausgehen. Die Top 10 komplettierten Sundal, Deschwanden und Lindvik.

Geiger und Leyhe in den Top 20 – nur vier Deutsche im Finale

Karl Geiger konnte sich wie am Vortag im Vergleich zur Quali steigern, musste sich nach 129 und 127,5 Metern aber mit Rang 14 zufrieden geben. Stephan Leyhe zeigte zwei solide Sprünge auf 129 und 128 Meter, kam allerdings aufgrund von nur wenigen Windpunkten nicht über einen ordentlichen 20. Rang hinaus.

Wenig erfreulich verlief der Wettbewerb für Philipp Raimund, der sich nach seinem starken 14. Rang am Vortag mit 121 Metern nur Rang 35 erreichte. Noch schlechter lief es für Markus Eisenbichler, der mit 119,5 Metern erneut klar am Finaldurchgang scheiterte. Adrian Tittel konnte sich zwar im Gegensatz zum Vortag für den Wettbewerb qualifizieren, verfehlte die Punkteränge allerdings nach 121,5 Metern und Platz 40 deutlich.

Sechs ÖSV-Adler im Finale

Die Österreicher waren heute gewissermaßen im Dreierpack unterwegs. Neben Hörl, Kraft und Tschofenig auf den Plätze zwei, drei und vier, landeten auch Maximilian Ortner (15.), Michael Hayböck (16.) und Manuel Fettner (17.) unmittelbar hintereinander. Youngster Stefan Embacher verpasste als 46. das Finale klar.

Polen mannschaftlich stark

Das gebeutelte polnische Team konnte vor eigenem Publikum zumindest mannschaftlich aufzeigen. Pawel Waske und Aleksander Zniszczoł verpassten zwar die Top 10, reihten sich aber an Position elf und zwölf ein. Jakub Wolny sprang so stark wie lange nicht mehr und wurde guter 18. Die Routiniers Dawid Kubacki, Kamil Stoch und Piotr Zyla belegten die Ränge 19, 25 und 26.

Paschke baut Vorsprung in der Gesamtwertung aus

Mit seinem dritten Saisonsieg konnte Pius Paschke seinen Vorsprung im Gesamt-Weltcup ausbauen. Mit 476 Punkten führt er klar vor dem ÖSV-Trio Jan Hörl (380 P.), Daniel Tschofenig (366 P.) und Stefan Kraft (336 P.). Andreas Wellinger rangiert mit 248 Zählern knapp hinter Gregor Deschwanden (253 P.) auf Rang sechs, Karl Geiger ist mit 149 Zählern Neunter.

Ergebnis Einzelspringen

Stand Gesamtweltcup

Weltcup Weltcup Herren

Die DSV-Adler zeigen sich bei der Qualifikation für das Sonntags-Springen gut in Schuss und gehen mit zwei heißen Eisen in den Wettbewerb. Neben Quali-Sieger Pius Paschke zeigt auch Andreas Wellinger ein Achtungszeichen.

Pius Paschke hat seine grandiose Form mit dem Quali-Sieg für das Sonntags-Springen in Wisla einmal mehr unter Beweis gestellt. Der Gesamtweltcup-Führende zeigte mit 132 Metern den weitesten Sprung und sicherte sich 145,8 Punkte. Auf dem zweiten Rang setzte sich überraschend Andreas Wellinger, der nach einem gebrauchten Samstag auf 130 Meter segelte und am Ende vier Zähler Rückstand auf seinen Teamkollegen aufwies.

Vorne mit dabei waren allerdings auch wenig überraschend die Österreicher. Daniel Tschofenig und Stefan Kraft kamen auf 131 und 128 Meter und lagen nur 0,2 bzw. 1,2 Punkte hinter Wellinger. Ren Nikaido (139,5 P.), Gregor Deschwanden (137,3 P.) und Pawel Wasek (136,9 P.) konnten ähnlich wie gestern auch im Quali-Durchgang überzeugen.

DSV-Adler mit Licht und Schatten

Neben den bärenstarken Sprüngen von Paschke und Wellinger, gab es aus deutscher Sicht nicht mehr so viel richtig überzeugendes. Stephan Leyhe und Philipp Raimund platzierten sich mit 124 und 121 Metern auf den Rängen 20 und 26. Markus Eisenbichler und Karl Geiger offenbarten mit den Rängen 34 und 35 viel Luft nach oben. Adrian Tittel verpatzte bei 120 Metern zwar die Landung, rettete sich aber als 46. in den ersten Wettbewerbs-Durchgang.

Mit Roman Koudelka (55.) und Lovro Kos (56.) haben diesen mehrere prominente Namen verpasst.

Ergebnis Qualifikation

SGP Damen Sommer Grand Prix

Katharina Althaus hat zum Abschluss des Sommer-Grand-Prix eine klare Kampfansage in Richtung Winter geliefert. Die Oberstdorferin zeigte zwei Sprünge aus einem Guss und siegte klar vor der Norwegerin Eirin Maria Kvandal und der Japanerin Yuki Ito. Aus DSV-Sicht konnte aus Selina Freitag überzeugen. Jubel gab es auch im Team Italien.

Das Sommer-Grand-Prix-Wochenende in Klingenthal beginnt aus deutscher Sicht direkt mit einem Paukenschlag! Katharina Althaus hat sich beim Einzelspringen am Samstag in grandioser Form gezeigt und nach zwei furiosen Sprüngen deutlich gewonnen. Die 28-Jährige sprang auf 135 und 127 Meter und schaffte nach Rang zwei im ersten Durchgang noch den Sprung aufs oberste Treppchen. Mit 256,3 setzte sie sich letztlich klar vor Eirin Maria Kvandal (240,6 P.) durch. Die Norwegerin lag nach 134 Metern bei verkürztem Anlauf noch in Führung, scheiterte jedoch bei einem erneuten Coach-Request mit 126 Metern im Finale klar an der 95-Prozent-Marke. Zwar hätte es für Kvandal auch mit dem Erhalt der Gate-Punkte nicht für den Sieg gereicht, jedoch viel der Abstand auf diese Weise besonders deutlich aus. Wie gewohnt zwei konstant gute Sprünge zeigte Yuki Ito, die nach 133 und 124 Metern mit 235,8 Zählern den dritten Platz belegte. Damit verdrängte sie die Norwegerin Thea Minyan Bjørseth (230,7 P.) auf den vierten Rang, die auf 132,5 Meter in Durchgang eins im Finale nur auf 117 Meter kam.

Althaus jubelt, Freitag stark platziert: Fünf DSV-Damen in den Punkten

Katharina Althaus zeigte sich nach ihrem Triumph glücklich und geht mit einem positiven Gefühl in den Winter. “Es war ein toller Tag heute für mich in Klingenthal. Ich wusste, dass meine Form aktuell ganz gut ist“, erklärte die Oberstdorferin gegenüber Skispringen-News. Ich freue mich riesig, dass ich den Eindruck mit dem heutigen Erfolg bestätigen konnte“, führte sie fort. Der Sieg am heutigen Tag gebe ihr in Hinblick auf den Winter “ein gutes Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein“.

Neben Katharina Althaus zeigte auch die zweite deutsche Hoffnungsträgerin, Selina Freitag, eine starke Performance. Freitag zeigte sich im Vergleich zum vergangenen Winter klar formverbessert und brachte zwei saubere Sätze auf 129 und 130 Metern nach unten. Mit 225,9 Punkten fehlten ihr als Fünftplatzierte knapp zehn Punkte aufs Podium. Nachdem am Freitag bereits einige deutsche Springerinnen in der Qualifikation ausgeschieden waren, reichte es für die Wettkampf-Starterinnen immerhin auch für Punkte. Anna Hollandt (ehemals Rupprecht) erreichte mit Sprüngen auf 116 und 117,5 Meter Rang 22. Die erst 19-jährige Alvine belegte nach 121,5 und 106,5 Metern einen erfreulichen 24 Platz. Emery Torazza, die erst seit diesem Sommer für den DSV startet wurde nach 117,5 und 107 Metern 26.

Österreich mit Lauft nach oben – aber guten Ansätzen

Die Österreicherinnen offenbarten in Abwesenheit von Eva Pinkelnig und Marita Kramer noch ein wenig Luft nach oben. Jacqueline Seifriedsberger belegte hinter der Japanerin Maruyama den siebten Platz. Allerdings viel sie im Finale einem unglücklichen Coach Request zum Opfer und konnte mit einem folgerichtig nicht ganz so weiten Finalsprung auf 120 Metern nichts mehr aufholen. Dies gelang dafür Lisa Eder, die nach 120,5 Metern den weitesten Finalsprung auf 134,5 Meter landen konnte. Julia Mühlbacher belegte einen soliden 16. Platz, während es für Chiara Kreuzer (29.) noch einiges an Arbeit bis zum Winter gibt.

Probleme bei Team Slowenien

Wo wir schon bei „noch Arbeit bis zum Winter sind. Noch besonders viel Luft nach oben haben die Sloweninnen. Die in den vergangenen Jahren oft dominante Nation verzeichnete keine Athletin in den Top 10. Zumindest solide präsentierte sich Nika Vodan (ehemals Kriznar), die mit 125,5 und 124 Metern den zwölften Platz belegte. Die erst 16 Jahre alte Tina Erzar kann mit Rang 20 ebenfalls zufrieden sein. Nika Prevc und Ema Klinec enttäuschten hingegen mit den Rängen 21 und 23. Doch auch andere Top-Springerinnen zeigten sich noch nicht auf Top-Level, wie beispielsweise Silje Opseth (13.) oder Alexandria Loutitt (18.).

Malsiner gewinnt Sommer-Grand-Prix

Mit dem letzten Damen-Einzelspringen der Sommer-Saison ist auch die Grand-Prix-Wertung entschieden. Jubeln darf die Italienerin Lara Malsiner, der ein 15. Platz in Klingenthal reichte. Malsiner setzte sich vor ihrer Landsfrau Anika Sieff durch, die zum Abschluss auf Rang 14 einkam. „Der Gesamtsieg bedeutet mir sehr viel, speziell auch für Italien. Noch niemals zuvor ist es unserer Nation gelungen, einen solchen Erfolg zu erzielen. Es freut mich zudem unheimlich, dass Annika zweite geworden ist und wir somit einen Doppelsieg geschafft haben“, zeigte sich Malsiner gegenüber Skispringen-News überglücklich. Die Italienerin hofft nich, “diese Form auch in den Winter mitnehmen zu können“.

Sara Takanashi konnte mit Rang neun in Klingenthal nicht mehr genügend Punkte aufholen und belegt am Ende Rang drei. Zwar ist das Resultat für die Italienerinnen eineinhalb Jahren für den Olympischen Spielen in der Heimat ein Achtungserfolg, jedoch auch nicht zu hoch zu bewerten. Die meisten Top-Springerinnen haben schließlich weite Teile des Sommer-Grand-Prix ausgelassen.

Ergebnis Einzelspringen Klingenthal

Endergebnis Sommer-Grand-Prix

Weltcup Weltcup Herren

Die österreichischen Skispringer dominieren den Weltcup von Trondheim und feiern von der Großschanze einen Vierfachsieg. Philipp Raimund und Johann-André Forfang verpassen durch Stürze ein Top-Resultat.

Stefan Kraft hat auf dem Weg zum Sieg im Gesamtweltcup und der RAW Air einen wichtigen Schritt gemacht. Der Dauer-Dominator konnte sich auf der WM-Schanze von 2025 mit 137,5 und 134,5 Metern (291,8 P.) um einen Zähler vor Daniel Tschofenig behaupten. Dieser kam bei schlechteren Bedingungen auf 134,5 und 132,5 Meter und musste sich nur wegen den Noten seinem Landsmann geschlagen geben. Jan Hörl (130,5 und 138,5 Meter / 288.8 P.) komplettierte das Podium.
Auf dem vierten Rang platzierte sich Daniel Huber (133,5 und 138 Meter / 277,8 P.). Lediglich Peter Prevc war in der Lage, einen österreichischen Fünffachsieg zu verhindern, indem er sich vor Michael Hayböck auf Rang fünf platzierte.

Ganz so konkurrenzlos, wie das Resultat den Anschein macht, waren die ÖSV-Adler aber doch nicht. Johann-André Forfang kam bei seinem finalen Sprung bei 139 Metern zu Fall und rangierte sich hinter Gregor Deschwanden auf Platz acht ein. Ohne dem Sturz hätte der Norweger Platz vier belegt. Ähnlich viel Pech hatte Philipp Raimund, der auf dem glatten Auslauf bei 136,5 Metern stürzte und anstelle eines fünften Ranges nur 13. wurde.

140 Meter: Lebenszeichen von Karl Geiger

Noch knapp vor Philipp Raimund war Pius Paschke der beste DSV-Adler, der zwar mit 124,5 und 130,5 Meter eher unspektakulär sprang, immerhin aber auf dem elften Rang landete. Ein echte Lebenszeichen zeigte Karl Geiger, der bei guten Bedingungen im Finale auf grandiose 140 Meter flog und sich von Rang 24 nach vorne auf die 16 schob. Andreas Wellinger kam mit der WM-Schanze des nächsten Jahres überhaupt nicht zurecht. Mit 119,5 Metern schaffte er es als 30. ins Finale und schob sich nach 130,5 Metern dort bei guten Verhältnissen auch nur noch auf den 28. Platz nach vorne.

COC Herren Continental Cup

Markus Eisenbichler hat im Rahmen des COC in Iron Mountain ein furioses Comeback gefeiert. Der zuletzt abgeschlagene Siegsdorfer trumpfte bei den beiden Springen am Samstag mit den Rängen drei und eins auf. Doch auch für andere deutsche Springer hat sich der Trip in die USA jetzt schon gelohnt.

Wie der Phönix aus der Asche hat sich Markus Eisenbichler aus seiner Talsohle befreit. Der Weltmeister aus dem Jahr 2019 kehrte nach eineinhalb Monaten Wettkampfpause zurück und konnte in Iron Mountain das zweite Samstags-Springen gewinnen. Eisenbichler reihte sich nach dem ersten Durchgang auf mit 131,5 Meter auf Rang sieben ein, setzte im Finale aber furiose 139 Meter in den Schnee. Damit gelang dem Routinier der Sprung ganz nach oben. Mit 260,5 Punkten reihte sich Esienbichler 2,5 Zähler vor dem Norweger Andreas Haare (135,5 und 124 Meter) ein.

DSV-Youngster gelingt Podiums-Sensation

Für die eigentliche Sensation des Tages sorgte jedoch Ben Beyer. Der 19 Jahre alte deutsche Hoffnungsträger belegte mit 138 und 126,5 Metern und 255,1 Zählern völlig überraschend Rang drei. Vor dem Iron-Mountain-Wochenende kam Beyer im COC bislang noch nie über Rang 27 aus. Auf den Rängen vier und fünf folgten die beiden Österreicher Jonas Schuster und Clemens Leitner. Unglücklich lief der Wettbewerb für Constantin Schmid. Der Oberaudorfer führte nach einem Satz auf 137 Meter nach dem ersten Durchgang, fiel mit 119 Metern im Finale aber auf Rang acht zurück. Die drei verbliebenen DSV-Starter Adrian Titel, Eric Hoyer und Jannik Faißt belegten die Plätze 13, 17 und 18.

Österreicher dominieren erstes Samstags-Springen

Im ersten Springen am Samstag dominierten die Österreicher und feierten mit Jonas Schuster (268,9 P.) und Francisco Mörth (267,2 P.) einen Doppelsieg. Markus Eisenbichler zeigte jedoch auch da schon mit zwei Sprüngen auf 131,5 Meter und 265,5 Punkten, dass sich die Trainings-Einheiten bezahlt gemacht hat. Bei seinem letzten Wettbewerb im Rahmen des COC von Garmisch-Partenkirchen blieb Eisenbichler noch gänzlich ohne Punkte, woraufhin ein Karriereende nah schien.


Mit den Rängen sechs und sieben rundeten Constantin Schmid und Adrian Tittel erreichten zwei weitere DSV-Springer die Top 10. Jannik Faißt und Bein Beyer rundeten das erfolgreiche deutsche Abschneiden mit den Plätzen elf und 15 ab.

Am Sonntag steht ein weiteres COC-Springen in Iron Mountain auf dem Programm.

Ergebnis Samstag (Springen 1)

Ergebnis Samstag (Springen 2)

Weltcup

Das fliegende Doppelzimmer aus Österreich hat beim Super-Team-Format zugeschlagen und sich den Sieg gesichert. Rang zwei und drei sicherten sich das deutsche und das norwegische Team.

Stefan Kraft hat sich nach seinem Fiasko beim Einzel-Wettbewerb glänzend erholt gezeigt und siegt gemeinsam mit Michael Hayböck im Super Team. Das fliegende Doppelzimmer hatte trotz einer wackeligen Performance von Hayböck (118,5, 127 und 114 Meter) am Ende knapp das bessere Ende für sich. Grund hierfür war vor allem ein starker Stefan Kraft, der mit 127,5 und 125,5 Meter mächtig vorlegte, sich dann jedoch nach 123,5 Meter mächtig ärgerte. Der Österreicher war nach einem starken Versuch von Andreas Wellinger (128 Meter) schließlich relativ klar vor der grünen Linie gelandet. Gute Noten und viele Windpunkte sorgten jedoch dafür, dass die Alpenrepublik um mickrige zwei Zehntel vorne blieb.

Raimund glänzt – Wellinger zunächst mit Schwächen


Überraschenderweise war es aus deutscher Sicht zunächst Philipp Raimund, der die Chancen auf den Sieg am Leben hielt. Der Oberstdorfer zeigte seinen stärksten Wettkampf im Jahr 2024 und erzielte bei nicht so einfachen Bedingungen 120,5, 125 und 126 Meter. Damit konnte er die erstaunlich mäßige Performance von Andreas Wellinger kompensieren, der in seinen ersten beiden Versuchen bereits bei 119 und 122 Metern zur Landung ansetzte. Mit dem weitesten Sprung des Wettbewerbs auf 128 Meter gelang es dem Tournee-Zweiten dann jedoch noch, Norwegen zu überfliegen und beinahe auch noch Österreich zu überholen.

Norwegen muss sich mit Rang drei begnügen

Das Podium komplettierten die Norweger, die in Person von Marius Lindvik und Johann André Forfang furios starteten und den Wettbewerb lange anführten. Im dritten Durchgang verloren die Skandinavier nach 122 Metern von Lindvik jedoch das zuvor vorhandene Polster, ehe Forfang mit 118,5 Metern im Dreikampf mit Wellinger und Kraft den Kürzeren zog. Am Ende fehlten Norwegen 15,6 Punkte auf den Sieg.

Japan und Italien mit achtbaren Leistungen


Mit knapp 60 Punkten Rückstand erzielten die Japaner Rang vier. Der große Rückstand erklärt sich dadurch, dass Ren Nikaido lediglich im zweiten Sprung mit 124 Metern zu überzeugen wusste und Ryoyu Kobayashi nach zwei guten Sprüngen auf 126,5 und 126 Meter im letzten Versuch nur 115 Meter erreichte. Letztlich reichten drei gelungene Versuche aber, um vor den Italienern zu bleiben, die sich etwas überraschend Rang fünf sicherten. Insbesondere Giovanni Bresadola zeigte mit 124,5 und 122,5 Metern in den ersten beiden Durchgängen gute Leistungen. Im letzten Durchgang ließ er jedoch ein wenig liegen und auch Teamkollege Alex Insam konnte nur im zweiten Sprung wirklich brillieren.

Slowenien und Polen enttäuschen


Dennoch reichte die Performance der Italiener erstaunlicher Weise, um Slowenien in Schach zu halten. Lovro Kos konnte mit 121, 115 und 122 Meter nicht an seine Performance aus dem Einzel-Wettbewerb anknüpfen, während auch Domen Prevc eher mittelmäßige Sprünge zeigte.

Enttäuschend verlief der Abend auch für die Polen, die eigentlich durch einen überraschend starken Kubacki-Sprung auf 121,5 Meter gut im Rennen lagen, dann jedoch an Boden verloren. Dies lag insbesondere an Kubacki, der 106 und 114 Meter folgen ließ. Aleksandar Zniszczol bewies hingegen mit 121, 124 und 116 Metern im Großen und Ganzen, dass er aktuell der stärkste Pole ist.

Die Schweiz erreichte in der Besetzung Kilian Peier & Gregor Deschwanden zumindest das Finale, wenngleich lediglich der dritte Sprung von Deschwanden auf 126 Meter wirklich hervorzuheben ist. Finnland (Aalto & Kytosaho), die USA (Urlaub & Larson) und Rumänien (Spulber & Cacina) komplettieren das Feld auf den Rängen neun bis elf.

Ergebnis Super Team