Skiflug-WM Planica: Eisenbichler gewinnt die Qualifikation

Markus Eisenbichler, Foto: Jan Simon Schäfer
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Markus Eisenbichler ist der beste Skispringer der heutigen Qualifikation. Zweiter wird Michael Hayböck aus Österreich, den dritten Platz sichert sich der Norweger Granerud.

Der stärkste aus dem deutschen Team ist erneut Markus Eisenbichler, welcher 225,5 Meter weit springt und sich damit den Sieg in der Qualifikation sichert. Karl Geiger ist, nachdem er am vergangenen Wochenende nicht dabei war, wieder in Planica dabei. Er zeigt mit 228 Metern eine der Top-Weiten des Tages und wird 4. der Qualifikation. Pius Paschke zeigt auch beim Skifliegen, dass er in einer guten Verfassung ist. 221 Meter sind eine gute Leistung, welche ihm den 9. Platz in der Qualifikation bescheren. Der Schwächste aus dem deutschen Team ist heute Constantin Schmid. Seine 208 Meter sind zwar die kürzeste Weite innerhalb des Teams, trotzdem reichen sie locker für die Qualifikation für morgen. Alle Springer aus Deutschland sind in den Top-20 der Qualifikation vertreten.

Wieder stark präsentiert sich das Team aus Norwegen. Am stärksten sind Havor Egner Granerud und Daniel-André Tande, welche sich Platz drei und fünf mit 221,5 und 229,5 Metern erspringen. Robert Johansson und Sander Vossan Eriksen reihten sich auf den Rängen 7 und 18 ein, Johann André Forfang bildet das Schlusslicht auf Platz 23.

Österreich ohne Kraft

Die Österreicher sind mit Michael Hayboeck, Timon-Pascal Kahofer, Philipp Aschenwald und Gregor Schlierenzauer beim Skifliegen in Planica vertreten. Stefan Kraft musste nach einem starken ersten Trainingssprung und danach eintretenden akuten Rückenschmerzen auf eine Teilnahme verzichten. Kahofer, der jüngste Springer der Österreicher, springt sich mit 198 Meter souverän in den morgigen Wettbewerb. Die erfahreneren Aschenwald und Schlierenzauer zeigen mit 217,5 und 206 Metern solide Leistungen, welche ihnen ebenfalls für den morgigen Wettkampf reichen. Den weitesten Sprung der Österreicher und der Qualifikation landet Michael Hayböck. Er springt 2,5 Meter weiter als die Hillsize von 240 Metern und wird damit am Ende zweiter hinter Eisenbichler.

Polen zeigen sich stark

Kamil Stoch ist mit 226 Metern und dem sechsten Platz der stärkste Mann der Polen. Piotry Zyla folgt auch dem neunten Platz und 223 Metern. Dawid Kubacki und Andrzej Stekala vervollständigen auf Platz zwölf und dreizehn das polnische Ergebnis.

Da Peter Prevc nicht nominiert wurde, muss das Team aus Slowenien ohne ihn auskommen. Ihr bester Springer ist Bor Pavlovcic auf Platz elf.

Der Einzelwettbewerb startet morgen mit den ersten beiden Durchgängen um 16 Uhr und wird von Eurosport und dem ZDF live übertragen.

Ergebnis Qualifikation

Quelle: FIS

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