Stefan Kraft, Foto: Konstanze Schneider
Werbung

Kein guter Start in die neue Saison und keine Weltcup-Punkte, dann eine Corona-Infektion mit zwei Wochen Zwangspause und jetzt plagen den Österreicher erneut gravierende Rückenprobleme, die ihn schon im Sommer beschäftigten und zu der ein oder anderen Pause zwangen.

“Läuft nicht so bei mir”, beschreibt Kraft am Freitag selbst seine aktuelle Situation auf seinem Blog. Ins gestrige Training ist der Österreicher überraschend stark eingestiegen. “Ich habe mich auch bei einem Skifliegen selten bei einem ersten Sprung so wohl gefühlt, wie jetzt hier in Planica gleich von Anfang an – es wäre super gelaufen mit 239 Metern”, so der Skiflug-Weltrekordhalter.

Doch nach nur einem Sprung waren die Skiflug-Weltmeisterschaften für den Gesamt-Weltcupsieger der Vorsaison bereits beendet, zumindest vorerst. “Ich habe die körperliche Geschichte mit meinem Rücken eigentlich schon ganz gut in den Griff bekommen. Es scheint aber, dass nach diesen zwei Wochen ohne Belastung und ohne Trainingsmöglichkeit, der Körper wieder reagiert hat”, erklärt der 27-Jährige.

Untersuchung in Innsbruck am Freitag

Stefan Kraft ist vorerst zurück nach Österreich gereist und wird heute in Innsbruck eine ärztliche Untersuchung durchführen lassen und abzuklären, wie es bei ihm weitergeht: “Ich werde weiterhin versuchen, dass ich diese körperliche Geschichte in den Griff bekomme – dabei geht es einerseits um strukturelle Sachen und auch „Spannungen“.” Ob er möglicherweise nach Planica zurückreisen wird, um am Sonntag im Teamwettbewerb für die Österreicher an den Start zu gehen, ist noch nicht ausgeschlossen und wird sich vermutlich erst nach seiner Untersuchung sagen lassen.

Seinen Saisonausblick beschreibt der ÖSV-Adler wie folgt: “Das zeigt jetzt und bestätig leider auch das, was ich vor 4,5 Wochen schon gesagt habe, nämlich dass ich in dieser Saison eine „Wundertüte“ bleiben werde und ich bei diesem strengen Programm schauen muss, wie mein Körper da mitspielt.” Bleibt ihm eine schnelle Genesung zu wünschen und zu hoffen, dass sich eine Lösung für seine Rückenprobleme finden lässt.

Quelle: stefan-kraft.com

Werbung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.