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Olympia-Gold für Ryoyu Kobayashi in Peking

06.02.2022, Beijing, China (CHN): Manuel Fettner (AUT), Ryoyu Kobayashi (JPN), Dawid Kubacki (POL), (l-r) - XXIV. Olympic Winter Games Beijing 2022, ski jumping men, individual HS106, Beijing (CHN). www.nordicfocus.com. © Thibaut/NordicFocus
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Was nach dem ersten Durchgang bereits sicher schien, bestätigt Ryoyu Kobayashi mit Nervenstärke auch im Finale. Der Japaner holt Gold von der Normalschanze in Peking und krönt sich erstmals zum Olympiasieger. Silber und Bronze gehen an Manuel Fettner und Dawid Kubacki.

Ryoyu Kobayashi macht es spannend im Finale und überfliegt die grüne Linien nur knapp. Aber es reicht für den Japaner, der sich mit 4,2 Punkten Vorsprung den Olympiatitel holt. Manuel Fettner holt die Eisen für das österreichische Team aus dem Feuer. Mit einem starken Sprung auf 104 Meter sorgt er für die erhoffte Medaille der Alpenrepublik und holt Silber. Bronze geht an Polen, jedoch nicht an Kamil Stoch, sondern an Dawid Kubacki, der mit 103 Metern den Sprung in die Medaillenränge schafft.

Peter Prevc und Kamil Stoch geben ihre Medaille im Finale nur knapp ab. Prevc wird mit hauchdünnen 0,5 Pünktchen unglücklicher Vierter. Stoch wird Sechster hinter dem Russen Evgeniy Klimov. Teamkollege Danil Sadreev liefert ebenfalls einen starken Wettbewerb ab und reiht sich als Achter ebenfalls in den Top-Ten ein. Für den Finnen Antti Aalto hat es zwar nicht für eine Top-Platzierung gereicht, mit Platz 12 dürfte er aber noch zufrieden sein.

Favoriten erleben Enttäuschung – Granerud disqualifiziert

Für Halvor Egner Granerud endet sein erster Wettbewerb bei Olympischen Spielen nicht wie erhofft. Als einer der Favoriten ins Rennen gegangen, wird er nach einem unglücklichen ersten Sprung im Finale disqualifiziert. Grund war ein nicht regelkonformer Anzug des Norwegers. Top-Favorit Marius Lindvik erwischt im Finale erneut einen Hauch von hinten und betreibt mit 102 Meter zumindest Schadensbegrenzung. Er schafft es zwar noch in die Top-Ten (7.), dürfte aber ebenso wie seine Teamkollegen enttäuscht sein. Denn auch für Landsmann Robert Johansson genau wie für den Österreicher Stefan Kraft sieht es im Finale nicht gut aus. Mit rund 5 Pluspunkten aufgrund der Rückenwind-Verhältnisse zeigt Kraft noch einen guten Sprung, während Johansson zurückfällt.

Geiger mit Schadensbegrenzung – Schmid bester Deutscher

Ein zufriedenstellender Sprung zum Abschluss: Die Erleichterung ist Karl Geiger (15.) nach seinem 99-Meter-Sprung anzumerken. Die erhoffte Steigerung im Wettbewerb hat sich für das deutsche Team jedoch nicht erfüllt. Stephan Leyhe kann den 13. Platz nach seinem zweiten schwächeren Sprung nicht halten und fällt zurück auf Rang 24. Die erhoffte Top-Ten-Platzierung wird es für Constantin Schmid nicht, dafür wird er als 11. jedoch bester Deutscher.

Offizielles Resultat

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