Weltcup

Für das polnische Skisprungteam läuft derzeit alles wie geplant. So führt das Quartett zu Halbzeit mit deutlichen Vorsprung vor Österreich und Norwegen. Das deutsche Team liegt dagegen bereits jetzt weit zurück.

Trotz schwieriger Bedingungen und viel Schneefall, ließ das favorisierte polnische Team im ersten Durchgang gar nichts anbrennen. So gelangen Piotr Zyla (136 Meter), Kamil Stoch (131 Meter), Andrzej Stekala (137 Meter) und David Kubacki (131 Meter) vier überzeugende Sprünge und eine Punktzahl von 511,6 Zählern. Diese Leistungsdichte gelang außer den Polen keinem anderen Team. Auf Rang zwei liegt Österreich (499,8 Punkte), das mit Michael Hayböck einen famosen Start erwischte. So landete dieser den weitesten Sprung im ersten Wertungsdurchgang. Mit 121,5 und 124 Meter ließen jedoch Jan Hörl und Phillip Aschenwald etwas federn, eher Daniel Huber mit 135 Metern überzeugte. Licht und Schatten gab es auch im Team Norwegen. So konnten weder Halvor Egner Granerud noch Daniel Andre Tande an das gute Neustadt-Wochenende anknüpfen. Allerdings brachte Marius Lindvik die Norweger mit 137 Meter zurück auf Rang drei. Mit 464,9 Punkten ist der Abstand nach vorne jedoch schon deutlich.

DSV-Team lässt federn

Während Japan (461,3 Punkte) und Slowenien 459,4 Punkte) noch Anschluss ans Podest haben, mussten die Deutschen (437,5 Punkte) bereits abreißen lassen. Zwar brachte Severin Freund mit 129,5 Metern einen recht guten Sprung herunter, so konnten weder Pius Paschke (119,5), noch Karl Geiger (121,5) oder Markus Eisenbichler (126,5 Meter) ihre Leistungsstärke abrufen. Den Sprung ins Finale gelang zudem dem finnischen und dem schweizer Team. Italien schied dagegen als Neuntplatzierter aus.

Ergebnis 1. Runde

COC Herren Continental Cup

Er ist zweifellos eines der größten Stehaufmännchen im Skisprung-Geschäft: Simon Ammann meldet sich mit einem Überraschungserfolg am Bergisel zurück. Der viermalige Olympiasieger gewann das Springen am Nachmittag, nachdem zuvor Alexander Zniszczol triumphierte. Die DSV-Adler enttäuschten dagegen, mit einer Ausnahme, auf ganzer Linie.

Mit viel Spannung dürften die deutschen Fans die Auftritte von Richard Freitag, Andreas Wellinger und David Siegel erwartet haben. Doch bereits im ersten Springen hatten die DSV-Adler nichts mit den vorderen Plätzen zu tun. So gewann der Pole Alexander Zniszczol das Springen mit 128 und 127,5 Metern (259,5 Punkte) souverän vor Andreas Haare (248,5) und den beiden Österreichern Niklas Bachinger (246,8) und Markus Schiffner (246,6). Nach dem Slowenen Lovro Kos, belegten die weltcuperfahrenen Springer Macej Kot, Manuel Fettner und Naoki Nakamura die Ränge sechs bis acht. Simon Ammann ging es mit Rang elf dagegen eher ruhig an. Für eine positive Überraschung sorgte der Ukrainer Vitaly Kalinichenko auf Rang 13.

Freitag, Wellinger und Siegel erleben bittere Enttäuschung

Weniger positiv ist jedoch die Tatsache, dass der Skisprung-Exot damit besser abschnitt, als der stärkste deutsche Teilnehmer. So belegte Phillip Raimund, der es zur Tournee nicht in die Nationale Gruppe geschafft hat, mit Sprüngen auf 125 und 122,5 Meter Platz 14. Damit war er jedoch der einzige DSV-Adler, der mit seinem Ergebnis zufrieden sein konnte. So landete Moritz Bär auf einem eher mäßigen 23. Platz. Noch schlechter lief es dagegen für die drei erfahrensten Deutschen. So reiste Richard Freitag eigentlich mit den Ambitionen nach Innsbruck, um einen Bonus-Startplatz für den Weltcup zu erspringen. Mit Sprüngen auf 119 und 119,5 Metern und Rang 29 rückte dieses Ziel jedoch in weite Ferne. Ein verblüffend schwaches Ergebnis, auf einer Schanze, auf der er 2015 noch einen Weltcup gewinnen konnte. Noch schlechter lief es jedoch für David Siegel und Andreas Wellinger. So kommen beide nach ihrer Knieverletzung einfach nicht in Schwung. So belegte Siegel Rang 39, während Wellinger sogar auf Rang 50 abstürzte. Auch Luca Roth konnte als 36. nicht punkten.

Simon Ammann gewinnt zweites Springen – Phillip Raimund überrascht

Da das für Sonntag angesetzte Springen vorverlegt wurde, schlug die große Stunde für Simon Ammann schon heute. So gewann der Schweizer das zweite Springen mit Sprüngen auf 125,5 und 124,5 Metern. Selbst wenn es sich nur um die zweite Liga des handelt, so ist dies ein klares Lebenszeichen vom viermaligen Olympiasiegern. Nach seinen bisherigen Saisonleistungen ist dieser Erfolg jedenfalls eine dicke Überraschung und macht Hoffnung auf eine erfolgreiche Rückkehr in den Weltcup. Auf den Rängen zwei und drei platzierten sich die Youngstars Niklas Bachinger (123 und 124,5 Meter) und Lovro Kos (125,5 und 122 Meter). Nach Manuel Fettner sorgte Phillip Raimund mit Rang fünf für die einzige große positive Überraschung aus deutscher Sicht. Mit Sprüngen auf 121 und 124 Meter verpasste er das Podium lediglich um 1,2 Punkte. Während Markus Schiffner Rang sechs einfuhr, musste sich Alexander Zniszczol diesmal mit Rang sieben begnügen. Vitaly Kalinichenko schaffte als Zehnter sogar ein noch größeres Ausrufezeichen als am Vormittag.

Erneute Enttäuschung für Freitag, Wellinger und Co

Bei den DSV-Adler zeichnete sich leider ein ähnliches Bild ab, wie beim ersten Wettkampf. Richard Freitag steigerte sich mit 114,5 und 122 Meter zwar zumindest auf Rang 20, so ist dies für einen solch hochveranlagten Springer kaum nennenswert. Auch für Moritz Bär lief es nicht rund. So wurde dieser im zweiten Durchgang disqualifiziert, nachdem er als 30. den Sprung ins Finale geschafft hat. David Siegel verfehlte dieses dagegen als 33. knapp. Erneut deutlich schied dagegen Andreas Wellinger aus, der nur auf Rang 42 landete. Ein enttäuschendes Ergebnis des Olympiasiegers, das wie das Abschneiden des gesamten Teams, einige Fragen aufwirft. So deutete sich die Schwäche der zweiten Reihe im Deutschen Skispringen schon bei der Tournee ab. Auch die Ergebnisse aus den Fis-Cups und Alpencups verheißen seit längeren nichts gutes für den Nachwuchs. So kann man sich sicher sein, dass hier noch einige Gespräche folgen werden und müssen.

Ergebnis 1. Springen

Ergebnis 2. Springen

Weltcup Herren

Die kurze Verschnaufpause infolge der Tournee und dem Weltcup in Titisee-Neustadt ist auch schon wieder vorbei. So stehen die nächsten Springen im polnischen Zakopane bevor. Im Vorfeld deutete sich ein packender Zweikampf zwischen den Norwegern und Polen an. Doch auch der DSV hat wieder heiße Eisen im Feuer.

Normalerweise dürfte sich Tournee-Sieger Kamil Stoch auf einen rauschenden Empfang frenetischer Fans beim Heim-Weltcup freuen. Doch auch in Zakopane sind in diesem Jahr keine Zuschauer erlaubt, was dem polnischen Hauptkonkurrenten, Halvor Egner Granerud, vielleicht sogar entgegen kommt. Am Wochenende wird es erneut um wichtige Punkte im Weltcup wie im Teamcup zu gewinnen. So steht vor dem Einzelspringen am Sonntag, auch der zweite Teamwettbewerb am Samstag auf dem Programm. Während bei der Einzelentscheidung das Favoritenfeld gut durchmischt ist, deutet sich beim Teamspringen eine Auseinandersetzung zwischen Polen und Norwegen an. Während die Polen die Tournee und den ersten Wettkampf in Neustadt noch dominierten, schlugen die Wikinger in Person von Granerud und Tande eindrucksvoll zurück.

Italien, Finnland und Schweiz beim Teamspringen dabei

Im Vergleich zur Vorwoche sind diesmal 57 statt 50 Starter mit dabei, obwohl die Polen an diesem Wochenende auf ihre Nationale Gruppe verzichten. Allerdings sind die Schweizer, Italiener und Finnen mit vier Athleten am Start und werden auch am Teamwettbewerb teilnehmen. Auf der anderen Seite fehlen jedoch die Russen und Tschechen komplett.

Kraft pausiert – Markeng feiert Comeback

Während das deutsche Team mit gleicher Besetzung an den Start gehen wird, gibt es bei den Österreichern gleich zwei Änderungen. So pausiert Stefan Kraft aufgrund seiner körperlichen Probleme und auch Markus Schiffner wird nach zuletzt enttäuschenden Leistungen nicht dabei sein. Dafür rutschen Gregor Schlierenzauer und der zuletzt verletzte Jan Hörl zurück in die Mannschaft. Mit Spannung dürfen wir auch das Comeback von Thomas Aasen Markeng erwarten. Der Youngstar, der sich vor gut einen Jahr in Klingenthal einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, wird erstmals wieder im norwegischen Team stehen.

Heute gilt es für die Athleten erstmal reinzukommen und sich ideal auf die vorherrschenden Bedingungen einzustellen. In manchen Teams ertobt jedoch auch schon der Konkurrenzkampf um einen Platz im Mannschaftsspringen am Samstag. Los geht es um 15:45 mit zwei Trainingsdurchgängen, ehe um 18 Uhr die Qualifikation für das Einzelspringen startet.

Startliste

Weltcup Damen

Bislang fiel der Weltcup-Winter für die Skispringerinnen mehr als dürftig aus. So fand bislang lediglich ein Einzelspringen kurz vor Weihnachten in der Ramsau statt. Doch nun wartet langsam aber sicher Licht am Ende des Tunnels. So sorgen zusätzliche Weltcups in Hinzenbach und Rasnov dafür, dass die Damen ab Ende Januar einen recht vollen Weltcup-Kalender bewältigen können.

Nach gut einmonatiger Pause werden am 23. und 24. Januar die Weltcupspringen zwei und drei dieser Saison in Ljubno stattfinden. Für die Damen ist dies gleichzeitig der Startschuss in eine deutlich erfreulichere zweite Saisonhälfte. Für die Springerinnen gibt es nämlich noch mehr positive Nachrichten. So verkündete die FIS, dass beim Weltcup in Hinzenbach ein zusätzliches Springen stattfinden wird. Der Wettbewerb wird am Freitag, dem 5. Februar, um 13:30 Uhr stattfinden, ehe am Wochenende zwei weitere Springen folgen. Zwischen den beiden Weltcup-Wochenende auf einer Normalschanze, gilt es für die Springerinnen Ende Januar die HS142-Schanze von Titisee-Neustadt zu bezwingen.

Zusätzliches Springen auch in Rasnov

Neben dem zusätzlichen Springen in Hinzenbach, dürfen sich die Athletinnen auch in Rasnov über drei Wettbewerbe freuen. Hier werden erstmals in diesem Jahr Damen und Herren gleichzeitig an einem Ort aktiv sein. Neu im Programm ist das Einzelspringen, dass bereits donnerstags am 18. Februar stattfinden wird. Nach einem weiteren Einzelspringen am Freitag, steht am Samstag das einzige Mixed-Springen im diesjährigen Weltcup auf dem Programm. Dieses wird demzufolge die Generalprobe vor der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf sein, wo dieser Wettkampf-Modus ebenfalls im Programm steht.

Noch kein Ersatz für abgesagte Peking-Springen gefunden

Nach dem äußerst schleppenden Saisonauftakt, werden wir in dieser Saison also doch noch einiges von den Skispringerinnen zu sehen bekommen. Offen ist lediglich ein Wochenende Mitte Februar. So gibt es nach wie vor keinen Ersatz für die abgesagten Springen von Peking am 10. und 11. Februar, während für die Herren Polen als Ersatz eingesprungen ist. Hier wird jedoch leider das fehlende Standing des Damen-Springens im so skisprungverrückten Polen deutlich. Ebenfalls unklar ist, ob das Weltcup-Wochenende von Lillehammer, das bereits im Dezember stattfinden sollte, nachgeholt wird. Aufgrund der noch immer extrem strengen Quarantäne-Bestimmungen in Norwegen scheint es jedoch zumindest sehr unwahrscheinlich, dass der Traditionsort bereits im Februar einspringt. Im März ist der Damen-Weltcup dann ohnehin gut gefüllt. So ist anzunehmen, dass sich das Programm von nun an nicht mehr groß verändern wird.

Weltcup Herren

Was für eine knappe Entscheidung beim zweiten Einzelspringen in Titisee-Neustadt. Nach seinem recht großen Vorsprung aus dem ersten Durchgang machte es Halvor Egner Granerud nochmal spannend. Mit Sprüngen auf 140 und 138 Meter behauptete er sich mit 2,4 Punkte vor Teamkollege Daniel Andre Tande, der 138,5 und 138 Meter sprang.

Es war die große Rückkehr der Wikinger. So schlug der Weltcupführende Halvor Egner Graerud nach der Tournee-Enttäuschung zurück und gewann das Springen mit 299,4 Punkte. Für die große Überraschung sorgte jedoch sein Teamkollege Daniel Andre Tande. Der zuletzt so instabile ehemalige Skiflug-Weltmeister schaffte zwei saubere Sprünge und platzierte sich erstmals in dieser Saison auf dem Podium. Dieses verpasste Markus Eisenbichler (288,7 Punkte) dagegen ganz knapp. Mit 136,5 und 135,5 Metern musste er sich Stefan Kraft (291,3 Punkte) knapp geschlagen geben. „Es ist wieder der vierte Platz, das ärgert mich schon ein bisschen. Generell war es aber eigentlich ganz ok. Ich habe das Selbstvertrauen wieder gefunden. Der Tisch und die Übergangsphase war wieder gut, aber ich habe im Flug einen Fehler gemacht. Das Podest war heute definitiv drin“, zeigte sich Markus Eisenbichler etwas enttäuscht. Der Österreicher Stefan Kraft schaffte es dagegen mit 138 und 136 Meter wie Tande zum ersten Mal in diesem Winter auf das Treppchen. Marius Lindivik (288,4) und Dawid Kubacki (287 Punkte) verpassten dieses als Fünfter und Sechster nur ganz knapp. Auch die beiden stärksten Japaner zeigten, dass in den nächsten Wochen mit ihnen zu rechnen sein wird. So belegten Ryoyu Kobayashi und Yukia Sato die Plätze sieben und acht.

Nur Rang 16 für Kamil Stoch: Der Körper wollte, aber die Beine haben nein gesagt“

Weniger gelungen war der Auftritt des zuletzt dreimal siegreichen Kamil Stoch. Der Pole erwischte in beiden Durchgängen die schlechtesten Bedingungen und belegte nur den 16. Platz. „Der Körper wollte heute, aber der Kopf hat nein gesagt. Einige Teile meiner Sprünge waren wieder auf einem guten Level. Allerdings war ich zweimal viel zu spät am Tisch, daher konnte ich im Flug leider nichts mehr machen. Aber das passiert“, erklärte der 33-jährige gegenüber dem ZDF. Teamintern war er damit allerdings in guter Gesellschaft. So lief es auch für Piotr Zyla (16.) und Andrzej Stekala (21.) heute nicht ganz nach Plan.

Geiger und Paschke behaupten Platz in den Top-15

Der Tournee-Zweite Karl Geiger steigerte sich im Vergleich zum Vortag. Mit Sprüngen auf 134 und 130,5 Meter erreichte der Oberstdorfer einen soliden 11. Platz. „Ich bin zufrieden mit dem Wettkampf. Es waren keine Übersprünge, aber ganz ordentlich. Ich weiß, dass mir die Schanze nicht auf dem Leib geschneidert ist. Das war aber heute der richtige Schritt“, kommentierte er seine Leistung. Mit Sprüngen auf 130 und 133 legte auch Pius Paschke einen stabilen Wettbewerb hin und erreichte mit 272,2 Punkte einen guten 13. Platz. „Das war wieder positiv. Ich bin deutlich besser gesprungen als bei der Tournee. Ich schaue jetzt nach vorne und hoffe, dass ich mich in Zakopane nochmal steigern kann“, erklärt er im Interview mit dem ZDF. Die gute Platzierung nach Durchgang 1 konnte Severin Freund dagegen nicht halten. So ließ er 132,5 Meter 126 folgen und fiel von Rang 15 auf 24 zurück. „Es ist ein bisschen schade, weil ich eine gute Ausgangsposition hatte. Der zweite ist leider ein bisschen daneben gegangen weil er zu früh war. Jetzt heißt es dranbleiben. Ich habe schon das Gefühl, dass es in die richtige Richtung geht“, kommentierte der 32-Jährige seinen Wettkampf. Bereits im ersten Durchgang gescheitert sind dagegen Constantin Schmid (32.) und Martin Hamann (39.)

Horngacher mit dem Auftritt zufrieden: „Haben uns mannschaftlich stark verbessert“

Bundestrainer Stefan Horngacher zeigte sich im Anschluss mit der Leistung seines Teams zufrieden. „Leider wieder ganz knapp vorbei am Podest vorbei. Markus ist gut gesprungen, das war absolut in Ordnung. Mannschaftlich haben wir uns stark verbessert, vor allem im ersten Durchgang mit vier Leuten unter den Top-15“, zeigte sich der DSV-Coach zufrieden. „Karl kommt auf der Schanze nicht ganz so gut zurecht, hat aber besser reingefunden“, bewertet er die Leistung des Tournee-Zweiten. „Natürlich ist nach der Tournee auch ein wenig der Akku leer. Jetzt müssen wir erstmal heim und uns neu vorbereiten auf Zakopane“, blickt er voraus. Dort wird am kommenden Wochenende ein Einzel- und ein Teamspringen auf dem Programm stehen.

Ergebnis

Weltcupstand

Weltcup Herren

Nach der polnischen Dominanz in den letzten Wettbewerben hat die internationale Konkurrenz im ersten Durchgang in Titisee-Neustadt zurückgeschlagen. Bei Rückenwindverhältnissen führt der Norweger Halvor Egner Granerud vor Daniel-Andre Tande und Markus Eisenbichler.

Mit 140 Meter setzte Halvor Egner Granerud den Glanzpunkt im ersten Durchgang und führt mit 151,6 Punkten klar vor seinem Teamkollegen Daniel Andre Tande. Dieser überraschte mit einem Sprung auf 138,5 Meter (146,7 Punkte). Auch Markus Eisenbichler zeigte bei schwierigen Verhältnissen einen tollen Sprung und liegt mit 136,5 Meter nur drei Zehntel hinter Tande. Im Kampf um das Podium haben auch Stefan Kraft (145,6 Punkte) und Marius Lindvik (142,7 Punkte) noch beste Chancen.

Kamil Stoch nach Durchgang 1 weit zurück

Es war ein wenig überraschend der Durchgang der Norweger und nicht der der Polen. Am besten machte es noch Dawid Kubacki, der sich mit 134 Meter und 141,8 Punkte noch voll im Rennen befindet. Nur drei Zehntel dahinter platzierte sich Jakub Wolny (141,5 Punkte) überraschend auf Rang sieben. Piotr Zyla und Andrzej Stekala konnten dagegen als 17. und 21. nicht an ihre gute Form anschließen. Kamil Stoch erlebte für seine Verhältnisse sogar fast schon einen Absturz. Der Sieger des Vortages landete bei schwierigen Bedingungen bereits bei 123,5 Meter und liegt auf Rang 25.

Deutschland mit vier Mann im Finale

Neben dem starken Markus Eisenbichler, präsentierte sich auch Karl Geiger wieder leicht verbessert. Der Oberstdorfer erreichte mit 134 Meter den zehnten Platz. Auch Pius Paschke (130 Meter) und Severin Freund (132,5 Meter) schafften es als 13. und 15. ins Vorderfeld. Weniger gut lief es dagegen für Constantin Schmid und Martin Hamann, die als 32. und 39. das Finale leider verpassten.

Ergebnis 1. Durchgang

Weltcup Herren

Nach der Tournee ist vor dem nächsten Weltcup-Wochenende. Die Skispringer konnten nach dem Finale bei der Vierschanzentournee lediglich einen Tag durchschnaufen. So geht es bereits heute in Titisee-Neustadt weiter, wo am Wochenende zwei Einzelspringen stattfinden.

Die 69. Vierschanzentournee ist Geschichte, doch der Kampf um Weltcuppunkte ist im vollen Gange. Demnach reist die Weltelite top motiviert in den Schwarzwald, um bei den Springen von der Hochfirstschanze um den Sieg und gute Platzierungen zu kämpfen. Dies werden an diesem Wochenende jedoch gerade einmal 50 Springer machen, wodurch die Qualifikation hinfällig ist. Demnach hat sich auch das Programm leicht verändert. Nach den zwei Trainingsdurchgängen ab 14:30 soll daher ein sogenannter Prolog die Qualifikation ersetzen. Dieser soll wie geplant ab 16:15 über die Bühne gehen. Der Gewinner wird dabei wie gewohnt die Siegesprämie in Höhe von 3.000 Euro erhalten. Am Sonntag wird es vor dem Wettbewerb hingegen nur einen Probedurchgang geben.

Nur 50 Starter mit dabei: Ein schlechtes Zeichen für das Skispringen

Dass lediglich 50 Springer an einem Weltcup teilnehmen, ist für ein Springen in Mitteleuropa definitiv eine echte Ausnahme. Die geringe Teilnehmerzahl liegt unter anderem an der fehlenden nationalen Gruppe, die der DSV bereits in Oberstdorf und Garmisch-Patenkirchen an den Start gebracht hat. Doch auch die Corona-Pandemie trägt zu dieser geringen Anzahl bei. So haben beispielsweise die Kasachen weiterhin Probleme mit den Reisebestimmungen und werden weiterhin im Weltcup fehlen. Auch das ehemals so breit aufgestellte finnische Team ist lediglich mit zwei Sportlern an dem Start und nutzt ihre Startplatzkapazität nicht voll aus. Gleiches gilt für die Tschechen, die aufgrund fehlender Form ebenfalls nur mit zwei Springern an den Start gehen. Auch bei den Schweizern steht, nach der Verletzung von Kilian Peier und der Formschwäche von Simon Ammann, lediglich Gregor Deschwanden auf der Startliste. Ebenfalls zum Einzelkämpfer mutiert ist der Kanadier Mackenzie Boyd-Clowes, während die Amerikaner in Neustadt komplett fehlen.

Dinge, die leider zeigen, dass sich das Skispringen leider immer mehr um Top-6 Nationen (Polen, Norwegen, Deutschland, Österreich, Slowenien und Japan) dreht und andere Länder, auch was die Breite angeht, nach und nach den Anschluss verlieren. Für spannende Springen wird die in Gänze vertretene Weltelite an diesem Wochenende jedoch trotzdem sorgen. So wird auch die Frage beantwortet, ob Kamil Stoch nach seinem Tournee-Erfolg unantastbar bleibt oder die Weltcup-Führenden Halvor Egner Granerud und Markus Eisenbichler zurückschlagen.

Um 14:15 Uhr startet das offizielle Training, gefolgt vom Prolog um 16:15 Uhr (Zeitplan & Überblick Weltcup Titisee-Neustadt).

Startliste Offizielles Training

Vierschanzentournee

Wenn ein Kamil Stoch einmal heiß läuft, dann ist er nicht mehr zu stoppen. Mit 139 und 140 Meter (300,7 Punkte) legte der 33-jährige in Bischofshofen ein fulminantes Finale hin und gewann souverän die Tages- und die Gesamtwertung. Dabei erhielt er im zweiten Sprung sogar zweimal die Traumnote 20. Für den Polen war es bereits der dritte Tourneesieg nach seinen Erfolgen 2016/17 und 2017/18. Mit insgesamt 1010,6 Punkten fiel dieser mit knapp 50 Zählern Vorsprung extrem deutlich aus.

Während Kamil Stoch einsam seine Bahnen zog, entbrannte hinter ihm ein spannender Kampf um das Podium. In der Tageswertung schob sich Marius Lindvik mit einem fulminanten Finalsprung auf 140,5 Meter (280,4 Punkte) vor auf Rang zwei. Ob der Norweger ohne seiner Kiefer-Verletzung „König Kamil“ gefährlich werden hätte können, werden wir aber leider nie erfahren. Mit Rang drei in Bischofshofen (138 und 133,5 Meter) landete auch Karl Geiger ein tolles Ergebnis im finalen Tournee-Springen. Umso erfreulicher ist dabei, dass er sich in der Gesamtwertung noch auf Rang zwei vorschieben konnte. Nach dem erneuten Tiefschlag am Bergisel also doch noch das „Happy-End“ für den 27-Jährigen, wenngleich es mit dem Tournee-Sieg auch dieses Jahr nichts wurde. „Der Tag heute hat echt gut getan. Das war absolut nicht selbstverständlich, weil mich die letzten Tage ganz schön geknackt haben. Da war schon ziemlich die Luft raus. Dass mir es heute nochmal so gelungen ist, ist einfach geil. Der zweite Sprung war nicht mehr ganz so gut wie der Erste und ich habe das mit viel Willensstärke runter bringen müssen“, so der sichtbar erleichterte Karl Geiger.

Kubacki rettet Rang drei mit 0,4 Punkten Vorsprung

Besonders knapp ging es im Kampf um Rang drei in der Gesamtwertung zu. Nachdem weder Halvor Egner Granerud (12.) noch Dawid Kubacki (15.) beim finalen Springen überzeugen konnten, behielt Zweiterer um gerade einmal 0,4 Punkte die Nasenspitze vorne. Umso ärgerlicher, dass Markus Eisenbichler mit 119,5 Meter bereits nach dem ersten Durchgang die Segel streichen musste. Für den Weltcup-Zweiten endete die Tournee nach ordentlichen Leistungen bei den ersten drei Stationen mit einer herben Enttäuschung. „Ich bin zur Zeit nicht ganz so sicher in der Anfahrtsposition und der Absprung ist nicht selbstverständlich. Auf so einer schwierigen Schanze kann man schon mal danebentreten. Sowas ist schon bitter, aber ich habe das schon so miterlebt. Da rege ich mich gar nicht so auf“, so der Siegsdorfer nach seinem misslungenen ersten Durchgang. „In Neustadt gibt es eine neue Chance und ich lasse mich da nicht rausbringen“, verspricht er.

Kraft und Johansson stark – Einige Verschiebungen in der Gesamtwertung

Bei einem spannenden Springen in Bischofshofen traten auch die starken Flieger wieder in Vorschein. So verpassten Stefan Kraft (275,9 Punkte) und Robert Johansson (274,8 Punkte) das Podium als Vierter und Fünfter nur knapp. Auch Michael Hayböck (6.), Piotr Zyla (7.) und Andrzej Stekala (8.) schafften den Sprung ins Vorderfeld. Nach dem überraschenden Aus von Anze Lanisek in der Qualifikation und Markus Eisenbichler in Runde 1, gab es auch in der Gesamtwertung noch einige Verschiebungen. So verbesserte sich der konstante Pole, Piotr Zyla, auf Rang fünf, während auch Ryoyu Kobayashi als Gesamt-Sechster sehr zufrieden sein dürfte. Punktgleich auf Rang sechs platzierte sich mit Andrzej Stekala der viertbeste des polnischen Team. Nach dem Beinahe-Aus in Bischofshofen eine fast schon dramatische Änderung der Ereignisse. Die Top-10 komplettieren Stefan Kraft, Peter Prevc und Daniel Huber.

DSV auch in Bischofshofen mannschaftlich enttäuschend

Nachdem Markus Eisenbichler in Durchgang 1 ausgeschieden war, absolvierte nur Karl Geiger alle acht Sprünge der diesjährigen Tournee. Positives gibt es jedoch von Constantin Schmid und Severin Freund zu berichten. Seinen starken 13. Platz aus Durchgang 1 konnte Schmid leider nicht ganz halten. Mit 132 und 131,5 Meter sowie Platz 18, konnte er dennoch sein mit Abstand bestes Resultat der letzten vier Springen einfahren. Damit dürfte einiges an Last von seinen Schultern gefallen sein. „So schnell kann es wieder in den zweiten Durchgang gehen, das war sehr erleichternd. Ich habe mich noch nie so über einen 18.Platz gefreut, wie heute“, so der Youngstar. Severin Freund gelang mit 125 und 131 Metern ein ebenso versöhnlicher Abschluss. Mit Rang 20 landete der Bayer sein bestes Tournee-Resultat. „Ich habe mich vom Timing hier etwas schwer getan. Der erste war ein bisschen früh, der zweite dann pünktlich. Das war aber ein schöner Abschlusssprung“, so der ehemalige Weltcup-Gesamtsieger zufrieden. „Die Tournee hat insgesamt Licht und Schatten gehabt“, bilanzierte dieser. Eher glanzlos beendete Pius Paschke die Tournee. Mit zweimal 122 Metern belegte er in Bischofshofen den 29. Platz. „Das war auch heute wieder durchwachsen. Ich habe mir für die Tournee auch ein wenig mehr erhofft und schaue, dass ich positiv weiter arbeite. Dann geht in dieser Saison noch einiges“, so Paschke. Martin Hamann konnte leider nicht an die positiven Leistungen von Garmisch-Patenkirchen und Innsbruck anknüpfen und schied mit 119 Metern in der ersten Runde aus. „Unterm Strich ist es 50/50. Zwei Springen gut, zwei Springen schade drum“, so das zweigeteilte Fazit des 23-jährigen nach seiner ersten kompletten Tournee.

Alles in allem täuschen die starken Leistungen von Karl Geiger und in Teilen von Markus Eisenbichler über ein mannschaftlich schwaches Resultat hinweg. So schafften es im Durchschnitt gerade einmal vier DSV-Adler ins Finale. Damit bleibt das Team in der Breite klar hinter den Leistungen der letzten Jahren zurück. Im Gesamtklassement reichte es für Eisenbichler zu Rang 16, während sich Freud, Hamann, Paschke und Schmid mit den Plätzen 27, 28, 30 und 35 zufrieden geben mussten.

Horngacher mit Vorflieger Geiger zufrieden: „Seine Leistung ist sehr hoch einzuschätzen“

Stefan Horngacher zieht alles in allem ein recht positives Fazit. „Karl ist die ganze Tournee sehr gut gesprungen und hat nur am Bergisel einen kleinen Fehler gemacht hat. Zweiter Platz hinter Kamil Stoch, der wenn er so in Form ist, fast unschlagbar ist. Die Leistung von Karl ist extrem hoch einzuschätzen“, so DSV-Trainer Stefan Horngacher. „Der Markus ist heute auf Vollgas gesprungen und das ist leider schief gegangen. Damit muss man leben im Skispringen. Beim Rest des Teams war das Licht und Schatten. Der Druck ist natürlich irrsinnig hoch und wir haben viele junge und unerfahrene Leute dabei. Ich habe aber das Gefühl, dass wir auf einen guten Weg sind und das wird auch schon bald wieder anders aussehen“, erklärt er. In Bezug auf einen Tournee-Sieg wird das deutsche Team jedoch noch mindestens ein Jahr warten müssen. „Letztes Jahr Dritter, dieses Jahr Zweiter, jetzt probieren wir es nächstes Jahr“, läutet der Bundestrainer den „Geiger-Countdown“ ein.

Ergebnis

Tournee-Gesamtwertung

Vierschanzentournee

Kamil Stoch hat keinen Zweifel daran aufkommen lassen, dass er den goldenen Adler nach dem Finale in Bischofshofen entgegennehmen wird. Mit 139 Metern setzte er den weitesten Sprung in den Schnee und führt mit 150,9 Punkten deutlich.

Der Traum vom Tournee-Triumph hat Karl Geiger bereits nach dem Innsbruck-Springen begraben. Mit einem Sprung auf 138 Meter (143,6 Punkte) platzierte er sich jedoch nicht nur in der Tageswertung auf Platz zwei, sondern rückte auch in der Tournee-Wertung auf den zweiten Platz vor. Nach seiner Kiefer-OP meldete sich auch Marius Lindvik erfolgreich zurück. Der Norweger liegt nach einem Sprung auf 137 Meter auf dem dritten Rang. In unmittelbarer Reichweite auf das Podest befinden sich auch Andrzej Stekala (135 Meter), Daniel Huber (134 Meter) und Yukia Sato (133 Meter).

Der Norweger Halvor Egner Granerud ist dagegen mit seinem Angriff auf Kamil Stoch gescheitert. Nachdem Andreas Stöckl den Anlauf um ein Gate verkürzte, landete der Weltcup-Führende bereits bei 133 und belegt nur Rang neun. Auch Dawid Kubacki konnte mit 132 keinerlei Druck auf seinen Landsmann ausüben und muss nun um seinen Platz auf dem Podest kämpfen. Ebenfalls unzufrieden dürfte Stefan Kraft (132 Meter) mit seinem elften Zwischenrang sein.

Finale verpasst: Markus Eisenbichler lässt federn

Nicht mehr um das Tournee-Podest eingreifen kann Markus Eisenbichler. Der Siegsdorfer erlebte einen echten Absturz und schied mit schwachen 120,5 Meter völlig überraschend gegen Klimov aus. Constantin Schmid ließ dagegen nach seinem tollen Satz seine Freude lautstark heraus. Nachdem er dreimal das Finale verpasste, liegt er nach 132 Meter auf einem starken 13. Platz. Severin Freund machte es in seinem Duell gegen Daniel Tschofenig überraschend spannend und landete mit 125 Meter nur ein Meter vor seinem jungen Konkurrenten. Der 32-Jährige liegt mit 117,2 Punkte auf Rang 24. Das rein deutsche Duell zwischen Pius Paschke und Martin Hamann war leider kein hochklassiges. Durchsetzen konnte sich Pius Paschke, der seinem Teamkollegen mit 122 Meter drei Meter abnehmen konnte.

Für ein Kuriosum sorgte Gregor Schlierenzauer. Nachdem er nach einem hervorragenden Probesprung im Wettkampf völlig patzte, verweigerte er die Materialkontrolle und wurde disqualifiziert. Ein wirklich extrem bitterer Abend für den Tiroler.

Ergebnis 1. Durchgang

Vierschanzentournee

Die diesjährige Vierschanzentournee geht in ihre letzte Runde. Traditionell wird das finale Springen im österreichischen Bischofshofen stattfinden. Heute stehen bereits zwei Trainingsrunden (ab 14:15 Uhr) sowie die Qualifikation um 16:30 Uhr an.

Eine positive Nachricht gibt es heute schon mal vorweg: So wird der Norweger Marius Lindvik nach seiner Kiefer-OP ins Team der Norweger zurückkehren. Der Dritte von Oberstdorf wird jedoch logischerweise nicht mehr ins Tournee-Rennen mit eingreifen können. Auch in der nationalen Gruppe der Österreicher gibt es eine kleine Veränderung. So wird Daniel Tschofenig den anderen Youngstar Timon-Pascal Kahofer ersetzen. In Bischofshofen fehlen werden dagegen die Franzosen. So stehen Valentin Foubert und Matthis Contamine nicht mehr in der Startliste für das Qualifikationsspringen.

Die Favoriten im Fokus: Stoch und Kubacki konnten in Bischofshofen bereits gewinnen

Die Konzentration wird aber auch heute schon auf die Tournee-Führenden gerichtet sein. So gilt es sich nämlich von dem steilen, kurzen Anlauf in Innsbruck auf den wesentlich flacheren und längeren in Bischofshofen umzustellen. Auch die Flugfertigkeiten werden hierbei wieder eine größere Rolle spielen. Mit seinen Siegen 2017 und 2018 hat der Gesamtführende Kamil Stoch bereits gezeigt, dass er die Schanze beherrscht. Dies gilt allerdings auch in besonderem Maße für Dawid Kubacki. Der Vorjahressieger gewann die Tournee im letzten Jahr vor allem wegen seinem deutlichen Triumph in Bischofshofen und hält auf der Paul-Außerleitner-Schanze den Schanzenrekord. Auch der Norweger Halvor Egner Granerud hat noch nicht aufgegeben und erklärte zuletzt, dass er mit Top-Sprüngen auch mal 10 Punkte pro Sprung gutmachen kann. Nun muss der Gesamtweltcup-Führende seinen Worten aber auch Taten folgen lassen.

Voller Angriff aufs Podest: DSV-Adler haben nichts mehr zu verlieren

Für die Deutschen ist der Tournee-Traum wohl ausgeträumt. Für Karl Geiger und Markus Eisenbichler geht es in erster Linie um das Gesamt-Podest und vielleicht nochmal einen Einzelsieg. Hierfür gilt es jedoch, schon am Trainingstag besser mit der Schanze zurechtzukommen als das in Innsbruck der Fall war. Während Martin Hamann eine gute Tournee springt, geht es für Pius Paschke, Severin Freund und Constantin Schmid darum, zumindest einen ordentlichen Abschluss zu landen.

„Ich erwarte mir wieder gute Leistungen, speziell mannschaftlich. Wir werden daran arbeiten, dass die gesamte Mannschaft bessere Sprünge zeigt. Karl Geiger und Markus Eisenbichler sind noch in einer guten Ausgangssituation. Sie können ein Podest im Einzel und auch noch in der Gesamtwertung erreichen, das werden wir anstreben“, so DSV-Cheftrainer Stefan Horngacher im Vorfeld.

Startliste Offizielles Training & Qualifikation

Quelle: Hopplandslaget, DSV