COC Damen

Auch bei den Damen fand am Sonntag ein zweiter Wettbewerb auf der neuen Olympia-Anlage in China statt. Wie auch am Samstag, ging der Sieg ans russische Team. DSV-Athletin Carina Vogt landete zum zweiten Mal in Folge auf dem Podest.

Die Hälfte der nur 16 Starterinnen gehörte dem chinesischen Team an – der Rest setzte sich aus Russland, Tschechien, Deutschland und Rumänien zusammen. Rund zwei Monate vor der Olympiade in Chinas Hauptstadt versuchen die jungen Damen fleißig Sprünge zu sammeln. Und zumindest für Bing Dong (216,6 P.) reichte es mit Rang zwei auch für einen Podestplatz.

Den Sieg sicherte sich jedoch wie am Vortag eine russische Starterin: Diana Toropchenova (220,6 P.). Die verletzungsgeplagte Carina Vogt, die erst im Herbst auf die Schanze zurückkehrte, sicherte sich erneut den dritten Platz (214,0 P.). Die zweite Starterin aus Deutschland, Pia Lilian Kübler, wurde nach einem schwächeren zweiten Sprung 8. Vortages-Siegerin Mariia Iakovleva wurde im zweiten Wettbewerb Vierte.

Offizielles Resultat
Gesamtstand

COC Herren

Wie am Vortag, setzte sich das Podium im weit entfernten China nur aus den beiden einzigen Top-Nationen im Starterfeld zusammen. Die Namen und Reihenfolge am Sonntag unterscheidet sich aber zumindest ein wenig zum Vortag. Denn an Tag zwei konnte Österreich den Sieg einfahren, die zwei weiteren Podestplätze gingen an das deutsche Team.

Erneut lag David Siegel nach einem Sprung auf 128,5 Metern nach dem ersten Durchgang vor Ulrich Wohlgenannt in Führung. Im Finale reichte es allerdings für den Österreicher (227,1 P.), der sich mit 8 Punkten Vorsprung gegen Siegel (219,1 P.) behaupten konnte. Platz drei sicherte sich Philipp Raimund (210,3 P.), der mit 138,5 Metern im ersten Durchgang den weitesten Sprung des Tages zeigte. Knapp am Podest vorbei, landete Martin Hamann auf Rang vier und komplettierte das DSV-Trio in der Spitzengruppe.

Die ersten elf Plätze teilten sich somit nur das deutsche sowie österreichische Team. Die beiden DSV-Starter Felix Hoffmann und Moritz Bär wurden Sechster und Zehnter. Die Ränge dazwischen gingen an die Athleten der Alpenrepublik Janni Reisenauer (5.), Stefan Rainer (7.), Thomas Lackner (8.), Maximilian Ortner (9.) und Maximilian Steiner (11.). Bei nur 33 Athleten am Start, waren beide Wettbewerbe aber durchaus aussagekräftig, denn für das deutsche Team sind vor allem die Österreicher eine wichtige Vergleichskomponente. Nicht nur im Sommer oder im letzten Winter, sondern bereits in den letzten Jahren waren sie das Maß aller Dinge im Nachwuchsbereich. Somit eine gelungene Probe des Continentalcups auf der Anlage, auf der in rund zwei Monaten die Olympischen Winterspiele ausgetragen werden.

Offizielles Resultat
Gesamtstand

Weltcup Weltcup Damen

Katharina Althaus (Deutschland) entscheidet das Weltcup-Springen in Lillehammer für sich. Die 25-Jährige setzt sich vor Sara Marita Kramer (Österreich) und Ursa Bogataj (Slowenien) durch.

Das norwegische Lillehammer präsentierte auch am Samstagabend einen super Rahmen bei Temperaturen um -9 Grad und einer winterlichen Schneelandschaft. Perfekte Bedingungen, mit denen die Springerinnen gerne arbeiten. Im ersten Durchgang sollte vor allem Katharina Althaus die norwegische Luft sehr gut tun. Auch eine Wartepause sowie eine Verkürzung auf Anlaufluke 8 – gestartet wurde von Gate 11 – brachte die Springerin vom SC Oberstdorf nicht aus der Ruhe, im Gegenteil. Althaus zeigte einen explosiven, aggressiven Sprung, behielt die Spannung bei und setzte bei 96 Metern einen guten Telemark. Allen war in diesem Moment klar, dass Katharina Althaus die Gejagte im Finale sein wird. Und so ging die 25-Jährige mit 145,3 Punkten in das Finale. Doch nur 1,9 Punkte dahinter wartete schon Sara Marita Kramer. Die Österreicherin landete bei 95 Metern (143,4 P.) und brachte sich ebenfalls mit einem starken Sprung in eine gute Ausgangsposition für den zweiten Durchgang. In den ging Ursa Bogataj mit 95,5 Metern (141,4 P.) als Drittplatzierte – nur 3,9 Punkte hinter der Spitzenposition. Rang vier belegte zu diesem Zeitpunkt Silje Opseth. Mit mehr Anlauf aus Anlaufluke 10 schaffte sie den weitesten Satz auf 97 Meter (135,6 P.). Jedoch hatte sie schon 9,7 Punkte Rückstand auf Althaus.

Katharina Althaus im Finale nervenstark

Im Finale sollten die Damen erneut alles geben. Die Top 10 sollte es aus Gate 8 richten – und sie lieferten. Es blieb bis zum Schluss spannend und Ursa Bogataj trieb diese mit ihren 96,5 Metern (272, 2 P.) weiter an. Doch Sara Marita Kramer konterte: 95,5 Meter (273,2 P.) und der knappe Vorsprung aus dem ersten Versuch reichten aus, um die Slowenin um 0,9 Punkte abzuwehren. Aber eine Springerin wollte sich den Tagessieg dann doch nicht nehmen lassen: Katharina Althaus. Wie Kramer schaffte auch sie 95,5 Meter (278,1 P.) und holte sich mit noch besseren Haltungsnoten den Sieg. Silje Opseth behauptete mit ihren 96 Metern (268,7 P.) den vierten Rang. Platz fünf und sechs gehen an die Slowenin Nika Kriznar und die Japanerin Sara Takanashi. „Es war heute richtig cool. Ich konnte meine besten Sprünge im Wettkampf zeigen und freue mich mega über den Sieg“, so Katharina Althaus nach der Siegerehrung. Für die Oberallgäuerin war es bereits der vierte Tagessieg ihrer Karriere in Lillehammer – von insgesamt acht Tagessiegen. Auf keiner anderen Schanze konnte Althaus so oft im Weltcup gewinnen wie im norwegischen Olympia-Austragungsort von 1994.

Österreich insgesamt vier Mal in den Top 10

Eine gute Mannschaftsleistung lieferte auch der ÖSV ab. Neben Kramer schafften Daniela Iraschko-Stolz (7.), Eva Pinkelnig (8.) und Lisa Eder (10.) den Sprung unter die besten Zehn. Die Top Ten wird durch Ema Klinec (9.) aus Slowenien komplettiert. Für das Team Österreich sammelte auch Jacqueline Seifriedsberger als 20. Weltcup-Punkte.

Althaus top – DSV-Mannschaft dagegen nur Mittelfeld

Trotz eines starken Springens von Katharina Althaus bleibt aber auch die Erkenntnis: Das DSV-Team von Trainer Maximilian Mechler zeigte sich in der Breite schwächer als noch in Nischni Tagil. Selina Freitag (21.), Juliane Seyfarth (22.), Pauline Heßler (23.) und Luisa Görlich (24.) sammelten zwar allesamt Zähler für die Gesamtwertung. Der mögliche Satz unter die besten 15 klappte aber nicht. Enttäuscht wird vor allem Anna Rupprecht sein. Die 24-Jährige verpasste als 39. sogar deutlich das Finale. „Gratulation an die Katha, das ist richtig cool gelaufen. Bei den anderen war es etwas durchwachsen, aber im Grunde in Ordnung. Nur schade, dass die Anna den ersten Durchgang etwas in den Sand gesetzt hat und nicht ins Finale kam“, bewertete Maximilian Mechler die Gesamtleistung direkt nach dem Wettkampf.

Am morgigen Sonntag geht es für die Damen auf die große HS140-Schanze weiter. Zunächst müssen sich die Springerinnen qualifizieren (ab 16 Uhr), ehe ab 17:30 Uhr der eigentliche Wettkampf beginnt.

Offizielles Ergebnis

Weltcup Weltcup Herren

Im ersten Teamwettbewerb der Saison holt sich das Team aus Österreich knapp den Sieg. Das Quartett bestehend aus Manuel Fettner, Jan Hörl, Daniel Huber und Stefan Kraft fährt insgesamt 843 Punkte ein und siegt somit vor dem Team des Deutschen Skiverbandes, das in der Besetzung Pius Paschke, Stephan Leyhe, Markus Eisenbichler und Karl Geiger 842,7 Punkte holt und sich nur um 0,3 Punkte den Österreichern geschlagen geben muss. Der dritte Rang geht an die Mannschaft aus Slowenien bestehend aus Cene Prevc, Peter Prevc, Timi Zajc und Anze Lanisek, die insgesamt 834,4 Punkte einfährt.

Rang Vier geht an den Gastgeber aus Polen, in der Besetzung Piotr Zyla, Andrzej Stekala, Dawid Kubacki und Kamil Stoch. Das Team von Michal Dolezal holt am Ende 792,9 Punkte. Den fünften Platz sichert sich die Mannschaft  aus Japan (787,3 P.).

In einem spannenden Wettbewerb, der vor allem im ersten Durchgang geprägt war von starkem Aufwind, holt sich das Team aus Österreich den Sieg. Die Mannschaft von Trainer Andreas Widhölzl, die in der Besetzung Manuel Fettner, Jan Hörl, Daniel Huber und Stefan Kraft angetreten war, gewinnt vor der Mannschaft aus Deutschland und fährt insgesamt 843 Punkte ein. Das Quartett des DSV bestehend aus Pius Paschke, Stephan Leyhe, Markus Eisenbichler und Karl Geiger verfehlte in einem hochklassigen Wettkampf den Sieg lediglich um 0,3 Punkte. Rang Drei geht an den Geheimfavoriten aus Slowenien, der in der Besetzung Cene Prevc, Peter Prevc, Timi Zajc und Anze insgesamt 834,4 Punkte holt.

DSV-Trainer Stefan Horngacher zeigte sich im Interview mit dem zweiten Rang des Teams zufrieden. „Wir haben zwei, drei Fehler drin gehabt und sind nicht optimal gesprungen. Am Ende – zweiter Platz, drei Zehntel hinter Österreich ist definitiv positiv für uns. Es war ein schwieriger Wettkampf mit vielen unterschiedlichen Bedingungen. Zum Siegen gehören gute Sprünge, die wir heute leider nicht ganz gebracht haben.„

Markus Eisenbichler war im Interview mit dem zweiten Rang ebenso zufrieden. „Auch wenn ich dies nach dem ersten Durchgang nicht unbedingt erwartet hätte. Der zweite Durchgang war dann umso besser. Ich bin zufrieden und so können wir weiter machen.„

Auch sein Teamkollege Karl Geiger bestätigte, dass es heute nicht ganz einfach war. „Es war bisschen windig. Wir haben das im Team echt kompakt gelöst und die Sprünge waren ganz okay, wir hatten noch Luft nach oben. Die Österreicher waren knapp vor uns, aber beim nächsten Mal werden wir nochmal Gas geben, damit wir ganz oben stehen dürfen.“

Polnisches Team verpasst Podest

Nachdem bereits in der gestrigen Qualifikation bei den polnischen Springern ein Aufwärtstrend erkennbar war, überrascht das Quartett heute vor heimischem Publikum im ersten Durchgang zunächst mit einer starken Form. Das Team von Trainer Michael Dolezal bestehend aus Piotr Zyla, Andrzej Stekala, Dawid Kubacki und Kamil Stoch liegt bis zum sechsten von acht Springern noch auf Podestkurs, ehe ein Sprung von Dawid Kubacki auf nur 97 Meter alle Hoffnungen der polnischen Fans zunichte macht. Am Ende werden die Polen mit 792,9 Punkten Vierter.  

Rang Fünf geht an das Team aus Japan in der Besetzung Yukiya Sato, Keiichi Sato, Junshiro Kobayashi und Naoki Nakamura. Die Mannschaft, die ohne ihren Überflieger Ryoyu Kobayashi angetreten war, der noch immer in Finnland seine Quarantäne aufgrund seines positiven Coronatests absitzt, zeigte eine solide Leistung und konnte 787,3 Punkte einfahren.

Norwegen früh geschlagen

Bereits sehr früh im ersten Wertungsdurchgang musste sich das norwegische Team im Kampf um das Podest geschlagen geben. Nachdem Robert Johansson in seinem ersten Sprung schlechte Windbedingungen erwischte und bereits nach 93,5 Metern zur Landung kam, war für den Rest des Teams (Daniel André Tande, Halvor Egner Granerud und Marius Lindvik) nur noch Schadensbegrenzung möglich. Am Ende kam die Mannschaft von Alexander Stöckl – auch wegen eines überragenden zweiten Sprunges von Johansson auf 130 Meter und einem engagierten Sprung von Daniel André Tande mit 767,2 Punkten noch auf den sechsten Rang.

Russland überraschend stark

Überraschend stark präsentiert sich heute vor allem im ersten Durchgang das Team aus Russland. Die Mannschaft bestehend aus Roman Trofimov, Mikhail Nazarov, Danil Sadreev und Evgenii Klimov belegte zwischenzeitlich nach 3 von 4 Springern sogar den vierten Rang vor dem Team des DSV. Leider konnte die Mannschaft die gute Ausgangsposition der ersten Wertungssprünge nicht nutzen und rutscht mit 746,4 Punkten auf den siebenten Platz ab.

Die Schweiz bestehend aus Andreas Schuler, Dominik Peter, Gregor Deschwanden und Kilian Peier wird mit 602,2 Punkten Achter.

Das Quartett aus den USA (Kevin Bickner, Decker Dean, Andrew Urlaub und Casey Larson) war mit 232,9 Punkten auf dem neunten Rang liegend bereits nach dem ersten Durchgang ausgeschieden und musste im zweiten Durchgang zuschauen.

Offizielles Resultat Teamwettkampf Wisla (POL)

Quelle: FIS, DSV

Weltcup Weltcup Damen

Die Slowenin Ursa Bogataj bestätigt ihren starken Eindruck vom Freitag und gewinnt den Probedurchgang vor dem ersten Einzelspringen in Lillehammer. Auf den Rängen zwei und drei landen Katharina Althaus und Eva Pinkelnig.

Mit einem Satz auf 91 Metern hat sich die Sommerkönigin Ursa Bogataj den besten Probesprung absolviert. Mit 77 Punkten setzte sie sich vor Katharina Althaus durch. Die Oberstdorferin sprang auf 89 Meter und erzielte 72,6 Zähler. Nur knapp dahinter platzierte sich die Österreicherin Eva Pinkelnig (72,3 P.), unmittelbar gefolgt von Silje Opseth und Daniela Irschko-Stolz (je 72,1 P.). Topfavoritin Marita Kramer (70,3 P.) musste sich mit 88 Metern und Rang sechs begnügen. Auf den weiteren Plätzen folgen Ema Klinec, Sara Takanashi und Nika Kriznar

DSV-Springerinnen mit Luft nach oben

Die zweitbeste DSV-Adlerin, Selina Freitag, steigerte sich im Vergleich zum Vortag und belegte mit 86 Metern Rang 18.Juliane Seyfarth, Luise Görlich, Pauline Hessler und Anna Rupprecht sprangen unauffällig und belegten die Plätze 20, 22, 26 und 27.

Ergebnis Probedurchgang

Weltcup Weltcup Herren

Das Team aus Österreich führt zur Halbzeit beim Teamwettkampf im polnischen Wisla (412,1 P.). Dahinter folgen die Teams aus Polen (408,7 P.) und Slowenien (388,8 P.).

Deutschland liegt im Moment auf dem vierten Platz (381,1 P.). Auf den Rängen fünf und sechs liegen aktuell Japan (362,9 P.) und Russland (361,9 P.). Der siebte Platz wird von dem Team aus Norwegen (349,3 P) belegt. Als letztes Team qualifizieren sich die Schweizer für den zweiten Durchgang (282,4 P.).

Das Team aus den USA scheidet als letzter und neunter aus dem Wettbewerb aus.

Ergebnisliste erster Durchgang
Startliste zweiter Durchgang

Quelle: FIS

Weltcup Weltcup Herren

Die schlechten Wetterprognosen haben sich in Wisla leider bestätigt. Der Probedurchgang fiel bereits dem zu starken Wind zum Opfer. Der Wettbewerb soll um 16:30 starten. Die Chancen stehen aber eher schlecht.

Das DSV-Quartett Stephan Leyhe, Piusch Paschke, Markus Eisenbichler und Karl Geiger wollen am heutigen Samstag das erste Team-Springen der Saison für sich entscheiden. Nach dem starken Saisonstart sind die vier DSV-Adler in der Favoritenstellung. Allerdings weht der Wind derzeit zu stark, wodurch es eher unwahrscheinlich erscheint, dass das Springen über die Bühne gehen kann. Stand jetzt ist der Wettkampfstart weiterhin für 16:30 Uhr geplant. Mit Verschiebungen und einer möglichen Absage ist jedoch zu rechnen.

Startliste Teamspringen

COC Damen COC Herren Continental Cup

Im fernen China hat die COC-Saison nun auch endlich begonnen. Allerdings machten sich lediglich insgesamt 49 Springerinnen und Springer auf zum Schanzenzentrum von Zhangjiakou, wo ein gut zwei Monaten die Olympischen Wettbewerbe ausgetragen werden. Aus deutscher Sicht war der Trip ins Reich der Mitte aber bislang lohnenswert. Ein Sieg von David Siegel und ein Podiumsplatz von Carina Vogt waren die Highlights des ersten Wettkampftages.

David Siegel fängt genau dort an, wo er auch im Sommer angefangen hat – nämlich mit einem Sieg im Continental-Cup. Zumal sich unter den 33 Starten von den Top-Nationen lediglich Österreich und Deutschland vertreten waren, entwickelte sich der Wettkampf zu einem prestigeträchtigen Zweikampf der beiden Nationen. Die Oberhand behielt der eben genannte David Siegel (251,1 P.), der sich nach einem schwierigen letzten Winter mit Sprüngen auf 131 und 129,5 Meter knapp durchsetzen konnte.

Die beiden weitern Podiumsplätze gingen an die Österreicher Ulrich Wohlgenannt (247,3 P.) und Stefan Rainer (244 P.). Knapp am Podest vorbei folgen hingegen Philipp Raimund und Martin Hamann. Die beiden DSV-Adler erzielten 242,6 und 239,5 Punkte. Hamann konnte insbesondere mit der Tagesbestweite von 135,5 Metern im Finale glänzen. Die weitern fünf Plätze belegten mit Janni Reisenauer, Maximilian Ortner, David Haagen, Felix Hoffmann und Moritz Bär drei weitere Österreicher und zwei Deutsche. Lediglich dem zwölftplatzierten Muminov aus Kasachsten gelang es, mit Maximilian Steiner (13.) einen Österreicher schlagen. Sandro Hauswirth aus der Schweiz kam nicht über Platz 14 hinaus. Der beste Chinese war Yixin Lyu auf Rang 19.

Vogt springt auf das Podium

In der Damen-Konkurrenz mischten lediglich 16 Springerinnen mit, worunter sich acht Chinesinnen befanden. Der Sieg ging an Mariia Iakovlwva aus Russland. Die 22-Jährige erzielte Weiten von 86 und 98,5 Metern und setzte sich mit 189,4 Punkten knapp vor ihrer Landsfrau Diana Toropcheneva (89 und 91,5 M./184,2 P.) durch.
Den Sprung aufs Treppchen schaffte auch die verletzungsgeplagte Carina Vogt (183,5 P.). Nach durchwachsenen 85,5 Meter in Runde eins steigerte sich die einstige deutsche Vorzeigespringerin auf 97,5 Meter und rückte von Rang sechs auf drei vor. Knapp am Podest vorbei sprangen die beiden Chinesinnen Bing Dong (178.9 P.) und Quinguye Peng (175,8 P.).Die zweite deutsche Vertreterin Pia Lillian Kübler folgte mit zwei Sprüngen auf 84 Meter auf dem sechsten Rang.
Vertreterinnen aus Österreich, Norwegen, Slowenien und Japan waren nicht am Start.


Ergebnis Herren
Gesamtstand Herren

Ergebnis Damen


Weltcup Weltcup Damen

Die Gewinnerin der Qualifikation für den Weltcup im norwegischen Lillehammer heißt Sara Marita Kramer. Die 20-jährige Österreicherin setzt sich vor Ursa Bogataj (Slowenien) und Silje Opseth (Norwegen) durch.

Nach den Trainingseindrücken ging es nun in der Qualifikation ums Ganze. Sara Marita Kramer sollte dabei am Freitagabend bei -11 Grad liefern. Die 20-Jährige zeigte mit 96 Metern und 125,4 Punkten den besten Satz und sicherte sich somit den Qualifikationssieg. Nur 1,3 Punkte dahinter landete Ursa Bogataj. Die Slowenin schaffte ebenfalls 97 Meter (124,1 P.) und holte sich den zweiten Platz. Rang drei geht mit 93,5 Metern (117,4 P.) an die Norwegerin Silje Opseth. Sie alle bestätigen ihre guten Leistungen aus dem Training und zeigen, dass sie für das Podium im Einzelwettkampf am morgigen Samstag in Frage kommen.

Katharina Althaus stärkste DSV-Springerin

Wie bereits im Trainingsdurchgang musste sich Katharina Althaus als bestplatzierte DSV-Athletin mit Rang vier begnügen. Sie landete bei 90,5 Metern (116,6 P.) und damit nur knappe 0,8 Punkte hinter Opseth. Rang fünf und sechs gehen an das ÖSV-Duo Daniela Iraschko-Stolz (90,5 m, 115,7 P.) und Eva Pinkelnig (91 m, 112,2 P.).

Österreich und Deutschland gehen geschlossen in den Wettkampf

Überhaupt kann das ÖSV-Team von Trainer Harald Rodlauer auf eine gute Qualifikation zurückblicken. Alle Schützlinge haben sich für den Wettkampf qualifiziert. Lisa Eder schaffte den Sprung als 11. und verpasste damit nur knapp die Top 10. Chira Kreuzer kann sich mit Rang 23 ebenfalls für den morgigen Wettkampf Hoffnungen auf Punkte machen. Einzig Jacqueline Seifriedsberger muss nach Platz 31 noch eine Schippe zulegen, um für den Einzelwettkampf etwas Zählbares zu erreichen. Doch die Pflichtaufgabe hat auch sie damit locker gemeistert. Dies könne auch die DSV-Damen von sich behaupten. Luisa Görlich, Pauline Heßler und Juliane Seyfarth ordneten sich auf den Plätzen 18, 19 und 20 ein. Anna Rupprecht und Selina Freitag schafften die Hürde auf den Rängen 27 und 32 mit Luft nach oben.

Am Samstag geht es für die Damen um den Tagessieg. Um 17:15 Uhr startet der Probedurchgang, ehe ab 18:15 Uhr der eigentliche Wettkampf beginnt.

Offizielles Ergebnis

Weltcup Weltcup Herren

Jan Hörl gewinnt die Qualifikation für das Einzelspringen am Sonntag im polnischen Wisla und sichert sich damit die Siegprämie in Höhe von 3000 Schweizer Franken. Mit einem Sprung auf 129m (138,7 P.) setzt sich der Österreicher mit einem Vorsprung von 1,0 Punkten vor dem Deutschen Karl Geiger durch, der Zweiter wird. Geiger zeigt mit einem Sprung auf 134 Meter zwar die Bestweite des Qualifikationsdurchgangs doch kann er keinen Telemark setzen und verschenkt somit wichtige Haltungsnoten. Der dritte Rang geht an Marius Lindvik aus Norwegen (132 Meter, 137,6 P.).

Vierter wird mit Pius Paschke ebenfalls ein Deutscher (128m, 137,2 P.). Rang Fünf geht an den Russen Evgeni Klimov (129m, 131,9 P.).

Alle deutschen Athleten qualifiziert – Eisenbichler mit Verbesserungspotenzial

Die DSV-Adler konnten sich geschlossen für den Einzelwettkampf am Sonntag qualifizieren. Neben Karl Geiger und Pius Paschke zeigten auch Andreas Wellinger auf dem achten Rang (128m, 130,9 P.) sowie Constantin Schmid als 16. (127,5m, 124,6 P.) und Stephan Leyhe als 17. (121,5m, 124,4 P.) eine gute Leistung. Leidglich Markus Eisenbichler als 39. (117m, 118,3 P.) mit Verbesserungspotenzial.

Sechs Österreicher in den Top 50

Das österreichische Team qualifiziert sich ebenfalls geschlossen für den Wettkampf am Sonntag. Neben Jan Hörl als Qualifikationssieger finden sich allerdings nur seine beiden Teamkollegen Manuel Fettner als 12. (122m, 126,2 P.) und Daniel Huber als 14. (121,5m, 125,6 P.) auf den Rängen weiter vorne wieder. Philipp Aschenwald als 23. sowie Stefan Kraft (36.) und Daniel Tschofenig (37.) haben für Sonntag noch Luft nach oben.

Polnisches Team verbessert

Nach den recht durchwachsenen Leistungen während der vergangen zwei Weltcup-Wochenenden zeigte sich das polnische Team rund um Dawid Kubacki heute immerhin etwas verbessert. So konnten sich insgesamt 11 polnische Springer für den Wettkampf qualifizieren. Bester des polnischen Teams war Kamil Stoch als 10. (122,5m, 127,7 P.). Erfreulich: Auch der beim ersten Weltcup des Winters in Nizhny Tagil positiv auf Corona getestete Klemens Muranka kehrte nach seiner Quarantäne in das Weltcupgeschehen zurück und qualifizierte sich als 33. ebenso für den Wettkampf.

Granerud im Wettkampf dabei

Nach zwei gescheiterten Qualifikationen am letzten Wochenende schaffte es der Gesamtweltcupsieger aus dem Jahr 2020 / 2021 Halvor Egner Granerud heute immerhin in den Wettkampf. Ein Sprung auf 120m (120,2 P.) bedeuten für den Norweger Platz 32.

Am morgigen Samstag geht es in Wisla weiter mit dem Teamwettkampf, der um 16:30 Uhr startet.
Am Sonntag findet dann der Einzelwettkampf statt, der um 16:00* beginnen wird. Beide Wettbewerbe werden in der ARD und auf Eurosport übertragen.

Horngacher gibt Teamaufstellung bekannt

Wie Bundestrainer Stefan Horngacher nach der Qualifikation mitteilte, werden im morgigen Teamwettbewerb Pius Paschke, Stephan Leyhe, Markus Eisenbichler rund Karl Geiger an den Start gehen. „Wie haben uns für Stephan Leyhe entschieden, weil er momentan von den drei anderen der Stabilste ist und wir der Meinung sind, dass er im Team sicher eine gute Leistung bringen kann, vor allem hier auf dieser Schanze, die ihm auch sehr gut liegt“, so die Begründung von Horngacher. Eisenbichler und Geiger seien sowieso gesetzt gewesen und auch Paschke hatte seinen Startplatz sicher, gerade nach den guten Leistungen auch am heutigen Tag.

Alle Zeiten MEZ.

Resultat Qualifikation Wisla (POL)

Quelle: FIS