Weltcup Weltcup Damen

Beim Training im norwegischen Lillehammer hinterlässt die Österreicherin Sara Marita Kramer den besten Gesamteindruck. Auf deutscher Seite überzeugt vor allem Katharina Althaus.

Für die Damen geht es nach ihrem Auftaktwochenende weiter in Lillehammer. Um sich mit dem Lysgardsbakken zu arrangieren, standen für die Skispringerinnen zwei Trainingseinheiten auf dem Plan. Bereits im ersten Durchgang sollte eine Springerin für eine Duftmarke sorgen: Sara Marita Kramer. Die 20-Jährige setzte bereits im ersten Versuch 97 Meter in den Schnee und zeigte auch im zweiten Trainingssprung (95,5 m), dass mit ihr an diesem Wochenende zu rechnen ist. Ebenso wieder hoch im Kurs sind die beiden Sloweninnen Ursa Bogataj und Nika Kriznar. Bogataj zeigte 89,5 und 93 Meter. Mannschaftskollegin Kriznar landete bei 93,5 und 96 Metern.

Katharina Althaus stärkste DSV-Springerin

Direkt hinter dem Trio rangiert Katharina Althaus als Viertbeste. 94 und 92,5 Meter waren ebenfalls sehr gute Versuche der Allgäuerin. Auch die Japanerin Sara Takanashi bestätigt ihre Form mit 88,5 und 95 Metern. Ebenso kann sich Daniela Iraschko-Stolz mit 86,5 und 94,5 Metern Hoffnungen auf eine gute Quali machen.

Bereits um 18:30 Uhr startet die Qualifikation für den Einzel-Wettkampf am Samstag.

Offizielles Trainingsergebnis

Weltcup Weltcup Herren

Kamil Stoch aus Polen kann auf seiner Heimschanze in Wisla den ersten Trainingsdurchgang für sich entscheiden (128 Meter, 86,8 Punkte). Der zweite Durchgang geht an Cene Prev aus Slowenien (129 Meter, 80,1 P.).

Zweiter des ersten Trainings wird Marius Lindvik mit 131,5 Metern (86,4 P.). Dahinter folgt Anze Lanisek (122 Meter, 80,2 P.). Im zweiten Training sichert sich Jan Hörl (123,5 Meter, 77,1 P.) den zweiten Rang vor Marius Lindvik (127,5 Meter, 75,3 P.).

Der aktuell im Weltcup Führende Karl Geiger wird zehnter (119,5 Meter) und 13. (123,5 Meter) in den beiden Trainingssprüngen. Markus Eisenbichler erwischt einen schlechten ersten Sprung (111,5 Meter) und wird nur 48. Im zweiten kann er sich jedoch deutlich verbessern und sichert sich dort den achten Rang. Stephan Leyhe zeigt zwei sehr solide Sprünge mit 123 und 125 Metern (14. und 17.). Ebenfalls relativ weit vorne befindet sich Pius Paschke als fünfter und 18.
Ein Stück weiter hinten sortieren sich die übrigen zwei DSV-Adler Schmid und Wellinger ein. Schmid wird 27. und 31., Andreas Wellinger springt auf die Ränge 36. und 38.

Während Jan Hörl im ersten Durchgang noch den zwölften Platz belegte, ging der Platz im zweiten an seinen Landsmann Kraft, der im ersten Durchgang noch achter wurde. Hörl zeigte in seinem zweiten Sprung eine deutliche Verbesserung und wurde zweiter. Ebenfalls stark präsentierte sich Manuel Fettner als neunter und vierter. Auch Daniel Huber zeigte sich stark und wurde mit guten ersten Trainingssprung sechster, im zweiten Durchgang sicherte er sich den 18. Platz. Markus Schiffner zeigte mit den Plätzen 21 und 22 eine gewisse Konstanz, während sich Philipp Aschenwald als 18. und 26. in einer soliden Verfassung präsentierte. Ein deutliches Verbesserungspotential hat hingegen Tschofenig als 47. und 39.

Die Qualifikation für den Einzelwettbewerb am Sonntag beginnt um 18:00 Uhr.

Offizielle Ergebnisliste Training
Startliste Qualifikation

Quelle: FIS

Weltcup Damen

Wo wird gesprungen?

Eine Woche nach dem Weltcup-Auftakt in Russland sind die Damen auf dem Lysgårdbakken in Lillehammer zu Gast. Lillehammer ist eine kleine Stadt in Norwegen, die sich etwa 180 km nördlich der Hauptstadt Oslo befindet. Der Ort liegt am Nordufer des Mjøsa-Sees im Gebirgstal Gudbrandsdalen. Es ist ein beliebter Skiort in Norwegen, in dem im Jahr 1994 die Olympischen Winterspiele zu Gast waren. Seitdem wird jährlich während der Wettbewerbe die Fackel an der Schanzenanlage entzündet.

Die Schanzendetails des Lygsårdbakken im Überblick:
Hillsize:98 m
K-Punkt:90 m
Schanzenrekord:104,5 m (Ema Klinec, 07.12.13)
Baujahr:1994 - letzter Umbau: 2015
Zuschauerkapazität:40.000

Programm:

Freitag, 03.12.2021
16:45 Uhr – Offizielles Training (HS98)
18:30 Uhr – Qualifikation (HS98)

Samstag, 04.12.2021
17:15 Uhr – Probedurchgang (HS98)
18:15 Uhr – Einzelwettbewerb (HS98)

Samstag, 05.12.2021
15:00 Uhr – Offizielles Training (HS140)
16:00 Uhr – Qualifikation (HS140)
17:30 Uhr – Einzelwettbewerb (HS140)

Weltcup Herren

Wo wird gesprungen?

Die dritte Weltcup-Station der Herren ist dieses Jahr Wisla, in der Woiwodschaft Schlesien. Der polnische Veranstalter war in den vergangenen Jahren der Ausrichter des Weltcup-Auftaktes. Gesprungen wird auf der Adam-Malysz-Schanze, die den Namen der polnischen Skisprung-Legende Adam Malysz trägt. Durch den Heimatort des berühmten Polens fließt außerdem der gleichnamige Fluss „Wisla“ (zu deutsch: Weichsel).

Die Schanzendetails der Adam-Malysz-Schanze im Überblick:
Hillsize:134 m
K-Punkt:120 m
Schanzenrekord:144,5 m (Andreas Wellinger, 13.01.24)
Baujahr:1933, letzter Umbau: 2023

Programm:

Freitag, 03.12.2021
15:45 – Offizielles Training
18:00 – Qualifikation (Eurosport)

Samstag, 04.12.2021
15:30 – Probedurchgang
16:30 – 1. DG Teamwettbewerb (ARD, Eurosport)

Sonntag, 05.12.2021
15:00 – Probedurchgang
16:00 – 1. DG Einzelwettbewerb (ARD, Eurosport)

Sonstiges

In diesem Spiel erwarten dich Emotionen, Spannung, aber auch Freude, so wie du es bei einem echten Springen erlebst. Im Spiel trainierst du die körperlichen und geistigen Qualitäten deines Springers. Du wirst seine Energie verwalten, die im Wettbewerb wichtig sein wird. Natürlich springst du mit einer realistisch wirkenden Springerfigur von einer Skisprungschanze.

Wie bei echten Sprüngen bist du nicht nur für die Sprunglänge, sondern auch die Stil- und Punktewertung durch die Kampfrichter verantwortlich. Die Sprünge werden auch vom Wind und der Ausrüstung, in der du springst, beeinflusst. Ziel des Spiels ist es, sich in den einzelnen Rennen der Cup-Tour bestmöglich zu platzieren und deren Gesamtsieger zu werden.

Zu Beginn schiebt jeder Spieler die Springerfigur vom Hügel, und anhand der von den Walzen ermittelten Entfernung wird die Reihenfolge festgelegt, in der die Karten des Spielers ausgewählt werden. Jeder von ihnen hat bestimmte Veranlagungen wie Psyche, Geschwindigkeit, Technik usw. Nachdem die Karte des Spielers ausgewählt wurde, wird die Flagge ausgesucht, deren Nationalität repräsentiert werden möchte. Es gibt auch Kartenzeichnungen, auf welcher Schanze gesprungen wird. Diese Karten werden gemischt und dann gewendet. Nehmen wir an, es wird zum Beispiel Japan sein. Diese Karte wird auf der 3D-Schanze platziert und zeigt uns an, in welcher Nation wir springen. Auf dieser Grundlage profitieren die Heimspringer von einer besseren Meterwertung, die die Unterstützung der Zuschauer simuliert. Dann wird die Größe der Schanze zufällig gewählt, indem man die oberste Karte der Brücke umdreht und herausfindet, dass zum Beispiel auf der K90-Schanze gesprungen wird. 

Anschließend kann die Ausbildung unserer Skispringer (Spielerkarten) gestartet werden. Basierend auf den unterschiedlichen Veranlagungen einzelner Springer können wir die individuellen Trainingsfähigkeiten verbessern, was in spezialisierten Räumen in Fitnessstudios auf dem Brett geschieht. Es kann daher gewählt werden, welche Fähigkeit verbessert werden soll. Diese findet man auf speziellen Karten. Die Verbesserung der Trainingsfähigkeiten bringt zum einen Punkte auf der Spielerkarte, kostet zum anderen aber Zeit und Energie. Mit der weniger werdenden Zeit nähert sich der Springer dem Wettkampftag. Sobald er am siebten Tag angelangt ist, kann von der Schanze gesprungen werden. Bevor das Rennen startet und gesprungen wird, werden die Punkte berechnet, die im Training gesammelt wurden. Je nach Schanze, auf dem der Wettbewerb stattfindet. Wenn man die gleiche Nationalität wie die Flagge auf der Schanze hat, erhält man mehr Bonusmeter. Zusätzliche Unterstützung der Fans könnte man sagen. Nach Eingabe der Werte kann nun also gesprungen werden. 

Das Springen erfolgt, indem die Springerfigur von der Schanze hinabgesetzt wird. Am Rand der Schanze befinden sich zwei Walzen, die von der Figur ausgelöst werden und dort Plus- und Minuszeichen sowie Zahlen haben. Diese Rollen simulieren sogenannte zufällige Wetterfaktoren wie den Wind, oder den aktuellen mentalen Zustand des Springers usw. Wenn man beispielsweise +1 Punkt gesprungen ist, wird all das in ein Notizbuch geschrieben und bei der Schlusswertung des Sprunges neben den im Training gewonnenen Punkten festgehalten.

Es gibt verschiedene Punktbereiche. Die Möglichkeit des Sturzes ist ebenfalls in das Spiel integriert. Erreicht der Springer den Punktbereich nicht oder fällt er, erhält er keine Punkte. Aber er hat auch noch eine andere Möglichkeit, wie im echten Leben Punkte für Stil zu erhalten. Das sind die Karten, die die Punkte repräsentieren, die wir aus dem Skispringen kennen. Die Punkte funktionieren, indem dem Spieler 5 Karten ausgeteilt werden, die er nicht ansehen darf. Weitere fünf Karten werden vor ihm ausgeteilt und nach dem Drehen der Sanduhr, die auf 30 Sekunden begrenzt ist, versucht der Spieler, die bestmöglichen Zahlen zu finden, um die besten Punkte für den Stil zu erzielen. Nach dem Abgleichen der Karten wird der höchste und der niedrigste Wert gelöscht, wie es im echten Wettbewerb funktioniert. Die restlichen drei Werte auf den Karten werden aufsummiert und in ein Notizbuch geschrieben. Alle eingegebenen Werte werden dann auf einem speziell gestalteten Notizbuch zusammengefasst, sodass sich nicht alle Daten gemerkt werden müssen und der Gewinner eine der Trophäe erhält.

Es wird zwei verschiedene Boxen geben: Standard Box – 75 € und eine Deluxe Box – 99 €.

Kickstarter – Ski Jumping Board Game

von Marek Klus