fbpx

Olympia Peking: Norweger dominieren in der Qualifikation

Marius Lindvik (NOR) Foto: Thibaut/NordicFocus
Werbung

Die Norweger haben bei der Qualifikation vor dem Einzelspringen von der Großschanze eine Ansage gesendet. Insbesondere Marius Lindvik konnte mit einem Sprung auf 135 Meter seine Mitfavoritenrolle untermauern. Sein schärfster Rivale könnte ausgerechnet aus dem eigenen Team kommen.

Bereits auf der Normalschanze konnte sich Marius Lindvik über Rang eins in der Qualifikation freuen. Zwar blieb der Norweger ohne Einzelmedaille, jedoch scheint er sich davon nicht aus dem Konzept gebracht haben lassen. Mit einem Sprung auf 135 Meter und einer Punktzahl von 136,4 Punkten konnte er sich recht deutlch vor Halvor-Egner Granerud behaupten, der 133,5 Meter und 131,6 Punkte erzielte. Seine gute Form untermalte auch Peter Prevc, der mit 131 Meter auf Rang drei einkam. Rang vier ging an den hier sehr stabil springenden Stefan Kraft. Für ein weiteres Highlight sorgte der Russe Danil Sadreev, der mit 136,5 Meter den weitesten Versuch landete, aber dabei auch von guten Bedingungen profitierte.

Eisenbichler kommt in Schwung: Es fehlt nicht mehr viel


Leichte Hoffnungen auf eine deutsche Einzelmedaille macht Markus Eisenbichler. Der Siegsdorfer konnte sich mit 129 Metern und Rang sechs im Vorderfeld behaupten. Dies gelang überraschend auch dem Finnen Anti Aalto, der bei schlechten Verhältnissen 126,5 Meter erzielte und auf Platz sieben einkam. Kamil Stoch, Ryoyu Kobayashi und Cene Prevc komplettieren die Top 10. Insbesondere der Olympiasieger von der Normalschanze offenbarte heute aber doch ein paar Probleme.

Alle DSV-Adler qualifiziert


Aus deutsche Sicht konnte lediglich Markus Eisenbichler wirklich glänzen. Karl Geiger stagniert weiterhin ein wenig und konnte sich mit 126 Metern nur auf Position zwölf einsortieren. Constantin Schmid konnte seinen sehr guten Probesprung nicht ganz bestätigen, muss mit 127 Metern und Rang 19 aber auch nicht frustriert sein. Sein olympisches Wettkampf-Debüt wird morgen auch Pius Paschke geben. Der Routinier qualifizierte sich mit 119 Metern und Rang 30 glanzlos. Im Training konnte sich Paschke nach zum Teil sehr ansprechenden Leistungen intern gegen Stephan Leyhe durchsetzen.

ÖSV-Team solide dabei: Die Hoffnungen Ruhen auf Kraft und Joker Fettner

Aus österreichischer Sicht lief die Qualifikation ähnlich. Neben Stefan Kraft konnten sich mit Manuel Fettner, Daniel Huber und Jan Hörl zwar alle Athleten unter den Top 15 platzieren, verpassten mit den Rängen 11, 14 und 15 aber einen Spitzenplatz. Mit Kraft und vielleicht auch wieder Fettner hat der ÖSV aber durchaus Trümpfe auf der Hand.

Ergebnis

Werbung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.