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Killian Peier: „Ich bin zuversichtlich, dass ich mein Niveau vor der Verletzung wieder erreichen kann“

Kilian Peier, Foto: Konstanze Schneider
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Etwas mehr als sieben Monate ist es her, seitdem sich der Schweizer Skispringer Killian Peier bei den nationalen Meisterschaften in Einsiedeln Ende Oktober 2020 das Kreuzband im rechten Knie gerissen hat. Er musste daher die komplette vergangene Saison aussetzen und möchte nun pünktlich zum Olympia-Winter 21/22 wieder durchstarten. 

„Ich habe seit Anfang Januar mit der Reha begonnen und das Know-how der Physiotherapeuten genutzt. Jetzt läuft alles gut. Ich habe diese Woche noch einmal einen Test gemacht, der meine guten Fortschritte bestätigt hat“, so der 26-Jährige gegenüber dem Schweizer Portal SkiActu.

Im Winter 2021/21 machte sich das Fehlen des WM-Bronze-Gewinners von 2019 im Schweizer Team schmerzlich bemerkbar. Einzig Gregor Deschwanden platzierte sich im Gesamtweltcup unter den Top-30. Selbst der viermalige Olympiasieger Simon Ammann schaffte es lediglich auf Platz 41 in der Gesamtwertung.

Der Beste des Schweizer Teams der vergangenen zwei Jahre schilderte seine Situation in den ersten Monaten nach seiner Verletzung: „Es war meine erste große Verletzung und ich habe sehr schnell versucht, mit dieser Situation zurechtzukommen. Man muss es so schnell wie möglich akzeptieren, um Fortschritte zu machen, auch wenn es körperlich erst einmal nicht möglich ist. Also habe ich versucht mit Lesen, Netflix schauen und Podcasts hören, andere Dinge zu tun und für mich persönlich gelernt, geduldig zu sein.“

Zeitpunkt für Rückkehr auf Schanze noch unklar

Wie der 17. Der Weltcup-Saison 18/19 erzählte, befände sich sein „aktuelles Leistungslevel etwa zwischen 70 und 90 %“. Die Verletzung ist nun zwar etwas mehr als sieben Monate her, dennoch möchte es der Schweizer ruhig angehen. „Ich möchte noch einen Monat warten, bis ich wieder mit dem Training beginne. Erstmal nur ein paar Trockenübungen, Landeübungen etc.“ Weiter erklärte er: „Vielleicht kann ich wenige Monate oder auch nur einen Monat danach bereits wieder mit dem Sprungtraining beginnen. Ich bin zuversichtlich, dass ich sogar mein Niveau vor der Verletzung wieder erreichen kann. Ich denke, dass es für meine ersten Sprünge wichtig sein wird, dass ich mir etwas Zeit für meinen Körper und auch Kopf nehme.“

Auf welchem Niveau Killian Peier dann wirklich in den Weltcup zurückkehren wird, bleibt auch für ihn abzuwarten. „Die Olympischen Spiele sind in meiner 8. Saison auf jeden Fall mein großes Ziel“, so Peier.

Quelle: Youtube/SkiActu, Skiactu.ch

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