Schweizer Skiverband Weltcup Herren

Der Schweizer Dominik Peter wird nicht an der diesjährigen Vierschanzentournee teilnehmen. Das gab der 20-Jährige am Mittwoch via Instagram bekannt.

Als Grund gibt der Skispringer aus der Schweiz eine Meniskusverletzung im rechten Knie an. Die Verletzung hat sich Dominik Peter laut Züriost (Zürcher Oberländer) am Montag in Oberstdorf beim Training im Kraftraum zugezogen. Wann Dominik Peter wieder auf die Schanze zurückkehren wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unbekannt. Für den 20-Jährigen ist es nicht die erste Verletzung in diesem Jahr. Bereits im Mai musste sich der junge Springer aus Fischenthal (Kanton Zürich) einer Meniskus-OP im linken Knie unterziehen.

Rückkehr nach Verletzung

Dominik Peter ist nach seiner Verletzungspause solide in die Wintersaison gestartet. 23 Punkte und bis dato Rang 36 (Stand: 22.12.21) in der Gesamtwertung stehen zu Buche. Als bestes Saisonergebnis verzeichnet Peter einen 18. Platz in Klingenthal.

Sonstiges

Winter Resort Simulator 2 ist die umfangreiche Simulation eines Skigebiets mit all seinen spannenden technischen Anlagen und Fahrzeugen. Der Spieler erlebt den abwechslungsreichen Alltag als Betreiber und kann dabei unterschiedliche Aufgaben meistern. 

Mit verschiedenen original lizenzierten Pistenraupen von Pistenbully und Prinoth erklimmt der Spieler auch die steilsten Hänge. Pisten wollen präpariert und mit Hilfe von Schneekanonen beschneit werden. Das neu entwickelte Schneesystem sorgt dabei für noch mehr Realismus und Spielspaß. Regelmäßige Missionen stellen den Spieler zusätzlich Tag für Tag vor neue Herausforderungen.

Die erfolgreiche Skigebiets-Simulation erhält nun erstmals eine Skisprungschanze! Der DLC wurde von einem Modder aus der Community entwickelt und wird ab sofort offiziell Teil des Spiels und für alle Käufer kostenlos zugänglich. Die Spieler können damit Skisprungwettbewerbe vorbereiten und eröffnen, neue Missionen absolvieren und einen neuen Anhänger für das Fahrzeug Skidoo erhalten.

Hier findet ihr mehr Infos zum Winter Resort Simulator der neuen Skisprungschanze: 

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Deutscher Schülercup

Der Winterauftakt im Deutschen Schülercup S14/S15 fand am vergangenen Wochenende traditionsgemäß im bayrischen Wald statt. Nach Sommerwettkämpfen in Berchtesgaden und Isny war dies die dritte Station der Saison für die Athleten der Jahrgänge 2007 und 2008.

Wieder einmal hatten die Helfer des WSV DJK Rastbüchl eine bestens präparierte Schanze für die 72 angereisten Sportlerinnen und Sportler vorbereitet. Und auch das Wetter spielte mit: Zwar verschwand die Baptist-Kitzlinger-Schanze (HS 78) meistens im Nebel, doch über weite Strecken blieb es bei Temperaturen um den Gefrierpunkt trocken und auch der Wind spielte nur eine untergeordnete Rolle. Nach dem offiziellen Training am Freitagnachmittag standen am Samstag und Sonntag zwei Wettkämpfe – coronakonform als Sichtungslehrgang betitelt und ohne Zuschauer ausgetragen – auf dem Programm.

Für die Altersklasse S14 (Jahrgang 2008) ging es an beiden Tagen zunächst aus Luke 11 los – doch auch im Schülercup findet mittlerweile die Gate-Regelung Anwendung, sodass die stärksten Springer aus Luke 7 vom Balken gingen. Am Samstag sicherte sich Bastian Schmid vom gastgebenden Verein den Sieg mit 72,5 und 78 Metern vor Arne Hohlfeld (SC Sohland) und Yann Kullmann (SC Hinterzarten). Ludwig Flamme (SC Willingen) zeigte mit 79 Metern den weitesten Sprung, kam bei der Landung jedoch zu Fall und wurde Siebter. Am zweiten Tag musste Lokalmatador Schmid dann Yann Kullmann den Vortritt lassen, der mit Sprüngen auf 76,5 und 74,5 Metern gewann und seine Stärke unter Beweis setzte. Der jüngste Teilnehmer des Feldes ist als einziger Teilnehmer des Jahrgangs 2009 eigentlich im ‚kleinen‘ Schülercup startberechtigt, bestreitet diese Saison jedoch bereits in der nächsthöheren Altersklasse.

Bastian Schmid; Foto: Jan Simon Schäfer

In der Altersklasse S15 (Jahrgang 2007) dominierten die Skispringer aus Baden-Württemberg und nahmen alle Podestplätze in Beschlag. Janne Holz vom Skiclub Degenfeld setzte sich am ersten Tag nach einem Finalsprung auf 83,5 Meter mit fast 30 Punkten Vorsprung gegen Amadeus Horngacher (SC Hinterzarten) und Julian Hillmer, ebenfalls SC Degenfeld, durch. Am Sonntag sprang Lars Morlock (SV Baiersbronn) auf das Podest und belegte Rang drei hinter dem erneut siegreichen Holz und dem zweitplatzierten Horngacher. Hinter den SBW-Sportlern reihten sich Jacob Frid (SC Partenkirchen) bzw. Nando Riemann (WSV Braunlage) ein.

Bei den Schülerinnen werden beide Jahrgänge in einer gemeinsamen Altersklasse gewertet. Und auch hier kam es zu einem Doppelsieg: Sina Kiechle vom Skiclub Oberstdorf zeigte die besten Sprünge und gewann an beiden Tagen. Insbesondere konnte sie sich am Sonntag über einen Sprung auf 80 Meter freuen, der von den im Auslauf auf den Schanzenshuttle wartenden Springerinnen kräftig bejubelt wurde. Die Plätze zwei und drei gingen sowohl am Samstag als auch am Sonntag an Julina Kreibich (VSC Klingenthal) und Kim Amy Duschek (SK Wernigerode).

Sina Kiechle nach ihrem Sprung auf 80 Meter; Foto: Jan Simon Schäfer

Für die Kombiniererinnen und Kombinierer stand nachmittags jeweils noch ein Lauf an. Im Gegensatz zu den letzten Jahren reichte diesmal die Schneeauflage im Langlaufzentrum Jägerbild aus, sodass die Laufwettbewerbe dort ausgetragen werden konnten und keine Strecke im Schanzenauslauf hergerichtet werden musste. Die Siege gingen hier an beiden Tagen an Matti Ebell (S14), Jonathan Gräbert (S15) und Thea Häckel (S14/S15).

Die nächsten Wettkämpfe des Deutschen Schülercup S14/S15 finden am 22./23. Januar am Ruhestein in Baiersbronn statt. Eine Woche zuvor starten auch die Sportlerinnen und Sportler der S12/S13 (Jahrgänge 2009 und 2010) in Schmiedefeld (Thüringen) in ihre Wintersaison.

Offizielle Ergebnisliste

Alpencup

Nach einer längeren Pause ging es an diesem Wochenende auch im Alpencup weiter. Alle Tagessiege – sowohl bei den Frauen und Männern – gingen dabei nach Slowenien. Bei den Damen sichern sich Nika Prevc und Taja Bodlaj jeweils einen Tagessieg. Bei den Herren gewinnen Mark Hafnar und Maksim Bartolj. Lia Böhme und Luca Geyer werden beste Deutsche.

Im Alpencup gingen an diesem Wochenende die ersten Wettbewerbe dieses Winters über die Bühne. Auf der Toni-Seelos-Olympiaschanze in Seefeld (AUT) standen für die Damen und Herren jeweils zwei Wettkämpfe auf dem Programm. Das Wochenende sollte vor allem für das slowenische Team zu wahren Festspielen werden. So sicherten sich bei den Damen Nika Prevc und Taja Bodlaj jeweils den Tagessieg vor drei bzw. vier weiteren Sloweninnen. Am Freitag siegte Nika Prevc überlegen vor ihren Teamkolleginnen Taja Bodlaj und Jerneja Zupancic Repinc die die Plätze zwei und drei belegten. Auf Rang vier folgt Nika Vetrih. Den gemeinsamen fünften Rang belegen Tinkara Komar (ebenfalls Slowenien) und Lilou Zepchi aus Frankreich. Lia Böhme vom VSC Klingenthal wird mit Rang neun beste Deutsche.
Beim zweiten Wettkampf am Samstag sichert sich Taja Bodlaj den Sieg vor Jerneja Zupancic Repinc und Nika Vetrih, die Zweite und Dritte werden. Auf Rang vier landet Nika Prevc. Lia Böhme vom Deutschen Skiverband landet auf Rang fünf und wird erneut beste Deutsche.

Nika Prevc bleibt im Alpencup mit 690 Punkten Gesamtführende vor Emely Torazza aus der Schweiz mit 562 Punkten. Dritte ist Jerneja Zupancic Repinc mit 554 Punkten. Anna-Fay Scharfenberg ist als Fünfte beste Deutsche im Gesamtklassement (444 Punkte).

Slowenien nicht zu schlagen – Österreich mannschaftlich überragend

Bei den Herren holt das Team aus Slowenien ebenfalls beide Tagessiege, zeigt sich mannschaftlich allerdings nicht ganz so dominant wie die Damen. Am Freitag siegt Mark Hafnar. Die Plätze zwei und drei gingen mit Markus Müller und Andre Fussenegger nach Österreich. Vierter wird mit David Haagen ein weiterer Österreicher. Luca Geyer wird Fünfter und somit der beste des deutschen Teams. Im zweiten Wettbewerb am Samstag setzt sich der Slowene Maksim Bartolj an die Spitze des Feldes. Zweiter wird Markus Müller (Österreich) vor dem Tagessieger vom Freitag – Mark Hafnar. Die Plätze vier bis elf gehen mit Ausnahme von Rang neun – den sich der Schweizer Lean Niederberger sichert – allesamt nach Österreich.
Luca Geyer (Deutschland) wird als 12. heute ebenfalls bester Deutscher.

In der Alpencup-Gesamtwertung führt bei den Herren der Österreicher Maximilian Ortner, der in Seefeld nicht am Start war, mit 400 Punkten. Die beiden Seefeld-Tagessieger Mark Hafner und Maksim Bartolj (beide Sowenien) folgen auf den Plätzen zwei und drei mit 340 und 314 Punkten.

Weiter geht es im Rahmen des Alpencup am 15. und 16. Januar 2022 in Oberhof (GER).

Offizielle Resultate

Damen: Freitag | Samstag | Gesamtstand

Herren: Freitag | Samstag | Gesamtstand

DSV

Bei der Wahl zum Sportler des Jahres 2021 in Baden-Baden wird Karl Geiger Dritter. Auch das Männer-Team und das Mixed-Team der Heim-Weltmeisterschaft in Oberstdorf sind in der Auswahl vertreten.

Kurz vor dem Jahresende findet die Verleihung zum Sportler des Jahres im Kurhaus zu Baden-Baden statt. Deutsche Sportjournalisten wählen dabei im Vorfeld den Sportler des Jahres, die Sportlerin des Jahres sowie die Mannschaft des Jahres, die allesamt am Sonntagabend im ZDF geehrt wurden. Gleich mehrere Skispringerinnen und Skispringer waren in der jeweiligen Kategorie vertreten. Karl Geiger belegte in der Wertung zum Sportler des Jahres den dritten Rang mit 729 Punkten. Zum Sportler des Jahres wurde der Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev (1739 P.) gewählt. Rang zwei ging an den Schwimmer und Olympiasieger Florian Wellbrock (1198 P.).

Männer-Team wird 4. – Mixed-Team auf Platz 10

Zusätzlich haben es gleich zwei Skisprung-Teams in die Wertung zur Mannschaft des Jahres geschafft. Platz zehn (249 Punkte) ging dabei an das Mixed-Team von Oberstdorf. Katharina Althaus, Anna Rupprecht, Markus Eisenbichler und Karl Geiger holten im Verbund bei der WM in Oberstdorf die Goldmedaille. Für das siegreiche Weltmeister-Team der Heim-WM – bestehend aus Pius Paschke, Severin Freund, Markus Eisenbichler und Karl Geiger – reichte es am Ende für den vierten Rang (625 P.). Mannschaft des Jahres wurde der Bahnrad-Vierer der Frauen (1434 P.). Sie holten Gold in Tokio in Weltrekordzeit.

Weltcup Weltcup Herren

Ryoyu Kobayashi (306 P.) gewinnt mit einem Abstand von 12,2 Punkten vor dem zweitplatzierten Karl Geiger (293,8 P.). Dritter wird Marius Lindvik aus Norwegen (293,8 P.).

Nach dem ersten Durchgang lag die Führungsrolle noch bei Kilian Peier, welcher heute seinen ersten Weltcupsieg und das auch noch als Heimsieg hätte feiern können, aber am Ende war die Konkurrenz zu stark und Peier fiel mit einem schwächeren zweiten Sprung auf den vierten Platz zurück. Den Sieg verpasste er um 12,9 Punkte, das Podium nur um 0,4! Der Sieg ging an Ryoyu Kobayashi, welcher sich mit einem Sprung auf 136,5 Meter im zweiten Durchgang deutlich von der Konkurrenz absetzten konnte. 12,2 Punkte trennen ihn und den zweitplatzierten Karl Geiger, welcher im gelben Trikot in seine Heimat Oberstdorf zum ersten Ort der Vierschanzentournee anreisen darf. Platz drei geht an Marius Lindvik, der im zweiten Durchgang noch den Sprung aufs Podium schaffte, nachdem er nach seinem ersten Sprung auf 133 Meter vierter war.
Fünfter wird Evgenii Klimov. Halvor Egner Granerud verbesserte sich im zweiten Durchgang um satte 16 Plätze und rückte vom 22. noch auf den sechsten Platz nach vorne. Dieses Meisterstück gelang ihm mit einem Sprung 138,5 Meter und der damit verbundenen Bestweite des Tages.

Huber bester Österreicher

Hinter Granerud folgen Anze Lanisek und Daniel Huber, welche jeweils die besten Springer des Tages aus ihrer Nation sind. Komplettiert werden die Top-10 durch Pius Paschke und Daniel Tschofenig. Elfter wird Constantin Schmid. Nach seinem ersten Sprung auf 130 Meter lag er auf dem 13. Platz, aber duch einen Sprung auf 135 Meter konnte er sich noch um zwei Plätze verbessern.

Eisenbichler wird nur 35.

Markus Eisenbichler musste sich bereits nach dem ersten Durchgang aus dem Wettkampf verabschieden. Sein Sprung auf 113 Meter bescherte ihm den 35. Platz in der Endabrechnung. Dem ZDF sagte er im Interview: „Ich bin jetzt schon ein bisschen am überlegen. Die Quali war gut, der [Sprung] hat sich jetzt nicht viel anders angefühlt. War vielleicht nicht optimal. Ich habe keine Ahnung. Ich bin einfach grade ein bisschen ratlos.“ Trotzdem blickt er auch positiv in die Zukunft: „Jetzt freue ich mich aufs Training, ich freue mich auf Weihnachten und einfach mal abzuschalten.“ Im Hinblick auf die Vierschanzentournee sagte er, dass er sich in der nächsten Zeit Selbstvertrauen holen werden und dann mal schauen würde, was gehe.
Deutlich besser gelaunt zeigte sich Andreas Wellinger (18.). Auf die Frage, ob er zufrieden sei mit seiner Entwicklung nach der verletzungsbedingen Pause sagte er dem ZDF: „Ja, doch auf jeden Fall. In den letzten Wettkämpfen waren immer mal ein ganz gute Sachen dabei. Heute war definitiv besser als am Freitag oder gestern, deswegen bin ich jetzt mal ganz zufrieden mit dem Abschluss. […] Ich bin optimistisch, dass im Winter noch viel möglich ist.“
Stephan Leyhe lag nach dem ersten Durchgang auf einem aussichtsreichen zwölften Platz, doch hatte er im zweiten Durchgang mit Seitenwind zu kämpfen und fiel um 13 Plätze zurück auf Rang 25.

Kraft verbessert sich um neun Plätze

Stefan Kraft lag nach seinem ersten Sprung nur auf dem 23. Platz, konnte sich jedoch im zweiten Durchgang mit 133 Metern nach vorne arbeiten und wurde am Ende des Tages 14. Zwei Plätze vor ihm kann sich Jan Hörl platzieren. Im ersten Durchgang befand er sich noch innerhalb der Top-6 verlor jedoch sechs Plätze durch einen schwachen zweiten Sprung auf nur 119,5 Meter. Manuel Fettner erreichte als 27. den Finaldurchgang und behielt diesen Platz auch am Ende des Wettbewerbs. Ulrich Wohlgennat (31.) und Philipp Aschenwald (35.) beendeten den letzten Wettbewerb vor der Vierschanzentournee bereits nach dem ersten Durchgang.

Schwacher Tag der Polen

Das polnische Team hatte schon über die letzten Wochen hinweg mit Formproblemen zu kämpfen und dies zeigte sich auch am heutigen Tag. Bester polnischer Springer wurde Piotr Zyla als 15., Kamil Stoch folgt direkt dahinter als 16. Mit Pawel Wasek (19.) waren sie nur zu dritt im zweiten Durchgang vertreten. Klemens Muranka (39.) und Dawid Kubacki (42.) verpassten mit schwachen ersten Sprüngen auf 110 und 110,5 Meter den zweiten Durchgang.

Offizielle Ergebnisliste
Gesamtstand Herren

Quelle: FIS

Weltcup Weltcup Herren

Kilian Peier führt das Feld nach dem ersten Duchgang an. Der Schweizer zeigte einen Sprung auf 136,5 Meter im ersten Durchgang und konnte damit 152,2 Punkte einsammeln. Dahinter folgen Ryoyu Kobayashi aus Japan (132,5 Meter, 152 P.) und Karl Geiger (135 Meter, 151,4 P.).

Auf Rang vier liegt Marius Lindvik. Hinter dem Norweger kommen gleich drei Österreicher: Daniel Tschofenig, Jan Hörl und Daniel Huber.

Eisenbichler scheidet als 35. aus

Mit Pius Paschke auf dem neunten Platz ist ein weiterer Deutscher innerhalb der Top-10 vertreten. Außerhalb der Top-10 folgen Stephan Leyhe und Constantin Schmid als zwölfter und 13. Andreas Wellinger liegt nach seinem ersten Sprung auf eine Weite von 122 Metern auf Platz 24. Einzig Markus Eisenbichler verpasst aus deutscher Sicht den zweiten Durchgang.

Wohlgenannt und Aschenwald verpassen den zweiten Durchgang

Stefan Kraft hat mit die schlechtesten Windbedingungen während seines ersten Sprungs und erreicht in Folge dessen nur den 23. Platz zur Halbzeit des Wettbewerbs. Mit dem 31. Platz verpasst Ulrich Wohlgennat um 0,4 Punkte den zweiten Durchgang. Philipp Aschenwald wird, genau wie Markus Eisenbichler, 35. und erreicht somit ebenfalls nicht den zweiten Durchgang.

Offizielle Ergebnisliste 1. Durchgang

Quelle: FIS

Weltcup Weltcup Herren

Der Japaner Ryoyu Kobayashi holt sich erneut den Sieg in der Qualifikation in Engelberg (SUI). Für Kobayashi ist es nach zweimal Klingenthal und nun zweimal Engelberg der vierte Sieg in einer Qualifikation in Folge. Zweiter wird Lokalmatador Killian Peier. Rang drei geht an Kamil Stoch.   

Der Durchgang startete zunächst mit sonnigen Bedingungen. Ab der Mitte des Qualifikations-Durchgangs nistete sich ein hartnäckiger und wechselhafter Wind ein, der die Qualifikation immer wieder kurz unterbrach. Davon nicht verunsichern lies sich Ryoyu Kobayashi. Der Japaner sicherte erneut den Sieg in der heutigen Qualifikation. Ein Sprung auf 134 Meter (149, 3 P.) bedeutet Rang eins und damit auch den Scheck in Höhe von 3000 Schweizer Franken für den Sieg in der Qualifikation. Den zweiten Platz sichert sich der Schweizer Killian Peier mit einer Weite von 138 Meter. Dritter wird der Pole Kamil Stoch mit einem Sprung auf 135 Meter (138,6 P.).

Rang vier geht an Markus Eisenbichler (131m; 137,4 P.). Fünfter wird Karl Geiger (127m, 132 P.).

Alle DSV-Adler dabei

Alle deutschen Springer qualifizieren sich für den Wettkampf. Constantin Schmid wird 10., Pius Paschke mit 123 Metern 12. Und Stephan Leyhe landet auf Rang 38. Andreas Wellinger wird mit einem Sprung auf 111,5 Meter 42.

Österreich mit allen Athleten im Wettbewerb

Stefan Kraft landet mit einer Weite von 127 Metern auf Rang sechs, Jan Hörl belegt mit einem Sprung auf 133 Metern Rang sieben . Manuel Fettner landet mit 124,5 Metern auf Rang 12. Daniel Tschofenig reiht sich auf Platz 22 ein, Daniel Huber springt auf 120,5 Meter, was Rang 23 bedeutet. Continental Cup-Seriensieger Ullrich Wohlgenannt spring auf Platz 24. Philipp Aschenwald reiht sich auf Rang 31 ein.

Ammann und Tande nicht unter den Top 50

Leider den Wettkampf verpassen wird Lokalmatador Simon Ammann. Der 40-jährige Schweizer musste aufgrund einer windbedingten Pause lange auf seinen Start warten und erreichte nur 103m, was Platz 56 und somit das Aus für ihn bedeutete. Auch der Norweger Daniel André Tande verpasst mit Platz 66 den Einzug unter die Top 50 und muss im Wettkampf zuschauen.

Erneut ebenfalls nicht die Qualifikation für den zweiten Wettkampf geschafft hat der Norweger Anders Fannemel. Ein Sprung auf 103,5 Meter bedeuten nur Rang 59 und somit das Aus im Qualifikationsdurchgang. Das Gleiche gilt für die beiden Polen Jakub Wollny und Andrzej Stekala, die .

Los geht es mit dem zweiten Wettkampf in Engelberg gleich um 16Uhr. Das ZDF und Eurosport übertragen den Wettbewerb live.

Resultat Qualifikation

Quelle: FIS

COC Herren Continental Cup

Robin Pedersen (Norwegen) sichert sich beim Continentalcup in Ruka (FIN) den Tageserfolg am Sonntag. Hinter dem 25-Jährigen landeten Elias Medwed und Stefan Rainer (beide Österreich) ebenfalls auf dem Podium. Kilian Märkl wird bester DSV-Athlet an diesem Tag und Severin Freund sichert den Quotenplatz.

Bei -9 Grad ging es für die insgesamt 59 Athleten an den Start und eine Nation sollte gleich Dampf machen: Norwegen. Anders Haare setzte mit 145,5 Metern (163 P.) aus Gate 17 die Tagesbestmarke im ersten Durchgang und ging mit deutlichem Vorsprung ins Finale. Direkt dahinter befanden sich seine norwegischen Team-Kollegen Robin Pedersen (138,5 m; 152,6 P.) und Joacim Bjoereng (142,5 m; 151,6 P.) – beide mit weniger Anlauf aus Anlaufluke 15. Österreichs Stefan Rainer auf Platz vier (134 m; 151,1 P.) und der Slowene Zak Mogel (138 m; 147,8 P.) waren zu diesem Zeitpunkt ebenfalls noch aussichtsreiche Kandidaten auf das Podest. Bester Deutscher vor dem Finale war Martin Hamann (141m; 147,6 P.) als Sechster – ebenso mit einen realistischen Blick in Richtung Podium.

Robin Pedersen bewahrt die Nerven – Elias Medwed mit toller Aufholjagd

Im Finale ging es dann für die besten 30 aus Gate 16 hinunter. Und im entscheidenden Moment sollten zwei Männer ganz besonders im Fokus stehen. Der Österreicher Elias Medwed (293,6 P.) zauberte im Endspurt mit 140 Metern einen starken Final-Sprung heraus und schob sich damit von Platz zehn noch auf den zweiten Rang. Medwed konnte dabei einen Springer nach dem anderen hinter sich lassen – mit einer Ausnahme. Norwegens Robin Pedersen, der einen Vorsprung hatte, behielt die Nerven, wiederholte seine Weite von 138,5 Metern und sicherte sich mit insgesamt 301,8 Punkten den Tagessieg. Rang drei ging am Ende an den Österreicher Stefan Rainer (291,7 P.), der sich mit 138,5 Meter noch von Platz vier auf Podiumsrang drei vorschob. Die Norweger Sondre Ringen (4.) und Joacim Bjoereng (5.) verpassten am Ende das Podest. Auch Landsmann Anders Haare konnte seine Führung nicht behaupten und rutschte am Ende gar auf den sechsten Rang.

Kilian Märkl wird bester Deutscher – David Siegel verpasst das Finale

Keinen ganz so guten Tag erwischten die Adler des DSV. Sie hatten mit der Podest-Entscheidung im Finale nichts zu tun. Einzelne Athleten überzeugten dafür. Kilian Märkl zeigte seinen besten COC-Auftritt in diesem Jahr und wurde am Ende starker Siebter. Der 21-Jährige vom SC Partenkirchen wird damit etwas überraschend bester Deutscher, weil andere Namen im Vorfeld höher gehandelt wurden. Zum Beispiel Severin Freund. Nach Platz 15 im ersten Durchgang schob sich der Routinier zumindest noch in die Top 10 auf Rang acht. Philipp Raimund verbesserte sich im Finale leicht und wird als 13 gewertet. Moritz Baer (17.) und Felix Hoffmann (23.) sammeln Wertungspunkte wie auch Martin Hamann (24.), der aber am Ende eine deutlich bessere Ausgangsposition aus der Hand gab. Einen deutlichen Rückschlag in der Gesamtwertung musste indes David Siegel verkraften. Der Springer vom SV Baiersbronn verpasste als 42. sehr überraschend das Finale.

Alle ÖSV-Adler in den Top 20

Für Team Österreich lief der Wettkampf insgesamt sehr gut. Die beiden Podiumsplätze von Medwed und Rainer stechen dabei besonders heraus. Alle weiteren ÖSV-Adler haben aber auch gepunktet. Thomas Lackner wird als drittbester Österreicher 11. Maximilian Steiner (15.), Markus Schiffner (16.), Maximilian Ortner (18.) und Janni Reisenauer (20.) runden ein in der Breite gutes Mannschaftsergebnis des ÖSV ab – sieben Österreicher in den Top 20.

Ulrich Wohlgenannt weiter vorne – Severin Freund holt Quotenplatz für DSV

In der Gesamtwertung des COC führt weiterhin der Österreicher Ulrich Wohlgenannt. In Abwesenheit – Wohlgenannt wurde für den Weltcup in Engelberg (SUI) nominiert – bleibt der 27-Jährige bei 360 Punkten. Rang zwei geht an den Norweger Joacim Bjoereng (255 P.) vor Severin Freund (242 P.) aus Deutschland. Da die III. Periode im Continentalcup endet, sichern sich nun die Nationen Österreich, Norwegen und auch Deutschland den Quotenplatz – und damit den zusätzlichen siebten Startplatz – für die nächste Periode im Weltcup. Entsprechend positiv zeigte sich auch Bundestrainer Stefan Horngacher am Rande des Weltcups in Engelberg: „Severin hat sich super durchgesetzt, hat die Quote geholt und sich den Startplatz für die Vierschanzentournee ersprungen und wird somit als siebter Mann im Team mit dabei sein.“

Offizielles Resultat

Gesamtstand

COC Damen Continental Cup FIS Cup

Am heutigen Samstag-Vormittag machten in Notodden (NOR) die Damen des Continental Cup (COC) den Anfang auf dem Tveitanbakken. Das Podest beim zweiten Wettbewerb sollte ein Abziehbild des Ergebnisses vom Vortag sein. Wie bereits am Freitag, war auch heute die Österreicherin Sophie Sorschag nicht zu schlagen. Auf Rang zwei landet erneut Luisa Görlich vom Deutschen Skiverband. Der dritte Platz ebenfalls ein Duplikat von gestern: Julia Mühlbacher (Österreich) belegt Rang drei.

Ähnlich wie im Damen-Weltcup hat auch der Continental Cup der Frauen eine Seriensiegerin zu bieten und auch diese kommt aus Österreich: Sophie Sorschag siegt in Notodden erneut. Für die 23-jährige ist es bereits der dritte Sieg in Serie. Mit Weiten von 89 und 92,5 Metern lässt sie mit einer Gesamtpunktzahl von 263,1 Punkten der Konkurrenz keine Chance. Auf dem zweiten Rang landet die Deutsche Luisa Görlich. Die 22-jährige vom WSV 08 Lauscha, die im ersten Durchgang einen Sprung auf 91 Meter und im zweiten Sprung die Tagesbestweite von 95 Metern zeigt, wird mit einem Rückstand von 14,9 Punkten auf Sorschag Zweite. Einen Rang dahinter landet mit Julia Mühlbacher eine weitere Österreicherin. Die 17-jährige Athletin vom ASVOE SC Hoehenart zeigt zwei solide Sprünge auf 88 und 89 Meter (233,2 P.) und wird Dritte.

Auf den Rängen vier und fünf landen zwei weitere Athletinnen des Deutschen Skiverbandes. Josephin Laue rangiert sich mit Sprüngen von 83,5 und 88 Metern (216,4 P.) auf dem vierten Platz ein. Speziell mit ihrem zweiten Sprung konnte sich die 20-jährige noch vom fünften auf den vierten Rang verbessen. Direkt dahinter: Ihre Landsfrau Michelle Göbel vom SC Willingen. Die 17-jährige Göbel zeigt zwei gleichwertige Sprünge auf 82 und 83 Meter und wird Fünfte (204,2 P.).

Die US-Amerikanerin Annika Belshaw wird Sechste (82,5 und 81,5m, 201,6 P.). Die Ränge sieben und acht gehen an den ÖSV: Hannah Wiegele platziert sich mit Weiten von 87 und 78,5 Metern (200,3 P.) auf Rang sieben vor ihrer Teamkollegin Katharina Ellmauer (81 und 82m; 197,8 P.), die Achte wird.  Es folgt die Russin Anastasiia Subbotina. Die 17-jährige aus St. Petersburg springt auf 79,5 und 82 Meter, was am Ende 192,4 Punkte und somit Rang neun bedeutet. Zehnte wird Sophie Kothbauer aus Österreich (80 und 78,5m; 190,4 P.).

Die Österreicherin Vanessa Moharitsch wird 14. (79,5 und 79m, 183,2 P.). Die Deutsche Pia Lilian Kübler zeigt sich heute verbessert und wird mit Sprüngen auf 77 und 77,5 Meter (181,9 P.) 15. Beste Finnin wird Sofia Mattila auf Rang 13 (77,5 und 77m; 184,4 P.). Die beste des norwegischen Teams wird Heidi Dyhre Traaserud auf Rang 20.

Offizielles Resultat COC-Damen Notodden (NOR)

Am Nachmittag ging es dann auch für die Skisprung-Herren im Rahmen des FIS-Cup auf die Schanze in Notodden. Eine Demonstration ihrer Stärke zeigte erneut die österreichische Mannschaft. Insgesamt acht Athleten aus der Alpenrepublik können sich auf den ersten acht Rängen platzieren. Clemens Aigner siegt nach gestern heute erneut. Der Österreicher zeigt Sprünge auf 98,5 und 96 Meter und gewinnt mit 268,5 Punkten 3,4 Punkte vor seinem Landsmann Markus Rupitsch, der auf Weiten von 96,5 und 94,5 Meter (265,1 P.) kommt. Rang drei geht an Mika Schwann (97 und 93m; 260,6 P.).

Österreichische Festspiele

Rang vier sichert sich Peter Resinger, der Sprünge auf 95 und 94 Meter zeigt und damit 258,1 Punkte kassiert. Francisco Mörth wird Fünfter. Der Österreicher hatte nach dem ersten Durchgang nach einem schwächeren Sprung auf 91 Meter noch auf Rang 12 gelegen und konnte sich mit seinem zweiten Sprung auf 97,5 Meter noch um ganze sieben Ränge verbessern.

Marco Wörgötter wird Sechster, mit Weiten von 94,5 und 91 Metern (249,7 P.). Rang Sieben geht an Hannes Landerer (97 und 89,5 Meter; 249,2 P.), der nur 0,5 Punkte hinter seinem Landsmann Wörgötter liegt. Niklas Bachlinger wird Achter. Bachlinger hatte nach einem Sprung auf 91 Meter im ersten Durchgang noch auf Rang 13 gelegen und konnte sich mit seinem zweiten Sprung auf 96 Meter noch um fünf Plätze verbessern.

DSV und Team Norwegen mit Verbesserungspotential

Auf Rang neun kommt mit Richard Freitag der erste und damit beste Deutsche. Freitag, der am gestrigen Tage noch Rang Sechs belegt hatte, musste sich heute nach Sprüngen auf 93,5 und 91 Meter (248,2 P.) mit Rang neun begnügen. Auf Rang zehn folgt mit Fredrik Gran der beste Norweger. Der 23-jährige zeigt Sprünge auf 93,5 und 94,5 Meter. Hatten die Norweger im Continental Cup in Ruka (FIN) noch die ersten drei Plätze belegt, zeigten sie im FIS-Cup ein paar Schwächen. Andreas Varsi Breivik (ebenfalls Norwegen) landet mit Weiten von 97 und 91 Meter (247,1 P.) auf Rang elf.

Justin Lisso (Deutschland) wird 15. und verliert im zweiten Durchgang mit einem Sprung auf 88 Meter ganze sieben Ränge. Adrian Sell wird 16., Luca Roth landet auf Rang 24.
Timon-Pascal Kahofer aus Österreich wird 12., sein Teamkollege Clemens Leitner belegt Rang 13.

Offizielles Resultat FIS-Cup Herren in Notodden (NOR)

Quelle: FIS