Weltcup Weltcup Herren

Karl Geiger hat das Weltcup-Springen in Engelberg gewonnen. Der Oberstdorfer setzte sich mit einem fulminanten Finalsprung vor Ryoyu Kobayashi (Japan) und Timi Zajc (Slowenien) durch.

Karl Geiger hat sich nach dem etwas missratenen Sonntagsspringen von Klingenthal eindrucksvoll zurückmelden. Der Weltcup-Führende konterte einen furiosen Finalsprung von Ryoyu Kobayashi und sicherte sich hauchdünn den Sieg. Nach 137 Meter in Runde eins steigerte sich sich Geiger auf 140 Meter und verdränge Ryoyu Kobayashi mit 287,4 Punkte auf den zweiten Rang. „Das war ein total cooler Wettkampf für mich. Es war nicht einfach und ich musste mich enorm fokussieren, aber das mir die zwei sau guten Sprünge gelungen sind ist schon genial“, erklärte der Sieger gegenüber dem DSV.

Der Japaner Kobayashi erreichte 137,5 und 140,5 Meter und blieb acht Zehntel hinter dem Tagessieger zurück. Das Podest komplettierte Timi Zajc, der nach Runde eins noch in Führung lag. Im zweiten Durchgang konnte der Slowene jedoch nicht mehr ganz mit Geiger und Kobayashi schritthalten und belegte mit 139 und 137 Metern den dritten Rang. Knapp am Podest vorbei segelte der Schweizer Kilian Peier, der in seiner Heimat 138,5 und 135,5 Meter erzielte und die Podiumsplätze um gut drei Meter verpasste.

DSV-Adler schwächeln in der Breite: Nur Schmid noch in den Top-20

Mannschaftlich können die DSV-Adler heute nicht so ganz zufrieden sein. Constantin Schmid erreichte im ersten Durchgang tolle 136 Meter, konnte seinen achten Rang aber nicht ganz halten. 128 Meter im Finale reichten letztlich für Position zwölf. Pius Paschke gelangen nach guten Trainingsleistungen nur zwei durchschnittliche Sprünge auf 128,5 und 129 Meter. Für den Routinier sprang letztlich der 21 Platz aus. Ein ähnliches Schicksal ereilte Markus Eisenbichler, der mit 124,5 Meter im Finale noch auf den 27. Platz zurückfiel. Stephan Leyhe sammelte mit 130,5 und 126 Meter als 28. ebenfalls nur wenige Zähler. Einen absolut gebrauchten Tag erwischte Andreas Wellinger, der mit 116 Metern als 43. klar die Punkteränge verfehlte.

„Ich hatte das Gefühl, die Jungs waren nicht so frei und locker, sondern haben kontrolliert in die Technik eingegriffen. Das wird hier extrem schnell bestraft. Mannschaftlich war das heute nicht so gut, aber daran werden wir arbeiten“, bilanzierte Horngacher gegenüber dem ZDF.

ÖSV-Team mit ordentlichem Auftritt: Jan Hörl im Glück

Aus österreichischer Sicht sorgte Jan Hörl mit Rang fünf für das beste Ergebnis. Der Sieger von WIsla zeigte zwei starke Sprünge auf 136 und 134 Meter. Allerdings hatte der Youngster auch ein wenig Glück, in der Wertung gelandet zu sein. Der Springer konnte seinen kaputten Reisverschluss am linken Arm nur notdürftig tapen, was durchaus auch mit einer Disqualifikation geahndet werden hätte können. Stefan Kraft konnte sich im Finale mit 131 Meter noch von Rang zehn auf neun vorschieben, wird mit dem Ergebnis aber nicht zufrieden sein. Manuel Fettner platzierte sich als 14. ordentlich und auch Daniel Tschofenig überzeugte mit Rang 17. Der Youngster sprang im Finale 133 Meter und machte damit sein bestes Weltcup-Ergebnis. Philipp Aschenwald dürfte mit Rang 20 zufrieden sein, wohingegen Daniel Huber (22.) sein Potenzial nicht abrufen konnte. Für Ulrich Wohlgenannt war schon in Runde eins Schluss.

Norweger bestätigen Gala-Vorstellung aus Klingenthal nicht

Die Norweger konnten nach dem furiosen Klingenthal-Wochenende nicht ganz vorne eingreifen. Halvor-Egner Granerud und Marius Lindvik erwischten keinen guten ersten Sprung, steigerten sich jedoch im Finale immerhin auf die Ränge sieben und zehn. Robert Johansson und Johan-André Forfang erzielten die Plätze 13 und 20, während Daniel-André Tande überraschend in Runde eins scheiterte.

Vier Schweizer im Finale

Aus Sicht der Gastgeber-Nation war natürlich der vierte Platz von Kilian Peier das Highlight. Seine Landsmänner Gregor Deschwanden, Simon Ammann und Dominik Peter konnten mit den Rängen 26, 29 und 30 ebenfalls punkten.

Stoch hält die polnische Fahne oben

Aus dem polnischen Team konnte weiterhin nur Kamil Stoch vorne mithalten. Der amtierende Tournee-Sieger legte zwei grundsolide Sprünge auf 133,5 Meter hin und landete auf dem sechsten Rang. Einen Tag nach dem Quali-Ausscheiden von Piotr Zyla erwischten die Polen mannschaftlich einen gebrauchten Tag. Kubacki sprang nur 110 Meter und verpasste das Finale deutlich. Seine Kollegen blieben ebenfalls ohne Punkte.

Ergebnis

Weltcup Weltcup Herren

Der Slowene Timi Zajc führt beim Weltcup in Engelberg nach Durchgang eins vor Karl Geiger und Lokalmatador Kilian Peier. Der Spitze ist vor dem Finale jedoch dicht beieinander.

Timi Zajc hat seine hervorragenden Trainingseindrücke bestätigt und führt das Springen nach dem ersten Durchgang. Der Slowene landete bei 139 Metern und kassierte für seinen Versuch 144,9 Punkte. Nur 1,9 Punkte zurück blieb der Oberstdorfer Karl Geiger, der 137 Meter erreichte. Ebenfalls auf Podiumskurs befindet sich Kilian Peier, der bei 138,5 Metern landete und mit 141,3 Punkte auch noch Chancen auf seinen ersten Weltcupsieg besitzt. In Lauerposition befindet sich Ryoyu Kobayashi mit 140,7 Punkten, der dicht gefolgt von Hörl, Lanisek und Stoch Vierter wurde.

DSV-Springer mit durchwachsenem Durchgang

Das DSV-Team erlebte abgesehen von Geiger einen durchwachsenen ersten Durchgang. Positiv zu bewerten sind sicherlich noch die 136 Meter von Constantin Schmid, der auf dem achten Platz rangiert. Markus Eisenbichler, Stephan Leyhe und Pius Paschke kamen nicht über mittelmäßige Versuche hinaus und belegen die Plätze 20, 22 und 23. Weiterhin überhaupt nicht zurecht kommt Andreas Wellinger, der als 43. ganz klar hinter den Ergebnissen von Klingenthal zurückblieb.

Hörl hält die Österreicher auf Kurs

Aus ÖSV-Sicht hat nur Jan Hörl als Fünftplatzierter noch realistische Podiumschancen. Stefan Kraft musste bei seinem Versuch viel korrigieren und liegt nur auf Rang zehn. Im Finale dabei sind auch Philipp Aschenwald (15.), Manuel Fettner (17.), Daniel Huber (26.) und Daniel Tschofenig (26.).

Ergebnis 1. Durchgang

Weltcup Weltcup Herren

Marius Linvik und Halvor Egner Granerud aus Norwegen liegen im Probedurchgang punktgleich vorn. Auf Rang drei reiht sich Markus Eisenbichler (Deutschland) ein.

Am Vormittag hatten in Engelberg noch traumhafte Bedingungen geherrscht: Die Sonne strahlte. Doch zum Probedurchgang hatten sich die Bedingungen dann verändert und Nebel war in das Skisprung-Stadion an der Großtitlisschanze gezogen. Für die Springer sollte dies keine Beeinträchtigung darstellen.

Den besten Eindruck im Probedurchgang hinterließen zwei Norweger. Marius Linvik und Halvor Egner Granerud zeigen mit Sprüngen von 137 und 135,5 Metern (84,6 P.), dass mit ihnen heute zu rechnen ist. Dritter wird Markus Eisenbichler. Der Deutsche kommt auf eine Weite von 134 Metern.

Rang Vier geht an Cene Prevc aus Slowenien. Manuel Fettner wird bester Österreicher mit 134 Metern (81,9 P.) auf Rang Fünf. Der Qualifikationssieger von gestern Ryoyu Kobayashi findet sich nach einem Sprung auf 130,5 Meter auf Rang sieben wieder.

Stefan Kraft wird Zehnter (128,5m). Die übrigen Österreicher haben noch Verbesserungspotenzial. Daniel Huber wird 18. (132,5 Meter). Philipp Aschenwald wird 19., Daniel Tschofenig 22.

Karl Geiger hat mit einem Sprung auf 129,5 Meter und Platz elf noch Luft nach oben. Ebenfalls Elfter wird Pius Paschke (133,5m). Stephan Leyhe (133m) wird 13. Luft nach oben haben definitiv noch Constantin Schmid und Andreas Wellinger. Die beiden Deutschen wurden in der Probe lediglich 38. bzw. 40. und müssen sich im Wettkampf steigern, um den zweiten Durchgang erreichen zu können.

Auch für einige polnische Springer geht es erneut darum, überhaupt den Einzug unter die besten 30 zu schaffen. Dabei haben vor allem Stekala, Wolny und Wasek noch Luft nach oben.

Der Wettkampf beginnt um 16Uhr.

Ergebnis Probedurchgang

Quelle: FIS

COC Herren Continental Cup

Im ersten von zwei Wettbewerben im Rahmen des Continental Cup (COC) in Ruka (FIN) fährt das Team aus Norwegen einen Dreifachtriumph ein. Robin Petersen gewinnt den Wettkampf vor seinen Teamkollegen Joacim Oedegaard Bjoereng und Sondre Ringen. Severin Freund wird Vierter.

Während die Damen des COC in Norwegen verweilen, zieht es die Männer nach Finnland. In Ruka finden an diesem Wochenende zwei Wettbewerbe auf der Großschanze (HS 142) statt. 58 Athleten waren für den ersten Wettbewerb gemeldet.

Das Ergebnis des ersten Durchgangs versprach Spannung für den zweiten Durchgang: So lagen die Athleten auf den Plätzen eins bis elf lediglich um 9,1 Punkte auseinander. Der Norweger Joacim Oedegaard Bjoereng ging mit einem Sprung auf 140,5 Metern als Führender in den zweiten Durchgang. Auf Rang zwei im Zwischenklassement liegt sein Teamkollege Sondre Ringen. Erfreulich aus finnischer Sicht: Antti Aalto schafft es mit einem Satz auf 137,5m auf den dritten Platz. Bester Deutscher nach dem ersten Durchgang war Philipp Raimund als Vierter.
Jedoch sollte der zweite Durchgang das Klassement noch einmal durcheinander wirbeln.

Am Ende siegt Robin Pedersen (Norwegen) mit Weiten von 133 und 138,5 Meter und einer Gesamtpunktzahl von 284 Punkten vor seinem Landsmann Joacim Oedegaard Bjoereng der mit Sprüngen auf 140,5 und 134 Metern (282,4 P.)  Rang zwei belegt. Dritter wird mit Sondre Ringen ein weiterer Norwger. Ringen zeigt im ersten Durchgang sogar die Tagesbestweite von 141,5 Metern und landet nach einem weiteren Sprung auf 131 Metern in der Endabrechnung auf Rang drei.

Freund verpasst Podest knapp

Vierter wird Severin Freund vom Deutschen Skiverband. Freund zeigt Sprünge auf 138,5 und 136,5 Meter und erzielt damit insgesamt 272,4 Punkte. Der 33-jährige vom WSV-DJK Rastbüchl verpasst das Podest somit lediglich um 2,9 Punkte. Fünfter und somit bester Österreicher wird Thomas Lackner (270,5 P.) mit Sprüngen auf 138 und 133,5 Meter.

Anze Semenic aus Slowenien landet auf Rang sechs. Der Slowene sammelt mit Weiten von 139 und 132 Metern insgesamt 269,7 Punkte. Moritz Baer aus Deutschland rangiert sich auf Rang sieben ein. Der 24-jährige zeigt zwei solide Sprünge auf 133,5 Meter (269,3 P.) und wird somit zweitbester Deutscher. Anders Haare aus Norwegen landet auf dem achten Rang. (135,5 und 134 Meter; 268,2 P.) Mit Philipp Raimund landet auf dem neunten Platz ein weiterer Deutscher. Raimund hatte nach dem ersten Durchgang als bester Deutscher nach einem Sprung auf 139 Meter noch auf dem vierten Rang gelegen, konnte diesen Platz nach einem zweiten schwächeren Sprung auf 130 Meter aber nicht halten und rutsche auf Rang neun ab. Maximilian Steiner aus der Alpenrepublik landet auf Rang zehn. Auch er zeigte mit 140 Metern einen weiten Satz im ersten Durchgang. Allerdings bekam er aufgrund der guten Aufwindbedingungen 12,1 Punkte abgezogen und landete auf Rang elf. Im zweiten Durchgang konnte er sich mit einem Sprung auf 129 Meter noch um einen Rang verbessern und wurde am Ende Zehnter.

Antti Aalto mit Lichtblick nach dem ersten Durchgang

Auf Rang 11 landet Antti Aalto aus Finnland. Der Finne hatte nach dem ersten Durchgang und einem Sprung auf 137,5 Meter noch auf dem dritten Rang gelegen. Diesen konnte er im zweiten Durchgang leider nicht bestätigen und verlor noch einige Plätze.
Kilian Märkl (Deutschland) wurde 12. Und sein Teamkollege David Siegel 17. Martin Hamann wurde im zweiten Durchgang noch vor seinem zweiten Sprung aus dem Wettkampf genommen aufgrund eines nicht regelkonformen Anzuges. (Not permitted to start).

Offizielles Resultat COC-Ruka (FIN)

Quelle: FIS

COC Damen Continental Cup FIS Cup

Während der Weltcup-Tross der Männer an diesem Wochenende ins schweizer Engelberg weitergereist ist und die Damen sich in der Ramsau in Österreich messen, geht es für die Athleten des FIS-Cup und für die Athletinnen des Continental Cup weiter in Norwegen – genauer gesagt in Notodden. Die Kommune, die Teil der Provinz Vestfold og Telemark ist, liegt etwa 120km südwestlich von Oslo. Austragungsort an diesem Wochenende ist der sogenannte Tveitanbakken – eine Normalschanze mit einer Hillsize von 98m.

Den Anfang machten am Mittag die Skisprung-Herren im Rahmen des FIS-Cup. Bereits nach dem Ende des ersten Durchganges war klar, dass das Team aus Österreich erneut schwer zu schlagen sein würde. So waren auf den ersten sechs Rängen ausschließlich Athleten aus der Alpenrepublik vertreten. Angeführt wurde das Feld von Hannes Landerer, (99m, 140,7 P.) der allerdings nur mit der Winzigkeit von 0,1 Punkten vor seinem Landsmann Francisco Mörth führte. Auf Rang drei lag Clemens Aigner. Diese Namen sollten auch am Ende des Wettkampfs auf dem Podest vertreten sein – allerdings in geänderter Reihenfolge. In der Endabrechnung war es dann Clemens Aigner, der den Wettkampf für sich entscheiden konnte. Mit Sprüngen auf 96 und 97 Meter (274,0 P.) setzte er sich vor seinen Teamkollegen Francicsco Mörth (96,5 und 95,5m; 270,1 P.) und Hannes Landerer (99 und 95m; 269,4 P.) durch.

Rang vier ging mit Mika Schwann ebenfalls an das Team aus Österreich. Schwann erzielte Sprünge auf 94,4 und 96,5 Meter (265,5 P.). Fünfter wurde Markus Rupitsch (Österreich) mit Weiten von 91,5 und 98 Meter (264,2 P.)

Richard Freitag mit Aufwärtstrend, ÖSV mit acht Athleten unter den Top 10

Nach den enttäuschenden Ergebnissen und der Disqualifikation in Kandersteg (SUI) am vergangenen Wochenende, konnte der Deutsche Richard Freitag heute den sechsten Rang belegen (258,2 P.). Nach dem ersten Durchgang und einem Sprung auf 96,5 Meter hatte Freitag auf Rang Acht gelegen und konnte sich mit seinem zweiten Sprung auf 94,5 Meter noch um zwei Plätze nach vorne schieben.  Marco Wörgötter aus Österreich landet mit zwei Sprüngen auf 94 Metern (253,5 P.) auf Rang Sieben. Sein Landsmann Timon-Pascal Kahofer wird Achter (92,5 und 93,5 Meter; 248,8 P.). Justin Lisso vom deutschen Skiverband wird Neunter. Rang zehn geht mit Nilkas Bachlinger ebenfalls nach Österreich.

Die einzigen beiden Athleten aus dem Team des ÖSV, die es nicht unter die Top Ten geschafft haben, sind Clemens Leitner als 13. und Peter Resinger als 19.

Licht und Schatten beim DSV

Bei den Athleten des Deutschen Skiverbandes herrscht dagegen Licht und Schatten. Wo Richard Freitag und Justin Lisso mit ihren Platzierungen durchaus zufrieden sein können, gibt es für die übrigen deutschen Starter noch Luft nach oben. Zwar hatte Claudio Haas nach einem Sprung auf 96 Meter nach dem ersten Durchgang noch aussichtsreich auf dem siebten Rang gelegen, rutsche aber nach einem schlechteren zweiten Satz auf 89,5 Meter noch um acht Ränge nach hinten und wurde am Ende 15. Adrian Sell wurde 17., Luca Roth 23.

18 Norweger am Start

Mit insgesamt 18 Startern war das norwegische Team an den Ablauf gegangen. Acht von ihnen schafften es nicht in das Finale der besten 30. Der beste Athlet vom Team Norge war der 19-jährige Sindre Ulven Oergensen, der mit Sprüngen auf 92 und 94 Meter sprang (245,6 P.) und 11. wurde.

Offizielles Resultat FIS-Cup-Herren Notodden (NOR)

Am Abend gingen abschließend die Damen im Rahmen des Continental-Cups in Notodden an den Start. Hier hatte Sophie Sorschag erneut die Nase vorn. Die Österreicherin, die bereits am vergangenen Wochenende in Vikersund den Tagessieg geholt hatte, siegte auch in Notodden souverän vor der Konkurrenz. Mit Weiten von 89,5 und 91 Metern (264,9 P.) legte sie ganze 23,4 Punkte zwischen sich und ihrer Konkurrentin Luisa Görlich aus Deutschland, die am heutigen Tage mit Weiten von 92,5 und 89,5 Metern den zweiten Rang belegte. Auf Rang drei folgt mit Julia Mühlbacher eine weitere Österreicherin. Mühlbacher erzielt mit Sprüngen auf 87,5 und 88,5 Metern insgesamt 222,4 Punkte.

Geschlossene Mannschaftsleistung der DSV-Damen

Auf Rang vier landet mit Josephin Laue eine weitere Deutsche. Die 20-jährige kommt auf Weiten von 89 und 87 Metern, was am Ende eine Gesamtpunktzahl von 216,5 Punkten bedeutet. Rang fünf geht an die US-Amerikanerin Annika Belshaw, die Sprünge auf 85 und 87 Meter zeigt (209,4 P.).

Michelle Göbel vom SC Willingen lag nach einem Sprung auf 83,5 Meter im ersten Durchgang auf Rang acht und konnte sich nach einem zweiten Sprung auf 86 Meter (206,3 P.) im Endklassement noch auf Rang sechs verbessern. Damit zeigen die Damen des Deutschen Skiverbandes eine klasse Mannschaftsleistung und können drei Athletinnen unter den besten Sechs platzieren.

Siebte wird die Russin Ksenia Kablukova (84,5 und 82,5m; 204, 9 P.) vor ihrer Landsfrau Anastasiia Subbotina, die mit Weiten von 87,5 und 86 Metern (204,8 P.) Achte wird. Hannah Wiegele aus Österreich wird mit zwei Sprüngen auf 83,5 Metern (200,2 P.) Neunte. Auf Rang 10 landet mit Paige Jones eine weitere US-Amerikanerin.

Sophie Kothbauer aus Österreich wird 13. (84 und 78,5m; 190,7 P.). vor ihrer Teamkollegin Katharina Ellmauer auf Rang 14 (82,5 und 81m; 189,6 P.). Vanessa Moharitsch, ebenfalls aus Österreich, wird 19.

Pia Lilian Kübler (Deutschland) landet auf Rang 22.

Offizielles Resultat COC-Damen Notodden (NOR)

Quelle: FIS

Vierschanzentournee Weltcup

Die Springen der Vierschanzentournee finden mit Zuschauern statt – jedoch nur in einer begrenzten Zahl. Dies gab der Österreichische Skiverband (ÖSV) am Freitagabend bekannt.

Laut aktuell gültiger Corona-Verordnung in Österreich dürfen maximal 4.000 Zuschauer auf zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen bei Outdoor-Veranstaltungen zugelassen werden. Dies betrifft auch die beiden Vierschanzentournee-Standorte Innsbruck und Bischofshofen. In Abstimmung mit dem ÖSV und den lokalen Organisationsbehörden gibt es für die einzelnen Springen gesonderte Regelungen. Der Vierschanzentournee-Wettkampf in Innsbruck (Bundesland Tirol) am 04. Januar findet mit maximal 4.000 Zuschauern (inklusive VIP-Bereich) auf zugewiesenen Sitzplätzen statt. In der Qualifikation sind unterdessen keine Zuschauer am Bergisel zugelassen. Zur Qualifikation in Bischofshofen (Bundesland Salzburg) sind in der Qualifikation am 05. Januar bis zu 1.000 Zuschauer (inklusive VIP) auf zugewiesenen Sitzplätzen erlaubt. Das Tournee-Finale am 06. Januar kann vor maximal 3.500 Zuschauern (inklusive VIP) auf zugewiesenen Sitzplätzen stattfinden. Diese Zuschauer-Kapazität gilt auch für den darauffolgenden Weltcup in Bischofshofen (08.-09. Januar).

Besondere Regelung für den neuen Vorverkauf

Alle gekauften Tickets (ausgenommen VIP-Bereiche) werden storniert und rückerstattet. Personen, die bereits Tickets für eine dieser Veranstaltungen gekauft haben, erhalten bis 21. Dezember 2021 um 10 Uhr ein Vorkaufsrecht für die neu ausgewiesenen Sitzplätze. Bei Online-Käufern wird die Rückabwicklung automatisch durchgeführt und die Kunden können von ihrem Vorkaufsrecht online Gebrauch machen. Personen, die ihr Ticket in einer Vorverkaufsstelle gekauft haben, können ihr Ticket bei customer.care@oeticket.com stornieren und erhalten ebenfalls ein Vorkaufsrecht für die neu ausgewiesenen Sitzplätze. Die VIP Tickets behalten ihre Gültigkeit, hier wird ein Sitzplatz zugeteilt. Der offizielle Ticketverkauf startet online und in den Vorverkaufsstellen am 21. Dezember 2021 um 10 Uhr. Derzeit gilt für Zuschauer die 2G-Regelung, ein personalisiertes Eventticket sowie ein zugewiesener Sitzplatz.

Quelle: ÖSV

Weltcup Weltcup Herren

Mit 147,5 Punkten gewinnt Ryoyu Kobayashi die Qualifikation in Engelberg, nachdem er 136,5 Meter weit gesprungen ist. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Timi Zajc (144,3 P.) und Jan Hörl (140,2 P.).

Vierter wird der Norweger Robert Johansson, vor dem Polen Kamil Stoch und seinem norwegischen Landsmann Marius Lindvik. Karl Geiger wird als zehnter Bester aus dem deutschen Skisprungteam. Einen Platz dahinter folgt Stefan Kraft aus Österreich, als zweitbester Springer der ÖSV-Adler.

Alle deutschen Springer in den Top-30

Markus Eisenbichler wird mit einer Weite von 130 Metern 13. der Qualifikation. Auf den Plätzen 20 und 21 folgen seine Kollegen Pius Paschke und Stephan Leyhe. Ebenfalls direkt hintereinander sortieren sich Constantin Schmid und Andreas Wellinger ein. Schmid wird 28., Wellinger 29.

Alle ÖSV-Adler qualifiziert

Auf dem 15. Rang, und damit knapp vor seinem Landsmann Fettner (17.), kann sich Daniel Huber einreihen. Ein Sprung auf 132 Meter reicht Philipp Aschenwald für den 24. Platz. Daniel Tschofenig und Ulrich Wohlgennat sortieren sich mit den Plätzen 31 und 46 in der hintern Hälfte des Feldes ein.

Morgen um 16 Uhr beginnt der Einzelwettbewerb der Herren. Das ZDF und Eurosport übertragen den Wettbewerb live. Hier findet ihr das Programm für das ganze Wochenende.

Offizielle Ergebnisliste Qualifikation
Offizielle Startliste Einzelwettbewerb

Quelle: FIS

Weltcup Weltcup Damen

Sara Marita Kramer aus Österreich ist und bleibt im Damen-Skispringen das Maß aller Dinge. Die 20-jährige gewinnt auch den ersten Wettbewerb in Ramsau (AUT). Auf Platz zwei landet die Deutsche Katharina Althaus. Dritte wird Ursa Bogataj aus Slowenien.

Sie ist momentan einfach das Nonplusultra im Damen-Skispringen: Sara Marita Kramer. Die Athletin des österreichischen Skiverbandes gewinnt auch den Wettbewerb in Ramsau. Die Springerin vom SK Saalfelden zeigt zwei weite Sätze auf 92 und 90 Meter (261,0 P.). „Ich freue mich über den Sieg, aber die Sprünge waren sicher nicht die besten. Aber es ist ein gutes Gefühl, wenn man weiß, dass es nicht die besten waren und dass man trotzdem ganz oben stehen darf. Jetzt haben wir ein bisschen Zeit um zu trainieren und dann hoffe ich, dass ich die Sprünge stabilisieren kann“, sagte Kramer nach ihrem Sieg.
Die Deutsche Katharina Althaus landet bei 88,5 und 90 Meter (256,9 P.) und springt somit – nach Klingenthal am vergangenen Wochenende – erneut aufs Podest. Rang drei geht an die Slowenin Ursa Bogataj, die Weiten von 90 und 89 Meter (253,3 P.) zeigt.  Zwei Punkte hinter der Slowenin landet die Japanerin Sara Takanashi, die mit 90,5 und 88 Meter Vierte wird. Ema Klinec aus Slowenien springt 88,5 und 84,5 Meter (240,5 P.) und wird mit großem Abstand zu Takanashi Fünfte.

Nika Kriznar aus Slowenien landet mit 238,2 Punkten (93,5 und 96 Meter) genau wie die Österreicherin Daniela Iraschko-Stolz mit 87 und 90,5 Meter punktgleich auf Rang sechs. Platz Acht geht an Eva Pinkelnig, die auf Weiten von 86 und 84 Meter (227,3 P.) kommt. Neunte wird Thea Minyan Bjoerseth aus Norwegen, die damit die beste ihres Teams wird. Zehnte wird Yuka Seto aus Japan.

DSV mit Verbesserungsbedarf

Neben Althaus gibt es im Team des Deutschen Skiverbandes wenige Lichtblicke. Hatte Selina Freitag nach einem Sprung auf 87,5 Meter nach dem ersten Durchgang noch auf Rang 14 gelegen, rutschte sie nach einem zweiten schwächeren Sprung auf 78 Meter noch um vier Plätze ab und wurde am Ende 18. (204,6 P.). Pauline Hessler lag nach ihrem ersten Sprung auf 78 Meter noch auf Rang 27 und konnte sich mit einem Sprung auf 83 Meter im zweiten Durchgang bis auf Rang 19 (200,1 P.) vorarbeiten. Juliane Seyfarth wird mit Weiten von 78,5 und 73,5 Metern 26. (185,9 P.)

Rupprecht verpasst Finale

Anna Rupprecht hatte im Probedurchgang als 14. noch durchweg überzeugt, erwischte im ersten Wertungsdurchgang aber einen schlechteren Sprung und landet nur bei 77,5 Metern (92,5 P.) was das Aus im ersten Durchgang bedeutete. Bereits die Qualifikation zum heutigen Wettkampf verpasst hatte die Olympiasiegerin Carina Vogt.

Kreuzer verpasst Finale

Bei den Damen des österreichischen Skiverbandes läuft es beim Heimweltcup überwiegend gut. Neben Kramer, Iraschko-Stolz und Pikelnig, schafft es Lisa Eder mit Sprüngen auf 83 und 86,5 Meter auf Rang 11 (224,1 P.). Jacqueline Seifriedsberger wird 13. (82,5 und 85m; 218,8 P.). Einzig Chiara Kreuzer verpasst als 35. Den Einzug in das Finale der besten 30.

Weiter geht es für die Damen nun erst wieder nach Weihnachten mit zwei Wettkämpfen im slowenischen Ljubno am 31.12.2021 und am 01.01.2022.

Offizielles Resultat

Weltcup Weltcup Herren

Stefan Kraft (Österreich) und Killian Peier (Schweiz) haben beim Training in Engelberg (SUI) auf der Gross-Titlis-Schanze die ersten Akzente gesetzt. Trainingsbester aus dem DSV-Team wird Karl Geiger.

Auftakt zum Weltcup-Wochenende im Schweizer Kanton Obwalden. Und Engelberg präsentiert sich dieser Tage nicht nur malerisch, sondern auch schneesicher. So ging es bereits zum Training bei Temperaturen um den Gefrierpunkt für die insgesamt 69 gemeldeten Springer hinunter. Im ersten Trainingsdurchgang überzeugte vor allem Stefan Kraft. Der 28-Jährige setzte mit 132,5 Metern (88,5 P.) den besten Versuch in den Schnee. Trainingsdurchgang zwei ging an Killian Peier. Der 26-Jährige landete bei 136,5 Metern (88,8 P.).

DSV-Adler mit Luft nach oben

Für das deutsche Team waren die Trainingsdurchgänge mehr ein Antasten. Pius Paschke (3./8.) hat dabei vor allem im ersten Training überzeugt und gezeigt, dass er insgesamt gut mit der Schanze zurecht kommt. Karl Geigers (9./3.) besserer Versuch war der zweite. Insgesamt machte der Gesamtführende aber den besten Eindruck im DSV-Team. Constantin Schmid (32./15.) und Stephan Leyhe (24./24.) haben zumindest angedeutet, dass die Qualifikation im Normalfall für sie kein Problem sein sollte. Markus Eisenbichler (23./29.) und Andreas Wellinger (33./40.) müssen sich zur Qualifikation noch steigern.

Österreich mit gemischten Gefühlen

Etwas erfreulicher verlief das Training für das Team aus Österreich. Daniel Huber (2./14.) zeigte mit seinem ersten Versuch auf 137,5 Meter den weitesten Versuch im ersten Trainingsdurchgang. Ulrich Wohlgenannt (10./ 38.) zeigte vor allem im ersten Versuch, warum er in der Vergangenheit auf der Gross-Titlis-Schanze im Continentalcup gewinnen konnte. Manuel Fettner (12./9.) steigerte sich im Verlauf des Trainings und kommt bis dato mit der Schanze gut klar. Stefan Kraft (1./10.) lies dagegen im zweiten Versuch etwas federn, aber auf hohem Niveau. Jan Hörl (27./34.) möchte zur Qualifikation noch etwas drauflegen. Ähnliches gilt für Daniel Tschofenig (30./33.) und Philipp Aschenwald (48./25.).

Bereits um 17 Uhr startet die Qualifikation zum Einzelwettkampf am Samstag.

Offizielles Resultat

Weltcup Weltcup Damen

Bevor es für die Damen heute in Ramsau (AUT) in den ersten Wettbewerb geht, stand der Probedurchgang auf dem Programm. Die Japanerin Sara Takanashi entscheidet die Probe für sich. Zweite wird die Deutsche Katharina Althaus vor Sara Marita Kramer aus Österreich

Bei traumhaften Winter-Bedingungen absolvierten die Skisprung-Damen ihren Probedurchgang. Nachdem Sara Marita Kramer bereits gestern die Qualifikation für sich entschieden hatte, war auch im Probedurchgang mit der Österreicherin zu rechnen. Doch diesmal setzte sich die Rekord-Weltcup-Siegerin Takanashi mit einem Sprung auf 94 Meter (92,8 P.) an die Spitze des Feldes. Gefolgt von Katharina Althaus die einen Sprung auf 87,5 Meter zeigt. (90,7 P.). Dritte wird Sara Marita Kramer mit einer Weite von 87 Metern und 90,2 Punkten.

Vierte wird Nika Kriznar aus Slowenien (88m, 84,2 P.), der fünfte Rang geht mit Daniela Iraschko-Stolz an eine weitere Österreicherin (87m, 77,4 P.).

ÖSV-Athletinnen solide

Jacqueline Seifriedberger (Österreich) wird mit einer Weite von 88 Metern (71,6 P.) Achte. Ihre Teamkollegin Eva Pinkelnig wird 12. (87m, 69,9 P.). Lisa Eder landet mit einer Weite von 84 Metern (66.4 P.) auf Rang 19, Chiara Kreuzer wird 27.

DSV mit Luft nach oben

Luft nach oben haben außer Katharina Althaus und Anna Rupprecht, die 14. Wird die übrigen Athletinnen des deutschen Teams. Selina Freitag wird 21., Juliane Seyfarth wird 28. Und Pauline Hessler 32.

Der Wettkampf beginnt um 15:30Uhr mit dem ersten Wertungsdurchgang.

Ergebnis Probedurchgang

Quelle: FIS