fbpx
Vojtěch Štursa; Foto: Jan Simon Schäfer
Werbung

Mit 25 Jahren beendet der tschechische Skispringer Vojtech Stursa seine Karriere. Das gab der Weltcup-Starter bekannt. Zudem hört auch sein Landsmann Radek Rydl auf.

Für den 25-Jährigen (TJ Dukla Liberec) geht die Reise als aktiver Skispringer nicht mehr weiter. Die genauen Beweggründe für das Karriereende liegen skispringen-news.de zum jetzigen Zeitpunkt nicht vor. Somit waren die Sprünge bei den 53. Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Oberstdorf seine letzten Auftritte. „Es ist ein Schritt ins Unbekannte, er kann nicht rückgängig gemacht werden. Ich weiß nicht, was mich erwartet, aber ich glaube fest daran, dass ich es nicht bereuen werde“, sagt Stursa gegenüber der polnischen Seite skijumping.pl.

2016/2017 war seine stärkste Saison

In der nordischen Kombination angefangen, wechselte Stursa im Alter von 15 Jahren zu den Spezialspringern. Seit 2010 im Nationalkader der Tschechen gab der Springer von Dukla Liberec im Dezember 2011 im norwegischen Lillehammer sein Weltcup-Debüt. 2016/2017 war für Vojtech Stursa die stärkste Saison der Karriere. Bereits im Sommer konnte der Tscheche im russischen Tschaikowski mit Rang drei im Sommer-Grand-Prix glänzen. Den Folgewinter beendete Stursa in der Gesamtwertung auf Rang 36. Zwei Top-10-Ergebnisse gelangen ihm in seiner stärksten Saison. Sein bestes Weltcup-Resultat erreichte Vojtech Stursa im Dezember 2016 in Engelberg mit Platz acht.

In der Folge sollte der 25-Jährige aber nicht mehr an die Leistungen vergangener Tage anknüpfen. Stursa war bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang (China) mit dabei und startete in zwei von drei Wettkämpfen, ohne dabei zu überzeugen. In der abgelaufenen Wintersaison 2020/2021 war Stursa nur noch punktuell im Weltcup vertreten, ohne dabei Zähler für die Gesamtwertung zu sammeln.

Radek Rydl beendet ebenfalls seine Karriere

Auch der Tscheche Radek Rydl (19/TJ Dukla Liberec) beendet seine aktive Karriere als Skispringer. Der 19-Jährige startete vorwiegend im FIS- und Alpen-Cup sowie punktuell im Continentalcup. In Wisla beim COC war er im vergangenen März zuletzt international zu sehen. Ohne die sportliche Perspektive hängt Rydl nun seine Bretter an den Nagel und geht mit schönen Momenten: „Das größte Dankeschön geht an meinen Trainer, Jaroslav Simek. Meine Zeit war wie eine Achterbahn, aber sehr lustig.“

Werbung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.