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Das Bild zeigt Trainer und Ko-Autor Sepp Heumann, wie er für Schwingungstests einen Schlitten in die Anlaufspur schickt.

Das Geräusch, welches man beim Gleiten eines Skispringers in der Anlaufspur hört, hat seinen Ursprung in Windgeräuschen sowie in den Schwingungen der Ski.

Die Schwingungen werden angeregt, weil die Spur nie perfekt eben ist, sondern immer eine gewisse Welligkeit vom Fräsen aufweist. Beim Übergleiten stoßen die Ski periodisch mit den Spurwellen zusammen, werden zu Schwingungen angeregt und geben das typische summende Geräusch ab. Besonders deutlich ist dieser Effekt auf Sommeranlaufspuren, in denen in regelmäßigen Abständen Gleitnoppen angebracht sind, zu beobachten. 

Neben dem Geräusch gibt es aber auch einen reibungstechnischen Effekt. Durch die Schwingungen wird der Kontakt zwischen Ski und Spur für den Bruchteil einer Sekunde gelockert, was instantan die Reibung verringert – der Ski gleitet schneller. Unterschiedliche Bauweisen der Ski führen naturgemäß zu unterschiedlichem Schwingungsverhalten. Ein steiferer Ski nimmt in der Spur die Schwingungen später auf als ein weicher Ski und umgekehrt. Die Ski verschiedener Hersteller gleiten daher unterschiedlich schnell.

Wem das alles spanisch vorkommt, oder wer das alles genauer wissen möchte, der sei auf unseren neuen GLIDING Artikel verwiesen.

http://snowstorm-gliding.de/pdf/Gliding42021.pdf

Sportliche Grüße sendet Team Snowstorm!

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