Heinz Kuttin, Foto: Jan Simon Schäfer

Der französische Skiverband verkündet am Montag offiziell die Zusammenarbeit mit Heinz Kuttin als neuem Cheftrainer der Skispringer in Frankreich.

Nachdem er seine Zusammenarbeit mit den chinesischen Skispringerinnen beendet hatte, wurde längere Zeit über eine Rückkehr des Österreichers auf europäischen Boden spekuliert. Während der Junioren-WM in Oberwiesenthal wurde am Rande der Veranstaltung sein Rücktritt offiziell verkündet. 

Zunächst galt er als heißer Kandidat für das polnische Team. Dort war er bereits von 2004 bis 2006 Cheftrainer der Nationalmannschaft. Eine Rückkehr dorthin wäre naheliegend gewesen. Ab 2008 war Heinz Kuttin Nachwuchstrainer für den Deutschen Skiverband.

Es wurde auch über eine Rückkehr zum österreichischen Team diskutiert, wo er als Nachfolger von Alexander Pointner von 2014 bis 2018 Cheftrainer gewesen ist.

Heinz Kuttin kehrt nach Europa zurück

Der neue französische Cheftrainer hat sich große Ziele gesetzt. Nach dem Rücktritt von Vincent Descombes Savoie 2018 war die Mannschaft nur selten im Weltcupgeschehen zu finden und konnte nur mit mäßigen Leistungen auf sich aufmerksam machen. Jonathan Learoyd und Mathis Contamine starteten zwar bei der Vierschanzentournee in diesem Jahr, konnten sich jedoch in keinem der vier Springen für den Wettkampf qualifizieren. Kein französischer Athlet konnte in der vergangenen Saison Weltcup-Punkte sammeln.

Aus diesem Grund ist das langfristige Ziel des 49-jährigen Österreichers ein stabiles Team von vier Athleten auf Weltcupniveau aufzubauen, damit in Zukunft auch eine Teilnahme an Mannschafts-Wettkämpfen möglich ist. Das Sammeln von Weltcup-Punkten ist hierbei das Minimalziel für die bevorstehende Saison. Heinz Kuttin ist dafür bekannt, das Potenzial in jungen Athleten zu sehen und diese dann dementsprechend zu fördern und aufzubauen. Von seiner Erfahrung kann das Team aus Frankreich mit Sicherheit profitieren. 

Am 11.5. wird der französische Kader bekannt gegeben. Bis dahin soll die Zeit intensiv genutzt werden, um sich ein Bild von der aktuellen Situation zu verschaffen und sich auf die kommende Saison vorzubereiten. 

Quelle: nordicmag.info

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