Karl Geiger, Foto: Jan Simon Schäfer
Werbung

Eisenbichler mit Aufholjagd im zweiten Durchgang – Karl Geiger führt zur Halbzeit in Planica mit 431,2 Punkten vor Halvor Egner Granerud aus Norwegen (426,6 Punkte) und Markus Eisenbichler (425,7 Punkte).

Pius Paschke schafft ihm zweiten Sprung des heutigen Tages eine neue persönliche Bestweite. Nachdem er im ersten Sprung auf 212,5 Meter gekommen ist, landet er im zweiten Durchgang auf 224,5 Meter. Diese Weiten bringen ihm einen 11. Platz nach dem zweiten Durchgang. Knapp hinter Paschke liegt zur Hälfte des Wettbewerbes Constantin Schmid. Vom ersten auf den zweiten Durchgang kann er sich um drei Meter von 216,5 auf 219,5 Meter verbessern (Platz 13).

Eisenbichler mit Aufholjagd

Markus Eisenbichler kann von seinen sehr guten Windverhältnissen des zweiten Durchgangs profitieren. Er macht einen Weltklassesprung auf 247 Meter, sichert sich die Tagesbestweite und verbessert sich um 27 Meter im Vergleich zum ersten Durchgang. Zur Halbzeit liegt er damit auf dem dritten Platz und ebenso wie Geiger auf Medaillenkurs. „Ich wollte einfach im ersten Durchgang einen ganz normalen Sprung machen, den hab ich gemacht und jetzt im Zweiten hab ich eine Granate gezündet. Jetzt bin ich sehr zufrieden und konzentriere mich auf morgen“, so Eisenbichler nach dem 2. Durchgang.

Als letzter Mann springt Karl Geiger im zweiten Durchgang. Im ersten Durchgang zeigte er einen sehr guten Sprung auf 241 Meter und übernahm die Führung. Und auch beim zweiten Sprung zeigt er sein Flugtalent, segelt 223,5 Meter weit und sichert sich damit die Halbzeitführung in Planica.

Zwei Norweger in den Top-5

Johann André Forfang muss nach dem 26. Platz des ersten Durchgangs wieder früh auf den Balken. Sein zweiter Sprung auf 213 Meter ist 10,5 Meter besser als der erste Sprung und sorgt für eine Verbesserung des Norwegers um fünf Plätze.  
Sander Vossan Eriksen und Taniel-André Tande kommen im zweiten Durchgang direkt hintereinander, nachdem sie im ersten Durchgang 207 und 203 Meter weit gekommen waren. Ersterer springt einen Meter weiter als vorher, kann sich allerdings nicht verbessern und liegt zur Halbzeit des Einzelwettbewerbs auf dem 22. Platz. Der Titel-Verteidiger Tande hingegen kann sich um 15,5 Meter und fünf Platzierungen verbessern.
Robert Johansson spielt sein fliegerisches Können aus und springt im zweiten Durchgang 228,5 Meter weit, nachdem er im ersten Durchgang 220 Meter erreicht hatte. Granerud ist erneut der beste Norweger. Vor seinem zweiten Sprung muss er aufgrund von Veränderungen des Anlaufs und eines Eisbrockens in der Spur ein paar Minuten warten. In der Zeit des Wartens verschlechtern sich seine Windbedingungen im Vergleich zu Markus Eisenbichler, welcher vor ihm gesprungen war. Trotz alledem zeigt er keine Nerven und springt 229,5 Meter weit. Durch diesen Sprung kann er sich um zwei Plätze zur Halbzeit verbessern und ist seinem Rivalen Eisenbichler nun dicht auf den Fersen.

Österreicher zu dritt im zweiten Durchgang

Nachdem Timon-Pascal Kahofer im ersten Durchgang ausgeschieden ist, sind nur noch drei Österreicher im zweiten Durchgang vertreten. Philipp Anschenwald springt im zweiten Durchgang deutlich weiter als im vorangegangen und kann sich um einige Plätze auf den 18. Platz verbessern. Gregor Schlierenzauer verschlechtert sich im zweiten Durchgang von Platz 24 auf Platz 26. Michael Hayböck lag nach dem ersten Durchgang auf dem zweiten Platz mit 245,5 Metern. Während des zweiten Sprungs macht er einen Fehler in der Luft, kann ihn aber ausgleichen und springt noch auf 217 Meter. Trotzdem verliert er einen Platz und liegt in der Halbzeit der Skiflug-WM auf dem vierten Platz.

Die Slowenen kommen bei ihrer Heim-WM nicht ganz in Schwung. Anze Lanisek ist momentan der beste Slowene im Gesamtweltcup und auch heute der Beste aus dem slowenischen Team. 196 und 218,5 Meter bringen ihm einen 17. Platz zur Halbzeit des Einzelwettbewerbs. Bor Pavlovcic liegt nach Sprüngen auf 207 und 198 Meter auf dem 20. Rang vor Domen Prevc und Timi Zajc auf den Plätzen 23 und 27.

Polen mit starken Leistungen

Das polnische Team zeigt sich beim heutigen Wettbewerb in einer starken Verfassung. Nach zwei von vier Durchgängen sind alle vier Polen in den besten zwölf des Wettbewerbs vertreten. Piotr Zyla ist im starken polnischen Team heute der Beste. Seine 221,5 und 224,5 Meter sichern ihm den siebten Platz zur Halbzeit. Kamil Stoch folgt auf dem achten Platz, während Stekala und Kubacki auf Platz zehn und zwölf liegen.

Evgeny Klimov lag nach dem ersten Durchgang auf einem überraschenden dritten Platz. Im zweiten Durchgang kann er jedoch nicht an die Leistung des vorangeganagen Durchgangs anknüpfen und wird neunter.

Ein gutes Ergebnis erzielte auch Antti Aalto aus Finnland. Der beste Finne des heutigen Wettbewerbs springt 205 Meter und 208,5 Meter weit. Unterm Strich reichen diese Weiten für einen zwischenzeitlichen 16. Platz.

Morgen wird sich entscheiden, wer den Kampf um den Skiflug-Weltmeistertitel 2020 gewinnen wird. Los geht’s um 16 Uhr (MEZ) mit dem 3. Durchgang.

Offizielles Resultat 2. Durchgang

Quelle: FIS

Werbung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.