Planica7 Weltcup Herren

Nach einer gut zweiwöchigen Pause geht es für die Skispringer noch einmal nach Planica. Auf der Letalnica-Skiflugschanze stehen von Donnerstag bis Sonntag die vier letzten Wettbewerbe des Winters auf dem Programm. Nach seiner Corona-Infektion wird auch der Gesamtweltcup-Sieger Halvor Egner Granerud noch einmal am Start sein.

Auch wenn es für die abgesagte „Raw Air“ keinen Ersatz gab, so wird zumindest ein zusätzlicher Einzelwettbewerb in Planica ausgetragen. Am Mittwoch geht es bereits los mit dem offiziellen Training und der Qualifikation für den ersten Wettkampf am Donnerstag. Neben drei Einzelwettkämpfen findet am Samstag der letzte Teambewerb der Saison statt.

DSV-Team unverändert, Norwegen mit Debütant

Das Team des Deutschen Skiverbandes (DSV) startet auch beim Saison-Finale mit der gleichen Besetzung von Markus Eisenbichler, Severin Freund, Karl Geiger, Martin Hamann, Pius Paschke und Constantin Schmid.

Halvor Egner Granerud wird in Planica ebenfalls an den Start gehen. Nach seiner Rückkehr nach Norwegen absolvierte Granerud ein Training in Trondheim und zeigte sich trotz seiner erst kürzlich überstandenen Corona-Infektion weiterhin in guter Verfassung. Neben Forfang, Granerud, Johansson, Lindvik und Tande wird das norwegische Team zudem mit einem Debütanten an den Start gehen. Nach einem grandiosen 150-Meter-Sprung im Rahmen des Continentalcups in Zakopane erhält der 20-Jährige Benjamin Oestvold seine erste Chance auf der Skiflugschanze.

Um 13:30 Uhr steht das offizielle Training auf dem Programm, gefolgt von der Qualifikation um 16 Uhr (Zeitplan & Überblick Saison-Finale Planica).

Startliste Qualifikation

Quelle: DSV, NSF

Weltcup Herren
Wo wird gesprungen?

Gesprungen wird zum Weltcup-Finale traditionell auf der “Letalnica bratov Gorišek” – Schanze (kurz: Letalnica-Schanze) in Planica, ein Ortsteil des Ortes Rateče. Das gleichnamige Rateče-Tal liegt in den julischen Alpen im Nordwesten von Slowenien, unweit von Krankjska Gora, einem beliebten und bekannten Wintersportort. In diesem Winter kämpfen Ryoyu Kobayashi (Japan) und Karl Geiger (Deutschland) in den letzten beiden Einzelwettbewerben um die große Kristallkugel des Gesamtweltcups.

Die Schanzendetails der Letalnica-Schanze im Überblick:
1GRANERUD Halvor Egner🇳🇴1702
2KUBACKI Dawid🇵🇱1388
3LANISEK Anze🇸🇮1196
4KRAFT Stefan🇦🇹1158
5ŻYŁA Piotr🇵🇱824
6WELLINGER Andreas🇩🇪788
7KOBAYASHI Ryoyu🇯🇵744
8FETTNER Manuel🇦🇹599
9GEIGER Karl🇩🇪571
10ZAJC Timi🇸🇮554

Programm:

Mittwoch, 24.03.21
09:00 Uhr – Offizielles Training
16:00 Uhr – Qualifikation

Donnerstag, 25.03.21
14:00 Uhr – Probedurchgang
15:00 Uhr – Einzelwettbewerb

Freitag, 26.03.21
13:30 Uhr – Qualifikation
15:00 Uhr – Einzelwettbewerb

Samstag, 27.03.21
09:00 Uhr – Probedurchgang
10:00 Uhr – Teamwettbewerb

Sonntag, 28.03.21
09:00 Uhr – Probedurchgang
10:00 Uhr – Einzelwettbewerb

Alle Zeiten MEZ.

Blue Bird

Sara Marita Kramer gewinnt auch am Sonntag bei der Blue Bird Tour im russischen Nischni Tagil. Die 19-Jährige setzt sich vor Nika Kriznar und Sara Takanashi durch.

An diesem Weltcup-Wochenende ist sie die Frau der Stunde: Sara Marita Kramer. Die Österreicherin, die schon am Samstag erfolgreich war, konnte ihre gute Flugform auch am Sonntag wieder auspacken. Bereits im ersten Durchgang setzte sich die 19-Jährige an die Spitze – mit einer Bestweite von 97,5 Metern. Mit etwas Abstand dahinter haben sich Sara Takanashi, Nika Kriznar und Silje Opseth vor dem Finale in Position auf das Podest gebracht. Doch auch im zweiten Durchgang ließ sich Marita Kramer nicht beirren und sicherte sich mit weiteren 94,5 Metern (243,1 P.) den überlegenen Tagessieg. Nika Kriznar (93,5 m; 94 m / 232,3 P.) und Sara Takanashi (95,5 m; 88,5 m / 230 P.) reihen sich hinter Kramer auf den Plätzen zwei und drei ein. Daniela Iraschko-Stolz (4.), Nozomi Maruyama (5.) und Silje Opseth (6.) komplettieren die ersten Sechs.

Katharina Althaus beste DSV-Athletin

Direkt dahinter landete Katharina Althaus. Sie steigerte sich mit 93 Metern im Finale noch einmal und wurde am Ende als beste Deutsche Siebte. Auch Anna Rupprecht präsentierte sich in guter Form und schaffte ebenfalls als Zehnte den Sprung in die Top 10. Luisa Görlich (15.) und Juliane Seyfarth (17.) runden ein ordentliches Mannschaftsergebnis ab. Zudem konnten auch noch Pauline Heßler (28.) und Selina Freitag (29.) weitere Weltcup-Punkte sammeln.

Kramer in der Blue-Bird-Wertung vorne – Kriznar im Gesamtweltcup

Weiter geht es nun zum zweiten Standort der Blue Bird Tour nach Chaikovsky. Vom 25. bis 28. März finden dort die letzten Einzel- und Team-Springen der Saison statt. In der Blue-Bird-Wertung geht Martia Kramer als Führende in den Saisonabschluss. Die Gesamtwertung im Weltcup führt Nika Kriznar (751 P.) an. Aber nur fünf Punkte dahinter liegt Sara Takanashi (746 P.), die in Chaikovsky ihren fünften Gesamtsieg der Karriere klarmachen kann.

Ergebnis

Gesamtwertung: Blue Bird Tour

Gesamtwertung: Weltcup

Blue Bird

Marita Kramer heißt die Siegerin der Qualifikation am zweiten Tag der Blue Bird Tour im russischen Nischni Tagil. Katharina Althaus überzeugt als beste DSV-Athletin.

Am Samstag war sie schon erfolgreich – und auch am heutigen Sonntag scheint kein Weg an ihr vorbeizuführen: Sara Marita Kramer. 99,5 Meter – die Bestweite in der Qualifikation – und insgesamt 122,6 Punkte bedeuteten den Sieg für die Österreicherin. Dahinter rangieren Silje Opseth (94 m; 115,7 P.) aus Norwegen und Ema Klinec (93 m; 114,7 P.) aus Slowenien auf den Plätzen zwei und drei.

Alles DSV-Damen qualifiziert

Katharina Althaus kann sich über den vierten Rang in der Qualifikation freuen. Mit guten 92 Metern (112, 8 P.) ist sie außerdem die bestplatzierte Deutsche in diesem Durchgang. Alle weiteren DSV-Springerinnen haben sich ebenfalls qualifiziert, darunter Anna Rupprecht (10.), Luisa Görlich (17.), Juliane Seyfarth (22.), Selina Freitag (32.) und Pauline Heßler (33.).

Weiter geht es schon ab 13 Uhr (MEZ). Dann steht der zweite Wettkampf an diesem Wochenende in Nischni Tagil an.

Ergebnis: Qualifikation

Blue Bird Weltcup Damen

Marita Kramer gewinnt das Auftaktspringen zum „Blue Bird“ in Nizhny Tagil (232,1 Punkte). Mit einem deutlichen Rückstand folgt Sara Takanashi auf dem zweiten Platz (224,1 P.). Komplettiert wird das Podium durch Nika Kriznar aus Slowenien (218,1 P.).

Kramer hatte bereits nach ihrem ersten Sprung mit rund sieben Punkten Vorsprung geführt. Mit einem starken zweiten Sprung auf 96 Meter baute sie diese Führung im zweiten Durchgang aus. Sara Takanashi hingegen lag nach dem ersten Durchgang nur auf dem vierten Platz, jedoch kämpfte sie sich mit 95,5 Metern im zweiten Durchgang nach vorne. Zusätzlich konnte sie sich, durch ihren zweiten Platz, ins gelbe Trikot springen. Die bisherige Trägerin des gelben Trikots, Nika Kriznar, wurde dritte. Vor dem Wettkampf hatte diese noch mit fünf Punkte Vorsprung im Gesamtweltcup geführt. Da es für den zweiten Platz jedoch 20 Punkte mehr gibt als für den dritten, konnte die Japanerin die Slowenin überholen.

Hinter dem Podium folgt die Norwegerin Silje Opseth, welche sich im zweiten Durchgang um zwei Plätze verbessern konnte. Chiara Hölzl auf dem fünften Platz lag vor dem zweiten Sprung noch aussichtsreich auf Rang zwei, konnte diesen Platz jedoch nicht halten. Hinter der Österreicherin folgen Nozomi Maruyama, Thea Minyan Bjørseth und Yuki Ito. Katharina Althaus ist die beste Deutsche auf dem neunten Platz. Im ersten Durchgang ist sie auf 86,5 Meter gesprungen und lag damit auf dem elften Platz. Bei ihrem zweiten Sprung konnte sie dann zulegen und auf 92 Meter springen. Dadurch konnte sie sich um zwei Plätze verbesserte.

Alles DSV-Damen im zweiten Durchgang

Nach dem ersten Durchgang lag Juliane Seyfarth, welche im Jahr 2019 die „Blue Bird Tour“ gewinnen konnte, als beste DSV-Springerin auf dem zehnten Rang. Diesen konnte sie allerdings im zweiten Durchgang nicht halten. In ihrem zweiten Sprung erreichte sie nur 80 Meter und rutschte auf den 17. Platz ab. Einen Platz vor ihr im Endklassement liegt Anna Rupprecht, nachdem sie auf 86 und 84,5 Meter gesprungen ist. Das deutsche Mannschaftsergebnis wird durch Luisa Görlich, Pauline Hessler und Selina Freitag auf den Rängen 24, 26 und 27 komplettiert.

Offizielle Ergebnisliste

Quelle: FIS

Blue Bird Weltcup Damen

Österreichs Daniela Iraschko-Stolz entscheidet die Qualifikation in Nizhny Tagil für sich (97 Meter; 115,4 Punkte). Zweite wird Sara Takanashi (94,5 Meter; 112,7 P.) vor Marita Kramer (94,5 Meter; 111,7 P.)

Auf dem vierten Rang folgt die Norwegerin Silje Opseth. Die Top-6 werden von Nika Kriznar aus Slowenien und Josephine Pagnier aus Frankreich komplettiert. Hinter der Französin folgen Ema Klinec (Slowenien), Chiara Hölzl (Österreich), Ursa Bogataj (Slowenien) und Anna Odine Stroem (Norwegen).

Rupprecht beste Deutsche – Alle Deutschen qualifiziert

Auf dem 15. Platz ist Anna Rupprecht die beste DSV-Springerin, nachdem sie 92,5 Meter weit gesprungen ist. Knapp hinter ihr liegt Katharina Althaus auf dem 17. Rang. Juliane Seyfarth springt auf eine Weite von 86 Metern und wird 21. der Qualifikation.
Mit 84,5 Metern qualifiziert aich auch Pauline Hessler locker für den Einzelwettbewerb um 13 Uhr. Im Gesamtklassement der Qualifikation wird sie 26. 1,5 Meter weiter springt Selina Freitag, allerdings landet sie, aufgrund der schlechteren Haltungsnoten, einen Platz hinter ihrer Teamkollegin. Luisa Görlich reiht sich direkt hinter ihren beiden Teamkolleginnen ein.

Offizielle Ergebnisliste Qualifikation

Quelle: FIS

Blue Bird Weltcup Damen

Den ersten Trainingsdurchgang kann die Russin Irina Avvakumova für sich entscheiden (95,5 Meter; 72,2 Punkte). Auf Rang zwei folgt Japans Sara Takanashi (94,5 Meter; 71,3 P.). Die Weltcupführende, Nika Kriznar, aus Slowenien wird dritte (92,5 Meter; 70,2 P.).
Der zweite Trainingsdurchgang geht an Marita Karmer aus Österreich (90,5 Meter; 62 P.). Zweite wird ihre Landsfrau Daniela Irschko-Stolz (90,5 Meter; 60,9 P.). Nika Kriznar wird erneut dritte (88 Meter; 55,3 Punkte).

Ebenfalls stark präsentiert sich Chiara Hölzl, welche neunte und vierte in den Durchgängen wird. Und auch Ema Klinec kann als fünfte und sechste zeigen, dass sie mit der Schanze in Russland gut zurecht kommt.

Althaus und Rupprecht sind die Besten aus dem DSV-Team

Katharina Althaus wird die beste Deutsche Springerin des ersten Durchgangs auf Platz acht. In den Top-20 folgen Anna Rupprecht und Juliane Seyfarth auf den Rängen 16. und 17.
Die verbleibenden drei Springerinnen Selina Freitag, Pauline Hessler und Luisa Görlich befinden sich nach dem ersten Trainingssprung außerhalb der besten 30.
Im zweiten Trainingssprung ist Anna Rupprecht auf dem fünften Platz die beste Springerin aus dem DSV-Team. Mit 91,5 Metern setzte Rupprechts Teamkollegin Juliane Seyfarth (7.) die beste Weite des zweiten Trainings. Auf dem 21. Platz folgt als nächste Deutsche Luisa Görlich. Pauline Hessler und Selina Freitag sind als 31. und 32. erneut die schwächsten deutschen Springerinnen. Katharina Althaus hat den zweiten Durchgang ausgelassen.

Um 11:45 Uhr deutscher Zeit beginnt die Qualifikation. Den genauen Zeitplan für die „BlueBird Tour“ in Russland findet ihr hier.

Offizielle Ergebnisliste Training

Offizielle Startliste Qualifikation

Quelle: FIS

Blue Bird Weltcup Damen
Wo wird gesprungen?

Gesprungen wird als erstes auf der HS97-Normalschanze der Tramplin-Stork-Schanzen, auf der in dieser Saison erst zum zweiten Mal der Start der ‚Blue Bird Tour‘ im Rahmen des Damen-Weltcups ausgetragen wird. In der vergangenen Saison musste die Blue Bord Tour aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werde. Die Schanzenanlage befindet sich in der rund 360.000-Einwohner-Stadt Nizhny Tagil, am gleichnamigen Fluss Tagil. Die Stadt liegt in der Oblast Swerdlowsk im mittleren Ural und ist etwa 140 km nördlich von Jekaterinburg entfernt.

Die nächste Station der Blue Bird Tour ist Chaikovsky – eine rund 83.000-Einwohner-Stadt in der Region Perm. Auf den Schanzen in Chaikovsky wurden im Sommer bisher mehrere Wettbewerbe der Sommer-Grand-Prix-Reihe für Damen und Herren ausgetragen. Im Rahmen der Blue Bird Tour finden ein Einzel- sowie Teamwettbewerb auf der Normalschanze und ein Einzelwettbewerb auf der Großschanze der Snezhinka-Schanzen statt.

Die Schanzendetails der Tramplin-Stork-Schanze und der Snezhinka-Schanzen im Überblick:
Nizhny TagilChaikovskyChaikovsky
Hillsize:97 m102 m140 m
K-Punkt:90 m95 m125 m
Schanzenrekord:102 m (Sara Takanshi, 10.12.16)103 m (Irina Avvakumova, 03.01.14/Sara Takanshi, 04.01.14)141 m (Juliane Seyfarth, 24.03.19)
Baujahr:1970 (letzter Umbau: 2012)20102010

Programm:

Nizhny Tagil

Samstag, 20.03.21
09:45 Uhr – Offizielles Training
11:45 Uhr – Qualifikation
13:00 Uhr – Wettkampf

Sonntag, 21.03.21
11:30 Uhr – Qualifikation
13:00 Uhr – Wettkampf

Chaikovsky

Donnerstag, 25.03.21
06:30 Uhr – Offizielles Training
08:30 Uhr – Qualifikation

Freitag, 26.03.21
12:00 Uhr – Probedurchgang
13:00 Uhr – Wettkampf – HS 102

Samstag, 27.03.21
12:00 Uhr – Probedurchgang
13:00 Uhr – Wettkampf – Team HS 102

Sonntag, 28.03.21
06:30 Uhr – Offizielles Training
08:00 Uhr – Wettkampf – HS 140

Alle Zeiten CET (Nizhny Tagil, Chaikovsky: + 4 Stunden)

Norwegischer Skiverband

Nachdem der Gesamtweltcup-Gewinner 2020/21 während der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf positiv auf das Coronavirus getestet wurde, darf Halvor Egner Granerud nun endlich die Heimreise nach Norwegen antreten. Nach 14 Tagen in Quarantäne in Deutschland stand am Dienstag noch ein letzter Corona-Test für den Norweger an.

Bereits kurz nach seinem positiven Testergebnis während der Weltmeisterschaft verspürte Halvor Egner Granerud erste Corona-Symptome wie Übelkeit, Fieber, ein generelles Unwohlsein und sogar einen leichten Geschmacksverlust. „Mir geht es aktuell gut. Ich konnte wieder mit leichtem Training beginnen und mein Körper hat in den letzten Tagen gut darauf reagiert“, so Granerud am vergangenen Samstag.

Es wurde zudem festgestellt, dass sich der 24-Jährige mit der britischen Corona-Mutante infiziert hatte. Dies war auch der Grund, weshalb die Quarantäne in Oberstdorf von zehn auf vierzehn Tage verlängert worden war. Woher die Infektion stammt, ist nach wie vor unklar. Norwegische Medien gehen von einer Ansteckung auf der Rückreise vom rumänischen Rasnov aus.

Hilfe von Karl Geiger und Andreas Bauer in Oberstdorf

Wie Granerud gegenüber der norwegischen Presse mitteilte, stand er während seiner Quarantäne außerdem in Kontakt mit dem Oberstdorfer Karl Geiger, der ihm seine Hilfe angeboten hatte. „Karl Geiger hat mir gleich angeboten, mich mit Essen zu versorgen, aber da hatte ich das schon organisiert. Das war eine tolle Geste von Karl“, so Granerud. Untergekommen ist der 11-malige Weltcupsieger in einer Pension des deutschen Frauen-Bundestrainer Andi Bauer.

Start bei Saison-Finale in Planica noch nicht ausgeschlossen

Ein negatives Testergebnis, welches Granerud erst kurz vor 22 Uhr am Dienstagabend erhielt, sorgte nun für die erhoffte Erleichterung. Halvor Egner Granerud wird demnach bereits am Mittwoch die Heimreise nach Trondheim antreten. Auch eine Teilnahme beim Saison-Finale strebt der Norweger an: „Natürlich gibt es eine gewisse Unsicherheit, was meine körperliche Verfassung nach der Isolation angeht. Ich kann aber jetzt wieder etwas trainieren, und ich bin zuversichtlich, dass meine Sprünge zum Saisonfinale wieder auf einem hohem Niveau sein werden.“

Trotz der nachgewiesenen Corona-Infektion muss Granerud bei Rückkehr nach Norwegen jedoch in die vorgeschriebene Einreisequarantäne. Allerdings hat man eine Ausnahmeregelung gefunden, sodass dem 24-Jährigen zumindest das Training auf der Granåsen-Schanze in Trondheim ermöglicht werden kann.

Quelle: halvorgranerud, nettavisen.no, sport1.de

Weltcup Damen

Der Auftakt der diesjährigen Bluebird-Tour der Damen im russischen Nischni Tagil findet vor Zuschauern statt. Dies gab das Organisationskomitee aus Nischni Tagil am Montag überraschend bekannt.

Keine Zuschauer auf den Rängen und wenig Atmosphäre – so war das Bild an den Schanzen dieser Welt bis dato in diesem Skisprung-Winter. Grund dafür ist die anhaltende Corona-Pandemie. Doch dies scheint nun nach rund einem Jahr erstmalig ein Ende zu haben. Denn bei der Bluebird-Tour der Damen im russischen Nischni Tagil sind ab kommenden Freitag wieder Zuschauer zugelassen. „Aufgrund epidemiologischer Einschränkungen der Region Sverdlovsk wird die Zahl der Zuschauer auf der Tribüne 50 Prozent der maximalen Belegung nicht überschreiten“, heißt es auf der offiziellen Facebook-Seite des Weltcup-Veranstalters.

Bis zu 1.000 Zuschauer pro Tag möglich

Unter normalen Bedingungen können an der Schanzenanlage „Tramplin Stork“ 2.000 Zuschauer einen Platz finden. Coronabedingt sollen laut der Organisatoren maximal bis zu 1.000 Zuschauer pro Tag an die Schanze kommen können. Dies wurde bereits im Vorfeld mit der FIS abgestimmt. Auf dem Areal rund um die Schanze gelten aber die gängigen Corona-Schutzmaßnahmen. Sprich: Es wird auf dem gesamten Gelände die Maskenpflicht geben. Genügend Abstand, Desinfektion und das Lüften geschlossener Räume sind die obersten Gebote. Und wie schon den gesamten Winter müssen alle Athleten, Verantwortlichen oder auch Presse-Vertreter einen negativen PCR-Test vorweisen.

Abschluss des Damen-Weltcups in Russland

Die Bluebird-Tour in Russland bildet den Abschluss des Damen-Weltcups. Ab dem kommenden Wochenende kämpfen Skispringerinnen aus 17 Nationen in Nischni Tagil um die Kristallkugel. Die letzten Wettkämpfe der Saison sind dann eine Woche später in Chaikovsky (27.-28. März). Ob auch der zweite Standort in Russland Zuschauer zulässt, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.