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COC Zakopane: Siege für Jelar, Lackner und Stekala

Ziga Jelar (SLO); Raw Air - Oslo 05.03.22; Foto: Konstanze Schneider
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Parallel zur Skiflug-WM wurden im polnische Zakopane drei COC-Springen ausgetragen. Mit Ziga Jelar (Slowenien), Thomas Lackner (Österreich) und Andrzej Stekala (Polen) waren die Sieger keine Unbekannten aus DSV-Sicht konnte sich vor allem Philipp Raimund gut in Szene setzen.

Ziga Jelar konnte in Zakopane an seine gute Weltcup-Form anschließen und sich beim ersten Wettbewerb den Frust über seine Nichtberücksichtigung bei der Skiflug-WM von der Seele springen. Mit Weiten von 137,5 und 131,5 Meter setzte sich der Slowene mit 283,6 Punkten deutlich durch. Rang zwei ging an den Österreicher Thomas Lackner (132,5 und 130,5 Meter), der mit 265,2 Punkten aber schon deutlich hinter dem Sieger zurück blieb. Knapp dahinter konnte sich Bor Pavlovcic mit Sprüngen auf 136 und 126 Meter Rang drei sichern. Der im Vorjahr so furiose Slowene setzte damit erstmals in dieser Saison ein echtes Lebenszeichen. Philipp Raimund (Deutschland), David Haagen (Österreich) und Macej Kot (Polen) belegten die Ränge vier, fünf und sechs.

Lackner und Haagen feiern ÖSV-Doppelsieg

Beim zweiten Wettbewerb ging es für Thomas Lackner noch eine Stufe weiter hinauf auf dem Treppchen. Der Österreicher triumphierte mit Sprüngen auf 136 und 133 Metern souverän vor seinem Landsmann David Haagen, der 134,5 und 131 Meter erreichte. Philipp Raimund erreichte nach 136,5 und 130,5 den dritten Rang, nachdem er am Vortag nur knapp am Podium vorbei geschlittert war. Der undankbare vierte Platz ging diesmal an Ziga Jelar. Bjoereng (Norwegen), Bombek (Slowenien) und Kot (Polen) belegten die weiteren Plätze.

Stekala landet Heimsieg

Beim letzten Springen am Sonntag konnte der Pole Andrzej Stekala einen furiosen Heimsieg erzielen. Damit setzte der Springer ein tolles Zeichen, nachdem er die Skiflug-WM bereits nach dem Freitag verlassen musste. Stekala landete bei 133,5 und 140,5 Meter und konnte damit die beiden Slowenen Jan Bombek und Ziga Jelar hinter sich halten. Joacim Bjoereng, Bor Pavlovcic und Philipp Raimund ersprangen die Plätze vier bis sechs. Der Deutsche verlor im Finale trotz der Tagesbestweite von 143 Metern einen Podiumsplatz, weil ihm die Noten und die Windpunkte einen Strich durch die Rechnung machten.

DSV-Team abgesehen von Raimund enttäuschend

Aus deutscher Sicht konnte abgesehen von Philipp Raimund lediglich Adrian Sell einen Top-10-Platz erzielen, der beim zweiten Wettbewerb Rang zehn erzielte. Darüber hinaus belegte er die Ränge 16 und 23. Nicht wirklich Akzente konnte David Siegel setzen der weiterhin stagniert und nur auf den Rängen 16, 24 und 25 landete. Auch Kilian Märkl konnte nach seinen zuletzt guten Leistungen nicht wirklich glänzen und landete auf den Plätzen 21, 18 und 29. Ansonsten konnten nur Claudio Haas (27.) und Moritz Bär (30.) beim zweiten Springen Punkte erzieln.

ÖSV-Team geschlossen stark

Die Österreicher haben es hingegen mannschaftlich besser gemacht und bei jedem Springen mehrere Leute unter die Top-15 gebracht. Beim ersten Wettbewerb waren es mit Thomas Lackner (2.), David Haagen (5.), Hannes Landerer (8.), Markus Müller (9.) und Francisco Moerth (15.) gleich fünf Springer. Beim zweiten Springen konnten hingegen nur Lackner (1.) und Haagen (2.) unter die besten 15 Springen. Beim abschließenden Springen waren es mit Hannes Landerer (7.), Thomas Lackner (8.), Markus Müller (13.) und Francisco Moerth (14.) dann wieder vier Springer, wenngleich der absolute Top-Platz diesmal ausblieb.

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