FIS Cup

Die Französin Emma Chervet entscheidet den ersten Wettkampf im Rahmen des FIS-Cup im schweizerischen Kandersteg für sich und deklassiert die Konkurrenz mit einem Vorsprung von sage und schreibe 26,8 Punkten regelrecht. Der zweite Rang geht an die Italienerin Martina Ambrosi vor der Russin Kseniia Piskunova, die Dritte wird.

Nach einer längeren Pause stand heute der erste Wettkampf im Rahmen des FIS-Cups im Schweizer Kandersteg auf dem Programm. Das Starterfeld bei den Damen gestaltete sich recht übersichtlich, lediglich 15 junge Starterinnen gingen an den Ablauf.

Chervet deklassiert die Konkurrenz

Eine Demonstration ihrer Klasse zeigte sowohl im ersten als im zweiten Durchgang die 17-jährige Emma Chervet. Mit einem Sprung auf 88,5 Meter setzte sich die Französin bereits nach dem ersten Durchgang an die Spitze des Feldes und gab diese Position auch nach ihrem zweiten Sprung auf 95,5 Meter nicht wieder her. Insgesamt erzielte Chervet 183,1 Punkte und legte zwischen sich und die zweitplatzierte Italienerin Martina Ambrosi satte 26,8 Punkte. Dritte wird die Russin Kseniia Piskunova, die Spünge auf 81,5 und 92 Meter zeigt (181,3 P.).

Lia Böhme beste Deutsche


Auf Rang vier landet mit Lia Böhme eine der einzigen beiden deutschen Starterinnen. Böhme hatte nach einem Sprung auf 80,5 Meter nach dem ersten Durchgang noch auf dem fünften Rang gelegen und konnte sich nach ihrem zweiten Sprung auf 90 Meter noch um einen Platz nach vorne schieben. Fünfte wird die Schweizerin Rea Kindlimann.

Anna-Fay Scharfenberg – zweite deutsche Starterin – an diesem Tag – wird Sechste. Die 15-jährige lag nach ihrem ersten Sprung auf 78 Meter noch auf Rang Acht und konnte sich mit einem Satz auf 84,5 Meter noch um zwei Ränge nach vorne schieben. Martina Zanitzer aus Italien wird Siebte vor der Schweizerin Sina Arnet, die Achte wird. Neunte wird Lilou Zepchi aus Frankreich vor einer weiteren Schweizerin Emely Torazza.  

Weiter geht es für die Damen in Kandersteg am morgigen Samstag um 09.30Uhr*

*Alle Zeiten MEZ

Offizielles Resultat Kandersteg (SUI)

Quelle: FIS

Weltcup Weltcup Herren

Am Freitagabend sichert sich Ryoyu Kobayashi (Japan) den Qualifikationssieg beim Weltcup-Springen in Klingenthal. Der 25-Jährige verdrängt Karl Geiger (Deutschland) und Kamil Stoch (Polen) auf die Ränge zwei und drei.

Einen langen Skisprung-Tag in der Vogtland-Arena beenden die Herren mit der Qualifikation für das Einzelspringen am Samstag. Und mit den besten Aussichten geht Ryoyu Kobayashi ins Rennen. Der 25-Jährige, der zuletzt in Corona-Quarantäne war, zeigte in der Quali mit 133 Metern (131,4 P.) den besten Versuch. Platz zwei schnappte sich in der Dunkelheit von Klingenthal Karl Geiger. Der 28-Jährige überzeugte mit 131 Metern (130,9 P.) und landete damit nur 0,5 Zähler hinter dem Japaner. Kamil Stoch meldete sich stark zurück. Der polnische Routinier kann sich mit seinen 130 Metern (129,6 P.) und Rang drei auch morgen Hoffnungen auf ein Top-Resultat machen. Killian Peier (4.), Andreas Wellinger (5.) und Simon Ammann (6.) komplettieren das Feld der besten Sechs.

DSV mit starker Qualifikation

Insgesamt ist die Qualifikation für das DSV-Team super gelaufen. Neben Geiger und Wellinger haben auch Pius Paschke (7.) und Stephan Leyhe (8.) den Satz in die Top 10 geschafft. Markus Eisenbichler (13.) und Constantin Schmid (15.) runden ein starkes Qualifikationsergebnis für die deutsche Mannschaft ab. Darauf können die Schützlinge von Bundestrainer Stefan Horngacher allemal am Samstag aufbauen. Leider wieder ohne Zuschauer, aber davon lassen sich die Springer nicht abhalten. „Klingenthal ist immer ein geiles Feeling. Ich bin unglaublich gerne da. Ich mag die Schanze und die Bedingungen sind sensationell“, sagt Andreas Wellinger.

Alle ÖSV-Adler im Wettkampf dabei

Nicht ganz vorne, dafür aber alle Springer im Einzelwettkampf – so lässt sich der Freitagabend für Team Österreich zusammenfassen. Bester ÖSV-Adler wird Stefan Kraft auf Rang acht – punktgleich mit Leyhe. Direkt dahinter landete Daniel Huber auf Platz zehn. Philipp Aschenwald (20.) und Markus Schiffner (24.) haben die Hürde ebenfalls gemeistert und dürfen sich Hoffnungen auf Punkte machen. Daniel Tschofenig (35.), Jan Hörl (36.) und Manuel Fettner (43.) haben allesamt ihre Pflichtaufgabe erfüllt. Für Weltcup-Zähler müssen sich die genannten ÖSV-Adler aber noch strecken.

Am Samstag geht es für die Skispringer ab 14:45 Uhr mit der Probe los, ehe der Einzelwettkampf um 16 Uhr beginnt.

Qualifikation

COC Damen Continental Cup

Der Österreicher Ulrich Wohlgenannt hat im norwegischen Vikersund genau da angefangen, wo er in China aufgehört hatte. Mit einem fulminanten Finalsprung setzte sich der Springer vor Joacim Oedegaard Bjoereng (NOR) und Severin Freund (GER) durch.

Auf beeindruckende Art und Weise hat Ulrich Wohlgenannt das dritte COC-Springen der Saison gewonnen. Den Grundstein legte der 27-Jährige im ersten Sprung, indem er trotz extrem schlechter Bedingungen 104,5 Meter erzielte und sich auf Rang zwei schob. Mit einer echten Rakete auf 123,5 Meter überflügelte er den nach dem ersten Durchgang in Führung liegenden Severin Freund und gewann das Springen mit 248,2 Punkten vor Joacim Oedegaard Bjoereng (245,7 P.), der 114 und 119 Meter erreichte. Severin Freund (240,8 P.) hatte insbesondere im zweiten Durchgang mit der Landung zu kämpfen, erreichte jedoch nach 115 und 118,5 Metern immerhin einen Podestplatz. Der Routinier wird mit seinem Saisonstart zufrieden sein, selbst wenn er sichtbar mit seinen Aufsprüngen haderte.

Knapp am Podest vorbei schlitterte hingegen der junge Slowene Zac Mogel, der 111 und 115 Meter erzielte und in der Endabrechnung 1,6 Zähler hinter Freund blieb. Sondre Ringen (238 P.) und Anders Haare (237,2 P.) sorgten mit den Rängen fünf und sechs für ein hervorragendes Abschneiden der Gastgebernation. Knapp dahinter platzierte sich Stefan Hula, der mit Sprüngen auf 120,5 und 113 Meter demonstrierte, dass er noch auf den polnischen Olympiazug aufspringen möchte.

DSV-Team mannschaftlich enttäuschend

Nach dem überzeugenden Auftakt ohne Severin Freund in China, musste das DSV-Team in Vikersund ein wenig federn lassen. Ein wenig Pech war allerdings auch dabei, weil die hintersten Startnummern bei fehlendem Aufwind und Gate zwei ein wenig aufgeschmissen waren. Allerdings bewies Ulrich Wohlgenannt, dass es auch bei schlechten Bedingungen besser gegangen wäre. Letztlich kann außer Freund lediglich Felix Hoffmann auf einen gelungenen Wettkampf zurückblicken. Der 24-Jährige zeigte zwei gleichmäßige Sprünge auf 104 und 111,5 Meter und belegte in der Endabrechnung den 13. Platz. Ansonsten gelang leider nur Philipp Raimund der Sprung ins Finale, dürfte mit Rang 20 allerdings auch nicht wirklich zufrieden sein.

Einen rabenschwarzen Tag erlebte David Siegel. Nach Rang eins und zwei zum Auftakt und guten Trainingsleistungen, verpatzte der Siegsdorfer den ersten Durchgang und schied mit 96,5 Metern als 31. aus. Martin Hamann erging es wenig besser. Der letztjährige Weltcup-Starter sprang zwar einen Meter weiter, blieb als 33. jedoch auch ohne Punkte. Moritz Bär und Luca Beyer schieden als 39. und 49. ebenfalls aus.

ÖSV-Team mit Licht und Schatten

Abgesehen vom überragenden Ulrich Wohlgenannt hatten die Österreicher in der mannschaftlichen Geschlossenheit auch ein paar mehr Probleme als im letzten Winter. Immerhin schaffte jedoch Thomas Lackner mit 105,5 und 111,5 Meter den Sprung in die Top-10. Ebenfalls solide ist der elfte Platz von Maximilian Steiner und der 16. Rang von Janni Reisenauer. Maximilian Ortner machte als 23. ebenfalls Punkte. Stefan Rainer und David Haagen verpassten das Finale hingegen mit den Rängen 32 und 41.

Das zweite Einzelspringen der Männer findet am Samstag um 11 Uhr statt.


Ergebnis

Weltcup Weltcup Herren

Der erste Trainingsdurchgang geht an Robert Johansson aus Norwegen, der mit 132,5 Metern auch die Bestweite des ersten Trainings setzte (75,2 P.). Hinter dem Norweger folgen Stefan Kraft (130 Meter, 74,5 P.) und Pius Paschke (131 Meter, 73 P.).
Auch der zweite Trainingsdurchgang geht mit Marius Lindvik an einen Springer aus Norwegen (140 Meter, 87,7 P.). Auf dem zweiten Rang folgt der Polen Kamil Stoch (136 Meter, 81,2 P.). Piotr Zyla (133 Meter, 76,5 P.) und Daniel-André Tande werden punktgleich dritter (135 Meter, 76,5 P.)

1. Training

Karl Geiger wird mit 127 Metern vierter des ersten Durchgangs. Mit Markus Eisenbichler auf dem neunten Platz ist auch noch ein dritter Deutscher unter den besten zehn vertreten. Die übrigen drei Deutschen Wellinger, Leyhe und Schmid sind auf den Plätzen elf, 14 und 19 alle in den Top-20 vertreten.

2. Training

Im zweiten Durchgang war Karl Geiger als sechster bester Deutcher vor Pius Paschke auf Rang acht. Constantin Schmid und Stephan Leyhe folgen mit Weiten von 126 und 128 Metern auf den Plätzen zwölf und 16. Platz 22 ging an Markus Eisenbichler. Andreas Wellinger, der 121 Meter erziehen konnte, wurde 31. des zweiten Trainings.

Die Qualifikation der Herren in Klingenthal beginnt um 19:15 Uhr und wird live auf Eurosport und von der ARD auf sportschau.de im Livestream gezeigt.
Die Übersicht für das gesamte Wochenende findet ihr hier.

Offizielle Ergebnisliste Training
Startliste Qualifikation

Quelle: FIS

Weltcup Weltcup Damen

Sara Marita Kramer gewinnt wie erwartet das erste von zwei Weltcup-Springen in der Vogtland-Arena in Klingenthal (GER). Die Österreicherin setzt sich mit Weiten von 133 Metern und 124,5 Metern (247,9 P.) souverän vor ihrer Konkurrentin Silje Opseth aus Norwegen durch, die Sprünge von 133,5 Meter und 123,5 Meter (245,3 P.) zeigt. Dritte wird die Slowenin Ursa Bogataj mit Weiten von 129,5 und 127 Meter (237,5 P.). Auf Rang vier folgt ihre Teamkollegin Nika Kriznar (129m und 125m, 226,5 P.). Auf dem fünften Rang landet die Japanerin Sara Takanashi. Die Rekordweltcup-Siegerin zeigt Sprünge auf 130 und 125 Meter und erzielt insgesamt 225,4 Punkte.

Althaus als Siebte beste Deutsche

Auf Rang sechs folgt mit Kaori Iwabuchi eine weitere Japanerin (126m und 118m; 207,7 P.). Katharina Althaus wird als beste Deutsche Siebte. (120,5m und 115m, 206,3 P.). Auf Platz Acht rangiert sich die Österreicherin Daniela Iraschko-Stolz ein. Die 38-jährige zeigt auf der Großschanze in Klingenthal Sprünge auf 124,5 und 114,5 Meter (205,4 P.) und platziert sich damit vor ihrer Teamkollegin Eva Pinkelnig, die Neunte wird. Zehnte wird die Slowenin Spela Rogelj.

DSV-Damen ohne Chance

Enttäuschend verlief der erste Wettkampf auf heimischem Boden für die Damen des Deutschen Skiverbandes. Die Athletinnen von Bundestrainer Maximilian Mechler platzieren sich mit Ausnahme von Katharina Althaus nicht unter den ersten 20.  Lokalmatadorin Selina Freitag wird mit Sprüngen auf 107 und 105 Meter (149,3 P.) 24. Juliane Seyfarth und Anna Rupprecht teilen sich gemeinsam Rang 26 vor ihrer Teamkollegin Lisa Görlich, die mit Weiten von 108 und 97 Metern (137 P.) auf Platz 27 landet. Pauline Hessler wird 29. (108m und 98m, 135,9 P.).

Solide Leistung des Team Österreich

Neben Daniel Iraschko-Stolz und Eva Pinkelnig konnten sich mit Chiara Kreuzer (120m und 107m; 177,3 P.) als 14. sowie Jacqueline Seifriedsberger als 15. zwei weitere Athletinnen des österreichischen Skiverbandes unter den besten 15 platzieren. Lisa Eder wird 21.

Schrecksekunde für Bjoerseth

Die Norwegerin Thea Minyan Bjoerseth sorgt im zweiten Durchgang für einen Schreckmoment. Die 18-jährige kommt nach ihrem Sprung auf 113,5 Meter nach der Landung zu Sturz, kann den Auslauf aber ohne Hilfe wieder verlassen.

Weiter geht es für die Damen am Samstag um 10:30Uhr* mit einem weiteren Einzelwettbewerb.

*Alle Zeiten in MEZ

Offizielles Resultat Einzelspringen Klingenthal

Weltcupgesamtstand

Stand Nationencup

Quelle: FIS

Weltcup Weltcup Damen

Ursa Bogataj aus Slowenien setzt das erste Ausrufezeichen und gewinnt in der Probe beim Damen-Weltcup in Klingenthal (GER). Qualifikationssiegerin Sara Marita Kramer wird als stärkste ÖSV-Adlerin Zweite. Katharina Althaus (Deutschland) hinkt noch etwas hinterher.

Im verschneiten Klingenthal setzt eine Slowenien das erste Signal auf den Tagessieg: Ursa Bogataj. Mit 127 Metern (68,7 P.) entscheidet die 26-Jährige den Probedurchgang für sich. Knapp dahinter reiht sich aber Quali-Siegerin Sara Marita Kramer mit ihren 125 Metern (66 P.) auf Platz zwei ein. Auch Norwegens Silje Opseth kann mit ihrer Weite von 127 Metern (65 P.) als Dritte zufrieden sein und sich Hoffnungen auf das Podest machen.

ÖSV mannschaftlich solide

Neben Kramer zeigen auch die anderen Damen aus dem österreichischen Team eine ansprechende Probe. Daniela Iraschko-Stolz wird mit 129 Metern als zweitbeste ÖSV-Adlerin Achte. Eva Pinkelnig (10.) hat ebenfalls ordentlich performt und kann auf die Top 10 schielen. Lisa Eder, Jacqueline Seifriedsberger und Chiara Kreuzer belegen bei der Generalprobe für den Wettbewerb die Ränge 16, 19 und 22.

Althaus stärkste DSV-Athletin

Beim Damen-Team aus Deutschland fällt die Probe eher gemischt aus. Mit nur sechs von ursprünglich neun Springerinnen muss sich das Team von Maximilian Mechler beim Heimspringen im Vogtland behaupten. Beste DSV-Springerin in der Probe wird Katharina Althaus als Siebte. Die Oberallgäuerin hat aber auch in diesem Versuch gezeigt, dass sie noch leichte Schwierigkeiten mit der Schanze an diesem Wochenende hat. Lokalmatadorin Selina Freitag (15.) und Anna Rupprecht (17.) kommen für ihre Verhältnisse ordentlich mit der Großschanze zurecht. Pauline Heßler (24.) und Juliane Seyfarth (25.) können sich mit dem Gezeigten zumindest Hoffnungen auf Punkte machen. Dagegen muss sich Luisa Görlich (36.) zum Wettkampf noch deutlich steigern, um etwas Zählbares mitzunehmen.

Richtig ernst wird es dann ab 15 Uhr in der Vogtland-Arena, wenn der erste Wertungsdurchgang beginnt.

Probedurchgang

Weltcup Weltcup Herren

Der Skisprung-Weltcup in Engelberg (SUI) kann wie geplant am 18. und 19. Dezember stattfinden. Das gab FIS-Renndirektor Sandro Pertile in Klingenthal bekannt.

Durch die angespannte Corona-Situation in der Schweiz stand zuletzt das Weltcup-Springen in Engelberg auf der Kippe. Da mittlerweile beim Veranstalter die Bewilligung der lokalen Behörden eingetroffen ist, können die Wettkämpfe unter den entsprechenden Auflagen und Hygienekonzepten im Kanton Obwalden stattfinden. Dies hat auch FIS-Renndirektor Sandro Pertile am Freitag in Klingenthal bestätigt.

Der Skisprung-Weltcup in Engelberg ist das letzte Wettkampf-Wochenende vor Weihnachten und gilt als eine Art Generalprobe für die bevorstehende Vierschanzentournee.

Vierschanzentournee Weltcup Herren

Bei der 70. Vierschanzentournee können die Skispringer auch finanziell einen großen Wurf landen. Es wird dabei ein neues Rekordpreisgeld für den Tourneesieg in Höhe von 100.000 Schweizer Franken (etwa 96.000 Euro) geben. Damit verfünffachen die Organisatoren der beliebten Skisprungserie und ihre Partner die Prämie für den Gesamtsieger.

Dieser hatte neben dem goldenen Tourneeadler als Trophäe bisher 20.000 Franken für den Tourneesieg erhalten. Mit der Aufstockung um 80.000 Franken steigt das kumulierte Preisgeld bei der Vierschanzentournee ab diesem Winter auf 400.000 Franken (384.000 Euro). Jeweils 75.000 Franken werden pro Ort als Weltcup-Preisgeld und die Qualifikation ausbezahlt. „Toll, dass wir mit der 70. Tournee in eine neue Preisgelddimension starten und den Tourneesieger für seine grandiose Leistung deutlich besser entlohnen können als bisher. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, die das möglich gemacht haben“, sagt Tournee-Präsident Dr. Peter Kruijer aus Oberstdorf und macht deutlich: „Die Preisgelderhöhung ist eine Gemeinschaftsleistung der vier Organisationskomitees in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen sowie des Deutschen und Österreichischen Ski-Verbandes. Hier haben wirklich alle an einem Strang gezogen.“

Tournee-Grand-Slam zahlt sich besonders aus

Der Sieger der Vierschanzentournee kann ab dieser Saison damit erstmals ein Preisgeld von über 150.000 Franken gewinnen. „Voraussetzung dafür der Tournee-Grand-Slam, also der Sieg an allen vier Orten, und auch der Gewinn aller vier Qualifikationsbewerbe“, sagt Manfred Schützenhofer, der Präsident des Skiclubs Bischofshofen. Bisher gibt es in der Tournee-Geschichte bereits drei Vierfachsieger, die den Tournee-Grand-Slam holten. Vor exakt 20 Jahren gelang das erstmals überhaupt Sven Hannawald (Deutschland), in der Saison 2017/18 triumphierte der Pole Kamil Stoch viermal, im folgenden Jahr gelang auch Ryoyu Kobayashi (Japan) der Vierfach-Triumph.

Quelle: Vierschanzentournee

Weltcup Weltcup Damen

Im verschneiten Klingenthal fand am heutigen Donnerstagabend die Qualifikation zum ersten von zwei Weltcup-Springen der Damen an diesem Wochenende statt.
60 Starterinnen machten sich auf, sich für den morgigen Wettkampf zu qualifizieren.

Den besten Eindruck hinterließ einmal mehr Marita Kramer. Die Österreicherin gewinnt die Qualifikation mit der Tagesbestweite auf 140 Meter (147,6 P.) und sichert sich damit das Preisgeld in Höhe von 3000 Schweizer Franken. Auf dem zweiten Platz landet die Slowenien Ursa Bogataj mit einem Sprung auf 132,5 Meter (131,1 P.). Dritte wird Silje Opseth (NOR) (139,5m, 130,0 P.). Auf dem vierten Rang rangiert sich Nika Krisnar ein, die einen Sprung auf 132,5 Meter zeigt. (124,4 P.). Fünfte wird die Japanerin Sara Takanashi (130 Meter, 118,8 P.).

Auf Platz sechs reiht sich die Österreicherin Daniela Iraschko-Stolz ein – mit einer Weite von 128,5 Meter (114,1 P.). Rang Sieben geht an Yuki Ito (133m, 112,5 P.). Achte wird Spela Rogelj mit einem Sprung auf 128 Meter. Die Japanerin Kaori Iwabuchi wird Neunte (123m, 104,3 P.) vor der deutschen Katahrina Althaus, die mit einem Sprung auf 116 Meter (102,2 P.) Zehnte und somit beste Athletin des Teams aus Deutschland wird. Die 25-jährige Oberstdorferin zeigte sich im Interview allerdings nicht zufrieden mit ihrem Sprung in der Qualifikation: „Mein Quali-Sprung war nix. Aber ich weiß, was ich zu tun habe. Ich saß nicht ganz gut in der Anfahrt. Das werde ich morgen auf jeden Fall ändern und dann sollte noch mehr drin sein.“

DSV mit sechs Athletinnen im Wettkampf dabei

Die übrigen deutschen Starterinnen haben allerdings noch Luft nach oben. Luisa Görlich als 22., Lokalmatadorin Selina Freitag als 26., Pauline Hessler als 29. sowie Juliane Seyfahrt (35.) und Anna Rupprecht (36.) platzieren sich alle samt auf den hinteren Plätzen. Ganz und gar nicht nach Wunsch lief es für die nationale Gruppe des deutschen Teams. Josephine Laue (49.), Michelle Göbel (51.) und Pia Lilian Kübler 54.) verpassten den Einzug unter die besten 40.

Österreicherinnen mit allen sechs Athletinnen qualifiziert

Die Mannschaft des österreichischen Skiverbandes kann alle gestarteten Athletinnen in den morgigen Wettkampf bringen. Neben der Top-Athletin Marita Kramer, die sich im Interview begeistert von der Anlage in der Klingenthal zeigte: „Es war heute ein cooler Tag. Die Schanze war richtig gut hergerichtet und es war richtig cool zum Skispringen heute. Die Sprünge waren auf einem tollen Level.“ und Daniela Iraschko-Stolz überzeugen auch Jacqueline Seifriedsberger als 13. (123m, 97,1 P.) und Chiara Kreuzer als 14. (119,5m, 96,1 P.). Eva Pinkelnig wird 19., Lisa Eder 32.

Offizielles Resultat Qualifikation Klingenthal (GER) Damen

Der erste Wettbewerb der Damen startet am morgigen Freitag um 15Uhr*

*Alle Zeiten MEZ

Quelle: FIS

Weltcup Weltcup Damen

Marita Kramer aus Österreich gewinnt den ersten Trainingsdurchgang in Klingenthal (131 Meter, 73,3 P.) vor Katharina Althaus (123,5 Meter, 61,2 P.) und der Slowenin Ema Klinec (123 Meter, 57,5 P.).
Auch der zweite Trainingsdurchgang geht an die Österreicherin (127 Meter, 67,3 P.). Diesmal folgen Silje Opseth aus Norwegen (129,5 Meter, 66,8 P.) und Ursa Bogataj aus Slowenien (127,5 Meter, 62,4 P.) auf den Plätzen zwei und drei.

Erster Trainingsdurchgang

Die zweit beste Deutsche ist Selina Freitag als elfte mit einem Sprung auf 119 Meter. Dahinter folgen Pauline Hessler (20.) und Anna Rupprecht (25.). Ausserhalb der Top-30 landen Juliane Seyfarth als 33. und Luisa Görlich als 36. Mit Weiten zwischen 91,5 und 98 Metern liegen Josephin Laue, Pia Lilian Kübler und Michelle Göbel auf den Rängen 40, 49 und 50.

Zweiter Trainingsdurchgang

Katharina Althaus, die im Moment auf dem zweiten Platz im Gesamtweltcup liegt, lies den zweiten Trainingssprung aus. Somit war Selina Freitag, welche erneut elfte wurde, die beste Deutsche des zweiten Trainings. Knapp hinter ihr belegte Anna Rupprecht den 13. Platz. Auf Rang 17 sortierte sich Pauline Hessler ein, nachdem sie auf 109 Meter gesprungen war. Deutlich verbessern konnten sich auch Juliane Seyfarth, die im zweiten Training den 23. Platz belegte und damit zehn Plätze besser, als noch im ersten, war, und Luisa Görlich, die 25. wurde. Josephin Laue zeigte ebenfalls eine Verbesserung (36.). Michelle Göbel und Pia Lilian Kübler hingegen wurden beide 51. mit null Punkten.

Die Qualifikation beginnt um 17:30 Uhr. Hier kommt ihr zur Terminübersicht für das komplette Weltcupwochenende der Damen und Herren in Klingenthal.

Offizielle Ergebnisliste Training
Startliste Qualifikation

Quelle: FIS