SGP Damen SGP Herren Sommer Grand Prix

Wo wird gesprungen?

Die Wettbewerbe in Klingenthal werden in der Sparkasse Vogtland Arena im sächsischen Klingenthal ausgetragen. Der Ort liegt im Süden Sachsens, nahe der tschechischen Grenze. Auf der Schanzenanlage der Vogtlandarena finden immer wieder Weltcups statt, zuletzt im vergangenen Winter ein Weltcup der Herren. Traditionsgemäß sind die Skispringer am 3. Oktober zum Finale des Sommer-Grand-Prix zu Gast im Vogtland. In diesem Jahr steht das Finale sowohl bei den Damen als auch bei den Herren jedoch bereits am 01./02. Oktober auf dem Programm.

Die Schanzendetails der Sparkasse Vogtland Arena im Überblick:
Hillsize:140 m140 m
K-Punkt:125 m125 m
Schanzenrekord:136,5 m (Katharina Althaus; 02.10.18)148 m (Marius Lindvik; 05.10.19)
Baujahr:20062006
Zuschauerkapazität: 20.00020.000

Programm:

Freitag, 01.10.21
14:00 Uhr – Offizielles Training Damen
16:00 Uhr – Qualifikation Damen

17:00 Uhr – Offizielles Training Herren
19:00 Uhr – Qualifikation Herren (MDR-Livestream)

Samstag, 02.10.21
10:00 Uhr – Probedurchgang Damen
11:00 Uhr – 1. Durchgang Damen (MDR-Livestream)

13:15 Uhr – Probedurchgang Herren
14:15 Uhr – 1. Durchgang Herren (live bei MDR)

DSV Sommer Grand Prix

Am 01. und 02. Oktober findet im sächsischen Klingenthal (GER) das letzte Springen des diesjährigen Sommer-Grand-Prixs statt. Für das deutsche Team gehen sowohl bekannte Gesichter als auch Newcomer bei den Herren und Damen an den Start.

Herren-Bundestrainer Stefan Horngacher schickt insgesamt 13 Athleten in das Klingenthal-Wochenende. Mit dabei sind alle Springer der Lehrgangsgruppe 1 A, also Markus Eisenbichler (TSV Siegsdorf), Severin Freund (WSV DJK Rastbüchl), Karl Geiger (SC Oberstdorf), Martin Hamann (SG Nickelhütte Aue), Stephan Leyhe (SC Willingen), Pius Paschke (WSV Kiefersfelden), Constantin Schmid (WSV Oberaudorf) und Andreas Wellinger (SC Ruhpolding). Aber auch der B-Kader ist mit Richard Freitag (SG Nickelhütte Aue), Claudio Haas (Skiteam Schonach-Rohrhardsberg) und Justin Lisso (WSV Schmiedefeld) vertreten. Komplettiert wird das DSV-Starterfeld von Luca Geyer (WSV 08 Lauscha) aus der Lehrgangsgruppe 2A. Für die Jung-Adler Haas und Geyer wird es nach zuletzt guten Auftritten im Continentalcup das Debüt im Sommer-Grand-Prix.

Vorfreude bei Horngacher und Geiger

Aber nicht nur für die Jung-Adler ist das SGP-Finale ein wichtiger Gradmesser. Auch Karl Geiger möchte nach seinem dritten Platz im österreichischen Hinzenbach im Vogtland nachlegen. „Klingenthal ist ein cooler Ort, es ist eine schöne, große Schanze. In Hinzenbach lief es schon mal ganz gut, deshalb bin ich jetzt motiviert und werde in Klingenthal noch einmal alles geben“, sagt der 28-jährige Oberstdorfer. Auch Stefan Horngacher ist die Vorfreude auf Klingenthal anzumerken, wenngleich der Bundestrainer noch Verbesserungspotential zu Hinzenbach sieht: „Zwei, drei Dinge haben noch nicht optimal funktioniert – an denen werden wir jetzt arbeiten, damit wir in Klingenthal noch besser sind. Dort starten wir mit einer nationalen Gruppe, mit Haas und Geyer sind zwei neue junge Athleten dabei, auf die ich auch selber schon sehr gespannt bin.“ Alle Athleten seien laut Horngacher „verletzungsfrei und können im Training gut arbeiten“.

DSV-Damen fliegen sich bereits ein

Schon etwas früher als die Herren im Vogtland angekommen, sind die Skispringerinnen von Damen-Bundestrainer Maximilian Mechler, die bereits ihre ersten Trainingssprünge absolviert haben: „Wir sind früher nach Klingenthal gereist und haben noch zwei Trainingstage absolviert. Das war richtig so – nach einer Gewöhnungsphase haben die Athletinnen an der großen Schanze gut in die Abläufe reingefunden“, erklärt Mechler nach dem Training am heutigen Mittwoch. Insgesamt zehn Springerinnen schickt der Neu-Bundestrainer in sein erstes Klingenthal-Wochenende als Hauptverantwortlicher. Mit dabei sind die Athletinnen der Lehrgangsgruppe 1A – das sind Katharina Althaus (SC Oberstdorf), Selina Freitag (SG Nickelhütte Aue), Luisa Görlich (WSV 08 Lauscha), Anna Rupprecht (SC Degenfeld) und Juliane Seyfarth (WSC 07 Ruhla). Aus dem B-Kader verstärken zudem Pauline Heßler (WSV 08 Lauscha) und Josephine Laue (SFV Rotenburg) die Mannschaft. Lia Böhme (VSC Klingenthal), Michelle Göbel (SC Willingen) und Pia Lilian Kübler (SV Zschopau) – alle Lehrgangsgruppe 2A – runden das zehnköpfige Damen-Team ab. Lia Böhme und Michelle Göbel sind erstmalig beim Sommer-Grand-Prix am Start.

Die Damen bestreiten ihre Qualifikation am Freitag (16 Uhr). Der eigentliche Wettkampf beginnt am Samstag um 11 Uhr. Für die Herren steht am Freitag ebenfalls eine Qualifikation an. Ab 19 Uhr messen sich die besten Springer der Welt, um sich für den Wettbewerb am Samstag zu qualifizieren. Dieser startet dann ab 14:15 Uhr.

Weltcup Weltcup Damen Weltcup Herren

Während der Sommer-Grand-Prix 2021 an diesem Wochenende in Klingenthal in sein Finale geht, hat die FIS bei ihrem traditionellen Herbst-Meeting den endgültigen Weltcupkalender der Skisprung-Damen und Herren für die kommende Saison verabschiedet. Während bei den Herren alles beim Alten bleibt, stehen bei den Skisprung-Damen einige Änderungen ins Haus.

Eins steht schon fest, bevor die Skisprung-Saison 2021/2022 überhaupt begonnen hat: Sowohl den Männern als auch Frauen steht ein langer und anstrengender Weltcup-Winter bevor. Während es für den Weltcup-Kalender der Herren keine Änderungen mehr am im Frühjahr verabschiedeten Wettkampf-Programm gab, haben die Verantwortlichen des internationalen Skiverbandes im Rahmen ihres jährlichen Herbst-Meetings – das aufgrund der Einschränkungen der Corona-Pandemie erneut online stattfand – am Kalender der Frauen noch einige Umgestaltungen vorgenommen.

Wie die Herren auch, beginnen die Damen ihren Weltcup-Winter im russischen Nischni Tagil – allerdings erst eine Woche nach den Herren. Von Russland aus geht es für die Damen weiter nach Lillehammer, wo es am zweiten Wettkampftag einen Wettbewerb von der Großschanze geben wird. Zusammen mit den Herren gastieren die Frauen anschließend in Klingenthal im Vogtland.

Kleine „Vierschanzentournee“ startet mit zwei Wettbewerben

Besonders hervorzuheben sind bei den vorgenommenen Änderungen am Weltcup-Kalender der Frauen die beiden Veranstaltungen im slowenischen Ljubno, die am 31. Dezember 2021 und 1. Januar 2022 – im K.o.-Modus – ausgetragen werden. Diese beiden Wettbewerbe sollen den Grundstein legen für eine neue Wettkampf-Serie, die im Frauen-Skispringen etabliert werden soll. In der Saison 2022 / 2023 soll diese Serie um einen weiteren Veranstalter (Villach in Österreich) ergänzt werden. In der Saison 2023 / 2024 wird ein weiterer Ausrichter zu dieser Reihe hinzukommen, sodass ein Pendant zu der bei den Männern ausgetragenen deutsch-österreichischen Vierschanzentournee entsteht.

Das größte Highlight in der Saison 2021 / 2022 steht für beide Geschlechter wohl mit den Olympischen Winterspielen im chinesischen Peking an. Das erste Mal in der olympischen Skisprung-Geschichte wird es dabei einen Mixed-Wettbewerb geben.

Raw-Air in abgespeckter Version

Nach den olympischen Winterspielen steht für die Damen und Herren mit der Raw-Air das nächste große Highlight auf dem Programm. Allerdings in der kommenden Saison nur in einer abgespeckten Version. Da die Anlagen in Trondheim in Vorbereitung auf die WM 2025 umgebaut werden, stehen für die Raw-Air lediglich die Schanzen in Lillehammer, Oslo und Vikersund zur Verfügung. Da es in Oslo allerdings neben einem Mixed-Wettbewerb weitere zwei Einzelspringen geben soll, wird das Fehlen von Trondheim kompensiert.

Während die Herren vom 11. bis 13.03.2022 in Vikersund noch ihren Skiflug-Weltmeister ausfliegen, wird es für die Damen eine weitere Premiere geben: Im thüringischen Oberhof wird auf der Rennsteig-Schanze das erste Mal überhaupt ein Damen-Weltcup ausgetragen. Zum Abschluss der Saison geht es für die Herren traditionell ins slowenische Planica auf die Skiflug-Schanze, wohingegen die Damen erneut nach Russland reisen, um dort mit der Blue-Bird-Tour ihre eigene Tradition zum Abschluss der Saison fortzusetzen.

Weltcup-Kalender Saison 2021 / 2022 Damen

Weltcup-Kalender Saison 2021 / 2022 Herren

Quelle: fis-ski.com

Alpencup

Nach seinem Doppelerfolg in Liberec legte der Österreicher Maximilian Ortner am Wochenende nach: Auch in Kandersteg sicherte er sich beide Tagessiege. Und auch bei den Damen wiederholten sich die Ereignisse: Erneut gewann am ersten Tag Nika Prevc und am zweiten Tag Jerneja Repinc Zupancic.

Bei den Wettkämpfen in der Schweiz zeigte Ortner in allen vier Wertungssprüngen jeweils die beste Leistung und setzte sich souverän gegen die Konkurrenz aus Slowenien und Deutschland durch. Am Samstag schafften Mark Hafnar und Maksim Bartolj den Sprung auf das Treppchen, am Sonntag wurde Marcel Strzinar (alle Slowenien) Dritter. Die Springer mussten sich dabei nicht ganz einfachen Windbedingungen stellen. Justus Grundmann, der kürzlich sein Karriereende in den Blick genommen hat, setzte am zweiten Tag ein Ausrufezeichen und bescherte dem DSV-Team den ersten Podestplatz im Alpencup seit geraumer Zeit. Am Tag zuvor hatte bereits Simon Steinbeißer einen fünften Platz erreicht.

Nach seinen vier Siegen hat Maximilian Ortner nun 400 Punkte auf seinem Konto und damit bereits doppelt so viele wie der derzeit Zweitplatzierte Bartolj. Im Alpencup wird keine getrennte Wertung für Sommer und Winter geführt, sondern eine Gesamtwertung für die Saison.

Anna-Fay Scharfenberg wird Dritte und verletzt sich

Die Damen waren bereits am Freitagabend und Samstagvormittag aktiv und absolvierten ihre Wettkämpfe acht und neun in diesem Sommer. Und wieder einmal dominierten die Sloweninnen das Geschehen: Konnten sie am ersten Tag schon einen Doppelsieg einfahren – Nika Prevc gewann vor Jerneja Repinc Zupancic -, belegten sie beim zweiten Wettkampf gar die ersten vier Plätze. Diesmal setzte sich Repinc Zupancic an die Spitze vor Nika Vetrih und Prevc. Nur Anna-Fay Scharfenberg gelang es, am Freitag in den teaminternen Wettkampf der Sloweninnen einzugreifen. Platz drei bedeutete bereits den vierten Podestplatz für sie in diesem Sommer. Einziger Wermutstropfen: Am zweiten Tag knickte sie im Probedurchgang bei der Landung weg, kam zu Fall und zog sich vermutlich eine Knieverletzung zu. Genauere Untersuchungen stehen noch aus.

Der Blick geht Richtung Winter

Die bisherige Gesamtführende Emely Torazza musste sich vor heimischem Publikum mit den Plätzen fünf und acht begnügen und verlor damit ihr Trikot der Gesamtführenden an Nika Prevc.

Nun geht bereits der Blick Richtung Winter, denn das Wochenende in Kandersteg war das Finale der Sommersaison. Weiter geht es traditionell Mitte Dezember im österreichischen Seefeld, anschließend stehen Wettkämpfe in Oberhof, Predazzo und Kranj auf dem Programm.

Ergebnislisten:

Damen: Samstag | Sonntag | Gesamtstand

Herren: Samstag | Sonntag | Gesamtstand

COC Herren Continental Cup

Manuel Fettner aus Österreich holt sich am Sonntag beim Continentalcup in Klingenthal den Tagessieg. Jakub Wolny und Lovro Kos belegen hinter dem 36-Jährigen die Plätze zwei und drei. Fettner holt sich zudem den Gesamtsieg in diesem COC-Sommer.

Zweiter Tag beim Continentalcup in Klingenthal – und mehr als 150 Zuschauer sahen gleich am frühen Morgen einen gut aufgelegten Manuel Fettner. Schon im Training der Stärkste, legte der 36-Jährige im ersten Versuch mit 136,5 Metern ordentlich vor. Doch auch der Slowene Lovro Kos (135 m) und Roman Trofimov aus Russland (133,5 m) flogen in die Spitzengruppe hinein.

Manuel Fettner nicht zu schlagen

Im Finale sollte sich aber ein Springer aus Polen auf das Podest vorschieben: Jakub Wolny überzeugte mit 138,5 Metern und landete auf Platz zwei. Lovro Kos, der ebenfalls mit 138,5 Metern auftrumpfte, musste sich am Ende mit 0,7 Punkten Rückstand hinter Wolny auf Platz drei einordnen. Doch der mit Abstand beste Springer des Tages kam zum Schluss: Mit der Bestweite von 143 Metern und am Ende 274,8 Punkten ging der Sieg an Manuel Fettner. Entsprechend positiv fiel das Gesamtfazit des 36-Jährigen im Interview mit skispringen-news.de aus: „Ich bin sehr zufrieden. Zweimal Podium und auch noch die Gesamtwertung gewinnen, das ist richtig cool.“

Claudio Haas bester DSV-Adler

Echt cool war auch der Sonntag für Claudio Haas. Nach 134,5 Metern im ersten Durchgang konnte der Schonacher mit 135 Metern seinen fünften Platz aus dem ersten Durchgang sogar halten und war damit bester Springer aus Deutschland. Für den 20-Jährigen war es zudem das beste COC-Ergebnis seiner Karriere. Insgesamt lief es für das DSV-Team aber nicht rund: David Siegel (15.) und Richard Freitag (16.) schafften es, sich im Finale zwar noch zu verbessern, blieben aber hinter ihren eigenen Erwartungen. Mit Moritz Baer (28.) und Luca Geyer (29.) sammelten weitere Athleten aus der deutschen Mannschaft Punkte. Auch Martin Hamann (30.) nimmt einen Zähler mit, wurde aber im Finale aufgrund eines nicht regelkonformen Anzuges disqualifiziert. Nicht im Finale dabei waren Kilian Märkl (35.), Justin Lisso (36.), Luca Roth (37.), Adrian Sell (41.), Ben Bayer (49.), Eric Fuchs (53.) und Jannik Faißt (54.).

ÖSV nur bedingt zufrieden – Vortagessieger Kahofer verpasst Finale

Auch wenn mit Manuel Fettner ein Österreicher ganz oben auf dem Podium stand, konnte sich kein weiterer ÖSV-Adler unter den besten Zehn festsetzen. David Haagen (11.), Daniel Tschofenig (17.), Ulrich Wohlgenannt (19.), Markus Müller (23.) und Hannes Laderer (27.) sammelten aber allesamt Wertungspunkte. Für die Negativüberraschung sorgte Vortagessieger Timon-Pascal Kahofer: Er schied nach 127 Metern im ersten Durchgang als 31. aus.

Quotenplätze gehen an Österreich und Norwegen

Der Gesamtsieger im COC-Sommer 2021 heißt Manuel Fettner. Am Ende stehen beim 36-Jährigen insgesamt 650 Punkte auf dem Konto. Neben der Wertung holt sich Fettner damit auch den zusätzlichen Startplatz im Weltcup für Österreich. „Das Ziel war ganz klar die Quote im Conti-Cup zu holen, mit der wir fix einen Startplatz haben. Das habe ich geschafft und deshalb freue ich mich auf den Wettkampfstart“, sagt Gesamtsieger Fettner. Landsmann Mika Schwann (517 P.) und der Norweger Fredrik Villumstad (399 P.) landen in der Gesamtwertung auf den Plätzen zwei und drei. Auch Villumstad holt damit für Norwegen den siebten Startplatz im Weltcup.

Offizielles Resultat

COC-Gesamtstand 2021

SGP Herren Sommer Grand Prix

Erwartet hatte jeder heute einen Sieg des Japaners Ryoyu Kobayashi. Nachdem dieser gestern die Trainingsdurchgänge und die Qualifikation dominiert hatte, schien sein Sieg reine Formsache. Doch am Ende sicherte sich sein Teamkollege Yukiya Sato mit 1,6 Punkten Vorsprung den Tagessieg vor Kobayashi. Das Podest komplettierte der Deutsche Karl Geiger.

Nachdem der Japaner Ryoyu Kobayashi am gestrigen Tage bereits das Geschehen an der Schanze dominiert hatte, waren heute ebenfalls alle Augen auf ihn gerichtet: Würde er auch den Wettkampf für sich entscheiden können oder nutzt das österreichische Team seinen Heimvorteil?

Im Probedurchgang wollte Ryoyu Kobayashi die Karten allerdings noch nicht auf den Tisch legen und verzichtete auf den Sprung. Die Chance nutzen Andere: So konnte der Österreicher Philipp Aschenwald den Probedurchgang für sich entscheiden. Piotr Zyla und Kamil Stoch teilten sich den zweiten Rang. Thomas Diethart belegte Platz vier. Karl Geiger wurde Fünfter.

Kobayashi von Teamkollegen noch verdrängt

Im ersten Wertungsdurchgang zeigte der 24-jährige japanische Tourneesieger von 2018 / 2019 direkt auf, dass der Sieg heute nur über ihn gehen wird. Bereits mit Startnummer 10 sehr früh in den Wettkampf gestartet, setzte sich Kobayashi mit einem Sprung auf 90,5 Meter direkt an die Spitze des Feldes. Nach seinem zweiten Sprung auf 87,5 Meter, bleibt er nach dem Ende des zweiten Wertungsdurchgangs allerdings 1,6 Punkte hinter seinem japanischen Teamkollegen Yukiya Sato zurück, der sich mit Sprüngen auf 91 Metern und 87,5 Metern den Sieg auf der Schanze im österreichischen Hinzenbach sicherte. Den dritten Platz belegte der deutsche Karl Geiger, der auf Weiten von 85,5 und 88 Meter kam und mit einer Gesamtpunktzahl von 244,2 Punkten das Podest komplettierte und damit auch bester Deutscher wurde. Markus Schiffner aus Österreich wurde mit Weiten von 85,5 und 86 Metern (242,7 Punkte) Vierter.
Für den Olympia-Sieger von 2018 Andreas Wellinger läuft es nach seiner sportlichen Talfahrt im letzten Winter zurzeit wieder deutlich besser: Nach dem ersten Durchgang hatte er mit einem Sprung auf 89 Meter als bester Deutscher noch auf Rang drei gelegen. Im zweiten Durchgang landete er nach einem Sprung auf 85,5 Meter in der Endabrechnung auf Platz 5.
Auf Rang sechs kam der Slowene Cene Prevc, der Weiten von 90,5 und 85,5 Metern anbot. Die Plätze sieben und acht gingen mit Piotr Zyla und David Kubacki an das Team aus Polen. Rang 9 belegte Jan Hörl, der im zweiten Durchgang mit einem Sprung auf 87,5 Meter immerhin noch 7 Plätze gut machen konnte. Der Bulgare Vladimir Zografski stellte mit einem zehnten Platz einmal mehr seine aufsteigende Form unter Beweis.

Einen tollen Wettkampf zeigte auch Stephan Leyhe. Der 29-jährige vom SC Willingen belegte 18 Monate nach seinem schweren Sturz in Trondheim im März 2020 und dem daraus resultierenden Kreuzbandriss den 13. Platz. Sprünge auf 86 und 85, 5 Meter sicherten ihm Rang 13.

Achterbahnfahrt für DSV-Adler

Neben Wellinger, Geiger und Leyhe erreichte aus deutscher Sicht lediglich noch Severin Freund das Finale der besten 30 und belegte dort am Ende Rang 20 (82,5 und 85 Meter; 221,3 Punkte). Für Pius Paschke (33.) und Constantin Schmid (34.) war der Wettkampf bereits ebenso nach dem ersten Wertungsdurchgang beendet wie für den Weltmeister Markus Eisenbichler, der derzeit weit weg von seiner Bestform scheint und am Ende nur den enttäuschenden 37. Platz belegte.

Luft nach oben auch für das Team aus Österreich

Ebenfalls mit gemischten Gefühlen dürften die österreichischen Athleten die Heimreise antreten. Stefan Kraft wurde 11., Philipp Aschenwald, der den Probedurchgang noch für sich entschieden hatte, wurde 15., Daniel Huber 17. Michael Hayböck kam auf den 22. Rang, während sein Teamkollege, Thomas Diethart, der an diesem Wochenende sein Comeback auf der großen internationalen Skisprung-Bühne gibt und im Training bereits recht ansprechende Leistungen angeboten hatte, kam über einen 23. Rang nicht hinaus. Der Führende der COC-Wertung, Mika Schwann, wurde 24., Maximilian Steiner 28.

Am kommenden Wochenende steht mit dem Wettkampf im vogtländischen Klingenthal bereits das Finale im diesjährigen Sommer-Grand-Prix an. Dort wird unter anderem auch die norwegische A-Mannschaft mit Daniel-André Tande am Start sein.

Offizielles Resultat
Resultat Probedurchgang
Gesamtstand Sommer-Grand-Prix

Quelle: FIS

COC Herren Continental Cup

Der Österreicher Timon-Pascal Kahofer gewinnt das erste von zwei Continentalcup-Springen im sächsischen Klingenthal. Hinter dem 22-Jährigen landen Lovro Kos aus Slowenien auf Platz zwei und Kahofers Landsmann Manuel Fettner auf Rang drei.

Am letzten Continentalcup-Wochenende der Sommersaison macht der Skisprung-Zirkus halt in Kligenthal. Und die rund 200 Zuschauer in der Vogtland-Arena bekamen einen guten Wettkampf geboten. Vor allem Timon-Pascal Kahofer erwischte einen hervorragenden Tag. Bereits im ersten Durchgang segelte der ÖSV-Adler mit 138,5 Metern an die Spitze. Überraschend auf dem zweiten Rang lag zu diesem Zeitpunkt Richard Freitag, der bei 142,5 Metern landete, begünstigt durch die starken Aufwindverhältnisse. Auch David Siegel überzeugte mit 129 Metern auf Rang drei.

Kahofer nervenstark – Freitag und Siegel fallen zurück

Doch zum Finale sollte sich das Bild nochmal ändern. Während Richard Freitag (116,5 m) und David Siegel (124,5 m) ihre Positionen nicht halten konnten und am Ende auf den Plätzen sieben und 14 rangierten, schlug die Stunde von Manuel Fettner und Lovro Kos. Der 36-jährige Österreicher, der bereits im Training der Beste war, zeigte im zweiten Durchgang mit 130 Metern unter schwierigeren Bedingungen einen guten Satz und katapultierte sich von Rang sechs auf das Podest als Dritter. Ebenfalls stark war der Slowene Kos: Der 22-Jährige verbesserte sich mit 133,5 Metern Rang fünf und sicherte sich so den zweiten Platz. Doch an Timon-Pascal Kahofer kam keiner mehr vorbei. 125 Meter und 235,7 Punkte bedeuteten am Ende den ersten Conti-Cup-Sieg von Kahofer in seiner Karriere. „Es war ein sehr guter Wettkampf. Ich möchte Jesus Christus für die Möglichkeit danken, hier zu sein. Es war ein großartiger Erfolg und ich bin froh, dass es passiert ist. Morgen möchte ich fokussiert bleiben, auf das, was ich auf dieser Schanze zu tun habe und dann werden wir sehen“, sagt Kahofer nach dem Wettkampf.

DSV-Adler fallen im zweiten Durchgang zurück

Aus deutscher Sicht lief der Wettbewerb mit gemischten Gefühlen. Martin Hamann (9.) kam dabei zu folgender Erkenntnis: „Die Sonne hat geschienen, der Wind war wechselhaft und meine Sprünge waren okay.“ Auch Luca Geyer konnte seine gute Position halten und wurde 15. Doch Justin Lisso (22.), Moritz Baer (25.), Adrian Sell (ebenfalls 25.) und Luca Roth (30.) hätten sich im zweiten Durchgang mehr erhofft. Ohne Punkte bleiben Kilian Märkl (31.), Claudio Haas (40.), Jannik Faißt (42.), Ben Bayer (46.) und Eric Fuchs (56.).

Top Ten gemischt

Ziemlich international ist die Top Ten. Mit Joacim Bjoereng (4.) und Benedik Heggli (6.) landeten zwei Norweger unter den besten Zehn. Stefan Hula platzierte sich als stärkster Pole auf Platz fünf. Roman Trofimov überzeugte als Achter für Russland. Und komplettiert wird die Top Ten von David Haagen aus Österreich als Zehnter.

Weiter geht es am morgigen Sonntag in Klingenthal. Bereits um 9 Uhr beginnt die Probe. Der eigentliche Wettkampf startet dann ab 10 Uhr.

Offizielles Resultat
Gesamtstand COC Herren

FIS Cup

Im ersten Wettkampf im Rahmen des FIS-Cup im finnischen Lahti holt sich der Österreicher Andre Fussenegger den Sieg vor dem DSV-Adler Felix Hoffmann und seinem österreichischen Teamkollegen Janni Reisenauer.

In Lahti stehen an diesem Wochenende zwei Wettkämpfe von der Normalschanze (HS 100) im Rahmen des FIS-Cup auf dem Programm. Der Wettkampf wurde aufgrund der noch immer schwierigen Einreisebedingungen von den Olympia-Anlagen in Südkorea nach Lahti verlegt.
Der 18-jährige Österreicher Andre Fussenegger vom SV Dornbirn holte sich mit Weiten von 95 und 94,5 Metern (248,1 Punkte) den Tagessieg vor dem einzigen deutschen Starter Felix Hoffmann, dem mit 99 Metern und 91 Metern lediglich 1,6 Punkte auf den Tagessieg fehlten. Im Probedurchgang hatte dabei der 23-jährige Deutsche noch Ambitionen auf einen Sieg angemeldet. Auch nach dem ersten Durchgang waren die Hoffnungen noch intakt, doch wurde Hoffmann am Ende noch vom Österreicher Fussenegger vom Rang eins verdrängt.
Auf dem dritten Rang landete mit 243 Punkten (93,5 Meter und 95,5 Meter) mit Janni Reisenauer ebenfalls ein Österreicher.

Österreich und Finnland mannschaftlich stark

Auf Platz vier landete der junge Pole Jan Habdas. Der 17-Jährige hatte nach dem ersten Durchgang mit einem Sprung auf 96,5 Meter noch auf Platz zwei gelegen, verlor nach einem Satz auf 92 Meter im zweiten Durchgang noch zwei Ränge und verpasste am Ende das Podest um 2,3 Punkte. Die Plätze Fünf und Sechs gingen mit Francisco Moerth (92,5 und 91 Meter, 236,6 Punkte) und Louis Obersteiner (94 Meter und 95,5 Meter, 233,8 Punkte) ebenfalls an das Team aus der Alpenrepublik. Der Pole Adam Niznik kam mit Weiten von 88 und 91,5 Meter mit 225,5 Punkten auf den siebten Platz. Der 18-jährige Kärtner Julijan Smid vom SV Achomitz landete mit Sprüngen auf 91,5 und 85,5 Meter (220,6 Punkte) auf Rang acht.
Erfreulich: Die Plätze neun bis zwölf gingen an das Team aus Finnland. Kasperi Valto (204,8 Punkte) wurde Neunter. Seine Teamkollege Henri Kavilo (10.), Tuomas Kinnunen (11.) und Vilho Palosaari (12.) komplettierten das gute finnische Ergebnis.

Weiter geht es in Lahti mit dem zweiten Wettkampf von der Normalschanze am Sonntag. Der Probedurchgang beginnt um 9Uhr, ehe um 10Uhr der Wettkampf startet.

Offizielles Resultat FIS-Cup Lahti

Quelle: FIS

SGP Herren Sommer Grand Prix

Der Japaner Ryoyu Kobayashi hat erwartungsgemäß nach starken Trainingssprüngen auch die Qualifikation für den Wettbewerb im österreichischen Hinzenbach am morgigen Samstag für sich entscheiden können. Mit einem Sprung auf 90,5 Meter (130,2 Punkte ) setzte er sich klar gegen die Konkurrenz durch. Gute Platzierungen gab es auch für die Teams aus Deutschland und Österreich.

Für die Skisprung-Herren geht es an diesem Wochenende im Rahmen des Sommer-Grand-Prix mit einem Einzelwettbewerb von der Normalschanze im österreichischen Hinzenbach weiter. Dies ist bereits der vorletzte Wettkampf im diesjährigen Sommer-Grand-Prix, bevor am kommenden Wochenende das Finale im vogtländischen Klingenthal auf dem Programm steht.  

Doch bevor das Geschehen an der Schanze so richtig Fahrt aufnehmen konnte, sorgte die Rückkehr von zwei bekannten Gesichtern in Hinzenbach für Gesprächsstoff: Miran Tepes ist an diesem Wochenende in seiner alten Funktion als „Mann an der Ampel“ zurückgekehrt. Er vertritt den Slowenen Borek Sedlak, der es nach einem positiven Corona-Test beim Wettbewerb im russischen Chaikowsky und anschließender Quarantäne nicht rechtzeitig nach Hinzenbach geschafft hatte.

Thomas Diethart mit Comeback

Ebenfalls zurück ist der Österreicher Thomas Diethart. Der Tourneesieger aus der Saison 2013 /2014 kehrt bei seinem Heimspringen in Oberösterreich auf die große internationale Skisprung-Bühne zurück. Der Lokalmatador hatte im Jahr 2018 nach einigen schweren Stürzen seine Skisprung-Karriere beendet. Im Juni 2021 verkündete er sein Comeback. Der 29-jährige Springer des UVB Hinzenbach hatte in den letzten Wochen bereits mit einem Sieg beim FIS-Cup im Schweizer Einsiedeln von sich Reden gemacht. An diesem Wochenende ist er Teil der nationalen Gruppe Österreichs. Hatte Diethart sich im Training noch sehr ordentlich präsentiert, gelang ihm in der Qualifikation jedoch nur ein Sprung auf 81 Meter (105,9 Punkte), was am Ende Platz 45 bedeutete und ihm damit immerhin noch die Qualifikation für den morgigen Wettkampf sicherte.

Drei Sprünge, drei mal Ryoyu Kobayashi vorn

Das Geschehen bestimmte heute aber vor allem Einer: Der Japaner Ryoyu Kobayashi. Bereits im Training dominierte der Tournee-Grand-Slam-Sieger aus der Saison 2018 / 2019 die beiden Trainingsdurchgänge und auch in der Qualifikation lies er nichts anbrennen. Er segelte auf eine Weite von 90,5 Metern (130,2 Punkte) was ihm den Sieg in der Qualifikation einbrachte.
Auf Rang zwei landete der Slowene Anze Lanisek, der auf eine Weite von 88,5 Metern kam und dafür 129,2 Punkte einfuhr. Karl Geiger wurde auf Rang drei bester Deutscher (88 Meter und 128,1 Punkte). Stefan Kraft aus Österreich belegte mit einem Sprung auf 86 Metern und 124,3 Punkten Platz vier. Kobayashis Teamkollege Yukiya Sato kam mit 88,5 Metern und 123,7 Punkten auf Rang fünf. Platz sechs belegte mit Markus Schiffner ein weiterer Österreicher (86,5 Meter und 123,6 Punkte). Der Siebte Rang ging überraschend ebenfalls an einen Deutschen: Andreas Wellinger, im Winter noch von einer sportlichen Talsohle in die nächste unterwegs, reihte sich mit einem guten Sprung auf 85,5 Meter (123,1 Punkte) hinter Schiffner ein. Achter wurde der Slowene Cene Prevc, der auf eine Weite von 86 Metern kam (122,3 Punkte). Die Plätze 9 und 10 gingen mit Philipp Aschenwald (86 Meter, 122,1 Punkte) und Michael Hayböck (86 Meter und 121,2 Punkte) ebenfalls an das Team aus Österreich. Damit zeigten die Österreicher – insgesamt mit 12 Athleten in Hinzenbach am Start (darunter sechs Springer der nationalen Gruppe) – einmal mehr ihre mannschaftliche Geschlossenheit.

Beim DSV sehr viel Licht, aber auch Schatten

Beim Deutschen Skiverband schaffte es neben den beiden Athleten Geiger und Wellinger nur noch Stephan Leyhe mit 85,5 Meter und 121 Punkte als Elfter in die Nähe der Top Ten – was angesichts seiner langen Verletzungspause nach seinem Kreuzbandriss im März 2020 – ein starkes Resultat ist.
Dagegen enttäuschten Constantin Schmid (24.), Pius Paschke (28.), Markus Eisenbichler (34.) und Severin Freund als 35.

Norwegisches Team ohne Top-Besetzung

Die zuletzt im Sommer-Grand-Prix stark auftrumpfenden Norweger sind an diesem Wochenende lediglich mit ihren beiden Athleten Anders Haare und Robin Pedersen nach Österreich gereist. Diese konnten die gesteckten Erwartungen bisher nicht erfüllen und landeten in der Qualifkation auf Rang 31 (Anders Haare) und 33 (Robin Pedersen).

Weiter geht es für die Skisprung-Herren am morgigen Samstag mit dem Wettkampf in Hinzenbach. Der Probedurchgang startet um 14:30Uhr*, ehe um 15:30Uhr* der Wettbewerb beginnt.

*Alle Zeiten sind CET

Resultat Qualifikation

Quelle: FIS,

SGP Herren Sommer Grand Prix

Bei der vorletzten Station des diesjährigen Sommer-Grand-Prix sind die Skisprung-Herren zu Gast im oberösterreichischen Hinzenbach. Nachdem die letzten beiden Stationen mehrheitlich ohne Vertretung der Top-Athleten stattfinden mussten, so sind nun fast alle Top-Teams am Start. Einzig der norwegische Nationalkader rund um den Führenden Granerud lässt aus und wird erst beim Finale in Klingenthal wieder am Start sein.

In beiden Trainingsdurchgängen setzte sich Ryoyu Kobayashi gegen die starken ÖSV-Starter durch. Seine Weiten von 89 und 91 Meter waren für den Japaner der erste Vergleich zur internationalen Konkurrenz des Sommers, der gleich zu Beginn sehr gut ausfiel. Die Bestweite in Durchgang eins lag bei 89,5 Meter durch Markus Schiffner, der sich damit hinter dem Japaner und vor seinem Teamkollegen Stefan Kraft einreihen konnte. Überrascht hat im ersten Durchgang der Este Artti Aigro, der sich als Fünfter stark präsentierte.

Für Markus Schiffner lief das Training ebenfalls top, denn auch im zweiten Durchgang musste er sich lediglich Ryoyu Kobayashi geschlagen geben und setzte sich damit zweimal als bester Österreicher gegen Stefan Kraft & Co. durch. Der Slowene Cene Prevc reihte sich nach seinem zweiten Trainingssprung auf Platz drei ein.

Geiger überzeugt im Training: Eisenbichler und Wellinger jeweils mit einem guten Sprung

Aus deutscher Sicht konnte im Training vor allem Karl Geiger aus 11. und 8. überzeugen. Nach schweren Monaten im Winter ging es zuletzt für Andreas Wellinger bergauf und bereits die ersten beiden Sprünge in der Energie AG-Skisprung Arena liefen wieder rund. Vor allem mit dem ersten Sprung auf 86 Metern rangierte er sich auf Platz vier als bester DSV-Adler in Trainingsdurchgang eins ein. Auch Markus Eisenbichler überzeugte als Sechster nach seinem ersten Sprung. In Durchgang zwei kamen beide etwas weiter hinten ein. Für Stephan Leyhe, Pius Paschke und Constantin Schmid ging das Training mit etwa zwei gleichmäßig soliden Sprüngen über die Bühne. Einzig Severin Freund lag als 34. und 37. etwas weiter hinten.

Martin Hamann ist an diesem Wochenende beim Finale des Continenalcups in Klingenthal am Start und soll auch zum Finale des Sommer-Grand-Prix eine Woche später wieder ins deutsche Team rutschen.

Norwegen einzig mit Haare und Pedersen am Start

Für das norwegische Team sind einzig Anders Haare und Robin Pedersen nach Österreich gereist. Ursprünglich sollte auch Anders Fannemel Teil des Teams sein, dieser ist nun jedoch weder in Klingenthal noch in Hinzenbach vertreten. Für beide Norweger lief es im Training eher mittelmäßig. Mit Platzierungen als 36. und 45. für Haare sowie 51. und 32. für Pedersen dürfte es für beide schwer werden, die Punkteränge zu erreichen.

ÖSV mit COC-Führenden in Hinzenbach

Neben den starken Top-Springern aus der Alpenrepublik sind unter anderem auch Thomas Diethart, der erstmals wieder auf Weltcup-Niveau zu sehen ist, Niklas Bachlinger, der bereits im vergangenen Winter das erste Mal im Weltcup zu sehen war sowie der aktuell Führende der COC-Gesamtwertung, Mika Schwann, in Hinzenbach Teil der ÖSV-Aufstellung. Für Schwann dürfte damit zwar der Gesamtsieg im Continentalcup verloren gehen, dafür sammelt er aber Punkte sowie wichtige Erfahrung im Kreis der Besten.

Die Qualifikation mit insgesamt 61 Athleten folgt um 18:30 Uhr.

Resultat Training

Quelle: FIS