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Ulrich Wohlgenannt gelingt in Zakopane der zweite Streich

Ulrich Wohlgenannt mit seinen zwei Siegerpokalen; Foto: Jan Simon Schäfer
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Beim zweiten Continentalcup-Springen im polnischen Zakopane setzt sich der Österreicher Ulrich Wohlgenannt erneut gegen ein starkes Starterfeld durch. Überhaupt zeigt das Team aus Österreich eine starke Mannschaftsleistung. Der DSV erwischt hingegen einen gebrauchten Tag.

Zakopane, zweiter Teil. Nach dem Nachholspringen stand ab 10:30 Uhr der eigentliche Coc-Wettkampf am Sonntag an. Und auch in diesem sollten vor allem die Springer aus Österreich die Nase vorne haben. Markus Schiffner setzte sich mit der Bestweite von 143,5 Metern im ersten Durchgang an die Spitze vor seinen Mannschaftskollegen Ulrich Wohlgenannt und Maximilian Steiner. Hinter dem Österreich-Trio lauerte das Brüderpaar Cene und Peter Prevc aus Slowenien. Doch im Finale sollte Ulrich Wohlgenannt noch einmal aufholen. 137,5 Meter im zweiten Versuch und insgesamt 255,8 Punkte bedeuteten den zweiten Tagessieg. Hinter ihm landen Markus Schiffner (143,5 m / 135,5 m; 253,8 P.) und Cene Prevc (132 m / 137 m; 238,6 P.) auf den Plätzen zwei und drei.

Auch Norwegen, Polen und Slowenien in den Top 10 vertreten

Manuel Fettner rundet als Vierter einen guten Wettkampf der ÖSV-Adler ab. Peter Prevc (5.) konnte seinen Platz im Finale behaupten. Norwegen war vor allem durch Matias Braathen (7.), Benjamin Oestvold (8.) und Anders Haare (9.) in den Top 10 vertreten. Die besten Zehn werden aus Polen durch Maciej Kot (6.), und Aleksander Zniszczol (ebenfalls 9.) komplettiert.

Adrian Sell und David Siegel im Finale

Wie schon im ersten Wettbewerb blieben die deutschen Adler weit hinter den Top 10. Adrian Sell und David Siegel erreichten das Finale und belegten am Ende die Ränge 28 und 29. Für Philipp Raimund (34.), Luca Roth (44.) und Kilian Märkl (52.) war schon nach dem ersten Durchgang Schluss. Sie blieben allesamt an diesem Wochenende ohne Wertungspunkte. Gerade für Raimund, Roth und Märkl verlief die Polen-Reise damit nach zuletzt besseren Ergebnissen im FIS- und Continental-Cup ernüchternd.

Viele Weltcup-Athleten nutzen den Continentalcup

Da an diesem Wochenende kein Weltcup aufgrund der abgesagten Raw Air stattfand, nutzen viele arrivierte Athleten den Continentalcup in Zakopane, um im Wettkampf-Rhythmus zu bleiben. Und die Liste der bekannten Namen im Finale konnte sich ebenfalls sehen lassen: u.a. Stefan Hula (14.), Vladimir Zografski (16.), Anze Semenic (20.), Dominik Peter (22.) und Timi Zajc (27.) – allesamt Namen, die auch im Weltcup starten könnten.

Schiffner auf dem Weg zum Gesamtsieg

In der Gesamtwertung führt weiterhin Markus Schiffner mit 794 Punkten. Bei nur noch zwei ausstehenden Springen führt der 28-Jährige deutlich vor Ulrich Wohlgenannt (661 P.) und Cene Prevc (497 P.). In zwei Wochen (27.-28. März) findet das Continentalcup-Finale im russischen Chaikovsky statt.

Ergebnis: 2. Wettbewerb in Zakopane

Gesamtwertung im Continentalcup

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