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Timon-Pascal Kahofer gewinnt ersten COC in Klingenthal

Foto: Konstanze Schneider
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Der Österreicher Timon-Pascal Kahofer gewinnt das erste von zwei Continentalcup-Springen im sächsischen Klingenthal. Hinter dem 22-Jährigen landen Lovro Kos aus Slowenien auf Platz zwei und Kahofers Landsmann Manuel Fettner auf Rang drei.

Am letzten Continentalcup-Wochenende der Sommersaison macht der Skisprung-Zirkus halt in Kligenthal. Und die rund 200 Zuschauer in der Vogtland-Arena bekamen einen guten Wettkampf geboten. Vor allem Timon-Pascal Kahofer erwischte einen hervorragenden Tag. Bereits im ersten Durchgang segelte der ÖSV-Adler mit 138,5 Metern an die Spitze. Überraschend auf dem zweiten Rang lag zu diesem Zeitpunkt Richard Freitag, der bei 142,5 Metern landete, begünstigt durch die starken Aufwindverhältnisse. Auch David Siegel überzeugte mit 129 Metern auf Rang drei.

Kahofer nervenstark – Freitag und Siegel fallen zurück

Doch zum Finale sollte sich das Bild nochmal ändern. Während Richard Freitag (116,5 m) und David Siegel (124,5 m) ihre Positionen nicht halten konnten und am Ende auf den Plätzen sieben und 14 rangierten, schlug die Stunde von Manuel Fettner und Lovro Kos. Der 36-jährige Österreicher, der bereits im Training der Beste war, zeigte im zweiten Durchgang mit 130 Metern unter schwierigeren Bedingungen einen guten Satz und katapultierte sich von Rang sechs auf das Podest als Dritter. Ebenfalls stark war der Slowene Kos: Der 22-Jährige verbesserte sich mit 133,5 Metern Rang fünf und sicherte sich so den zweiten Platz. Doch an Timon-Pascal Kahofer kam keiner mehr vorbei. 125 Meter und 235,7 Punkte bedeuteten am Ende den ersten Conti-Cup-Sieg von Kahofer in seiner Karriere. „Es war ein sehr guter Wettkampf. Ich möchte Jesus Christus für die Möglichkeit danken, hier zu sein. Es war ein großartiger Erfolg und ich bin froh, dass es passiert ist. Morgen möchte ich fokussiert bleiben, auf das, was ich auf dieser Schanze zu tun habe und dann werden wir sehen“, sagt Kahofer nach dem Wettkampf.

DSV-Adler fallen im zweiten Durchgang zurück

Aus deutscher Sicht lief der Wettbewerb mit gemischten Gefühlen. Martin Hamann (9.) kam dabei zu folgender Erkenntnis: „Die Sonne hat geschienen, der Wind war wechselhaft und meine Sprünge waren okay.“ Auch Luca Geyer konnte seine gute Position halten und wurde 15. Doch Justin Lisso (22.), Moritz Baer (25.), Adrian Sell (ebenfalls 25.) und Luca Roth (30.) hätten sich im zweiten Durchgang mehr erhofft. Ohne Punkte bleiben Kilian Märkl (31.), Claudio Haas (40.), Jannik Faißt (42.), Ben Bayer (46.) und Eric Fuchs (56.).

Top Ten gemischt

Ziemlich international ist die Top Ten. Mit Joacim Bjoereng (4.) und Benedik Heggli (6.) landeten zwei Norweger unter den besten Zehn. Stefan Hula platzierte sich als stärkster Pole auf Platz fünf. Roman Trofimov überzeugte als Achter für Russland. Und komplettiert wird die Top Ten von David Haagen aus Österreich als Zehnter.

Weiter geht es am morgigen Sonntag in Klingenthal. Bereits um 9 Uhr beginnt die Probe. Der eigentliche Wettkampf startet dann ab 10 Uhr.

Offizielles Resultat
Gesamtstand COC Herren

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