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SkiDeutschland, Portrait 2020
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Mit dem Rücktritt von Ramona Straub gibt am Donnerstag eine weitere Skispringerin ihr Karriereende bekannt. Die 27-Jährige war zuletzt nicht mehr im Weltcup zu sehen, nachdem sie sich von ihrem Kreuzbandriss vor zwei Jahren zurück zu kämpfen versuchte.

“Diese Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen. Skispringerin zu sein, ist ein wunderschöner Beruf, und es war auch meine Berufung. Obwohl ich sehr wohl noch Spaß an diesem Sport habe, musste ich mir eingestehen, dass ich ihn nicht mehr mit der notwendigen Konsequenz ausüben kann”, so Ramona Straub.

Die Sportsoldatin erlitt zuletzt bei der Raw Air in Oslo 2019 einen Kreuzbandriss im rechten Knie und fiel seitdem für das deutsche Damen-Team aus. Zuvor erholte sich Straub bereits von einem Kreuzbandriss, welchen sie sich in Lahti 2017 im linken Knie zugezogen hatte. “Zwar ist es mir bis zuletzt immer gelungen, nach Verletzungen schnell wieder fit zu werden und gute Resultate abzuliefern, trotzdem konnte ich nicht mehr vollumfänglich trainieren. Daher ist es für mich jetzt genau der richtige Zeitpunkt, diesen Schritt zu gehen”, führt Straub weiter aus.

Ihr Debüt im Weltcup gab sie bereits im Jahr 2012 bei einem Heim-Weltcup in Hinterzarten. Während ihrer Laufbahn konnte sie einen Weltcupsieg im Team sowie eine Goldmedaille im Premieren-Teamspringen bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Seefeld 2019 feiern, kurz vor ihrem zweiten Kreuzbandriss. Die besten Platzierungen im Gesamtweltcup erzielte die Team-Weltmeisterin in den Wintern 2017/18 und im darauffolgenden Jahr als jeweils 14.

Zukunftspläne noch offen

“Momentan erscheint mir vieles sehr interessant, auf jeden Fall möchte ich mich beruflich weiterentwickeln und Neues lernen. In meinen erlernten Beruf als Zierpflanzengärtnerin werde ich jedenfalls nicht zurückkehren – das wird aber mein liebstes Hobby bleiben”, erklärt die Schwarzwälderin.

Der Ex-Bundestrainer der deutschen Damen, Andreas Bauer, sagte über den Rücktritt: “Bei der WM in Seefeld 2019 hat Ramona mit ihrer besten Karriereleistung ganz entscheidend zum Goldmedaillengewinn unserer Mannschaft beigetragen. Ein echtes Karriere-Highlight war auch ihr dritter Platz beim ‚Lillehammer Triple‘ 2018. Mit ihrer ausgeglichenen Art war Ramona über all die Jahre außerdem enorm wichtig für das Team und das Teamgefüge. Persönlich wünsche ich ihr alles Gute für ihren weiteren Werdegang!”

Quelle: DSV

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