Nika Prevc; Foto: Lisa-Marie Röller

Vor eine Geduldsprobe wurden die Damen heute im zweiten Wettkampf im chinesischen Zhangjiakou gestellt. Nachdem die Qualifikation bereits den widrigen Windbedingungen zum Opfer fiel, musste auch der Wettkampfstart ganze Sechs mal verschoben werden, bis es endlich losgehen konnte. Am Ende siegt Nika Prevc nach nur einem Durchgang.

Die Dominatorin der Saison lies sich von den langen Wartezeiten in eisiger Kälte nicht aus der Ruhe bringen. Nach ganzen 70 Minuten konnte man nach nur einem Durchgang zumindest ein Ergebnis verzeichnen. Ganz oben stand am Ende mal wieder die Slowenin. Mit einem Sprung auf 134,5 Meter sicherte sie sich 113,6 Punkte und sicherte sich damit einen Vorsprung von ganzen 16,1 Punkten auf Platz Zwei. Dieser ging an die Norwegerin Anna Odine Stroem mit 127,0 Metern und 97,5 Punkten. Der dritte Platzt ging an die Weltcupzweite aus Japan, Nozomi Maruyama (125,5 m/94,7 Pkt.).

Japanisches Team mit vier Athletinnen unter den Top Ten

Besonders stark zeigte sich am heutigen Tag das japanische Team. Insgesamt konnten sich vier Japanerinnen unter den besten Zehn platzieren. Knapp hinter dem Podest auf Rang vier landete Sara Takanashi. Auf den Plätzen Sechs und Sieben folgten dann die Teamkolleginnen Yuka Seto und Ringo Miyajima.

Agnes Reisch auf Platz Fünf beste Deutsche

Auf Platz Fünf landete Agnes Reisch als beste Deutsche. Auch Katharina Schmid konnte sich auf Platz 10 noch in den Top Ten platzieren. Selina Freitag (12.) und Juliane Seyfarth (13.) konnten in einem schwierigen Wettkampf ebenfalls solide Leistungen zeigen. Knapp nicht für die Punkte reichte es am Ende für Emely Torazza (32.) und Anna Hollandt (33.).

Auch die Chinesin Ping Zeng konnte vor heimischem Publikum wieder ihre Leistung abrufen und wurde am Ende achte. Auf Platz Neun landete die beste, und aktuell stärkste Österreicherin, Lisa Eder.

Disqualifikation und Nichtstarts

Wie schwierig die Windbedingungen am heutigen Tag waren, zeigte eine ungewohnte Disqualifikation. Die Tschechin Klara Ulrichova wurde aufgrund eines zu späten Starts disqualifiziert, nachdem ihr Trainer sich aufgrund des unruhigen Winds weigerte, seine Athletin abzuwinken. Gar nicht erst an den Start gingen die Norwegerin Heidi Dyhre Traaserud und Ulrichovas Teamkollegin Anezka Indrackova.

Offizielles Ergebnis

Weiter geht es für die Damen nun nach Japan. Bereits am Dienstag und Mittwoch stehen in Zao zwei Einzelbewerbe auf dem Plan.

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