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Japanischer Doppelsieg beim Sommer-Grand-Prix in Frenstat

Foto: Konstanze Schneider
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Bei bestem Sommer-Wetter im tschechischen Frenstat holte sich Sara Takanashi den Sieg im Rahmen des Sommer-Grand-Prix. Mit ihrer Teamkollegin auf Rang zwei feierten die beiden einen japanischen Doppelsieg. Für das deutsche Damenteam verlief der Tag eher mittelmäßig mit keiner Athletin in der ersten Hälfte des Feldes.

Sara Takanashi (251,9 P.) heißt die Frau des Tages: Mit insgesamt 15,4 Punkten Vorsprung (101,5 m; 104,5 m) allein vor ihrer Teamkollegin, bewies sie auch im zweiten Durchgang Stabilität. Nozomi Maruyama (236,5 P.) sicherte sich Rang zwei. Im Finale konnte vor allem Silje Opseth ihren günstigen Moment nutzen und landete bei 100 Metern. Die nach ihr Folgenden ließen sich davon zwar nur wenig beeindrucken, aber dennoch schob sie sich noch auf Platz vier auf drei nach vorne.

Die Favoritin für den Tagessieg, Nika Kriznar, setzte mit 106,5 Metern zwar die Bestweite, hatte jedoch erhebliche Probleme bei der Landung. Aufgrund der abgezogenen Haltungsnoten büßte sie damit ihren zweiten Rang ein und musste sich mit Rang vier zufrieden geben. Sowohl sie, als auch Takanashi waren im zweiten Durchgang bereits aus Gate 16 und damit mit zwei Gates im Vergleich zur Konkurrenz, bzw. einem Gate im Vergleich zur Zweit- und Drittplatzierten gestartet.

Top-Platzierung im DSV bleibt aus: Nur Seyfarth und Althaus in Top-20

Nach einer ordentlichen Ausgangsposition (14.) nach Durchgang eins, lief der zweite Durchgang für Katharina Althaus nicht wie geplant. Ihr schwächerer Finalsprung auf 79,5 Meter bedeutete nur Rang 19 für die Oberstdorferin. Der große Sprung nach vorne blieb jedoch nicht nur bei ihr, sondern vor allem auch bei ihren Teamkolleginnen aus. Auch Juliane Seyfarth (18.) konnte mit ihrem Finalsprung auf 87 Meter nichts mehr gutmachen und wurde Beste des deutschen Damenteams. Für beide sah es am Vortag noch vielversprechend mit Platzierungen in den Top-10 aus.

Noch etwas weiter hinten im Feld landeten sowohl Selina Freitag als auch Anna Rupprecht. Für Selina Freitag reichte es mit 83 Metern gerade noch für den Finaldurchgang. Mit ihrem zweiten Sprung konnte sie aber immerhin noch vier Plätze gut machen und sich auf 25 vorarbeiten. Anna Rupprecht hat mit ihrem zweiten Sprung sogar noch ein wenig eingebüßt und landete am Ende auf Rang 29.

Unter den 10 Athletinnen, die nach dem ersten Durchgang ausscheiden mussten, war mit Pauline Hessler auch eine deutsche Skispringern. Mit einer Weite von nur 79,5 Metern schaffte sie den Einzug ins Finale ganz knapp als 31. nicht.

Probedurchgang an Nika Kriznar

Den Probedurchgang am Sonntagmorgen entschied, wie auch die Qualifikation am Vortag, die Slowenin Nika Kriznar (73,3 P.) für sich. Hinter ihr reihten sich die Japanerin Sara Takanshi (73,1 P.) auf zwei und mit Ursa Bogataj (67,9 P.) eine weitere Slowenin auf Rang drei ein. Beste Deutsche war Katharina Althaus als Zwölfte.

Für die Damen steht nun ebenfalls eine etwa dreiwöchige Pause an, denn genau wie bei den Herren ist der nächste Sommer-Grand-Prix erst am 04./05. September im kasachischen Schtschutschinsk geplant.

Offizielles Resultat
Resultat Probedurchgang
Gesamtstand SGP Damen 2021

Quelle: FIS

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