Foto: Konstanze Schneider

Markus Eisenbichler vom TSV Siegsdorf erhielt am Freitagabend eine ganz besondere Auszeichnung, nämlich den Preis für “Verdienste an der Bairischen Sprache”. Diesen bekam der 29-Jährige am gestrigen Abend in Neukirchen von den Fördervereinen “Bairische Sprache und Dialekte e.V.” und “Chiemgau-Inn” verliehen.

In einem Gespräch mit dem Radiosender Bayernwelle bestätigte er, dass diese Auszeichnung für ihn durchaus vergleichbar mit einem Weltcup-Sieg ist. Wie Eisenbichler selbst zugab, wusste er im Vorfeld nicht, dass es solch einen Preis überhaupt gibt.

Aushängeschild für die Region

In einem Interview mit Bgland24.de sagte der DSV-Adler, dass ihm die bairische Sprache sehr wichtig sei, was durchaus auch während eines Weltcup-Winters immer wieder zu hören ist.

Warum die Wahl auf Markus Eisenbichler gefallen ist, wurde in einer Rede von Gustl Lex wie folgt begründet: „Die Eisenbichlers sind eine Chiemgauer Familie mit langer Tradition. Der Markus pflegt diese Tradition, egal wo er ist auf der Welt. Er ist ein Aushängeschild der Region und damit auch der bayerischen Sprache“.

Dass Eisenbichler einen besonderen Bezug zu seiner Heimat-Region hat, machte er auch selbst deutlich: „Die Heimat spielt eine ganz große und wichtige Rolle in meinem Leben. Ich bin hier aufgewachsen und ‚dahoam‘, wie man so schön sagt. Es gibt zwar schöne Flecken auf der Welt und ich reise auch sehr gerne, aber wirklich runterkommen kann ich nur zuhause. Hier habe ich meine Familie und meine Freunde, wir haben so viele schöne Orte in Bayern. Da braucht man eigentlich gar nicht in den Urlaub fahren“.

Quelle: bayernwelle.de, Bgland24.de

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