Foto: Konstanze Schneider
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Zum ersten Mal nach fast zwei Jahren startet David Siegel am kommenden Wochenende wieder im Weltcup. Der 24-Jährige feierte beim Sommer-Grand-Prix in Wisla sein Comeback nach langer Verletzungspause und wurde nun von Bundestrainer Stefan Horngacher für den Weltcup nominiert.

Zakopane, 19. Januar 2019, Teamwettkampf: David Siegel startet als dritter Springer der deutschen Mannschaft. Im zweiten Durchgang erwischt er einen Topsprung, vielleicht den besten Sprung seiner Karriere, wie er selbst sagt. Er segelt weit ins Tal, über den K-Punkt, über Hillsize, setzt schließlich bei 142,5 Metern zur Landung an – doch die misslingt. Diagnose: Kreuzbandriss.

Nach einer langwierigen Verletzungsgeschichte – bereits zuvor hatte er wiederholt mit Problemen am Sprunggelenk zu kämpfen – kehrt er im August dieses Jahres auf die höchste Wettkampfebene zurück. Doch der Kampf um die Plätze im DSV-Team ist eng, für die erste Phase des Weltcups hat er zunächst das Nachsehen gegenüber Andreas Wellinger. Der Olympiasieger jedoch ringt, ebenfalls nach Kreuzbandriss, mit seiner Form. Für die Skiflug-Weltmeisterschaft und auch für den Weltcup in Engelberg wird er nicht nominiert, stattdessen geht es für ihn zunächst zum Training auf die Normalschanze in Ramsau am Dachstein und anschließend nach Oberstdorf.

Wie Stefan Horngacher nun bekanntgab, wird David Siegel in Engelberg den Platz von Wellinger einnehmen. Siegel konnte sich dafür bereits am vergangenen Wochenende bei zwei Sichtungswettkämpfen in Ramsau empfehlen, die er jeweils für sich entscheiden konnte. Auch im Training hinterließ er gute Eindrücke, sodass er sich nun auf sein Weltcup-Comeback freuen kann. Weiterhin gedulden muss sich Richard Freitag. Nach jetzigem Stand wird er in der nationalen Gruppe bei der Vierschanzentournee zum Einsatz kommen.

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