Raw Air Weltcup Weltcup Damen

Ursa Bogataj aus Slowenien gewinnt den Prolog der Damen in Lillehammer (132,5 Meter, 139,7 P.). Ihre Landsfrau Nika Kriznar wird zweite (128,5 Meter, 136,8 P.) vor der Japanerin Sara Takanashi (129,5 Meter, 131,7 P.).

Die Weltcupführende Marita Kramer folgt als vierte vor der Japanerin Yuki Ito. Katharina Althaus kann nach überstander Coronainfektion heute wieder in das Weltcupgeschehen eingreifen und wird prompt sechste im Prolog. Gestern musste sie noch vom Fernseher aus zuschauen – heute konnte sie nach Lillehammer anreisen und zeigt sich gleich wieder relativ weit vorne in der Wertung.

Luisa Görlich folgt als elfte, nachdem sie einen Sprung auf 111 Meter gezeigt hat. Ein paar Ränge weiter hinten sortiert sich Selina Freitag als 19. ein. Wie Katharina Althaus hatte auch Juliane Seyfarth mit einer Coronainfektion zu kämpfen und durfte erst heute wieder am Weltcup teilnehmen. Beim Wiedereinstieg landet sie auf dem 29. Platz. Die schwächste Deutsche ist als 37. Josephin Laue.

Fünf Österreicherinnen in den Top-20

Neben Marita Kramer als vierte schaffen es noch drei weitere Damen aus dem ÖSV-Team in die Top-10. Chiara Kreuzer wird neunte, Lisa Eder zehnte. Den 15. und 20. Platz belegen Eva Pinkelnig, mit einem Sprung auf 106,5 Meter, und Jaqueline Seifriedsberger, die 104 Meter weit springt. Auf dem 36. Platz ist Hannah Wiegele die schwächste Österreicherin.

Der Einzelwettbwerb beginnt um 19:30 Uhr.

Offizielle Ergebnisliste Prolog
Offizielle Startliste 1. Durchgang

Quelle: FIS

Raw Air Weltcup Weltcup Herren

Stefan Kraft ist der Sieger des Einzelwettbewerbs im norwegischen Lillehammer (294,1 P.) und auch neuer Führender in der Raw Air Wertung. Hinter ihm folgt der Gesamtweltcupführende Ryoyu Kobayashi, der nach dem ersten Durchgang noch geführt hatte (289 P.). Karl Geiger (286,2 P.) komplettiert als dritter das Podest.

Mit knapp sieben Punkten Rückstand auf Geiger wird Halvor Egner Granerud aus Norwegen vierter. Jan Hörl und Markus Eisenbichler folgen auf den Plätzen fünf und sechs. Nach dem ersten Durchgang lag Eisenbichler noch auf dem neunten Rang, doch mit seinem starken Sprung auf 140 Meter im zweiten verbesserte er sich noch um ein paar Plätze. Hinter dem Deutschen liegt Cene Prevc als bester Slowenen auf Rang sieben. Piotr Zyla, Manuel Fettner und Kamil Stoch komplettieren die Top-10.

Geiger: „Bin sehr zufieden mit dem Tag“

Karl Geiger, der am gestrigen Tag noch Probleme mit der Schanze hatte, zeigt sich mit seinem heutigen Tag zufrieden, auch wenn Ryoyu Kobayashi seine Führung im Gesamtweltcup ausbauen konnte: „Es war heute eigentlich durchweg positiv, weil es auch eine deutliche Steigerung zu gestern war. Beide Sprünge waren gut. Ich glaube ein bisschen Luft ist noch da. Aber ich bin sehr sehr zufrieden mit dem Tag.“ Auf die Frage, ob er auch ein Auge auf den Gesamtweltcup habe, antwortet er: „Ja, natürlich schielt man da auch schon hin. Ich kann die Sache wenig beeinflussen. Ich habe heute einen guten Wettkampf gemacht, bin dritter geworden, das ist eine sehr gute Platzierung. Natürlich im Gesamtweltcup habe ich verloren, aber ich kann mir trotzdem nicht vorwerfen und bin sehr zufrieden mit dem Tag.“

Hinter Geiger und Eisenbichler folgt aus deutscher Sicht Constantin Schmid, der sich im zweiten Durchgang, welcher zu Beginn durch ein technisches Problem unterbrochen wurde, noch von 14 auf zwölf verbessern konnte. Severin Freund wird 18. Als 30. des ersten Durchgangs konnte sich Stephan Leyhe gerade so für den zweiten qualifizieren. Mit 131 Metern im zweiten Sprung konnte er sich noch ein paar Plätze auf den 26 Rang verbessern.

Wellinger verpasst zweiten Durchgang deutlich

Andreas Wellinger ist als 41. nach dem ersten Durchgang ausgeschieden. Im ZDF sagt er: „Ich kriege einfach keinen Druck an die Kante. Es ist nur irgendwie Oberkörper auch mitziehen und auf den Ski drauf legen. Dann dauert es 40 Meter, bis ich mein System zusammen habe, verliere dann aber schon an Höhe und Geschwindigkeit und dann ist es einfach nicht mehr möglich groß auf eine Weite zu kommen.“ Trotzdem blickt er zuversichtlich nach vorne: „Ich weiß, dass ich viel besser Ski springen kann. Habe jetzt gestern und heute einfach nichts zusammen gebracht, dass muss ich genau so klar sagen und analysieren und dann besser machen.“

Sechs Österreicher in den Top-20

Daniel Huber wird mit Sprüngen auf 127 und 135,5 Meter 14. Seine Landsmänner Clemens Aigner und Philipp Aschenwald belegen die Ränge 19 und 20. Clemens Aigner war vor dem zweiten Durchgang noch außerhalb der Top-20, verbesserte sich aber mit 132,5 Metern im zweiten Durchgang noch um vier Plätze.
Einzig Ulrich Wohlgenannt fällt aus dem starken Team der Österreicher raus. Er verpasst mit schwachen 118,5 Metern auf Rang 39. den Finaldurchgang.

Forfang muss Raw Air Führung abgeben

Nach der gestrigen Qualifikation war Johann André Forfang der Führende der Wertung der Raw Air, doch im ersten Durchgang landete er bereits bei 116,5 Metern. Zu wenig für den zweiten Durchgang. Als 43. ist für ihn im zweiten Durchgang zuschauen angesagt. Ebenfalls von außen zuschauen mussten Fredrik Villumstad (35.), Robin Pedersen (42.) und Anders Haare (48.). Besser lief es für Robert Johansson, der auf Rang elf zweitbester Norweger wurde. Daniel-André Tande wurde 16., Marius Lindvik 21.

Raw Air Wertung

In der Raw Air Wertung haben wir auf den ersten vier Plätzen das gleiche Ergebnis, wie im Einzelwettbewerb: Stefan Kraft (419,7 P.) vor Ryoyu Kobayashi (403,3 P.), Karl Geiger (399,9 P.) und Halvor Egner Granerud (397 P.). Auf Rang fünf folgt dann jedoch Manuel Fettner (393,9 P.). Cene Prevc liegt auf dem sechsten Platz (391,5 P.). Piotr Zyla, Kamil Stoch, Markus Eisenbichler und Constantin Schmid komplettieren hier die Top-10.

Weiter geht es in Oslo

Für die Skispringer geht es jetzt in der Raw Air weiter in der norwegischen Hauptstadt. Bereits morgen stehen Training und Mixed-Teamwettbwerb auf dem Programm.

Offizielle Ergebnisliste
Raw Air Wertung
Gesamtweltcupwertung

Quelle: FIS, ZDF

Raw Air Weltcup Weltcup Herren

Vor dem ersten Einzelwettkampf der Raw Air in Lillehammer liegt Ziga Jelar (135 Meter, 77,8 P.) im Probedurchgang vor seinem Landsmann Cene Prevc (129 Meter, 75,3 P.). Stefan Kraft (130 Meter, 75,2 P.) und Halvor Egner Granerud (129,5 Meter, 75,2 P.) teilen sich Rang drei.

Den fünften Platz teilen sich Severin Freund und Dawid Kubacki. Mit Anze Lanisek folgt ein weiterer Slowene in den Top-10, welche durch Kamil Stoch, Ryoyu Kobayashi und Manuel Fettner komplettiert werden.

Markus Eisenbichler wird als zwölfter zweitbester aus dem DSV-Team. Auf den Plätzen 17 und 20 folgen Stephan Leyhe und Karl Geiger. Constantin Schmid wird 30. und Andreas Wellinger belegt Rang 40.

Bei den Österreichern belegt Philipp Aschenwald den 23. Platz. Zwei Ränge hinter ihm sortiert sich Jan Hörl ein. Direkt hinter Hörl liegt dann Clemes Aigner als 26. Daniel Huber (37.) und Ulrich Wohlgenannt (43.) liegen außerhalb der Top-30 des Probedurchgangs.

Der erste Durchgang der Herren in Lillehammer beginnt um 16 Uhr. Das ZDF und Eurosport übertragen das Springen live.

Offizielle Ergebnisliste Probedurchgang
Startliste 1. Durchgang

Quelle: FIS

Raw Air Weltcup Weltcup Damen

Bei der RAW Air in Lillehammer (NOR) sichert sich Sara Takanashi (Japan) den Sieg vor den beiden Sloweninnen Nika Kriznar und Ursa Bogataj.

Während die Skisprung-Herren erst am morgigen Tag ihren ersten Einzelwettbewerb der RAW Air absolvieren, stand dieser für die Damen heute schon auf dem Programm. 37 Starterinnen machten sich an den Ablauf in Lillehammer (NOR).

Nach dem ersten Durchgang ragten vor allem die Leistungen von drei Athletinnen heraus: Die Olympiasiegerin Ursa Bogataj (Slowenien) setzt mit 135 Metern die Bestweite des ersten Durchganges in den Schnee und liegt damit zur Halbzeit in Führung. Knapp vier Punkte dahinter liegt die Japanerin Sara Takanashi. Die Rekord-Weltcup-Siegerin springt 130 Meter weit und reiht sich damit auf dem zweiten Rang ein. Dritte ist im Zwischenklassement mit Nika Kriznar eine weitere Slowenin. Die Bronzemedaillengewinnerin von Peking zeigt einen Sprung auf 133,5 Meter und liegt bereits napp 10 Punkte hinter ihrer führenden Landsfrau Bogataj.

Marita Kramer (Österreich) liegt zwischenzeitlich auf dem vierten Rang. Auf Platz fünf findet sich mit Spela Rogelj ebenfalls eine Slowenin.

DSV ohne Althaus und Seyfarth

Ohne ihre Vorfliegerin Katharina Althaus, die aufgrund einer Corona-Infektion ebenso fehlt, wie Juliane Seyfarth, hat die deutsche Mannschaft wenig Aussichten auf eine Vordere Platzierung. Luisa Görlich liegt als beste Deutsche nach dem ersten Durchgang auf Rang 15, Selina Freitag ist 29. Josephine Laue verpasst als 33 den Einzug in das Finale der besten 30.

Die österreichischen Damen präsentieren sich mannschaftlich geschlossen. Neben Kramer (4.) liegt Eva Pinelnig im Zwischenklassement auf Rang 13. Direkt dahinter liegt ihre Teamkollegin Chiara Kreuzer. 16. Ist Lisa Eder. Auf Rang 20 reiht sich Jaqueline Seifriedsberger ein.

Bogataj fällt zurück, Opseth holt auf

Im zweiten Durchgang startet Silje Opseth einen Angriff aufs Podest. Die norwegische Lokalmatadorin kann sich mit ihrem zweiten Sprung auf 133 Meter um sechs Plätze verbessern und sich noch vom 11. auf den fünften Rang vorne schieben. Marita Kramer bleibt auch nach dem zweiten Durchgang auf dem vierten Rang.

Von den drei besten Springerinnen im ersten Durchgang legt zuerst Nika Kriznar vor. Die Slowenin segelt auf 131,5 Meter (285,1 P.) und sichert sich zunächst Rang eins. Doch am Ablauf wartet Sara Takanashi. Die Japanerin springt 132 Meter weit und krallt sich die Führung der Slowenin Kriznar. Die Spitzenposition kann ihr auch die Führende nach dem ersten Durchgang nicht mehr abluchsen. Ursa Bogataj landet bereits bei 125 Metern und fällt noch auf Rang drei zurück. Für Takanashi ist es damit bereits der 62. Weltcupsieg ihrer überaus erfolgreichen Karriere.

Görlich beste Deutsche

Luisa Görlich wird am Ende 16. Selina Freitag 29. Juliane Seyfahrt wird nach überstandener Corona-Infektion bereits beim morgigen Wettbewerb in Lillehammer wieder in das Weltcup-Geschehen eingreifen können. Ihre Teamkollegin Katahrina Althaus wartet weiter auf einen negativen Corona-Test.

Die übrigen österreichischen Athletinnen neben Kramer (4.) können sich im zweiten Durchgang leicht verbessern. Chiara Kreuzer wird 12., Eva Pinkelnig 13. Jacqueline Seifriedsberger platziert sich am Ende auf Rang 17, Lisa Eder wird 18.

In der RAW Air-Wertung führt nach drei Sprüngen nun die Slowenin Nika Kriznar knappe fünf Punkte vor Takanashi. Bogataj liegt bereits 15 Punkte hinter ihrer führenden Teamkollegin.

Offizielles Resultat

RAW-Air Wertung

Quelle: FIS

Raw Air Weltcup Weltcup Damen

Marita Kramer aus Österreich liegt im Probedurchgang (132,5 Meter, 99,4 P.) vor den beiden Sloweninnen Nika Kriznar (129,5 Meter, 96,5 P.) und Ursa Bogataj (133 Meter, 93,2 P.).

Die Norwegerin Silje Opseth folgt als vierte. Sara Takanashi und Yuki Ito aus Japan belegen die Ränge fünf und sechs. Komplettiert werden die Top-10 des Probedurchgangs von Spela Rogelj (Slowenien), Chiara Kreuzner, Lisa Eder (beide Österreich) und Josephine Pagnier (Frankreich).

Luisa Görlich als elfte ist die beste Deutsche des Probedurchgangs. Auf den Rängen 20 und 30 liegen Selina Freitag und Josephin Laue.

Neben den bereits genannten drei Springerinnen aus Österreich haben noch Eva Pinkelnig (18.) und Hannah Wiegele (34.) am Probedurchgang teilgenommen. Jaqueline Seifriedsberger hat die Probe ausgelassen.

Der Einzelwettbewerb der Damen beginnt um 19 Uhr.

Offizielle Ergebnisliste Training
Offizielle Startliste

Raw Air Weltcup Weltcup Herren

Johann André Forfang (Norwegen) gewinnt die Qualifikation in Lillehammer (NOR). Die Ränge zwei und drei gehen mit Stefan Kraft und Manuel Fettner nach Österreich.

Bei der Raw Air standen am heutigen Tag die ersten Sprünge für die Athleten auf dem Programm. Im ehemaligen Olympia-Austragungsort von 1994 im norwegischen Lillehammer galt es heute sich erst in drei Trainingssprüngen das Gefühl für die Schanze zu holen, ehe es in die Qualifikation ging.

Am Nachmittag machten die äußeren Bedingungen den Springern das Leben noch schwer. Nach lediglich einem Trainingssprung für Alle entschied sich die Jury mitten im zweiten Trainingsdurchgang für einen Abbruch des Trainings – die Windbedingungen waren zu schwierig. Pünktlich zur Qualifikation zeigte sich Lillehammer mit dem Lysgaardsbakken dann aber doch noch von seiner besten Seite. Bei traumhaften Bedingungen konnte die Qualifikation starten.

Dort präsentierte sich der Norweger Johann André Forfang von seiner besten Seite. Ein Sprung auf 137 Meter sichert dem Norweger den Platz an der Spitze und somit den Sieg in der Qualifikation. Stefan Kraft rangiert sich mit einem Sprung auf 131 Meter auf Rang zwei ein. Dritter wird Manuel Fettner (Österreich) der eine Weite von 136 Meter zeigt, aber im Gegensatz zu Kraft noch mit Aufwindverhältnissen über die Schanze ging.

Rang vier geht an Kamil Stoch. Der Pole springt 133,5 Meter weit. Fünfter wird Constantin Schmid, der 131,5 Meter in den Schnee setzt und somit bester Deutscher wird.

DSV-Team mit Reserven

Einige Ränge hinter Schmid platziert sich aus deutscher Sicht Karl Geiger mit einer Weite von 125,5 Meter auf Rang 14. Severin Freund wird 20. Markus Eisenbichler kommt mit der Schanze noch nicht ganz zurecht und hat als 23. noch Reserven für den morgigen Wettkampf. Stephan Leyhe wird 46. Für Andreas Wellinger, der für Pius Paschke in das deutsche Weltcup-Team gerückt war, zahlte sich die Reise nach Norwegen bisher noch nicht ganz aus. Ein Sprung auf 120,5 Meter bedeuten Rang 50 und somit gerade noch die Qualifikation für den Olympiasieger von 2018.

In der österreichischen Mannschaft überzeugt neben Kraft (2.) und Fettner (3.) auch Daniel Huber, der mit einem Sprung auf 129,5 Meter Siebter wird. Philipp Aschenwald platziert sich auf Rang 17. Ulrich Wohlgenannt teilt sich punktgleich mit dem Deutschen Markus Eisenbichler den 23. Platz. Jan Hörl wird 30., Clemens Aigner 41.

Weiter geht es für die Skisprung-Herren mit dem ersten Einzelwettbewerb der Raw Air am morgigen Donnerstag. Um 14:30Uhr steht der Probedurchgang auf dem Plan, ehe um 16:30Uhr der Wettkampf startet.

Resultat Qualifikation

Quelle: FIS

Weltcup Weltcup Damen

Die Raw Air steht in den Startlöchern. Die Damen sind bereits dreimal von der Großschanze von Lillehammer gesegelt und haben dabei zwei Trainingssprünge und einen Prolog absolviert. Den besten Eindruck vor dem Wettbewerb heute Abend hinterließ die Österreicherin Sara Marita Kramer.

Nach der etwas holprigen Rückkehr in den Weltcup in Hinzenbach, hat sich Sara Marita Kramer zu Beginn der Raw Air wieder von ihrer besten Seite präsentiert. Die Weltcup-Führende konnte in beiden Trainingssprüngen relativ deutlich die beste Punktzahl erzielen. Die Österreicherin erzielte Weiten von 134,5 und 129,5 Punkten und erzielte 90,6 bzw. 71,9 Punkte. Nach dem Drama bei den Olympischen Spielen hat auch die Japanerin mit Sprüngen auf 134,5 (76,1 P.) und 126,5 (60,9 P.) ein Ausrufezeichen gesetzt und die Trainings-Ränge zwei und vier belegt. Stark präsentierten sich wie gewohnt auch die Sloweninnen Nika Kriznar (2. und 3.) und Ursa Bogataj (3. und 4.). Die Norwegerin Silje Opseth wurde in beiden Durchgängen Fünfte.

DSV-Team ersatzgeschwächt am Start

Das DSV-Team, dass ohne Katharina Althaus und Juliane Seyfarth den Raw-Air-Auftakt meistern muss, konnte mit den Stars der Szene nicht ganz mithalten. Luisa Görlich konnte jedoch im zweiten Sprung mit einem Satz auf 115 Meter immerhin mit Rang zehn überzeugen. Selina Freitag erreichte in beiden Durchgängen den 20. Platz. Für die dritte im Bunde, Josephin Laue, reichte es zu den Rängen 29 und 30.

Kriznar gewinnt den Prolog

Im Prolog konnte Nika Kriznar ihre österreichische Rivalin dann allerdings in Schach halten. Die Slowenin zeigte mit 128,5 Metern und 133,1 Punkten klar den besten Sprung. Sara Marita Kramer positionierte sich mit 126 Metern und 124,2 Punkten auf Rang zwei und hielt damit die Norwegerin Silje Opseth knapp in Schach, die 123,5 Meter und ebenso viele Punkte erzielte. Den weitesten Sprung des Prologes landete Sara Takanashi, die 132 Meter erreichte, jedoch zwei Gates mehr Anlauf vorfand. Platz fünf ging an die Olympia-Siegerin Ursa Bogataj, die hier noch nicht so dominant wie in Hinzenbach auftritt. Als Sechtplatzierte untermauerte die Französin Josephine Pagnier mit einem Sprung auf 128,5 Meter ihre tolle Form.

Görlich erneut beste Deutsche: ÖSV-Team stark

Das deutsche Rumpfteam konnte lediglich in Person von Luisa Görlich überzeugen, die mit 114,5 Metern einen respektablen 15 Rang erreichte. Selina Freitag und Josephin Laue mussten sich mit den Plätzen 28 und 31 zufrieden geben.

Bei den Österreicherinnen lief es mannschaftlich gesehen da schon deutlich besser. Mit Jacqueline Seifriedsberger (7.), Lisa Eder (10.) und Chiara Kreuzer (12.) konnten sich neben Kramer drei weitere Athletinnen unter den Top-15 platzieren.

Der Wettbewerb heute Abend beginnt um 19 Uhr.

Ergebnis Training

Internationaler Skiverband Russischer Skiverband

Der Rat des Internationalen Skiverbandes (FIS) hat am heutigen Tag beschlossen, alle russischen und belarussischen Athleten von allen FIS-Wettkämpfen auszuschließen. Die einstimmig getroffene Entscheidung der FIS soll ab sofort und bis Ende der Saison 2021/22 gelten.

Mit der Entscheidung folgt die FIS einem Vorschlag des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), welches gestern empfohlen hatte, Athleten aus Belarus und Russland von den Wettbewerben auszuschließen. Der Vorstand des IOC erklärte: „Um die Integrität globaler Sportwettkämpfe und die Sicherheit aller Teilnehmer zu schützen, empfiehlt der IOC-Vorstand internationalen Sportverbänden und Organisatoren von Sportveranstaltungen, russische und weißrussische Athleten und Offizielle nicht einzuladen und deren Teilnahme bei internationalen Wettkämpfen nicht zuzulassen.“
Betroffen seien alle Wettkampfklassen und Wettbewerbe der FIS. Somit werden auch keine belarussischen oder russischen Athleten bei den letzten Wettbewerben dieser Skisprungsaison teilnehmen.

Die FIS selbst habe sich die Entscheidung schwer gemacht. In ihrem Statement schreibt sie: „Der FIS-Vorstand nimmt die Entscheidung, keinem Athleten die Teilnahme an Wettkämpfen zu gestatten, nicht leicht und tut dies nur in Übereinstimmung mit den FIS-Statuten, in denen es heißt: „Die FIS führt ihre Aktivitäten auf politisch neutrale Weise durch“, dies ist ein Eckpfeiler der FIS-Werte, die von ihren 140 Mitgliedsnationen angenommen wurden.“

Hoffnung auf baldige Verbesserung der Lage

In ihrem Statement schreibt die FIS weiter, dass sie hofft, dass der Konflikt in der Ukraine schnell beendet ist und dass dann alle Athleten aus allen Nationen wieder an den Wettbewerben teilnehmen können. Des Weiteren unterstütz die FIS den ukrainischen Skiverband: „Wie bereits angekündigt, leistet die FIS in Solidarität mit dem Skiverband der Ukraine sofortige finanzielle, logistische und technische Unterstützung für ukrainische Athleten und Mannschaften, bis sie sicher nach Hause zurückkehren können.“

Quelle: FIS