Vierschanzentournee Weltcup Weltcup Herren

Der erste Sieger des Skisprungjahres 2025 heißt Daniel Tschofenig. In Garmisch-Partenkirchen fuhr der Österreicher seinen dritten Saisonsieg ein. Damit führt Tschofenig jetzt nicht nur in der Vierschanzentournee, sondern auch im Gesamtweltcup. Komplettiert wurde das Podest vom starken Schweizer Gregor Deschwanden und Tschofenigs Landsmann Michael Hayböck.

Fünf Nationen in den Top Ten

Grandiose Weiten von 141,5 und 143,0 Metern machten Daniel Tschofenig zum ersten Sieger des Jahres 2025. Insgesamt brachte es Tschofenig auf 298,9 Punkte. 8,5 Punkte dahinter landete Gregor Deschwanden aus der Schweiz mit Sprüngen auf 138,0 und 140,5 Meter. Auch Michael Hayböck auf Platz drei konnte mit starken Weiten imponieren. Mit 145,0 Metern im ersten Durchgang stellte Hayböck sogar den neuen Schanzenrekord auf.
Knapp verpasst wurde das Podest von Anze Lanisek. Der beste Slowene, der im Vorjahr das Neujahrsspringen gewinnen konnte, überzeugte mit Weiten auf 139,5 und 140,5 Meter dennoch. Ebenso trug Jan Hörl auf Platz 5 zu einem qualitativ hochwertigen Wettkampf bei. Nach einem nicht ganz so guten Sprung im ersten Durchgang, konnte Jan Hörl im Finale mit 142,5 Metern ebenfalls über Hillsize springen.
Bester Deutscher wurde Karl Geiger auf Platz sechs. Der Oberstdorfer befindet sich nach zuletzt guten Ergebnissen somit weiterhin im Aufwind. Neben Geiger konnte sich auch der Norweger Johann Andre Forfang bislang im Rahmen der Tournee steigern. Forfang wurde bester Norweger auf Rang sieben.
Etwas enttäuscht sein dürfte Routinier Stefan Kraft, der nur auf Platz acht einfuhr und somit die Führung in der Tourneewertung verliert.
Komplettiert wurden die Top Ten am ersten Januar von zwei Deutschen. Pius Paschke verliert vorerst die Führung im Gesamtweltcup, kann aber mit Platz neun dennoch zufrieden sein. Ebenfalls zufrieden dürfte Andreas Wellinger sein, der zweimal dem Rückenwind trotze und Zehnter wurde.

Licht und Schatten beim DSV

Mit drei Athleten in den Top Ten werden die Fans des DSV sicherlich zufrieden sein. Bei den weiteren Springern des DSV gibt es jedoch wieder etwas Licht und Schatten. Während bei Philip Raimund die Formkurve mit Platz 19 wieder leicht nach oben zeigt, geht bei Stephan Leyhe, der erneut die Punkte verpasste, die Krise weiter.
Auch Markus Eisenbichler ergeht es wie Stephan Leyhe. Erneut verpasste Eisenbichler die Punkte. Damit dürfte Eisenbichler die weiteren Springen der Tournee verpassen. Kleine Hoffnungen auf weitere Sprünge darf sich Felix Hoffmann machen, der mit Platz 25 seine ersten Punkte in dieser Saison sammelte.

Kampf um den goldenen Adler ist österreichische Sache

Angeführt wird die Tournee inzwischen von Daniel Tschofenig. Tschofenig bringt es insgesamt auf 622,5 Punkte. Dicht auf Tschofenigs Fersen befindet sich dessen Landsmann Jan Hörl, der bisher 614,6 Punkte sammeln konnte. Auch Stefan Kraft befindet sich mit 613,8 Punkten noch im Kampf um den goldenen Adler. Es deutet somit einiges darauf hin, dass der Tourneesieg nach Österreich geht.

Vierschanzentournee Weltcup Weltcup Herren

Mit dem Quali-Sieg in Oberstdorf hat Daniel Tschofenig das erste Ausrufezeichen bei der 73. Vierschanzentournee gesetzt. Ein Sprung auf 141,5 Meter brachte dem 22-jährigen Österreicher insgesamt 167,5 Punkte ein. Hinter ihm reihten sich seine vier Landsmänner Stefan Kraft, Michael Hayböck, Jan Hörl und Maximilian Ortner ein und sorgten damit für ein unglaubliches Mannschaftsergebnis des ÖSV. Hoffnung aus deutscher Sicht macht vor allem Pius Paschke, der sich nach zwei mäßigen Trainingssprüngen in der Qualifikation deutlich steigerte und Rang sechs belegte.

Der erste Tourneetag war eine eindrucksvolle Machtdemonstration der österreichischen Mannschaft. Nachdem Jan Hörl mit einer Weite von 139,5 Metern den ersten Probedurchgang bereits deutlich für sich entschied, hatte Teamkollege Tschofenig im zweiten Probedurchgang die Nase vorne. Damit nicht genug, legte Tschofenig in der abendlichen Qualifikation noch einmal nach. Mit einem Sprung auf 141,5 Meter sicherte er sich die 3.000 Schweizer Franken und viel Selbstvertrauen für das morgige Auftaktspringen der 73. Vierschanzentournee.

„Vollkommen unglaublich! Wir haben in Engelberg schon ein starkes Ergebnis erzielt, aber was heute hier passiert ist, ist fast nicht in Worte zu fassen. Wir haben über den Sommer hinweg gute Arbeit geleistet, die sich jetzt voll auszahlt“, sagte Tschofenig im Anschluss am ZDF-Mikrofon. „Mit diesem Mannschaftsergebnis habe ich selbst nicht gerechnet. Im Training sind sie alle schon sehr gut gesprungen und haben jetzt nochmal bessere Sprünge gezeigt. Das ist schon auf einem sehr hohen Niveau. Also Hut ab vor den Jungs, dass sie trotz der großen Anspannung so cool bleiben. Aber Konzept, Form und Lockerheit stimmen“, freute sich Cheftrainer Andreas Widhölzl.

Bedeutsamer Qualisprung von Pius Paschke

Aus deutscher Sicht ruhen die Hoffnungen bei der diesjährigen Vierschanzentournee vor allem auf dem Gesamtweltcupführenden Pius Paschke. Im Training tat sich der Routinier aus Kiefersfelden allerdings äußerst schwer und kam in beiden Durchgängen nicht über 122,5 Meter hinaus, was ihn lediglich auf die Plätze 19 und 29 brachte. Doch rechtzeitig zur Qualifikation meldete sich der fünffache Saisonsieger mit 139 Metern und Rang sechs wieder zurück.

„Eigentlich war es ganz entspannt bis zu den ersten beiden Sprüngen, in denen es nicht ganz so gut ging. Dann musste ich mal kurz überlegen und daran arbeiten, den Fokus wieder richtig hinzubekommen, was mir gut gelungen ist. Mit dem Qualisprung bin ich sehr zufrieden, bis auf die Landung, bei der es mich leider ein bisschen hinten reingezogen hat“, schilderte Paschke im Anschluss sichtlich erleichtert. Wie wertvoll dieser Sprung für seine Psyche wirklich ist, werden wir dann morgen im Wettkampf sehen.

Ebenfalls einen guten Eindruck hinterließ Karl Geiger, der sich hinter dem Schweizer Gregor Deschwanden (Platz 7) und dem Norweger Johann Andre Forfang (Platz 8) auf Position neun platzierte. „Jeder Sprung von mir ist ein Stückchen besser geworden. Ich bin im Arbeitsmodus, schaue dass ich immer dran bleibe und jeden Sprung nutze. Top-10 ist immer gut“, so Geiger.

Luft nach oben ließ Andreas Wellinger, der sich auf Rang 13 platzierte. „Es ist noch nicht so die Energie von der Kante drin. Ich bin zwar gut geflogen und von der Stabilität her war es auch in Ordnung, aber so ganz die Leichtigkeit, dass ich von der Kante die Höhe mitnehme und das in den Flug übersetze ist mir noch nicht gelungen. Da fehlt nicht viel, nur Kleinigkeiten – aber ich bin solide reingestartet und morgen geht’s weiter.“

Auch die übrigen deutschen Athleten konnten sich allesamt für den morgigen Wettkampf auf der Schattenbergschanze qualifizieren. Stephan Leyhe platzierte sich auf dem 33. Platz, Philipp Raimund reihte sich auf der 39. Position im Gesamtklassement ein und Adrian Tittel belegte den 45. Rang.

Titelverteidiger Ryoyu Kobayashi wiedererstarkt

In verbesserter Form präsentierte sich Vierschanzentournee-Titelverteidiger Ryoyu Kobayashi. Der Japaner segelte bei schlechten Windbedingungen in der Qualifikation auf 125 Meter und platzierte sich auf dem elften Rang. In den beiden Probedurchgängen zuvor klassifizierte er sich mit den Plätzen fünf und sechs in Reichweite der formstarken Österreicher.

Ammann und Kubacki scheiden aus
Zwei prominente Namen vergangener Jahre strandeten bereits in der Qualifikation. So wird der Schweizer Simon Ammann (Platz 51) den morgigen Wettkampf genauso verpassen, wie der Pole Dawid Kubacki (Platz 53).

Spannende K.O. Duelle zum Auftakt

Anders als bei den übrigen Weltcupveranstaltungen findet bei der Vierschanzentournee ein K.O. Modus Anwendung. So wurden anhand der heutigen Qualifikationsergebnisse insgesamt 25 Paarungen ermittelt, die sich im ersten Durchgang um den Einzug in das Finale duellieren werden. Neben den 25 Siegern kommen dabei auch die „fünf besten Verlierer“ (sog. „Lucky Looser“) weiter, sodass wie üblich 30 Athleten im zweiten Durchgang startberechtigt sind.

Qualifikationssieger Tschofenig bekommt es mit dem „nominell einfachsten Gegner“: Casey Larson (USA) zu tun, der sich als 50. und damit Letzter für den Wettkampf qualifizierte. Stefan Kraft trifft in einem rein österreichischen Duell auf den Vorletzten der Qualifikation, Stephan Embacher (49. Platz), und Michael Hayböck auf den Finnen Kasperi Valto (48. Platz).

Spannung versprechen dahinter allerdings die Paarungen, in denen die Schere nicht so weit auseinander klafft. So dürfen sich die Zuschauer u.a. auf Duelle wie Marius Lindvik vs. Markus Müller oder Domen Prevc vs. Anze Lanisek freuen. Mit Adrian Tittel vs. Pius Paschke gibt es auch eine deutsche Paarung, die gegeneinander antreten muss. Stephan Leyhe bekommt es mit dem Norweger Benjamin Oestvold zu tun, Philipp Raimund trifft auf den Bulgaren Vladimir Zografski, Karl Geiger auf den Polen Pawel Wasek und Andreas Wellinger auf Aleksander Zniszczol (ebenfalls Polen).

Weltcup Weltcup Herren

Daniel Tschofenig hat sich in Engelberg den zweiten Weltcupsieg seiner Karriere gesichert und damit eine perfekte Generalprobe für die bevorstehende Vierschanzentournee abgeliefert. Der 22-Jährige trotzte dem dichten Schneetreiben und setzte sich am Ende vor seinen beiden Teamkollegen Jan Hörl und Stefan Kraft durch, die den Dreifachsieg für die österreichische Mannschaft perfekt machten. Als bester Deutscher belegte Karl Geiger den neunten Platz.

„Die Österreicher machen einen unheimlich starken und geschlossenen Eindruck gerade, aber man sollte es jetzt auch nicht überbewerten. Es sind immer Momentaufnahmen, in Oberstdorf kann die Welt wieder ganz anders ausschauen“, sagte Geiger nach dem Wettkampf am ARD-Mikrofon. Zu seinem persönlichen Ergebnis führt er aus: „Es war mein bisher bestes Wochenende in diesem Weltcupwinter. Meine heutigen beiden Sprünge waren auf einem guten Niveau, aber auch noch mit Potential nach oben. Es waren noch keine Oberraketen, aber ich bin gut ins Gleiten gekommen“, so der Oberstdorfer nach seinen Flügen auf 133,5 Meter und 132,5 Meter.

Die Machtdemonstration der Österreicher begann schon im ersten Durchgang. Mit einem Sprung auf 135 Meter führte Tschofenig das Feld an vor Stefan Kraft, der die gleiche Weite erzielte. Nur dem Schweizer Gregor Deschwanden gelang es zur Halbzeit das bärenstarke österreichische Trio an der Spitze zu sprengen. Jan Hörl sortierte sich dahinter auf der vierten Position ein, der jedoch mit einem Fabelsprung auf 138,5 Meter im zweiten Durchgang noch einmal kontern konnte. Zwar fehlten ihm in der Endabrechnung 5,1 Punkte auf Tschofenig, allerdings gelang es ihm sich mit diesem Satz noch auf den zweiten Platz nach vorne zu schieben. Tschofenig wiederum ließ im Finale nichts mehr anbrennen und feierte nach 137,5 Metern seinen zweiten Weltcupsieg.

„Es ist schon ziemlich genial. Bei diesem Wetter mit dem leichten Schneefall und uns Dreien auf den Plätzen 1-3 ist es fast schon ein wenig kitschig. Viel besser kann man es fast nicht haben. Wir gehen nun sehr zufrieden in die Weihnachtspause“, freute sich Tschofenig. Sein Teamkollege Hörl fasste das Geschehen wie folgt zusammen: „Es war ein cooles Wochenende für mich, nicht nur durch den gestrigen Sieg, sondern auch mit dem heutigen Dreifacherfolg. Jetzt können wir mit einem guten Gefühl in die kurze Pause gehen und dann in Oberstdorf wieder angreifen.“

Auch Stefan Kraft war mit seinem dritten Rang am Ende mehr als zufrieden: „Wir haben uns nach der gestrigen Weihnachtsfeier heute ein kleines Weihnachtsgeschenk gemacht. Ich bin mega happy mit dem dritten Platz. Die Sprünge waren sehr gut, obwohl ich am Schanzentisch zweimal ein bisschen zu spät dran war. Aber ich konnte viel aussortieren und habe viel richtig gemacht.“

ÖSV-Shootingstar Maximilian Ortner trumpft weiterhin auf

Für großes Aufsehen sorgte einmal mehr auch Maximilian Ortner, der zunächst die auf den frühen Vormittag vorgezogene Qualifikation gewann. Im Wettkampf stellte er mit zwei Sprüngen auf jeweils 134 Meter dann noch einmal seine Klasse unter Beweis und wurde Sechster. „Mit dem Qualisieg habe ich mir heute schon ein kleines Weihnachtsgeschenk gemacht. Meine Sprünge sind eigentlich von Tag zu Tag besser geworden, daher bin ich sehr zufrieden mit dem Wochenende. Jetzt genieße ich ein paar ruhige Tage mit der Familie und dann geht’s mit voller Energie nach Oberstdorf.“

Norweger mit deutlichem Aufwärtstrend

Doch nicht nur die Österreicher schossen sich in Engelberg auf die Tournee ein, auch die Norweger machten einen großen Schritt nach vorne. Vor allem Johann Andre Forfang, der einen starken Wettkampf zeigte und sich im Finale noch an Deschwanden (am Ende Platz 5) vorbeikämpfte. Als bester „Nicht-Österreicher“ belegte er in der Endabrechnung den vierten Rang. Und auch Kristoffer Eriksen Sundal (Platz 7) und Benjamin Oestvold (Platz 8) schafften den Sprung in die Top-10, was den Norwegern entsprechend Auftrieb geben sollte.

Rückschlag für Pius Paschke – nur drei Deutsche im Finale

Für die deutsche Mannschaft lief die Generalprobe hingegen nicht wie erhofft. Neben Karl Geiger waren lediglich Andreas Wellinger (Platz 15) und Pius Paschke (Platz 18) noch im zweiten Durchgang vertreten. Stephan Leyhe (Platz 32), Adrian Tittel (Platz 41), Philipp Raimund (Platz 45) und Markus Eisenbichler (Platz 47) mussten allesamt im Finaldurchgang zuschauen.

„Heute war es mannschaftlich wirklich nicht so gut. Es war zu wenig Dynamik am Schanzentisch. Zudem haben wir den Schwerpunkt nicht optimal gefunden und auch die Flugperformance war nicht optimal. Immerhin hat sich Karl noch ganz gut rausgearbeitet, was positiv zu bewerten ist“, bilanziert Cheftrainer Stefan Horngacher am ARD-Mikrofon. Zu Pius Paschke, der in dieser Saison bereits fünf Weltcupsiege erzielt hat, heute jedoch nicht über Platz 18 hinauskam, führt er aus: „Pius war leicht krank und ist körperlich nicht ganz fit nach Engelberg angereist. Die Position und der Absprung hat bei ihm an diesem Wochenende nicht zu 100% gepasst und dann fällt man in diesem engen Feld leider schnell weit zurück.“

Entscheidung um die deutschen Tourneeplätze fällt am morgigen Montag

Wie Stefan Horngacher weiter bekannt gab, wird die deutsche Tourneemannschaft am morgigen Montag endgültig festgelegt. Während Pius Paschke, Andreas Wellinger, Karl Geiger und Adrian Tittel schon vor dem Engelberg-Wochenende als gesetzt galten, konnten Stephan Leyhe, Markus Eisenbichler und Philipp Raimund noch ihre Empfehlung für die verbleibenden beiden Tickets abgeben. Alle Drei blieben jedoch an beiden Wettkampftagen weit hinter ihren eigenen Möglichkeiten zurück, weshalb es keinen klaren Favoriten gibt und eine enge Entscheidung werden wird.

Weltcup Weltcup Herren

Im ersten Einzelwettkampf der Herren in Engelberg stehen am Ende die beiden Österreicher Jan Hörl und Daniel Tschofenig ganz oben. Der Schweizer Gregor Deschwanden kann sich vor seinem Heimpublikum als Dritter ebenfalls auf dem Podium platzieren. Doch auch die deutschen Athleten können durchaus zufrieden mit dem heutigen Ergebnis sein.

Jan Hörl sicherte sich mit Sprüngen auf 142,0 und 138,5 Metern und 310,5 Punkten den Sieg im heutigen Wettkampf. Sein Teamkollege Daniel Tschofenig lag mit der Tagesbestweite von 142,5 Metern zunächst in Führung, hatte nach seinem zweiten Sprung auf 135,5 Meter jedoch am Ende das Nachsehen und platziere sich mit 304,0 Punkten auf Rang zwei. Trotz des heutigen Erfolgs sehen sich die Österreicher weiter in der Jägerrolle. Sie sprechen jedoch auch von einen „Luxusproblem“, das das Österreichische Team aktuell hat. Denn in den letzten Wochen hat sich gezeigt, dass fast jeder der Österreicher aktuell in der Lage ist, ein Podium zu erreichen.

Auf dem dritten Platz konnte sich Gregor Deschwanden platzieren. Dieser lag mit einem Sprung auf 133,5 Metern zunächst auf dem vierten Zwischenrang. Mit einem Satz auf 138,5 Meter im zweiten Durchgang sicherte er sich letztendlich mit 298,7 Punkten noch den Platz auf dem Podium. „Am Schluss bin ich wirklich Glücklich, dass ich unter erhöhtem Druck zwei Top Sprünge abrufen konnte. Dann kannst du es am Ende auch genießen.“

Wellinger, Geiger und Paschke unter den besten Zehn

Auch das Ergebnis der DSV Athleten kann sich sehen lassen. Andreas Wellinger machte im zweiten Durchgang noch einen Satz nach vorne. Er verbesserte sich um 7 Plätze und wurde letztendlich vierter. Knapp hinter ihm landete Karl Geiger auf Rang fünf. Auch wenn Pius Paschke nicht ganz an die Erfolge der letzten Wettkämpfe anknüpfen konnte, dürfte er mit seinem zehnten Platz im heutigen Wettkampf durchaus zufrieden sein. Philipp Raimund sammelte außerdem als 27. Punkte.

Auf Platz sechs landete mit Anze Lanisek der beste Slowene. Hinter ihm folgten der Norweger Johann André Forfang (7.) und der Bulgare Vladimir Zografski (8.). Komplettiert wurde die Top Ten vom Österreicher Maximilian Ortner auf Rang neun.

Nicht in den zweiten Durchgang schafften es hingegen Stephan Leyhe (35.), Markus Eisenbichler (44.) und Adrian Tittel (49.).

Morgen geht es für die Herren in einem weiteren Einzelwettkampf erneut um Punkte. Der Tag startet zunächst mit der Qualifikation um 14:30 Uhr. Der Wettkampf startet um 16:00 Uhr.

Offizielles Ergebnis

Weltcup Weltcup Herren

Nach dem gestrigen Sieg im Super-Team Wettbewerb hat Pius Paschke bei der ersten Einzelkonkurrenz in Titisee-Neustadt noch einmal eindrucksvoll nachgelegt. Der 34-Jährige sammelte auf der größten Naturschanze in Deutschland insgesamt 294,1 Punkte und feierte vor heimischem Publikum seinen vierten Saisonsieg. Platz zwei ging an den erneut starken Schweizer Gregor Deschwanden (287,7 Punkte) vor Daniel Tschofenig aus Österreich (281,7 Punkte). Andreas Wellinger, der nach dem ersten Durchgang noch auf dem dritten Rang gelegen hatte, wurde im Endklassement Vierter und verpasste um gerade einmal 1,7 Punkte das Podium.

„Für mich war es der bislang schönste Sieg in dieser Saison, weil wir hier vor heimischem Publikum gesprungen sind. Ich hatte wirklich Gänsehaut, als sie bei der Siegerehrung die Hymne abgespielt haben. Es ist schon noch einmal etwas ganz anderes als die bisherigen Erfolge und hat richtig viel Spaß gemacht“, strahlte Paschke. Zu seiner derzeitigen Erfolgsserie führt er aus: „Es ist aktuell schon ein bisschen wie im Traum, aber ich habe diesen schnell angenommen und probiert, trotz der Ergebnisse, bei meinen Sachen zu bleiben. Vor der Saison hätte ich nie gedacht, dass ich mal in einer solchen Situation bin, aber jetzt ist es so und ich versuche es einfach nur zu genießen.“

In beiden Wertungsdurchgängen war Paschke, der Weiten von 144 Metern und 138 Metern erzielte, nach Punkten der stärkste Springer des Feldes. Gregor Deschwanden, der unmittelbar vor dem Wettkampf noch die Qualifikation gewann, reihte sich dahinter auf dem zweiten Rang ein. Damit stellte der Schweizer sein bestes Saisonergebnis ein, denn bereits am letzten Weltcupwochenende in Wisla wurde er ganz knapp hinter Daniel Tschofenig Zweiter. Den Österreicher hatte er dieses Mal zwar im Griff, allerdings führte nun kein Weg an Paschke vorbei.

„Ich habe zwei Top-Sprünge gezeigt, aber hätte heute die Superlative davon gebraucht, um zu gewinnen. Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden und hoffe darauf, dass ich irgendwann auch meinen ersten Weltcupsieg feiern darf“, resümierte Deschwanden nach dem Wettbewerb. Grund zur Freude hatte auch besagter Daniel Tschofenig, der sich mit einem starken Finalsprung noch an Andreas Wellinger vorbeischieben konnte und Platz drei ergatterte.

„Bisher habe ich in jedem Sprung etwas umgestellt, weil ich nicht gewusst habe, was hier genau wie funktioniert. Aber bei meinem zweiten Versuch hat alles zusammengepasst. Ab und zu sind es die kleinen Dinge, die man verändern muss. Und jetzt bin ich richtig froh, auf dem Stockerl stehen zu dürfen“, äußerte sich Tschofenig anschließend.

Zajc und Lanisek sorgen für Aufwärtstrend bei den Slowenen

Nach einem schwachen Super-Team Wettbewerb gestern, der für die Slowenen nur auf Platz sieben endete, konnten sich Timi Zajc und Anze Lanisek im Einzelwettkampf rehabilitieren. Während Zajc hinter Andreas Wellinger Fünfter wurde, schloss Lanisek den Wettbewerb auf Rang zehn ab. Zwischen den Beiden positionierten sich noch Jan Hörl (Platz 6), Kristoffer Eriksen Sundal (Platz 7), Maximilian Ortner (Platz 8) und Aleksander Zniszczol (Platz 9).

Kraft, Lindvik und Kobayashi außerhalb der Top-10

Nicht wie erhofft verlief der Wettkampf aus Sicht von Stefan Kraft (Platz 11), Marius Lindvik (Platz 13) und Ryoyu Kobayashi (Platz 17), die in Normalform auch zum engsten Favoritenkreis bei der bevorstehenden Vierschanzentournee zählen werden. „Die Sprünge waren in Ordnung und sicherlich eine Steigerung zu gestern. Mit dem elften Platz bin ich natürlich nicht zufrieden, da ich mir schon ein Top-5 Ergebnis erhofft hatte. Mein zweiter Sprung ist auch gar nicht so schlecht gewesen. Daher verstehe ich nicht ganz, dass ich damit noch vier Plätze verloren habe, aber ok“, so Kraft. Lindvik hadert derweil mit den technischen Feinheiten im Sprungablauf. „Ich weiß, dass ich es besser kann, als ich es aktuell zeige und werde weiter alles geben, um mich bis zur Vierschanzentournee auf ein gutes Level zu bringen.“

Und bei Ryoyu Kobayashi? Der Japaner sucht weiterhin nach seiner Form. „Ich bin überhaupt nicht zufrieden mit dem heutigen Wettkampf und weiß nicht, woran es aktuell genau liegt. Wenn Ihr mir den Punkt nennen könnt, würde ich es direkt versuchen umzusetzen“, wirkte der amtierende Vierschanzentourneesieger am Mikrofon von Skispringen-News.de ratlos.

Geiger, Eisenbichler, Leyhe und Tittel sammeln Weltcuppunkte

Hinter Paschke und Wellinger reihte sich Karl Geiger als drittbester Deutscher auf Platz 14 ein. „Die Wettkampfsprünge waren ordentlich, da kann man drauf aufbauen. Im Flug passt noch nicht alles so zusammen, wie ich es mir vorstelle. Aber ich habe mich im Wettkampf wieder deutlich steigern können und das gibt mir Aufwind. Ich muss jetzt Schritt für Schritt weiterarbeiten.“

Markus Eisenbichler belegte den 21. Platz und fasste seinen Tag wie folgt zusammen: „Der zweite Sprung war ok, der erste Durchgang hingegen nicht. Ich muss hier einfach noch stabiler werden. Zudem wäre es wichtig, dass ich künftig nicht versuche, alles gleichzeitig in einem Sprung besser machen zu wollen. Viel besser ist es, hier immer nur einen Schritt zu gehen. Daran werde ich arbeiten.“

Stephan Leyhe schloss den Wettkampf auf dem 25. Platz ab, nachdem er zur Halbzeit noch auf einem vielversprechenden elften Rang gelegen hatte. „Von den fünf Sprüngen, die ich hier in Titisee-Neustadt bislang gemacht habe, war nur einer daneben – und dass war leider der zweite Durchgang. Ansonsten geht der Trend eigentlich nach oben. Die Sprünge passen soweit und gerade der erste Wertungsdurchgang war sehr gut.“

Shootingstar Adrian Tittel sammelte dahinter mit dem 30. Platz auch noch einen Weltcuppunkt. Einzig Philipp Raimund (34. Platz) verpasste aus dem DSV-Team knapp den finalen Durchgang. „Ich finde gerade ziemlich viele kleine, unterschiedliche Fehler und komme noch nicht auf ein stabiles System. Da wir leider nur so wenige Sprünge im Weltcup haben, ist es schwer hier wieder zurückzufinden. In Wisla hatte ich einen Glücksgriff dabei, habe es dann aber leider nicht geschafft, an die Leistung aus diesem einen Sprung weiter anzuknüpfen. Jetzt heißt es für mich Video schauen und gucken, was es dieses Mal war.“

Zum Abschluss findet in Titisee-Neustadt am morgigen Sonntag noch ein weiterer Einzelwettkampf statt. Los geht es um 16:00 Uhr. Zuvor beginnt um 14:30 Uhr die Qualifikation.

Weltcup Weltcup Herren

Daniel Tschofenig hat sich im polnischen Wisla seinen ersten Weltcupsieg überhaupt gesichert. Der 22-jährige Österreicher sammelte mit Sprüngen auf 132 Metern sowie der Tagesbestweite von 135,5 Metern insgesamt 276,8 Punkte und setzte sich knapp vor dem Schweizer Gregor Deschwanden (275,4 Punkte) durch. Pius Paschke (273,9 Punkte) sicherte sich mit dem dritten Rang einen weiteren Podiumsplatz und verteidigte das Gelbe Trikot.

Es war ein Erfolg, der sich gewissermaßen angedeutet hat: denn bereits in der gestrigen Qualifikation ließ Daniel Tschofenig die gesamte Konkurrenz hinter sich. Im ersten Einzelwettkampf des Wochenendes bestätigte er dann erneut seine starke Form und führte das Feld mit einer Weite von 132 Metern schon nach dem ersten Wertungsdurchgang an. Im zweiten Durchgang behielt Tschofenig die Nerven und parierte souverän den Angriff des Schweizers Gregor Deschwanden. Schlussendlich trennten die beiden stärksten Athleten des heutigen Tages im Endklassement gerade einmal 1,4 Punkte. Deschwanden verfehlte damit seinen ersten Karrieresieg nur hauchdünn, verzeichnete jedoch sein bislang bestes Saisonergebnis.

Grund zur Freude hatte einmal mehr auch die deutsche Mannschaft. Pius Paschke setzte seinen derzeitigen Höhenflug in Wisla weiter fort und belegte den dritten Platz. Nach dem ersten Durchgang hatte der Weltcupführende noch an der zweiten Position gelegen, jedoch musste er nach dem zweiten Versuch Deschwanden noch vorbeiziehen lassen. Das Gelbe Trikot des Spitzenreiters verteidigte Paschke souverän, da sich seine bislang ärgsten Verfolger Stefan Kraft (Platz 7) und Jan Hörl (Platz 4) beide hinter ihm einreihten. Tschofenig zog durch seinen Tagessieg in der Weltcupgesamtwertung sowohl an Kraft als auch an Hörl vorbei und liegt nun hinter Paschke auf der zweiten Position.

„Wettkampftyp“ Karl Geiger macht seinem Ruf wieder alle Ehre

Neben Pius Paschke schaffte mit Karl Geiger ein weiterer DSV-Adler den Sprung in die Top-10. Nach schwachen Trainingsdurchgängen gelang es dem Oberstdorfer rechtzeitig zum Wettkampf hin seine besten Sprünge des Wochenendes abzurufen. Am Ende wurde er dafür mit dem achten Platz belohnt.

„Der Tag gestern und auch der heutige Probesprung waren schon mega frustrierend für mich. Ich habe nicht viel anders gemacht als in Ruka oder in Lillehammer, aber es hat irgendwie gar nichts zusammengepasst. Ich bin dann nach dem Probedurchgang nochmal in mich gegangen, habe kurz mit Stef (Stefan Horngacher) geredet und mich selbst noch einmal gepusht. Dann habe ich die Entschlossenheit zusammengenommen und alles versucht reinzulegen, was in den Beinen drin ist. Das ist mir gut gelungen“, strahlte Geiger am ARD-Mikrofon.

Leistungssteigerung bei Raimund/Leyhe – Rückschlag für Wellinger/Eisenbichler

In aufsteigender Form präsentierten sich Philipp Raimund (Platz 14) und Stephan Leyhe (Platz 18). Beide lieferten konstant gute Sprünge ab und holten sich damit Selbstvertrauen für den zweiten Wettkampf in Wisla am morgigen Sonntag. Luft nach oben gibt es unterdessen noch für Andreas Wellinger (Platz 22) und Markus Eisenbichler, der den zweiten Durchgang der Top-30 verpasste.

„Pius hat es heute wieder sehr gut gemacht und einen tollen Job abgeliefert. Auch Karl hat ansprechende Sprünge gezeigt, obwohl es vom Training her gar nicht so ausgesehen hat. Philipp und Stephan haben sich zudem deutlich verbessert gezeigt. Andi hat leider ein paar Probleme mit der Anlaufspur und kommt noch nicht so in die Position, wie es sich gehört“, bilanzierte Cheftrainer Stefan Horngacher in der ARD. Zu Markus Eisenbichler führt er aus: „Er muss einfach so springen wie im Training, dann genügt es. Leider ist es ihm heute nicht gelungen, die Trainingsleistungen im Wettkampf umzusetzen. Daran muss er arbeiten.“

Norweger mit drei Athleten unter den Top-10

Wiedererstarkt präsentierte sich unterdessen die norwegische Mannschaft. Mit Kristoffer Eriksen Sundal (Platz 5), Halvor Egner Granerud (Platz 6) und Fredrik Villumstad (Platz 9) schafften gleich drei Springer den Sprung unter die Top-10 (und damit genauso viele Athleten, wie die gewohnt starken Österreicher). Auch Marius Lindvik legte einen vielversprechenden Finalsprung hin, kam nach einem Patzer im ersten Durchgang allerdings nicht mehr über den 17. Rang hinaus.

Der zweite Einzelwettkampf in Wisla findet am morgigen Sonntag, 08.12.2024 um 15:15 Uhr statt (live bei ARD/Eurosport). Zuvor startet um 13:45 Uhr die Qualifikation.

Schanzen Weltcup Weltcup Damen Weltcup Herren

Endlich ist es so weit: am kommenden Wochenende (22.11.-24.11.2024) startet die neue Skisprungsaison der Damen und Herren auf der Großschanze (HS140) im norwegischen Lillehammer. Zum Auftakt wartet am Freitag ein Mixed-Wettbewerb auf die einzelnen Nationen, gefolgt von jeweils einer Einzelkonkurrenz am Samstag bzw. Sonntag. Skispringen-News.de hat sich mal im Springerlager umgehört und nachgefragt, auf was es bei dieser Schanze besonders ankommt bzw. was die Anlage speziell macht.

Wer hat seine Hausaufgaben in der Sommervorbereitung am besten gelöst? Zugegeben, die Antwort hierauf werden Skisprungfans wegen der unterschiedlichen Belastungssteuerung im Hinblick auf die einzelnen Saisonhighlights sicherlich noch nicht in Gänze erhalten, dennoch wird Lillehammer einen ersten Eindruck zu den Kräfteverhältnissen in dieser Wintersaison liefern. Und wie sieht es aus Sicht der Athletinnen und Athleten aus? Neben einem für sie bedeutenden, ersten Gradmesser wird es wohl vor allem darauf ankommen, sich mit einem positiven Ergebnis zum Auftakt direkt ein gutes Gefühl für die nächsten Stationen zu verschaffen, um damit möglicherweise auch in den sog. „Flow“ hineinzukommen.

Herren-Bundestrainer Stefan Horngacher analysiert die Schanze, die sich rund 180 km nördlich von der Hauptstadt Oslo befindet, wie folgt: „Lillehammer hat einen etwas eigenen Charakter. Es ist eine ältere Schanze, die sich durch einen sehr scharfen Radius auszeichnet. Hinzu kommt ein etwas eigener Schanzentisch, aber prinzipiell liegt uns die Anlage sehr gut. Andi Wellinger tut sich hier leider manchmal ein bisschen schwer, hat aber letztes Jahr auch schon super Weltcups dort gezeigt. Die Anlage ist also nicht so speziell, dass wir uns jetzt verstecken müssten.“

Im vergangenen Jahr wurde Andreas Wellinger hinter dem späteren Gesamtweltcupsieger Stefan Kraft aus Österreich Zweiter. Platz drei ging auf der Großschanze an Jan Hoerl (ebenfalls Österreich). Mit Karl Geiger (P4), Pius Paschke (P7), Stephan Leyhe (P11) und Philipp Raimund (P12) sprangen vier weitere DSV-Adler in die Top-15 und sorgten damit für ein starkes mannschaftliches Ergebnis.

„Wenn ich gut in Form bin, kann ich es und wenn ich nicht gut in Form bin, dann fällt es mir oft schwer in Lillehammer. Die Schanze hat einen bisschen eigenen Charakter vom Anlauf her, aber auch eine schöne Flugkurve, wenn man genügend Druck hinbringt. Darauf werden wir hinarbeiten und dann hoffentlich ordentlich in die neue Saison starten“, so Wellinger.

Und was sagt die internationale Konkurrenz zum „Lysgardsbakken“? „Es ist eine sehr besondere Schanze, die nicht so einfach ist, wie sie auf den ersten Blick ausschaut. Sie hat vom Absprung an ihre Feinheiten und man muss extrem gut fliegen können. Zudem braucht man auch immer ein bisschen Glück von den Bedingungen her. Wir freuen uns in jedem Fall schon auf das Wochenende“, schildert Daniel Tschofenig (Österreich). Lokalmatador Halvor Egner Granerud führt aus: „Es ist sehr schön im Winter dort zu fliegen. Die Eisspur gefällt mir sehr gut, vor allem bei Temperaturen von Minus 5 Grad und kälter.“

Lieblingsschanze von Katharina Schmid

Bei den DSV-Damen freut sich vor allem Katharina Schmid auf den Lysgardsbakken. Gegenüber Skispringen-News.de bestätigt die Oberstdorferin, dass es ihre persönliche Lieblingsschanze im Weltcupkalender ist. „Ich hoffe, dass ich vom ersten Trainingssprung an einfach gut reinkomme und mir damit ein gutes Gefühl aufbaue. Dann weiß ich, dass es funktioniert“, so Schmid weiter.

Beim letztjährigen Kräftemessen auf der Großschanze in Lillehammer siegte die Französin Josephine Pagnier vor der Kanadierin Alexandria Loutitt und der Norwegerin Eirin Maria Kvandal. Katharina Schmid wurde als beste deutsche Starterin Achte. Luisa Görlich, die sich nach einem Kreuzbandriss, den sie sich beim Weltcupfinale in Planica zugezogen hatte, derzeit auf dem Weg zu ihrem Comeback befindet, belegte Rang 14.

„Es ist wichtig, gut durch den Radius zu kommen. Lillehammer ist eine Fliegerschanze – entweder hat man Glück mit dem Wind oder nicht. Wir werden darauf hinarbeiten, dass wir dort genauso gut abliefern können, wie hier beim letzten Sommer Grand Prix in Klingenthal“, erklärt Selina Freitag.