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Ryoyu Kobayashi, Foto: Konstanze Schneider
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Bei der vorletzten Station des diesjährigen Sommer-Grand-Prix sind die Skisprung-Herren zu Gast im oberösterreichischen Hinzenbach. Nachdem die letzten beiden Stationen mehrheitlich ohne Vertretung der Top-Athleten stattfinden mussten, so sind nun fast alle Top-Teams am Start. Einzig der norwegische Nationalkader rund um den Führenden Granerud lässt aus und wird erst beim Finale in Klingenthal wieder am Start sein.

In beiden Trainingsdurchgängen setzte sich Ryoyu Kobayashi gegen die starken ÖSV-Starter durch. Seine Weiten von 89 und 91 Meter waren für den Japaner der erste Vergleich zur internationalen Konkurrenz des Sommers, der gleich zu Beginn sehr gut ausfiel. Die Bestweite in Durchgang eins lag bei 89,5 Meter durch Markus Schiffner, der sich damit hinter dem Japaner und vor seinem Teamkollegen Stefan Kraft einreihen konnte. Überrascht hat im ersten Durchgang der Este Artti Aigro, der sich als Fünfter stark präsentierte.

Für Markus Schiffner lief das Training ebenfalls top, denn auch im zweiten Durchgang musste er sich lediglich Ryoyu Kobayashi geschlagen geben und setzte sich damit zweimal als bester Österreicher gegen Stefan Kraft & Co. durch. Der Slowene Cene Prevc reihte sich nach seinem zweiten Trainingssprung auf Platz drei ein.

Geiger überzeugt im Training: Eisenbichler und Wellinger jeweils mit einem guten Sprung

Aus deutscher Sicht konnte im Training vor allem Karl Geiger aus 11. und 8. überzeugen. Nach schweren Monaten im Winter ging es zuletzt für Andreas Wellinger bergauf und bereits die ersten beiden Sprünge in der Energie AG-Skisprung Arena liefen wieder rund. Vor allem mit dem ersten Sprung auf 86 Metern rangierte er sich auf Platz vier als bester DSV-Adler in Trainingsdurchgang eins ein. Auch Markus Eisenbichler überzeugte als Sechster nach seinem ersten Sprung. In Durchgang zwei kamen beide etwas weiter hinten ein. Für Stephan Leyhe, Pius Paschke und Constantin Schmid ging das Training mit etwa zwei gleichmäßig soliden Sprüngen über die Bühne. Einzig Severin Freund lag als 34. und 37. etwas weiter hinten.

Martin Hamann ist an diesem Wochenende beim Finale des Continenalcups in Klingenthal am Start und soll auch zum Finale des Sommer-Grand-Prix eine Woche später wieder ins deutsche Team rutschen.

Norwegen einzig mit Haare und Pedersen am Start

Für das norwegische Team sind einzig Anders Haare und Robin Pedersen nach Österreich gereist. Ursprünglich sollte auch Anders Fannemel Teil des Teams sein, dieser ist nun jedoch weder in Klingenthal noch in Hinzenbach vertreten. Für beide Norweger lief es im Training eher mittelmäßig. Mit Platzierungen als 36. und 45. für Haare sowie 51. und 32. für Pedersen dürfte es für beide schwer werden, die Punkteränge zu erreichen.

ÖSV mit COC-Führenden in Hinzenbach

Neben den starken Top-Springern aus der Alpenrepublik sind unter anderem auch Thomas Diethart, der erstmals wieder auf Weltcup-Niveau zu sehen ist, Niklas Bachlinger, der bereits im vergangenen Winter das erste Mal im Weltcup zu sehen war sowie der aktuell Führende der COC-Gesamtwertung, Mika Schwann, in Hinzenbach Teil der ÖSV-Aufstellung. Für Schwann dürfte damit zwar der Gesamtsieg im Continentalcup verloren gehen, dafür sammelt er aber Punkte sowie wichtige Erfahrung im Kreis der Besten.

Die Qualifikation mit insgesamt 61 Athleten folgt um 18:30 Uhr.

Resultat Training

Quelle: FIS

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