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ÖSV-Meisterschaften: Huber und Iraschko-Stolz gewinnen auf der Normalschanze

Foto: Konstanze Schneider
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Am Samstag hat der Österreichische Skiverband (ÖSV) Teil eins seiner Staatsmeisterschaften in Stams ausgetragen. Bei strahlendem Sonnenschein gingen Daniel Huber und Daniela Iraschko-Stolz als Sieger von der Normalschanze hervor. Während Stefan Kraft bei den Herren das Podest verpasste, waren bei den Damen einige namenhafte Athletinnen nicht am Start.

Von der Brunnentalschanze in Stams wurden am Samstagvormittag die ÖSV-Staatsmeister der Damen und Herren ermittelt. Von nur sieben Athletinnen am Start gewann Daniela Iraschko-Stolz (252,2 P.) den Wettbewerb von der Normalschanze mit einem deutlichen Vorsprung nach zwei starken Sprüngen auf 104,5 und 106 Meter. Die 37-Jährige feierte damit ein gelungenes Comeback nach längerer Verletzungspause: „Ich konnte in diesem Sommer noch nicht so viele Wettkämpfe machen. Ich habe noch Trainingsrückstand und meine Sprünge heute waren noch nicht so bombastisch, aber die Richtung stimmt. Am morgigen Großschanzenbewerb werde ich nicht teilnehmen. Das hätte körperlich noch nicht viel Sinn. Ich werde aber in den nächsten Wochen fleißig trainieren und mich bis zum Saisonstart in Form bringen.“

Auf Rang zwei reihte sich Eva Pinkelnig (220,7 P.) mit 98,5 und 100 Metern ein, gefolgt von Sophie Sorschag (186,2 P.) mit Weiten von 87 und 92,5 Metern auf drei. Die weiteren Top-Athletinnen Sara Marita Kramer, Chiara Kreuzer, Jaqueline Seifriedsberger sowie Lisa Eder konnten aufgrund von Krankheitsfällen nicht am Wettbewerb teilnehmen.

48 ÖSV-Herren am Start: Stefan Kraft verpasst Podium nur knapp

Bei den Herren war das Teilnehmerfeld umso größer: Ganze 48 Athleten waren rein bei den Spezialspringern am Start. Daniel Huber (275,6 P.) setzte sich nach zwei gleich starken Sprüngen auf 112,5 Meter gegen die Konkurrenz durch. Im Vergleich zu den Damen fielen die Punktabstände jedoch deutlich geringer aus. Platz zwei sicherte sich Jan Hörl (271 P.) nach 107,5 und 111,5 Metern. Markus Schiffner (270,2 P.) komplettierte das Podest der Herren mit Weiten von 110,5 und 112 Metern. „Ich habe schon gemerkt, dass meine Form in den letzten Wochen immer besser wird. Aber mit dem Titel jetzt habe ich wirklich nicht gerechnet. Es ist immer so, dass ich mir mit dem Springen etwas leichter tue, wenn die Temperaturen langsam fallen. Jetzt freue ich mich umso mehr auf den morgigen Wettkampf am Bergisel und dann auf die letzten Vorbereitungswochen, bevor der Winter da ist“, so Huber im Anschluss an den Wettbewerb.

Stefan Kraft musste im ersten Durchgang mit 106,5 Metern ein wenig federn lassen, landete dafür die Tages-Bestweite mit 116 Metern im Finaldurchgang. Er musste sich damit mit nur 0,6 Zählern Rückstand auf Rang vier geschlagen geben. Überraschend auch die Leistung des COC-Gesamtsiegers 2021 Manuel Fettner, der sich nur auf Rang elf einreihen konnte. Nicht im Feld vertreten war Michael Hayböck, der sich nach seiner Bandscheiben-OP weiter erholen muss.

Am Sonntag folgt für Damen und Herren der Wettbewerb von der Großschanze in Innsbruck.

Offizielles Resultat

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