Foto: Konstanze Schneider
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Für das Auftaktspringen der diesjährigen Vierschanzentournee in Oberstdorf waren ursprünglich 2.500 Zuschauer geplant. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie werden die Zuschauerränge allerdings leer bleiben.

In der vergangenen Woche wurden die Lockdown-Regelungen in Bayern noch einmal verschärft. In Bayern gilt daher bis zum 20. Dezember ein Zuschauerverbot für alle Profisportveranstaltungen, was dem Veranstalter des SC Oberstdorf keine andere Möglichkeit ließ, als das traditionelle Auftaktspringen der Vierschanzentournee am 28./29. Dezember ohne Zuschauer stattfinden zu lassen. „Angesichts der weiterhin hohen Infektionszahlen in Bayern und der aktuellen Beschlüsse der Staatsregierung müssen wir einfach davon ausgehen, dass diese Einschränkungen auch nach Weihnachten noch Bestand haben werden. Eine vorzeitige Anpassung ist nicht absehbar. Daher fehlt uns komplett die Planungssicherheit und damit die Grundlage für eine Veranstaltung mit Zuschauern. Schade, denn wir als Organisationskomitee haben wirklich alles unternommen, um das Auftaktspringen mit einer begrenzten Zuschauerzahl durchführen zu können“, erklärt Florian Stern, der Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs GmbH und Generalsekretär des Auftaktspringens in Oberstdorf. Der Ausverkauf der 2.500 Tickets für den Wettkampftag in Oberstdorf dauerte nur rund eine Stunde. Nun müssen die Tickets über die jeweiligen Verkaufsstellen rückerstattet werden. Dies wird jedoch einiges mehr an Zeit in Anspruch nehmen.

Mit dieser Entscheidung gibt es die traurige Gewissheit für alle Skisprung-Fans: Erstmals in der Geschichte wird eine Vierschanzentournee ohne Zuschauer in den Stadien stattfinden. Denn auch die beiden österreichischen Veranstalter, Innsbruck und Bischofshofen, werden ihre Veranstaltungen ohne Zuschauer durchführen.

Quelle: Pressestelle Vierschanzentournee

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