Foto: Martina Sauerstein

Es war eine schwierige Qualifikation am Bergisel. Einige Gate-Wechsel, starker Rückenwind und auch das ein oder andere Problem im Auslauf gab es. Am Ende zeigte Domen Prevc, dass am Bergisel wohl alles möglich ist. Er landete bei starken Rückenwind lediglich auf dem 30. Rang. Den Sieg schnappte sich Jan Hörl, vor seinen Teamkollegen Stefan Kraft und Stephan Embacher. Felix Hoffmann liegt in Reichweite.

Das Training vor der Qualifikation lief wie erwartet. Die üblichen Verdächtigen setzten sich hier jeweils durch. Das erste Training gewann Domen Prevc vor Ryoyu Kobayashi und Stephan Embacher. Jan Hörl, der das zweite Training für sich entschied, lies den ersten Trainingsdurchgang aus. Felix Hoffmann und Philipp Raimund taten sich im Training noch etwas schwer mit dem Bergisel.

Domen Prevc bei Rückenwind nur auf Platz 30

Danach hielt der Rückenwind Einzug der einige Gate-Wechsel mit sich brachte und die Durchführung der Qualifikation durchaus erschwerte. Speziell die letzten Springer hatten starken Rückenwind und so wurde es fast nochmal spannend. Überflieger Domen Prevc tat sich besonders schwer, kam lediglich auf 112,0 Meter, welche schlussendlich nur den 30. Rang bedeuteten. Er zeigte sich nach dem Sprung durchaus selbstkritisch: „Ich meine, die Bedingungen waren hart, aber auch mein Sprung war nicht perfekt. Zum Glück war es nur die Qualifikation, morgen kämpfen wir um das echte Ding.“

Starkes Team aus Österreich

Für die Österreicher lief die Qualifikation dagegen ganz nach Plan. Vor 8700 Zuschauern durften sie einen Vierfachsieg feiern. Jan Hörl (128,0m/132,5 Pkt.) schnappte sich den Scheck über 3175 Euro, vor Stefan Kraft (127,5m/131,6 Pkt.) und Stephan Embacher (125,0m/129,4 Pkt.). Daniel Tschofenig (126,0m/127,9 Pkt.) lag auf dem vierten Rang, knapp vor dem besten Deutschen Felix Hoffmann (123,0m/126,8 Pkt.). Hörl sagte nach dem Wettkampf: „Heute ist rum. Es war nur die Qualifikation und ja, morgen wird ein heißer Tag. Ich versuche fokussiert zu bleiben.“ Ren Nikaido folgte als Sechster vor Manuel Fettner und Anze Lanisek. Die Überraschung der Qualifikation war wohl der Tscheche Roman Koudelka auf dem neunten Rang, punktgleich mit Kristoffer Eriksen Sundal aus Norwegen.

Geiger und Wellinger weiterhin mit Problemen

Philipp Raimund zeigte aufgrund starken Rückenwindes einen Sprung auf 116,5 Meter, welche den 16. Platz in der Endabrechnung bedeuteten. Pius Paschke endete auf Rang 23. Karl Geiger und Andreas Wellinger konnten sich immerhin für den Wettkampf qualifizieren. Geiger war als 39. hierbei etwas souveräner als Wellinger, der als 50. knapp in den Wettkampf rutschte. Er zeigte sich danach nachdenklich: „Der Fluss und die Leichtigkeit fehlt im Moment komplett. Das merke ich bereits wenn ich oben rausspringe und dann ist es nur noch ein Kampf. Das ist mühsam.“

Ergebnis Qualifiaktion

morgige Duelle

Ergebnisse Training

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert