Midtstubakken, Foto: Konstanze Schneider

Am Donnerstag wurde die Sommersaison der norwegischen Skispringer mit dem ersten Wettkampf nach der Corona-Pandemie eröffnet. In der norwegischen Hauptstadt Oslo legten Silje Opseth und Johann André Forfang bei strahlendem Sonnenschein die beste Leistung an den Tag.

Nach einigen schweren Wochen der Corona-Krise in Norwegen und den Problemen im norwegischen Skiverband, hat der Eröffnungswettkampf viel Anklang gefunden. „Es war ein sehr erfolgreicher Wettkampf. Viele Kinder, Jugendliche, Sportler und Trainer haben sich bei Sonnenschein amüsiert und konnten ein sehr gutes Springen sehen“, so Clas Brede Bråthen, Sportdirektor Skispringen im norwegischen Skiverband. 

Bei den Damen hatte Silje Opseth die Nase deutlich vorn. Mit 213,7 Punkten gewann sie vor Eirin Kvandal (183,8 Punkte) und der Drittplatzierten Anna Odine Strøm (169,4 Punkte). Die Gesamtweltcupsiegerin der vergangenen Saison, Maren Lundby, wachte am Donnerstagmorgen bereits mit Halsschmerzen auf und setzte daraufhin aus.

„Ich habe nicht an den Sieg geglaubt, weil das Springen in letzter Zeit nicht so optimal war. Es macht sehr viel Spaß, unter guten Bedingungen wieder anzufangen“, so die Siegerin Opseth.

In der Herrenwertung gewann der aus Tromsø stammende Johann André Forfang mit nur 3,5 Punkten vor dem Vize-Juniorenweltmeister Sander Vossan Eriksen. Robert Johansson sicherte sich den dritten Rang. Der beste Norweger des vergangenen Winters, Marius Lindvik, landetet nur auf dem 14. Platz.

„Persönliche Bestweite für mich hier in Midtstua. Normalerweise gelingt es mir hier nicht. Zuvor war ein sechster Platz hier das Beste für mich. Sehr gut, wieder im Wettbewerb zu sein“, so Forfang.

Ergebnisse Damen:
Ergebnisse Herren:

Quelle: NSF, kjump.no, Fotos: NSF

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