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Die anstehende Saison im Skispringen ist nicht wie alle anderen. 2022 ist schließlich ein Olympiajahr, mit den Spielen in China im Februar. Während einige Springer in diesem Frühjahr den Rücktritt bekannt gegeben haben oder von ihren Verbänden nicht für die Kader berücksichtigt worden sind, gibt es andere, die sich berechtigte Hoffnungen auf eine Medaille machen dürfen.

Verabschiedet hat sich beispielsweise der Tross unter anderem von Dimitry Vassiliev aus Russland und Jernej Damjan aus Slowenien. Gregor Schlierenzauer aus Österreich hat nach einer weiteren sehr schwachen Saison seinen Kaderstatus verloren und bangt sogar um die Fortsetzung seiner Karriere. Das sind düstere Aussichten bei der Jagd auf die Einzelgoldmedaille bei Olympia, die dem Rekordsieger im Weltcup noch immer in der Sammlung fehlt. Wie man bei https://www.sportschau.de/ nachlesen kann, ist allerdings eine individuelle Vorbereitung für Schlierenzauer möglich.

Unterschiedliche Aussichten

Die Titelverteidiger in den beiden Einzelkonkurrenzen sind der Pole Kamil Stoch und der Deutsche Andreas Wellinger. Deren Saison 2020/21 hätte unterschiedlicher kaum verlaufen können. Stoch gewann die Vierschanzentournee, was zum Beispiel unter https://www.sueddeutsche.de/ gebührend gewürdigt wurde. Er beendete den Weltcup auf dem dritten Platz. Wellinger hingegen erzielte zu Beginn der Saison nach einer langen Verletzungspause einige enttäuschende Resultate und brach die Saison früh und ohne einen einzigen Weltcuppunkt ab. Dennoch darf man ihn für Peking nicht zu früh abschreiben. Sollte er im Weltcup wieder Fuß fassen können, dürfte er bei den Winterspielen einer der Favoriten sein.

Der Überflieger von 2020/21 im Weltcup war Halvor Egner Granerud aus Norwegen. Er gewann den Weltcup vor Markus Eisenbichler aus Deutschland. Entsprechend dürften beide mit viel Selbstvertrauen in die Olympiasaison steigen. Speziell Eisenbichler war in seiner bisherigen Karriere ein fleißiger Medaillensammler, vornehmlich mit deutschen Teams bei Weltmeisterschaften. 2022 könnte er endlich auch bei Olympischen Spielen zuschlagen. Gespannt sein darf man zudem auch auf einige verheißungsvolle Comebacks. Kilian Peier aus der Schweiz wird nach seiner Knieverletzung ebenso zurück im Weltcup erwartet wie Anders Fannemel aus Norwegen.

Der Kalender steht

Stand Mitte Mai 2021 steht auch schon der Kalender für die Saison 2021/22 in seinen Grundzügen. Die Saison startet im November in Nizhny Tagil. Über Kuusamo, Wisla, Klingenthal und Engelberg erreicht der Tross dann im Dezember 2021 Oberstdorf und damit die Vierschanzentournee. Als Favoriten gelten bei den Online-Wetten unter https://extra.bet365.com/news/de/ Halvar Egner Granerud (Quote 4,00), Karl Geiger (7,00) und Markus Eisenbichler (7,00). Bis zum Tourneeauftakt Ende Dezember kann sich aber noch einiges ändern.

In Bischofshofen kommt es direkt nach der Tournee zu je einem weiteren Einzel- und einem Teamspringen auf einer der größten Großschanzen im ganzen Weltcup. Der Abstecher nach Asien im Januar umfasst mit Sapporo nur eine Station – dafür werden dort gleich drei Springen hintereinander stattfinden. Vor Olympia steht noch ein Wochenende in Willingen auf dem Programm, unter anderem mit einem Mixed-Team-Springen.

Zum Ausklang der Saison auf den herkömmlichen Schanzen geht es Ende Februar und Anfang März in den Norden, nach Lahti und von dort aus nach Lillehammer und Oslo. Sämtliche Skiflugkonkurrenzen finden ganz zum Schluss der Saison statt. Den Auftakt macht dabei die Skiflug-Weltmeisterschaft in Vikersund. Danach stehen Skiflug-Weltcups in Oberstdorf und in Planica an. Insgesamt sind für die Saison 2021/22 28 Einzelspringen und fünf Teamwettbewerbe geplant. Dazu kommen zwei Mixed-Team-Springen in Willingen sowie gegen Ende der Saison am Holmenkollen in Oslo.

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