Nachdem die Trainerklausuren des Deutschen Skiverbandes (DSV) in den vergangenen zwei Wochen beendet und alle Kader besprochen wurden, gab der Verband am Mittwoch alle Änderungen für die Damen- und Herren-Mannschaften entsprechend bekannt. Die Lehrgangsgruppe 1a umfasst für die Saison 2026/2027 insgesamt neun Springerinnen bei den Damen sowie sechs Springer im Herren-Team.
Bei den Damen vereint die Gruppe sowohl etablierte Athletinnen mit Selina Freitag, Juliane Seyfarth, Agnes Reisch und Luisa Görlich, als auch junge Springerinnen. Alvine Holz und vor allem Emely Torazza waren in den vergangenen zwei Jahren bereits mehrmals im Weltcup eingesetzt. Luisa Görlich möchte nach ihrem zweiten Kreuzbandriss in Folge wieder im Weltcupgeschehen eingreifen. „Neu“ hinzu kommen nun Anne Häckel, Julina Kreibich und Anna-Fay Scharfenberg, die sich in den vergangenen zwei Jahren stark über den Inter-Continental Cup weiterentwickelt haben.
Die Mannschaft der Herren bleibt im Grunde mit Philipp Raimund, Felix Hoffmann, Andreas Wellinger, Karl Geiger und Pius Paschke bestehen. Zum Team des neuen Bundestrainers Andreas Mitter kommt lediglich Luca Roth, der nach mehreren Jahren im Continental Cup nun noch eine Ebene nach oben rutscht. Vergangene Saison bekam er einige Weltcup-Einsätze als Ersatz für Wellinger oder Geiger und erzielte dort für ihn solide Ergebnisse – nun soll er sich im Weltcup-Team stabilisieren.
Eine spannende Veränderung gibt es vor allem im B-Kader der Herren zu vermelden, welches Zuwachs aus einem Nachbarland erhalten hat. Nicht nur den Verein, sondern auch die Nation hat Timon Pascal Kahofer gewechselt, der ab sofort für den Skiclub Oberstdorf starten wird. Der gebürtige Österreicher dürfte sich im deutschen Team bessere Chancen für einen möglichen Aufstieg nach ganz oben erhoffen als unter der starken und extrem großen Konkurrenz in der Alpenrepublik.
