Im finalen Wettkampf der Junioren-Weltmeisterschaften in Lillehammer sichert sich das deutsche Mixed Team die Bronzemedaille. Gold geht an die Titelverteidiger aus Slowenien. Das Team aus Österreich holt Silber.

Spannend blieb es im heutigen Bewerb bis zum Schluss. Das deutsche Team um Anna-Fay Scharfenberg (92,0/90,5 m), Yann Kullmann (86,5/95,0 m), Julina Kreibich (94,5/96,5 m) und Lasse Deimel (96,0/94,5 m) lag nach dem ersten Durchgang bereits auf dem Bronzerang. Nach starken Sprüngen des finnischen Teams fielen sie jedoch zurück auf den vierten Rang. Erst im letzten Sprung gab es die Entscheidung: Bronze für Deutschland (936,0 Pkt.)

Slowenien erneut nicht zu schlagen

Wie schon im Damen-Teambewerb ging auch im heutigen Wettkampf für die Goldmedaille kein Weg an Slowenien vorbei. Besonders die Herren des Teams konnten hier im Vergleich zu den bisherigen Wettkämpfen noch einmal eine Schippe drauflegen, sodass das Team um Taja Terbovsek (98,0/98,0 m), Jaka Kramer (93,0/99,0 m), Maja Kovacic (91,5/95,0 m) und Enej Faletic (97,5/96,5 m) mit 977,9 Punkten und fast 25 Punkten Vorsprung am Ende Gold holte.

Silber ging an das Team aus Österreich (953,2 Pkt.). Sara Pokorny (93,0/91,0 m), Nikolaus Humml (93,5/95,5 m), Luise Tritscher (88,0/93,0 m) und Lukas Haagen (98,5/97,0 m) zeigten bereits in den vorangegangenen Teambewerben, dass sie heiße Anwärter auf die Medaillen sind und sicherten sich den zweiten Rang.

Unglücklich knapp auf dem vierten Platz landete das Team aus Finnland (928,5 Pkt.) um Sofia Mattila (95,5/94,5 m), Eemeli Kurttila (95,0/96,5 m), Julia Aikia (91,0/93,0 m) und Eeli Keranen (87,5/84,0 m). Vor dem letzten Sprung lag das Team noch auf dem Bronzerang. Nach einem starken Sprung des deutschen Lasse Deimel und einem schwachen Sprung des finnischen Schlussmanns Keranen fielen sie jedoch noch zurück.

Mit deutlichem Abstand folgten auf den nachfolgenden Plätzen die Teams aus Norwegen (5., Kristiane Thuen Tyrom, Jakob Alvsaaker Walseth, Ingvild Synnoeve Midtskogen, Oddvar Gunneroed), Japan (6., Yuzuki Sato, Taiyo Mori, Kikka Sakamoto, Hiyuma Fuse), der Schweiz (7., Anja Imhof, Noah Studer, Celina Wasser, Felix Trunz) und Kasachstan (8., Viktoriya Ruleva, Artyom Meshkov, Alyona Sviridenko, Ilya Mizernykh)

Das Starterfeld im heutigen Wettkampf war mit 17 Nationen sehr groß. Entsprechend war die erste Herausforderung bereits, sich für den zweiten Durchgang zu qualifizieren, in dem nur noch acht Teams an den Start gehen durften. Diesen Sprung nicht geschafft haben die Teams aus der Slowakei (9.), Frankreich (10.), Tschechien (11.), den USA (12.), Polen (13.), Italien (14.), der Ukraine (15.), Kanada (16.) und Rumänien (17.).

Offizielles Ergebnis

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