Jan Hörl und Daniel Tschofenig; Foto: Lisa-Marie Röller

Jan Hörl und Daniel Tschofenig entscheiden die Super Team Entscheidung mit 858,6 Punkten in Lahti souverän für sich. Auf Platz zwei, Anze Lanisek und Domen Prevc. Dahinter folgt überraschend das Team aus Finnland, die im letzten Durchgang noch den Sprung auf Platz drei schafften.

Beim Super-Team-Wettbewerb im Skisprung-Weltcup in Lahti setzte sich am Sonntag das österreichische Duo Daniel Tschofenig und Jan Hörl souverän durch. Die beiden ÖSV-Adler zeigten auf der Salpausselkä-Schanze starke Sprünge und sicherten sich mit deutlichem Vorsprung den Sieg.

Finnland mit der großen Überraschung und Rang drei

Auf den Plätzen zwei und drei folgten Slowenien (Anze Lanisek und Domen Prevc) und Gastgeber Finnland. Besonders für das finnische Team war der dritte Rang ein großer Erfolg, da es der erste Podestplatz im Weltcup seit 12 Jahren war. Niko Kytosaho und Antti Aalto profitierten im letzten Durchgang durch das Schwächeln von Marius Lindvik, zeigten aber auch selbst äußerst starke Sprünge und verdienten sich diesen Podestplatz und lies das heimische Publikum damit jubeln. Niko Kytosaho war der Athlet an diesem Tag mit der Tagesbestweite von 131,0 Metern.

Deutschland verpasst Podium erneut nur knapp

Das deutsche Duo mit Philipp Raimund und Felix Hoffmann zeigte ebenfalls solide Leistungen, verpasste jedoch um 1,2 Punkte knapp das Podium und belegte am Ende den vierten Platz, wie auch schon bei den Olympischen Spielen. Die beiden Schweizer Sandro Hauswirth und Gregor Deschwanden präsentierten sich ebenso mit starken Sprüngen und landeten schlussendlich auf dem fünften Rang. Sie blieben sogar noch vor dem Duo aus Norwegen (Isak Andreas Langmo und Marius Lindvik).

Japan und Kasachstan disqualifiziert

Des weiteren kamen noch die Mannschaften aus Polen und der USA in den dritten und damit Finaldurchgang und platzierten sich auf den Rängen sieben und acht. Das Team aus Japan wurde nach dem ersten Sprung aus der Wertung genommen, nachdem Ren Nikaido mit einem zu langen Ski unterwegs war. Dies führte also zur Disqualifikation. Ebenso disqualifiziert wurde das Team aus Kasachstan aufgrund eines zu großen Schuhes.

Ergebnis

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