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Weltcup Hinzebach: Takanashi schlägt nach Disqualifikation zurück

Sara Takanashi, Foto: Jan Simon Schäfer
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Bereits in den Trainingsdurchgängen wurde klar, dass der Sieg in Hinzenbach nur über Sara Takanashi führt. Nachdem die Japanerin am Freitag noch von einer Disqualifikation am Erfolg gehindert wurde, antwortete die am Samstag mit ihren ersten Saisonsieg.

Am Ende ist es für die Weltcup-Rekordgewinnerin doch nochmal knapp geworden. Mit zwei Sprüngen auf 90 Meter setzte sie sich gerade einmal mit vier Zehnteln gegen die Siegerin des Vortags, Nika Kriznar, durch. Die Slowenin sprang 90,5 und 90 Meter, landete jedoch aufgrund höherer Windabzüge hinter Takanashi. Rang drei erzielte Silje Opseth, die nach dem Ski-Chaos am Freitag nun wieder mit ihren eigenen Material springen durfte. Welch großen Unterschied dies macht, bestätigte sie mit Sprüngen auf 88 und 90 Meter. Etwa sieben Punkte dahinter folgte die Österreicherin Daniala Iraschko-Stolz (85,5 und 87 Meter). Nachdem Maren Lundby am Vortag noch aufgrund ihrer fehlenden Ausrüstung passen musste, kehrte sie nun in den Kreis der Besten zurück. Nach mäßigen 82,5 Metern in Durchgang eins, sprang sie mit der Tagesbestweite von 91 Metern von Rang zwölf auf fünf. Überraschend starke zeigte sich die Japanerin Nazomi Maruyana, die mit 86,5 und 85 Metern den sechsten Platz vor Irona Avakumova belegte.

Althaus erneut in den Top-10: Der ganz große Sprung bleibt jedoch aus

Für das deutsche Team lief der Wettkampf eher durchschnittlich. So ist auch in etwa der achte Rang von Katharina Althaus zu betrachten, die zwar weiterhin sehr konstant springt, mit den besten jedoch derzeit nicht mithalten kann. Dies zeigten auch ihre Weiten von 85 und 84 Meter. Wieder aufwärts geht es für Anna Rupprecht, die mit 83,5 und 84,5 Meter einen zufriedenstellenden 13. Rang belegte. Nicht ganz so gut lief wie am Vortag lief es für Carina Vogt. Für die langzeitverletzte Olympiasiegerin geht es jedoch auch erstmal darum, weiter Wettkampfpraxis zu sammeln. Demnach ist ihr 20. Platz durchaus als ordentliches Ergebnis zu werten. Während Luisa Görlich als 26. Weltcuppunkte sammelte, verpasste Juliana Seyfarth erneut den Sprung unter die besten 40.

Das dritte und letzte Einzelspringen in Hinzenbach startet am Sonntag um 12:15.

Ergebnis

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