Foto: Konstanze Schneider

Der slowenische Skiverband (SZS) gab am Montag die neuen Kader für die kommende Saison bekannt. Nachdem vor einigen Tagen große finanzielle Probleme in Norwegen bekannt wurden, startet auch Slowenien mit einem Defizit ins Training.

Die jeweils siebenköpfigen A-Kader der Damen und Herren bieten wenige Überraschungen. Bei den Herren wurden die Prevc-Brüder, Peter und Domen, sowie Anze Lanisek, Timi Zajc, Ziga Jelar, Jernej Damjan und Tilen Bartol nominiert. Mit diesem Kader erhofft man sich das Ergebnis der letzten Saison, mit vier Springern unter den Top 20 des Gesamtweltcups, wiederholen zu können.  

Nika Kriznar und Ema Klinec, die jeweils siebt und acht platzierten des Gesamtweltcups des vergangen Winters, bilden zusammen mit Ursa Bogataj, Jerneja Brecl, Katra Komar, Spela Rogelj und Maja Vtic den A-Kader der Damen. Cheftrainer der Herren und Damen bleiben Gorazd Bertoncelj beziehungsweise Zoran Zupancic.

Um sich bestmöglich auf die neue Saison vorbereiten zu können, hat das slowenische Team Anfang Mai, unter Einhaltung der Hygienevorschriften, mit dem Training begonnen. Im Fokus der Herren steht vor allem die Skiflugweltmeisterschaft im eigenen Land, auf der Schanze in Planica. Diese sollte bereits am Ende der letzten Saison stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde sie allerdings in den Dezember, und somit in die nächste Saison, verschoben.

Aufgrund der Absage im März ist dem slowenischen Skiverband aktuell ein Defizit von ca. 100 000 € entstanden. Man erhofft sich allerdings dieses Defizit, durch das Nachholen der Springen im Dezember, wieder ausgleichen zu können. Die Kosten für das Training können jedoch gezahlt werden, so der slowenische Skiverband. Erreicht wird dies durch die Kürzung von Gehältern oder das Sparen an Kraftstoff für Autos. Wie gut die Sparmaßnahmen und das Training funktioniert haben, wird man dann spätestens bei der Skiflugweltmeisterschaft in Planica erfahren.

Quelle: SZS

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