Nebel prägte das Bild an den vergangenen Tagen in Oslo. Aber der stoppte Nika Prevc und Yuki Ito nicht. Nika Prevc entschied den Wettkampf am Samstag für sich, während Yuki Ito am Sonntag ihren ersten Weltcupsieg seit 2024 feiern durfte.
Bereits in der Qualifikation die mit Verzögerung am Freitag Abend statt fand, zeigte die Japanerin Yuki Ito, dass mit ihr an diesem Wochenende zu rechnen sein wird. Sie entschied mit einer Weite von 125,5 Metern die Qualifikation vor Teamkollegin Nozomi Maruyama und Nika Prevc für sich. Der erste Wettkampf stand dann am Samstag Nachmittag auf dem Plan.
Nika Prevc, die bereits als Gesamtweltcupsiegerin feststand, lag zwar nach Durchgang eins noch auf dem fünften Rang, zeigte im zweiten Sprung jedoch die Tagesbestweite von 127,0 Metern und konnte sich damit noch den 17. Weltcupsieg in dieser Saison sichern. Sie lag 2,4 Punkte vor Nozomi Maruyama auf Rang zwei. Anna Odine Stroem durfte sich vor heimischen Publikum über den dritten Platz freuen.
Agnes Reisch mit starken zweiten Sprung noch auf Rang vier
Agnes Reisch verpasste das Podium als Vierte wieder mal, dürfte mit ihrer aufsteigenden Form aber durchaus zufrieden sein. Sie lag nach dem ersten Durchgang sogar nur auf dem 13. Zwischenrang, zeigte im zweiten Sprung dann jedoch eine Weite von 125,5 Metern und arbeitete sich im Endergebnis noch auf den Vierten Platz. Hinter Reisch folgten drei weitere Norwegerinnen. Silje Opseth als Fünfte, Heidi Dyhre Traaserud auf Rang sechs und Eirin Maria Kvandal auf Rang sieben, zeigten wie geschlossen stark die Norwegerinnen sind.
Mit Selina Freitag auf dem achten Platz, landete eine weitere DSV Athletin in den Top Ten. Mit Juliane Seyfarth als 18., Katharina Schmid als 25. und Anna Hollandt auf Rang 27 konnten auch diese DSV Damen Punkte sammeln. Julina Kreibich musste als 40. im Finaldurchgang zuschauen.
Yuki Ito sichert sich am Sonntag ersten Sieg seit 2024
Die Qualifikation am Sonntag vor dem Wettkampf entschied Nika Prevc für sich, die Siegerin im Wettkampf war dagegen dann eine Andere: Yuki Ito. Sie zeigte Sprünge auf 127,0 und 126,5 Meter und erzielte damit 225,6 Punkte. Damit lag sie 0,5 Punkte und damit hauchzart vor ihrer Teamkollegin Nozomi Maruyama. Anna Odine Stroem stand wie schon am Vortag als Dritte erneut auf dem Podium.
Auf den Plätzen vier und fünf landeten Eirin Maria Kvandal und Abigail Strate. Für Qualisiegerin Nika Prevc reichte es an diesem Tag lediglich für den sechsten Platz. Agnes Reisch wurde als Achte an diesem Tag beste Deutsche. Auf den Plätzen 12 bis 14 lag mit Juliane Seyfarth, Katharina Schmid und Selina Freitag ein Trio aus DSV Athletinnen. Anna Hollandt verpasste den Finaldurchgang als 31. nur knapp.
Mit dem Skispringen ist für die Damen nach diesem Wochenende nun Schluss. An den kommenden beiden Wochenenden steht nur noch Skifliegen auf dem Plan. Nächstes Wochenende geht es nach Vikersund, bevor die Saison erstmalig für die Damen auf der Flugschanze in Planica beendet wird.

