Nach den olympischen Spielen läuft es für Nika Prevc bereits wieder wie geschmiert. Mit ihrem 14. Weltcupsieg in der diesjährigen Saison darf die 20-Jährige Slowenin sich bereits über den Gewinn des Gesamtweltcups freuen. Doppelolympia-Siegerin Anna Odine Stroem wurde zweite, Nozomi Maruyama Dritte.
Mit 14,2 Punkten Vorsprung zeigte Nika Prevc mal wieder wo der Hammer hängt. Mit Sprüngen auf 128,5 und 124,5 Metern zeigte sie in Durchgang eins den weitesten Sprung der Konkurrenz und sicherte sich damit souverän den Sieg und gleichbedeutend damit auch bereits sechs Springen vor Saisonende, die große Kristallkugel. Anna Odine Stroem (123,0/121,5m, 282,5 Pkt.) musste sich mit Rang zwei zufrieden geben, während Nozomi Maruyama (123,5/120,5m, 270,8 Pkt.) auf Rang drei landete.
Mit den Rängen vier und sechs für Eirin Maria Kvandal und Gyda Westvold Hansen zeigten die Norwegerinnen ein starkes Teamergebnis, das außerdem durch Silje Opseth auf Rang neun komplettiert wurde. Für Westvold Hansen, die im zweiten Durchgang den weitesten Satz auf 127,5 Meter zeigte, war der sechste Platz die beste Platzierung in ihrer Spezialsprung Karriere. Punktgleich mit ihr auf Rang sechs lag auch Selina Freitag (118,5/116,5m), die damit beste Deutsche wurde. 0,6 Punkte vor Freitag lag Lisa Eder auf Platz fünf.
Aus deutscher Sicht lief es mit Ausnahme von Selina Freitag ziemlich durchwachsen. Agnes Reisch, die sich nach Platz fünf in der vorausgegangenen Qualifikation durchaus Hoffnungen auf eine gute Platzierung machen durfte, beendete den Wettkampf auf Platz 17, während Juliane Seyfarth 19. wurde. Katharina Schmid wurde 25., Anna Hollandt 28. Zwischen den beiden Deutschen auf dem 26. Rang beendete eine Rückkehrerin ihren Wettkampf. Die Slowenin Ema Klinec ging nach gesundheitlichen Problemen in dieser Saison erstmals wieder an den Start. Emely Torazza verpasste als 38. den Finaldurchgang.

