Auch der Sieg im zweiten Lahti-Wettkampf geht an die Slowenin Nika Prevc. Damit sichert sie sich Saisonsieg Nummer 15 und damit auch den Rekord für die meisten Siege in einer Saison. Selina Freitag zeigt als beste Deutsche mit Platz fünf ebenfalls erneut eine stabile Leistung.
Nika Prevc zeigte im heutigen Wettkampf erneut, dass der Sieg in der Gesamtwertung zurecht bereits sechs Springen vor Saisonende zurecht vergeben wurde. Mit 130,0 und 128,5 Metern kam Prevc auf 282,0 Punkte und sicherte sich mit einem Vorsprung von 14,5 Punkten auch den zweiten Sieg in Lahti.
Mit 125,0 und 123,5 Metern landete hinter Prevc auf Platz Zwei die Norwegerin Anna Odine Stroem (267,5 Pkt.). Der dritte Platz ging an die Japanerin Nozomi Maruyama, die mit einem Sprung auf 123,0 Meter im ersten Durchgang noch auf dem fünften Zwischenrang lag. Ein Sprung auf 122,0 Meter im zweiten Durchgang reicht jedoch für insgesamt 252,1 Punkte und den Sprung aufs Podest.
Freitag wird Fünfte, Vodan fällt zurück
Nicht ganz so gut lief es im zweiten Durchgang für Nika Vodan. Die Slowenin lag mit einem Sprung auf 125,5 Meter in Durchgang Eins noch auf dem dritten Zwischenrang, fiel mit einem schwachen zweiten Sprung auf 113,5 Meter noch auf den elften Rang zurück.
Abigail Strate landete mit einem Rückstand von nur einem Punkt auf dem vierten Platz. Auch Selina Freitag konnte erneut eine stabile Leistung zeigen und wird als Fünfte beste Deutsche. Auch Agnes Reisch landete auf Platz zehn noch unter den Top Ten.
Daneben zeigten vor allem die Japanerinnen und Norwegerinnen eine starke Teamleistung. Mit Yuki Ito (6.) und Sara Takanashi (9.) sowie Eirin Maria Kvandal (7.) und Heidi Dyhre Traaserud (8.) landeten jeweils gleich zwei Athletinnen unter den besten Zehn.
Lisa Eder wurde beste Österreicherin, verpasste alsZwölfte jedoch knapp die Top Ten.
Enttäuschender Lahti-Abschluss für Schmid
Während Anna Hollandt und Juliane Seyfarth auf den Plätzen 26 und 27 auch im zweiten Wettkampf zumindest ein paar Punkte im Gesamtweltcup sammeln konnte, verpasste Katharina Schmid den zweiten Durchgang in ihrem letzten Wettkampf in Lahti auf dem 31. Rang, worüber sie sich gegenüber der ARD sichtlich enttäuscht zeigte: „Ja, es tut natürlich schon immer weh, egal ob es das letzte Mal hier ist – aber nicht in den zweiten Durchgang zu kommen, ist nicht gut.“ Auch Emely Torazza blieb im Finaldurchgang als 40. nur die Zuschauerrolle.
Opseth verpasst zweiten Wettkampf krankheitsbedingt
Gar nicht am Start im heutigen Wettkampf war hingegen die Norwegerin Silje Opseth. Diese musste aufgrund eines Magen-Darm-Infekts auf einen Start verzichten.
Für die Damen sind die Wettkämpfe in Lahti damit geschafft. Weiter geht es nach einer kurzen Pause dann am nächsten Wochenende in Oslo, wo erneut zwei Einzelbewerbe auf dem Plan stehen.

