Foto: Martina Sauerstein

Was für ein Finale beim Skifliegen in Planica: Marius Lindvik sichert sich mit insgesamt 459,5 Punkten den Sieg und setzt sich knapp gegen Domen Preve 453,9 Punkten durch. Beide zeigen mit Flügen jenseits der 230 Meter absolutes Topniveau, am Ende jedoch hat Lindvik die Nase vorn.

Rang drei geht an Johann Andre Forfang mit 441,3 Punkten, gefolgt von Daniel Tschofenig auf Platz vier mit 438,4 Punkten. Auch dahinter bleibt es hochklassig: Valentin Foubert wird Fünfter mit 425,4 Punkten vor Stefan Kraft mit 422,6 Punkten und Naoki Nakamura mit 422,1 Punkten.

Bester Deutscher wird Karl Geiger auf Rang acht mit 419,7 Punkten, der mit Sprüngen auf 233m und 227,5 m seine Klasse zeigt. Dahinter folgen Manuel Fettner, in seinem letzten Wettkampf den 9. Platz mit 419,6 Punkte erreicht, und Jonas Schuster auf dem 10. Platz mit 415,1 Punkten. Andreas Wellinger landet mit 414,8 Punkten auf Rang elf und erwischte im ersten Durchgang einen Traumflug mit 238,5m und perfekter Landung.

Im weiteren Feld folgen unter anderem Tomofumi Naito, Anze Lanisek und Antti Aalto. Philipp Raimund wird 28. mit 357,5 Punkten, während Kamil Stoch den Wettkampf auf Rang 30 mit 303,7 Punkten beendet.

Für besonders emotionale Momente sorgt das Karriereende zweier großer Namen: Kamil Stoch und Manuel Fettner bestreiten in Planica ihre letzten Wettkampfsprünge. Während Fettner noch einmal mit einem starken neunten Platz überzeugt, verabschiedet sich Stoch unter großem Applaus ebenso von der internationalen Bühne.

Das Skifliegen in Planica bietet damit nicht nur sportlich hochklassige Leistungen, sondern auch einen würdigen Rahmen für zwei herausragende Karrieren die mit dem heutigen Tage zu Ende gehen.

Domen Prevc krönt damit eine überragende Saison und sicherte sich mit großem Vorsprung den Gesamtweltcupsieg im Skispringen, während Ryoyu Kobayashi und Daniel Tschofenig die Plätze zwei und drei belegten. Bester Deutscher wurde Philipp Raimund auf Rang sieben, zudem platzierte sich mit Felix Hoffmann mit Platz 9 ebenso in den Top Ten des Gesamtweltcups. Insgesamt dominierte Prevc den Winter klar. Deutschland landete im Nationencup auf Platz vier und damit hinter Österreich, Slowenien und Japan zurückblieb.

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