Corona-Schock im österreichischen Team: ÖSV zieht Konsequenzen

Foto: Konstanze Schneider
Werbung

Bisher hatte es den Anschein, dass der Weltcup-Auftakt gut über die Bühne gegangen sei und das Sicherheitskonzept greift. Jetzt erreicht uns jedoch eine Schock-Nachricht aus der Alpenrepublik. So wurden nämlich Trainer Andreas Widhölzl sowie die Athleten Gregor Schlierenzauer und Philipp Aschenwald positiv auf Corona getestet.

Sportlich konnte das österreichische Team mit dem Sieg im Teamspringen und dem Podestplatz von Daniel Huber einen gelungenen Auftakt feiern. Dieser rückt nun aufgrund neuester Nachrichten erstmal in den Hintergrund. So berichtet der ÖSV, dass trotz Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen und der strengen ÖSV-Regeln einige Personen bei einem Routine-Test positiv getestet worden sein. Hierzu zählen unter anderem Andreas Widhölzl, Gregor Schlierenzauer und Phillip Aschenwald. Nach Informationen von skijumping.pl ist auch Assistenztrainer Robert Treitinger betroffen. Die beiden Erstgenannten sollen zudem leichte Symptome der Erkrankung verspüren. Neben den drei direkt Betroffenen werden sich auch die übrigen Teammitglieder vorerst in Quarantäne begeben und nicht mit nach Ruka reisen. Diese Entscheidung dient als Präventivmaßnahme um mögliche Ansteckungsketten zu vermeiden. So hoffen die Österreicher bei den kommenden Weltcups und der Skiflug-WM wieder mit dem A-Team starten zu können. “Das ist ein Rückschlag für unsere Ambitionen im Weltcup, aber die Sicherheit und die Gesundheit aller Beteiligten steht hier zu hundert Prozent im Vordergrund. Wir prüfen gerade, ob jene Athleten, die weiterhin negativ auf das Virus getestet wurden und die keinerlei Symptome zeigen, zur dritten Weltcup-Station nach Russland reisen können. Die Entscheidung ist hier aber offen. In knapp drei Wochen steht die Skiflug-Weltmeisterschaft in Slowenien auf dem Programm, darauf liegt gegenwärtig unser Hauptaugenmerk,” erklärt der sportliche Leiter Mario Stecher. Wo sich die Springer angesteckt haben ist noch unklar. Beachtet man die Inkubationszeit, sollte dies bereits vor Wisla geschehen sein.

Österreich mit B-Team nach Ruka

Das österreichische B-Team unter der Leitung von Florian Liegl bekommt somit nun deutlich früher die Möglichkeit, sich auf Wettkampfebene zu präsentieren. Zum Aufgebot gehören nun Manuel Fettner, David Haagen, Timon-Pascal Kahofer, Clemens Leitner, Markus Schiffner und Marco Wörgotter. Für die Athleten ist dies ein echter Kaltstart, zumal der erste Continental-Cup frühestens in vier Wochen stattfinden wird.

Quelle: ÖSV, skijumping.pl

Werbung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.