SGP Damen Sommer Grand Prix

Der Sommer Grand-Prix macht halt im russischen Chaikovsky. Ehe an den beiden Wochenendtagen jeweils ein Einzelspringen der Damen und der Herren sowie ein Mixed-Springen stattfinden wird, stehen heute zwei Trainingssprünge und die Qualifikation der Damen bzw. der Prolog der Herren auf dem Programm. Die Damen haben ihre Sprünge bereits am Vormittag absolviert. Nachdem Ursa Bogataj das Training dominieren konnte, stahl in der Qualifikation eine Norwegerin den mannschaftlich starken Sloweninnen die Show.

Den besten Start in den Freitag-Vormittag erwischte Ursa Bogataj (Slowenien), die beide Trainingsrunden mit Sprüngen auf 129 und 131 für sich entscheiden konnte. Stark mit dabei war auch Landsfrau und Weltmeisterin Ema Klinec, die mit 116,5 und 126,5 Meter die Ränge vier und drei belegte. Jeweils einen guten Trainingssprung zeigten auch Irina Avvakumova (Russland), die im ersten Training dritte wurde und Jerneja Brecl, die im zweiten Sprung Rang zwei belegte.

Qualifikation: Opseth glänzt mit 134 Meter


Den Sieg in der Qualifikation sicherte sich aber die Norwegerin Silje Opseth, die zuvor mit 125 und 116 Meter die Ränge zwei und vier belegen konnte. Eine Steigerung auf die Tagesbestweite von 134 Meter (109,3 Punkte) brachte ihr dann sogar den Qualifikations-Erfolg.

Nur ganz knapp dahinter platzierte sich Ursa Bogataj, die 130 Meter und 108,7 Zähler erreichte. Nur 0,5 Punkte dahinter reihte sich Ema Klinec ein, die bei schwierigeren Bedingungen 125 Meter sprang. Auf den Rängen vier und fünf landeten mit Irina Avvakumova und Jerneja Brecl die Athletinnen, die bereits im Training für Aufsehen gesorgt haben.

In Abwesenheit der Springerinnen aus Deutschland und Österreich sowie Nika Kriznar und Sara Takanashi konnten andere Athletinnen glänzen. Sehr beachtlich ist der sechste Platz für die Tschechin Klara Ulrichova, die 117 Meter und 88,3 Punkte erzielen konnte. Vorne mit dabei waren auch zwei Chinesinnen. Bing Dong belegte mit 114,5 Metern Rang sieben, während Quinguye Peng mit 117,5 Metern als Neunte ebenfalls unter den Top-10 blieb.

Aus finnischer Sicht war der 13. Platz von Jenny Rautionaho erfreulich, die deutlich vor der erfahreneren Julia Kykkaenen (28.) blieb. Eher wechselhaft lief es für die beiden Malsiner-Schwestern. Während Lara Malsiner auf einem ordentlichen 16. Platz einkam, musste Schwester Jessica als 38. sogar um die Wettkampf-Teilnahme zittern.

Aus nordamerikanischer Sicht ist Rang 18 der Kanadierin Abigail Strate hervorzuheben. Zudem qualifizierten sich auch Teamkollegen Alexandria Loutitt (37.) sowie die beiden US-Damen Annika Belshaw (34.) und Nina Lussi (39.). Unter den zwölf ausgeschiedenen Springerinnen fand sich kein großer Name.

Für das morgige Einzelspringen sind sicherlich Ursa Bogataj und Silje Opseth die beiden Favoritinnen. Doch auch Ema Klinec wird ein Wörtchen mitreden wollen und vielleicht sorgt ja sogar Lokalmatadorin Irina Avvakumova für eine Überraschung.

Ergebnis Training

Ergebnis Qualifikation

COC Herren Continental Cup Norwegischer Skiverband

Ein Comeback der besonderen Art wird es am Wochenende im Rahmen des Continental Cups (COC) in Bischofshofen (AUT) geben: Der Norweger Anders Fannemel wird nach knapp zweijähriger Verletzungspause wieder in das internationale Wettkampfgeschehen eingreifen.

Bereits am vergangenen Wochenende hatte der 30-jährige ehemalige Weltrekordhalter mit zwei Podestplätzen bei den norwegischen Sommermeisterschaften auf sich aufmerksam gemacht. Nun bestreitet Fannemel mit dem Wettbewerb im Rahmen des Continental Cups in Bischofshofen seinen ersten internationalen Wettkampf seit dem Sommer 2019, als er sich im polnischen Wisla im Training eine schwere Knieverletzung zugezogen hatte.

Der Norweger blickt mit besonderer Vorfreude auf seinen Start im Rahmen des Continental Cups am Wochenende: „Ich werde wahrscheinlich ein bisschen aufgeregt sein, aber ich freue mich darauf, mich wieder auf internationalem Level messen zu können. Dann hoffe ich darauf, dass mein Level hoch genug ist, um mit einem guten Gefühl nach Hause zu gehen“, sagt Fannemel.

Norwegen mit sechs Springern im COC am Start

Neben Anders Fannemel gehen insgesamt sechs Norweger in Bischofshofen an den Start. Darunter mit Benjamin Oestvold und Andreas Granerud Buskum auch zwei frischgebackene norwegische Meister. Außerdem ebenfalls im Aufgebot für das norwegische Team am Wochenende im COC: Anders Ladehaug, Fredrik Villumstad sowie Bendik Jakobsen Heggli.

Quelle: skiforbundet.no

SGP Damen SGP Herren Sommer Grand Prix

Wo wird gesprungen?

Chaikovsky ist eine rund 83.000-Einwohner-Stadt in der russischen Region Perm. Auf den Schanzen in Chaikovsky wurden im Sommer bereits mehrere Wettbewerbe der Sommer-Grand-Prix-Reihe für Damen und Herren ausgetragen. In diesem Jahr gibt es für die Damen einen zusätzlichen Einzelwettbewerb, der ursprünglich in Schuchinsk (KAZ) geplant war, sowie einen Mixed-Teamwettbewerb.

Die Snezhinka-Schanzenanlage im Überblick:
Hillsize:102 m140 m
K-Punkt:95 m125 m
Schanzenrekord:108 m (Sara Takanashi, 10.09.17) / 109,5 m (Anze Lanisek, 10.09.17)140 m (Jerneja Brecl, 08.09.18) / 146 m (Evgeniy Klimov, 08.09.18)
Baujahr:20102010

Programm:

Freitag, 10.09.2021
09:00 – Offizielles Training Damen
11:00 – Qualifikation Damen
12:00 – Offizielles Training Herren
14:00 – Prolog Herren

Samstag, 11.09.2021
06:00 – Probedurchgang Damen
07:00 – Probedurchgang Herren
08:00 – Einzelwettbewerb Damen (HS140)
09:00 – Einzelwettbewerb Herren (HS140) – Eurosport1

Sonntag, 12.09.2021
05:00 – Probedurchgang Damen
06:00 – Einzelwettbewerb Damen (HS140) – Ersatz für Schuchinsk
09:00 – Probedurchgang Mixed-Teamwettbewerb
10:00 – Mixed-Teamwettbewerb (HS 140) – Eurosport1

Alle Zeiten MEZ (Chaikovsky: + 3 Stunden).

National Norwegischer Skiverband

Thea Minyan Bjoerseth wird norwegische Meisterin sowohl von der Normalschanze als auch von der Großschanze. Bei den Herren siegen Andreas Granerud Buskum von der Normalschanze und Benjamin Oestvold von der Großschanze. Anders Fannemel landet bei beiden Wettbewerben auf dem Podest.

Buskum und Bjoerseth von der Normalschanze erfolgreich

In Abwesenheit der norwegischen Top-Springer, die im kasachischen Schuchinsk die Wettbewerbe im Rahmen des Sommer-Grand-Prix bestritten, fanden am vergangenen Wochenende in Lillehammer die norwegischen Sommer-Meisterschaften statt. Auf den Olympia-Anlagen von 1994 holte bei strahlendem Sonnenschein der 25-jährige Andreas Granerud Buskum mit Sprüngen auf 95 Metern und 104,5 Metern den nationalen Titel vor seinem Landsmann Fredrik Eirinsoenn Villumstad, der mit Weiten von 94,5 Metern und 96,5 Metern den zweiten Platz belegte. Der ehemalige Weltrekordhalter Anders Fannemel, der seit einer schweren Knieverletzung vor zwei Jahren im polnischen Wisla um seine Rückkehr in den Weltcup kämpft, kam mit Sprüngen von 89 und 97 Metern auf den dritten Rang.

Bei den Damen sicherte sich die amtierende Juniorenweltmeisterin Thea Minyan Bjoerseth mit Sprüngen auf 84,5 Metern und 91,5 Metern den Titel vor ihrer Landsfrau Karoline Bjerke Skatvedt, die auf 78 und 86,5 Meter kam. Dritte wurde die gerade mal 13 Jahre alte Ingvild Synnoeve Midtskogen mit Weiten von 72,5 und 87,5 Metern.
Beachtlich: Im Frauenwettbewerb belegte die Schwedin Frida Westmann , die in der internationalen Gästeklasse und somit bei den Meisterschaften außer Konkurrenz gestartet war, mit 85 und 86 Metern „umgerechnet“ den zweiten Rang.

Bjoerseth mit Titel von der Großschanze, Oestvold bei den Männern siegreich

Am Sonntag ging es für die Wikinger um die Titel auf der Großschanze. Auf dem Lysgardsbakken in Lillehammer ging Gold diesmal an Benjamin Oestvold, der auf Sprünge von 132 und 136 Metern segelte. Silber sicherte sich Anders Fannemel, der auf 126,5 und 137,5 Meter kam und vor allem mit seinem zweiten Wettkampfsprung zeigte, dass er bereits wieder auf Top-Niveau mithalten kann. Bronze ging bei dem Wettbewerb von der Großschanze an den 21-jährigen Anders Ladehaug.

Bei den Skisprung-Frauen war erneut Thea Minyan Bjoerseth erfolgreich. Sie sicherte sich ihren zweiten nationalen Titel innerhalb von 24 Stunden mit Weiten von 119,5 und 123 Metern vor ihrer Landsfrau Karoline Bjerke Skatvedt (98,5 und 112,5 Meter). Den dritten Platz belegte die 17-jährige Frida Berger mit Weiten von 97 und 112 Metern.

Resultat norwegische Meisterschaften Normalschanze Damen und Herren

Resultat norwegische Meisterschaften Großschanze Damen und Herren

Quelle: Skijumping.pl, norgesskiforbund.no

Deutschlandpokal DSV

Berchtesgaden stand am Samstag und Sonntag bei herrlichem Wetter ganz im Zeichen des Nachwuchs. Auf der Kälbersteinschanze war der Skisprung-Nachwuchs des DSV zum Auftakt der neuen Deutschlandpokal-Saison gefragt. Gleich zweifach erfolgreich war Maike Tyralla bei den Damen. Bei den Herren landet Ben Bayer einen neuen Schanzenrekord.

Nach Wochen ohne Wettkampf konnte die neue Saison nun auch im Deutschlandpokal beginnen. Vor allem Springerinnen und Springer aus dem Schüler-, Jugend- und Juniorenbereich nutzen die Gelegenheit in Berchtesgaden, um wieder Wettkampfpraxis zu sammeln. Und wie so oft waren auch Adler dabei, die sich über den Deutschlandpokal für größere Aufgaben empfehlen wollen.

Justus Grundmann und Simon Steinbeisser gewinnen bei den Herren

In der Herren-Wertung sollte sich am Samstag Justus Grundmann (SC Steinbach-Hallenberg) den Auftaktsieg holen. Mit Weiten von 97 und 94,5 Metern landete der junge Thüringer vor Simon Steinbeisser (SC Ruhpolding) und Lennart Weigel (SK Meinzerhagen). Jener Simon Steinbesser trumpfte dann am Sonntag auf: Mit 92,5 und 90 Metern ging der Tagessieg an den jungen Mann aus Bayern. Mannschaftskollege Philipp Fries (SC Ruhpolding) und Vortagessieger Justus Grundmann nahmen die Plätze zwei und drei ein.

Maike Tyralla nicht zu schlagen

Bei den Damen-Wettkämpfen sollte vor allem eine Springerin auf sich aufmerksam machen: Maike Tyralla (SK Meinerzhagen). Die Jung-Adlerin, Jahrgang 2002, holte sich im Berchtesgadener Land an beiden Tagen den Sieg. Mit 93 und 88 Metern verdrängte sie am Samstag Amelie Thannheimer (SC Oberstdorf) und Ronja Drax (SC Partenkirchen) auf die Ränge zwei und drei. Am Sonntag reichten Weiten von 88 und 83 Metern zum Sieg vor dem Vortagesduo Thannheimer und Drax.

Sieg mit Schanzenrekord für Ben Bayer

Für den Hingucker am Wochenende sorgte indes Ben Bayer (VfL Pfullingen). In der J17-Wertung sicherte sich der 17-Jährige am Sonntag nicht nur den Tagessieg, sondern landete im ersten Versuch mit 103 Metern einen neuen Schanzenrekord. 94 Meter im zweiten Durchgang bedeuteten den Tagessieg vor Jannik Faist (SV Baiersbronn), der am Samstag der Beste in der Wertung J17m war. Rang drei ging an Adrian Tittel (SG Nickelhütte Aue).

Ergebnisse und Gesamtwertung

ÖSV Weltcup Damen

Wie der Österreichische Skiverband (ÖSV) am Montag mitteilte, musste sich Daniela Iraschko-Stolz einer weiteren Knie-Operation unterziehen. Grund waren Schmerzen, die sie seit mehreren Wochen plagten und unter anderem einen Start beim Sommer-Grand-Prix in Courchevel und Frenstat nicht mehr zuließen.

In einer Pressemitteilung am Montag vermeldete der ÖSV, dass sich Daniel Iraschko-Stolz vergangenen Freitag in der Privatklinik Hochrum in Tirol einer erneuten Operation am linken Knie unterziehen musste. Grund waren Schmerzen im Knie, die durch eine Knorpelabsplitterung verursacht wurden. Durch die Operation konnte diese nun erfolgreich entfernt werden.

„Mein linkes Knie hat mich schon einige Wochen gequält. Nachdem es nicht besser wurde, musste jetzt die Operation sein. Zum Glück ist alles gut und komplikationsfrei verlaufen. Ich bin froh, dass alles so unkompliziert geklappt hat. Mit Blick auf den bevorstehenden Winter war das sicher der richtige Zeitpunkt. Ich freue mich jetzt schon auf den Saisonstart im Dezember, wo ich auf jeden Fall dabei sein möchte“, so die 37-Jährige.

Saison-Auftakt soll nicht gefährdet sein

Damen-Cheftrainer des ÖSV, Harald Rodlauer, sagte: „Das medizinische Team von Dr. Hoser in Hochrum hat gute Arbeit geleistet und wir gehen davon aus, dass Daniela schon bald wieder mit dem Kraftaufbau beginnen kann und sie in wenigen Wochen wieder auf der Schanze dabei sein wird. Mit Blick Richtung Saisonstart kam die Operation sicher zum richtigen Zeitpunkt. Es bleiben noch genügend Wochen, um rechtzeitig fit zu werden und in Form zu kommen.“

Quelle: ÖSV

Sonstiges

Wie einige von euch bereits mitbekommen haben, veranstalten wir aktuell eine Spendenaktion in Vorbereitung auf die kommende Wintersaison 2021/22. Dafür haben wir ein Konto auf GoFundMe eingerichtet und hoffen nun auf Unterstützung aus der Skisprungfamilie.

Hinter unserem Team der Webseite stehen mittlerweile mehrere Redakteure und Redakteurinnen sowie Fotografen, die mit Leidenschaft an unserem gemeinsamen Projekt, dieser Seite, mitwirken. Wir bieten nicht nur Fans, sondern auch dem Skisprungsport eine wichtige Plattform einer großflächigen Berichterstattung – und das kostenfrei. Wir informieren stets aktuell über verschiedenste Bereiche des Sports – vom Nachwuchs bis zum Weltcup, von technischem Fachwissen bis hin zu FunFacts. Mit unserem Podcast „LHW to go“ und weiteren geplanten Aktionen für unsere Social-Media-Kanäle sind wir multimedial aufgestellt.

Um unser Angebot weiter ausbauen und entwickeln zu können, lautet unser Ziel bei möglichst vielen internationalen Veranstaltungen live vor Ort zu sein. In der kommenden Saison starten wir bereits mit dem Weltcup-Auftakt in Nizhny Tagil (RUS) und möchten bis hin zum Weltcup-Finale in Planica (SLO) an den meisten Weltcups teilnehmen. Somit können wir sowohl unsere Plattform als auch unsere Follower und Fans, also euch, bestmöglich mit Informationen, Berichten, Fotos etc. versorgen. Dies wiederum bedeutet für uns einen hohen finanziellen Aufwand, der zum aktuellen Zeitpunkt nicht ohne Hilfe von außen zu stemmen ist. Und genau dafür benötigen wir EURE Hilfe! Wir würden uns daher über jede noch so kleine Spende oder die einfache Verbreitung unserer Spendenkampagne riesig freuen!

Vielen Dank an alle, die uns eine kleine Spende hinterlassen und an alle, die uns von Skispringen-news.de treu sind und den Sport auf welche Weise auch immer unterstützen!

Viele Grüße und hoffentlich bis bald an der Schanze,
euer Team von Skispringen-news.de

FIS Cup

Beim FIS-Cup im slowenischen Ljubno sollte sich der Österreicher Francisco Mörth am Sonntag den Tagessieg holen. Hinter ihm landen Maksim Bartolj und Jan Habdas.

Neuer Tag, altes Bild: Die österreichischen Adler sollten wie am Samstag auch am Sonntag den Sieger stellen. Nur dieses Mal hieß der glückliche Francisco Mörth. Weiten von 86,5 und 92 Metern (259,4 P.) schoben ihn noch von Rang sechs auf den Platz an der Sonne. Komplettiert wird das Podest von Maksim Bartolj aus Slowenien (88,5 und 90,5 m; 258,8 P.) und den Polen Jan Habdas (86,5 und 92 m; 257,6 P.). Beide konnten ihre Platzierungen aus dem ersten Durchgang verteidigen.

Felix Hoffmann fällt als Führender zurück

Umgekehrt sah es dagegen bei Felix Hoffmann aus. Der 23-Jährige führte nach 90,5 Metern vor dem Finale, fiel aber mit seinem zweiten Versuch auf 89,5 Metern am Ende auf Platz fünf zurück. Nichtsdestotrotz war Hoffmann damit bester Adler aus dem deutschen Team. Auch Cedrik Weigel (17.) und Marinus Kraus (21.) sammelten Wertungspunkte. Nicht ins Finale schafften es hingegen Eric Fuchs (31.) und Kilian Märkl (42.).

Für den ÖSV schafften zudem Vortagessieger Janni Reisenauer (4.), Hannes Landerer (8.) und Julijan Smid (9.) den Sprung in die Top Ten. Maximilian Ortner (14.), Marco Wörgötter (15.), Peter Resinger (19.) sicherten sich ebenfalls noch Punkte für die Gesamtwertung. Diese wiederum verpassten Stefan Huber (33.), Florian Mittendorfer (38.) und Maximilian Lienher (44.).

Qingyue Peng sichert sich den Tagessieg bei den Damen

Bereist am Vormittag waren die Damen gefragt. Qingyue Peng aus China sollte dabei am besten mit der HS91-Schanze umgehen. Die Chinesin sicherte sich mit 87 und 85,5 Metern (225,6 P.) überlegen den Tagessieg. Österreichs Hannah Wiegele musste sich mit Weiten auf 80,5 und 89 Metern (211,9 P.) am Ende mit Rang zwei begnügen. Platz drei machte die Slowenin Jerneja Repinc Zupancic mit 77,5 und 90 Metern (206,1 P.) klar.

Als stärkste DSV-Athletinnen landeten Josephine Laue (8.) und Michelle Göbbel (10.) jeweils in den Top Ten. Pia Lilian Kübler (12.) und Lia Böhme (28.) sammelten ebenfalls Punkte für die Gesamtwertung. Auch der österreichische Skiverband hat alle Springerinnen in den Punkterängen vertreten. Neben Hannah Wiegele schaffte auch Julia Mühlbacher mit Rang neun den Sprung unter die besten Zehn. Vanessa Moharitsch (17.), Katharina Ellmauer (19.) und Sophie Kotbauer (25.) sammelten ebenfalls Wertungspunkte.

Ergebnis: Damen

Ergebnis: Herren

SGP Herren Sommer Grand Prix

Schlag auf Schlag ging es am Sonntag für die Skispringer: Nachdem am Samstag der Wettbewerb windbedingt abgebrochen werden musste, gab es stattdessen am frühen Morgen bereits einen Wettkampf, den der Norweger Halvor Egner Granerud vor seinem Teamkollegen Marius Lindvik und dem Bulgaren Vladimir Zografski für sich entscheiden konnte. Nur wenige Stunden nach Ende dieses ersten Wettbewerbs ging es direkt in den zweiten Wettkampf von der Normalschanze (HS 99). Auch hier war das Team Norwegen mit einem Dreifach-Sieg erneut erfolgreich.

War der erste Wettbewerb noch ohne große Windunterbrechungen über die Bühne gegangen, zeigte sich bereits im Prolog, den der Norweger Robert Johansson für sich entscheiden konnte, dass auch hier abermals viel Geduld gefragt sein würde. So wurde der erste Durchgang dann auch tatsächlich zum Geduldsspiel: Immer wieder gab es Windunterbrechungen, die Athleten mussten runter vom Balken, wieder rauf auf den Balken, ehe sie abgelassen werden konnten.

Doch egal welcher Wind weht: Wieder einmal mehr war der Gesamtweltcupsieger der vergangenen Saison, Halvor Egner Granerud (221,4 P.), nicht zu schlagen. Nachdem der Norweger noch auf den Sprung im Prolog verzichtet hatte, setze er sich in beiden Wertungsdurchgängen an die Spitze der Konkurrenz und konnte auch den zweiten Wettkampf für sich entscheiden. Auf Platz zwei folgte sein Teamkollege Robert Johansson (212,4 P.). Platz drei belegten punktgleich der Norweger Marius Lindvik und der Russe Danil Sadreev (211,8 P.). Sadreev konnte dabei im ersten Durchgang die wechselnden Windbedingungen perfekt für sich ausnutzen und auf eine Weite von 99,5 Metern segeln.

Starke russische Teamleistung

Neben Sadreev auf Rang drei belegten mit Roman Sergeevich Trofimov (5.) und Mikhail Nazarov (6.) zwei weitere Russen einen Top-Ten-Platz.
Der Bulgare Vladimir Zografski auf Rang sieben konnte zwar seinen Podestplatz aus dem ersten Wettbewerb nicht wiederholen, zeigte aber auf, dass mit ihm auf jeden Fall zu rechnen ist. Daiki Ito (JPN) als Achter und Johann André Forfang (NOR) als Neunter konnten sich noch vor dem dem kasachischen Lokalmatadoren Sergey Tkachenko auf Platz 10 einreihen.

Österreich erneut ohne Top-Platzierung

Auch im zweiten Wettbewerb am Sonntag konnte das kleine österreichische Team, das mit drei Athleten in Kasachstan am Start war, keine vordere Platzierung einfahren. Clemens Leitner, der als bester Österreicher nach dem ersten Durchgang noch auf Rang 20 eingekommen war, konnte im zweiten Durchgang einen Sturz gerade so verhindern und landete als 30. am Ende des Feldes. Seine Teamkollegen Elias Medwed (23.) und Thomas Lackner (25.) konnten ebenfalls wenig überzeugen.

Weiter geht es für den Skisprung-Tross bereits am nächsten Wochenende (10. bis 12. September) im russischen Chaikovsky, wo dann auch die Damen wieder in das Wettkampfgeschehen eingreifen werden.

Resultat zweiter Wettkampf Schuchinsk (KAZ)
Gesamtstand SGP Herren 2021

Quelle: FIS

SGP Herren Sommer Grand Prix

Skisprung-Fans der mitteleuropäischen Zeitzone mussten am Sonntag sehr früh aufstehen. Denn der erste Wettbewerb, der von Samstag auf Sonntag verschoben werden musste, startete bereits um 8:30 Uhr Ortszeit, also um 4:30 Uhr deutscher Zeit. Mit dem Wind scheint der Veranstalter am Sonntag zumindest deutlich mehr Glück zu haben. Der erste Wettbewerb konnte besonders für das norwegische Team erfolgreich durchgeführt werden.

Kein Vergleich zu Samstag, der von jedem einen langen Atem erforderte. Am Sonntag lief alles glatt und der erste Wettbewerb von der Normalschanze (HS99) konnte wie erhofft ohne größere Verzögerungen über die Bühne gehen. Beim Blick auf das Teilnehmerfeld ist das Ergebnis wenig überraschend: Der Gesamtweltcup-Sieger der vergangenen Saison, Halvor Egner Granerud (258,6 P.), setzte sich in beiden Durchgängen souverän gegen die Konkurrenz durch. Im Vorfeld entschied er auch den Probedurchgang für sich. Sein Teamkollege Marius Lindvik (249,2 P.) sicherte sich Rang zwei mit 9,4 Punkten dahinter. Eine kleine Überraschung lieferte aber der Drittplatzierte, nämlich der Bulgare Vladimir Zografski (245,9 P.).

Nationenreiche Top-10-Platzierungen

Zografski landete am Ende mit deutlichen 10,6 Punkten Vorsprung vor dem viertplatzierten Robert Johansson. Auch zu Lindvik auf Platz zwei war es nicht weit für den Bulgaren. Eine erfreuliche Platzierung gab es auch für die Lokalmatadoren aus Kasachstan. Mit Sergey Tkachenko auf Rang sechs brachte das kasachische Team zumindest einen Mann unter die besten Zehn. Zwischen Johansson und Tkachenko schob sich Cene Prevc auf Rang fünf.

Auch für den Tschechen Viktor Polasek (7.), Roman Sergeevich Trofimov (8.) aus Russland, Shinnosuke Fujita (9.) sowie seinen japanischen Teamkollegen Reruhi Shimizu (10.) dürfen sich die Platzierungen sehen lassen.

ÖSV ohne vordere Platzierung

Im vergleich zur Dominanz des österreichischen Teams in FIS-Cup und Continentalcup ging das österreichische Team am Sonntagmorgen leer aus. Auch eine Top-15-Platzierung blieb für die Alpenrepublik aus. Am nächsten an die vorderen Plätze heran kam Thomas Lackner, der sich zusammen mit dem Italiener Giovanni Bresadola Rang 16 teilte. Elias Medwed wurde 22. und Clemens Leitner 30.

Der zweite Wettbewerb von der Normalschanze folgt bereits um 10 Uhr (MEZ), 14 Uhr (LOC). Laut Eurosport solle es ab 10 Uhr eine TV-Übertragung bei Eurosport1 geben.

Resultat Probedruchgang
Resultat 1. Einzelwettbewerb

Quelle: FIS